Verspätungsentschädigung (Fahrkarten und Angebote)

agw, NRW, Freitag, 30.09.2016, 15:03 (vor 3475 Tagen) @ gnampf

Die Frage ist doch eher, was die Grundlage für die 10 Euro sind.
Betrachtet man nur die 60-Minuten-Verspätung, ist das eine Fahrt zu 40 Euro.
Ist das richtig/realistisch?

Vom Flexpreis her erscheint das niedrig, selbst wenn man eine BC50 rechnet. Die durchschnittliche Fahrt würde mit BC50 vermutlich mehr kosten?

Wenn man aber überlegt, dass 40 Euro heisst, dass der BC100-Nutzer in der Regel nur 100 Fahrten pro Jahr davon macht, dann ist es ziemlich unrealistisch und würde nur Wochenendpendler betreffen. Diese würden aber 25% Erstattung bekommen. Völlig okay.

Die meisten werden ihre BC100 ja wohl eher täglich einsetzen. Man könnte 200 Reisen pro Jahr annehmen, also 400 Fahrten. Eine Fahrt "kostet" also umgerechnet 10 Euro. Hat man dort 60 Minuten oder mehr Verspätung, kriegt man 100% zurück. Der Flexpreisnutzer nur 25%.

Es könnten sich also nur die beschweren, die mit ihrer BC100 nur alle zwei Wochen eine Reise auf der Langstrecke machen. Diese bekommen für das 74 Euro Euro Flexpreis-Äquivalent statt 25% nur die Hälfte davon als Erstattung.


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