Differenzierter Flexpreis: Kaum zu durchschauen! (Allgemeines Forum)

musicus, Mittwoch, 26.04.2017, 22:51 (vor 3268 Tagen) @ Bahngenießer
bearbeitet von musicus, Mittwoch, 26.04.2017, 22:54

Für mich ist der "differenzierte Flexpreis" nur Abzocke und hinsichtlich der betroffenen Tage kaum zu durchschauen.

Eher ein Milchmädchenrechentrick: Man kann bei "durchschnittlich 0% Preiserhöhungen" die Erträge dennoch steigern. "Stabile Preise bei der DB" liest man doch gerne *rofl*

Ich glaube:
Zu Mehreinnahmen wird der differenzierte Flexpreis bestimmt führen.
Das propagierte Ziel, Fahrgäste von verkehrsstarken Tagen zu verkehrsschwachen Tagen hinlocken zu wollen, wird dadurch aber sicher kaum erreicht. So wird man die "Ermäßigungen" an verkehrsschwachen Samstagen sicher irgendwann heimlich wegfallen lassen.

Ich glaube, dass das noch nicht mal zwingend ist. Es geht recht offensichtlich um eine stärkere Ausrichtung auf ein mobility pricing - war hier im Forum ja bereits Thema. Verkehrsstarke, gut ausgelastete Reisetage sollen eben noch mehr abwerfen. Im derzeit "getesteten" Modell dürfte das durchaus in einem Ausmaß der Fall sein, dass man den Kunden an ebenso vielen Mittwochen, Samstagen und weiteren erwartet schwachen Tagen preislich "entgegenkommen" kann. Der "Erfolg" des "Tests" und die "Akzeptanz" durch die Kunden macht eine flächendeckende und dauerhafte Ausdehnung wahrscheinlich.


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