Mobilität oftmals notwendig, jedoch nicht gewünscht... (Allgemeines Forum)

bendo, Donnerstag, 28.03.2019, 17:23 (vor 2552 Tagen) @ Taurus83

Reisen bildet. Sich mit anderen Menschen austauschen hilft ungemein, Fremdenängste und -hass abzubauen.


Das stimmt schon, das meiste dürften aber eher Wochenendpendler oder Geschäftsreisende sein. Wie oft wird wegen einer Besprechung quer durch die Republik gefahren anstatt mal ein ordentliches Videokonferenzsystem anzuschaffen und zu benutzen.

Und grundsätzlich finde ich ökologisch nicht verkehrt wenn man sein Leben so einrichtet dass man annähernd dort arbeitet wo man wohnt...

Genau! Wenn das Mehr an Schienenkilometern dadurch begründet wird, weil die Menschen nicht mehr reisen "wollen", sondern "müssen" (z.B. weil sie aus ökonomischen Gründen aus den Ballungszentren verdrängt werden), dann bin ich mir nicht sicher ob das eine gute gesellschaftliche Entwicklung ist. Auch wenn "reisen" schön sein kann, so ist das tägliche Pendeln doch ein lästiger Aufwand, der (mglw. v.a. gegenüber früheren Zeiten, als der Arbeitsplatz noch vor der Haustüre lag) viel Lebensqualität/zeit raubt. Und nicht zuletzt ist die hohe Mobilität - unabhängig des Verkehrsmittels - ökologisch nachteilig...

Grüße, bendo


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