Feststellungen zu Veränderungen bei der Bahn/Vertrieb (Fahrkarten und Angebote)

Colaholiker, Frankfurt / Hildesheim, Montag, 12.09.2016, 08:45 (vor 3542 Tagen) @ Norddeich

Die eigentliche Frage lautet also:
Warum will die Deutsche Bahn übertragbare Fahrkarten nur stationär, am Telefon sowie per Internet mit Postzustellung verkaufen, aber nicht als bahn.tix mit Internet-Buchung?

Vielleicht scheut man einfach nur den vermeintlichen technischen Aufwand, den Verkauf im Internet und das Abholen am Automaten zu verheiraten?

Sieht das Fraud-Management (Betrugsabwehr) da irgendwelche Probleme?
(Bei der SNCF z.B. kann ich problemlos Fahrkarten entweder per Postversand zusenden lassen oder am Automaten abholen.)

Ich sehe im Hinblick auf Betrugsmöglichkeiten keinen Unterschied zwischen der Ausstellung einer einmaligen Fahrkarte auf Originalpapier und Postversand und dem Ausdruck am Automaten. Beim einen kann man behaupten, die Fahrkarte sei bei der Post verloren gegangen (der Versand erfolgt ja ohne Tracking-Nummer), beim anderen müßte man, um zu behaupten, der Automat hätte ein unbedrucktes Papier ausgespruckt, zumindest ein unbedrucktes Fahrkartenpapier haben.

Die technische Limitierung, daß sich BahnTix nur einmal abholen lassen, existiert ja schon, die Betrugsmöglichkeit des mehrfachen Ausdrucks, die beim klassischen Onlineticket durch Vorlegen der ID reduziert wird, ist ja schon dadurch nicht mehr gegeben.

Mutmaßende Grüße,
der Colaholiker

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