wie die Bahn mit ihren Kunden umgeht (Fahrkarten und Angebote)

agw, NRW, Mittwoch, 21.12.2016, 11:00 (vor 3437 Tagen) @ ICE-TD

Jetzt mit den sechs Monaten Vorverkauf wird es ja noch schlimmer. Als Kunde ohne Lottogewinn MUSS man ja möglichst sechs Monate in der Zukunft kaufen, kauft aber mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Wundertüte. Termine? Hat man besser nicht!

Da stimme ich dir zu, ich würde die Vorverkaufsfrist derzeit auf einen Monat runtersetzen, eher sieht sich das Netz nicht in der Lage Baustellenfahrpläne zu erstellen.

Vielleicht wäre das die Konsequenz, ja. Zumindest in den nächsten Jahren mit verstärkter Bautätigkeit.
Die Fernbus- und Billigflugkonkurrenz dürfte sich aber freuen. Der Sinn hinter den sechs Monaten ist ja die möglichst frühe Kundenbindung und das Angebot zur gleichen Zeit wie die Konkurrenz.

Eine Alternative könnten bessere Informationssysteme sein.
Bei AirBerlin kriegt man bei jeder kleinen Flugplanänderung sofort eine Email, nicht erst morgens am Abflugtag.
Bei Thalys kaufe ich eine Papierfahrkarte am Schalter, aber zeige ich meine Kundenkarte vor, bekomme ich ein paar Sekunden später schon die ersten Infos per SMS.
Die DB schickt mir meine Fahrkarte per Email, Fahrplanänderung zu dieser Fahrkarte muss ich mir aber selber holen, im schlimmsten Falle jede Woche über Monate?
Dazu sind die Baustelleninfos bei der Buchung auf Bahn.de häufig veraltet oder irreführend. Scheinbar ist die fehlende Automatisierung das Problem. Oft steht ja "Zug fährt 20 Minuten später" noch, obwohl der Fahrplan längst geändert ist.


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