BahnCard vs. Railplus im Auslandsanteil (Fahrkarten und Angebote)

Ösi, Montag, 02.07.2018, 19:26 (vor 2832 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von Ösi, Montag, 02.07.2018, 19:27

Ist nur nicht gewollt - die Entscheidung für Onlinevertrieb ist ja letztlich eine politische, keine wirtschaftliche.

Das hätte ich gerne einmal belegt.

Erstens ist Onlinevertrieb der wohl günstigste Vertriebskanal: Es braucht nur einen Server und Software statt Automaten mit Wartung und Leerung oder Personal.

Zweitens skaliert Onlinevertrieb viel besser: Bei einer Veranstaltung an einem Bahnhof die zehnfache Menge von Fahrkarten wie sonst verkaufen braucht massig Personal und Hardware, beim Onlinevertrieb fällt das vermutlich nicht einmal auf.

Drittens macht der Onlinevertrieb das Cityticket am Startbahnhof attraktiver, weil man es tatsächlich nutzen kann, ohne die Fahrkarte bei einem vorherigen Besuch am Bahnhof kaufen zu müssen. Also wäre die Abschaffung des Onlinevertriebs eine versteckte Preiserhöhung

Viertens ist Onlinevertrieb einfach bequem und schnell, gerade mit dem DB Navigator, und erhöht die Attraktivität des Bahnfahrens.

Ich würde sogar so weit gehen, dass die Bahn sich überlegen sollte, ob für den personenbedienten Verkauf nicht erhebliche Aufschläge eingeführt werden sollten, um diese teure und aufwändige Vertriebsart im Vergleich unattraktiv zu machen und die Fahrgäste in Richtung Automaten und Onlinevertrieb zu locken.


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