Naja... es gibt schon was wahres. (Fahrkarten und Angebote)

J-C, In meiner Welt, Samstag, 29.04.2017, 13:00 (vor 3264 Tagen) @ Höllentalbahn
bearbeitet von J-C, Samstag, 29.04.2017, 13:01

Uhh, Einspruch.

Gehen wir jetzt wieder in Österreich und schauen wir uns das an, wie die ÖsterreichCard Family so ausschaut.

Also, die FamilyCard kostet genau 120 Euro mehr als die Standard-Karte.
Hier zu sehen

Dann muss man einfach nur schauen, ob sich das für eine Familie amortisiert, 120 Euro mehr auszugeben und dafür die ganze Familie mitnehmen zu können.

120 Euro teilen wir einfach durch 2, also das zweite Elternteil und ein Kind und dann amortisiert sich das meinetwegen schon bei einer Fahrt von Wien nach Innsbruck.

Kann man natürlich sagen, 120 Euro? Die VorteilsCard kostet jetzt 66 Euro für das zweite Elternteil. Und, um ein wenig eine Referenz zu Deutschland zu haben, wo der Jugendliche die Karte quasi gratis kriegt, nehmen wir nur noch das zweite Elternteil mit der VC.

Dann amortisiert sich die VC nach einer Fahrt Wien-Innsbruck und zurück und man hätte was gespart, ok.

Aber was, wenn man jetzt meinetwegen noch 2 Fahrten über nicht so große Fahrten macht. Meinetwegen nach Linz, dann hätte sich eine Familienkarte schon amortisiert.

Ich denke mal, dass man bei entsprechender Multiplikation des ganzen zu ähnlichen Ergebnissen in Deutschland kommen wird.

Das Killer-Argument sind da natürlich die Sparpreise. Aber einerseits sind sie recht unflexibel und andererseits auch nicht stets verfügbar.

Dazu kommt, man will ja so eine Familie vom Auto weg bewegen, was jedoch mit entsprechender Flexibilität einhergehen muss.

Der Vorteil, wenn man eine Familienkarte hat, man muss als Familie auf die Vorzüge, die ein Auto hat (man kann spontan ohne weiteres einsteigen und losfahren), nicht verzichten und trotzdem nicht große Preise zahlen.

Und gerade Flexibilität ist bei einer Familie recht wichtig. Wir kennen es doch vom Auto. Da will man eine Reise machen und dann kommt einem irgendwas dazwischen. Mit einer Sparpreis wird jede Verzögerung zum blanken Horror, denn der Zug wartet einem nicht und dann ist die Karte futsch, wenn man zu spät am Bahnsteig ist.

Wenn man aber eine schöne Plastikkarte hat, weiß man, dass man zu jeder Zeit stressfrei sich einfach an den Bahnsteig stellen kann und den nächsten Zug nehmen kann, der grad kommt.

Und für Schulgruppen haben die ÖBB auch nette Angebote.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky


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