Da muss man nicht den lieben Gott rufen. (Allgemeines Forum)

J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 29.09.2016, 10:16 (vor 3474 Tagen) @ Paladin

Und Lawine? Also ob es eine Lawine lostritt, wenn man zeigt, wie drauf man so tatsächlich ist...

...da gibt es anderswo Leute, die müssen sich sie Mühe machen, anderen was anzudichten und hier zeigt man ganz freimütig, wie wenig einem das Wohlergehen des anderen interessiert. Solange man selber nicht betroffen ist, sollen sich doch alle umbringen, ist einem egal.

Mehr noch, man hätte es sogar lieber, wenn sich die Menschheit selber das Licht ausknipst.

Ich muss dem doch gar nichts hinzufügen, es wurde die Attitüde deutlichst und unmissverständlich vermittelt.

Ich persönlich weiß jetzt, wie es so um die Persönlichkeiten hier steht, also schlecht.

Man will ja, dass die Menschheit ausstirbt, ich will es nicht, ich finde, man sollte etwas vom Grunde her doch großartiges, und das ist der Mensch sehr wohl, nicht aufgeben, weil er sich in die falsche Entwicklung begibt, sondern schauen, dass man es besser machen kann. Auf dieses verzichteten jedoch anscheinend so einige, man kann doch eh nix ändern und man wäre ja zu unbedeutend, um was zu ändern. Also an sich ja eher konservativ, verpackt im ultraliberalen Kleid.

Wozu sollte ich da noch erwähnen, dass wir nicht im Kapitalismus leben sondern in einer sozialen Marktwirtschaft? Wozu sollte ich erwähnen, dass es viel Engagement gibt, um Rauchern das Rauchen abzugewöhnen? Wozu muss man erwähnen, dass die Meinung vorherrscht, man solle Suizidgefährdeten helfen, wo der Plan eines Suizids doch eigentlich ein Hilferuf ist?

Aber das muss einen ja nicht interessieren.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky


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