Hässliche Worte "Betrüger" und "bescheissen" (Fahrkarten und Angebote)

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Mittwoch, 21.12.2016, 08:32 (vor 3459 Tagen) @ VT_601

Wie kommen Eisenbahner eigentlich dazu ihre Kunden derart zu verunglimpfen? Wenn ich ein Ticket buche, dann richte ich mich primär drauf ein FRÜHESTENS zur auf dem Ticket ausgewiesenen Uhrzeit oder, im Falle von Verspätungen, später zu fahren.

Würde ein Eisenbahner im Dienst solche Worte gegenüber den Kunden verlieren, dürfte das ernsthafte Konsequenzen für sein Arbeitsverhältnis haben, mindestens eine Abmahnung wäre ihm sicher. Aber in der Pseudoanonymität des Internets...

Das Problem "Verfrühung" kann tatsächlich ein solches sein, es hätte meine Freundin und mich im Herbst auch beinahe erwischt. Irgendwo zwischen Hamburg und Rostock gab es Bauarbeiten, weswegen nach dem Fahrkartenkauf der Fahrplan geändert wurde. Trotz Onlinebuchung und somit der Bahn bekannter Planung gab es keine Benachrichtigung an mich, daß sich was geändert hat. Mitbekommen haben wir es letztlich nur, weil sich die Baustelle schon auf der Hinfahrt ausgewirkt hat und wir eine halbe Stunde später am Ziel waren. Wäre die Baustelle erst eingerichtet worden, nachdem wir hingefahren sind, hätte ich nicht die Abfahrtszeit der Rückfahrt nochmal geprüft und wir hätten den Zug nicht mal mehr am Bahnhof gesehen. Okay, Zeit hätten wir genug gehabt, aber unsere reservierten Plätze wären weg gewesen, und so viele Intercitys gibt es ab Rostock ja auch nicht...

Über die Wortwahl hier trotzdem den Kopf schüttelnde Grüße,
der Colaholiker

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