Kundenbashing? (Allgemeines Forum)

Holger_HAM, Hamm (Westfalen), Donnerstag, 28.01.2010, 21:40 (vor 6035 Tagen) @ Thomas_77
bearbeitet von Holger_HAM, Donnerstag, 28.01.2010, 21:41

Hallo,
seit 2003 pendel ich täglich Hamm - Bad Oeynhausen und so schlecht, wie im Januar 2009 lief es noch nie. Erst die Entgleisungsgeschichte in Neubeckum und Vennebeck und nun dann die allgemeinen "Betriebsprobleme". Wenn dann mal alles von den Zügen her lief, so gab es Winterprobleme beim Bus.

Im Januar dürfte ich an etwa 5 Tagen so gefahren sein, wie ich es im Normalfall auch mache. Busprobleme rausgerechnet hat an 7 Tagen von 17 Tagen meine Anreise so geklappt, wie ich das im Normalfall auch mache. Fünf Mal musste ich ein Taxi nehmen und an weiteren fünf Tagen hatte ich eine deutliche Verspätung bei meiner Ankunft am Zielort.

Auf Nachfragen erhielt ich immerhin eine Entschuldigung der DB Bahn und die Mitteilung, dass man in meinem Fall keinen Spielraum für Kulanz sieht. Entweder 60 Minuten zu spät am Zielbahnhof oder ich habe halt Pech.

Gegen die Mitarbeiter an der Basis hab ich nichts, die leisten meist gute Arbeit in den Zeiten des Notstandes. Mit aller Selbstverständlichkeit werden dem Kunden wenige Wochen nach einer Fahrpreiserhöhung halbierte Züge präsentiert. Den stehenden Kunden werden die Reservierungen erstattet. Für die Erstattung dürfen sie dann im Reisezentrum anstehen. Aber da haben sie ja schon auf der Fahrt reichlich geübt.

Ein gutes Dienstleistungsunternehmen würde mit Sicherheit anders agieren. Das ist schon eher Kundenbashing, verordnet von ganz oben!

Für mich ist das Auto dennoch keine Alternative...! :-)

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Viele Grüße aus Hamm in Westfalen,
Holger
***
Der bahn.kommfort-Briefkasten. Auch vor Ihrer Haustür!
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