zu deiner Antwort (Allgemeines Forum)

sb, Freitag, 22.07.2016, 18:28 (vor 3551 Tagen) @ heineken

Wenn, wie geschehen, dem UNHCR die für eine Basisversorgung von Kriegsflüchtlingen in den direkten Nachbarländern notwendigen Mittel schon nicht bereitgestellt werden:

Richtig, das war einer der ursächlichen Fehler, die aber sehr wohl von der UN-Ebene und allen verantwortlichen UN-Mitgliedern zu lösen sind.

- vorrangige Verantwortung zur Aufnahme von Kriegsflüchtlingen durch die kriegsverursachenden Ländern; Beispiel Syrien: Großbritannien / Frankreich (vor ca. 100 Jahren), USA / ggf. Russland (aus jüngerer Zeit)


Dann mache dich mal schlau zur EU-Energiepolitik und ihrer Rolle in der Levante.

Genannt waren die Hauptverantwortlichen – warum dann Dein Widerspruch?

Und, ach ja, passt ja gut zum konkreten Fall: Die Bundeswehr war nicht in Afghanistan? Ach nee, die waren zwar da – ham' aber ja nur Brunnen gebohrt und Schulen gebaut … tztztz

Differenzierungen und das Zugeständnis mir gegenüber liegen Dir nicht:

Natürlich ist betreffend Afghanistan auch Deutschland mit verantwortlich, nicht aber betreffend Syrien (siehe Beispiel).

- bei Forderungen an EU müssen erst die EU-Partnerländern konsultiert werden anstatt in postsowjetischer Manier über deren Mitbestimmungswünsche hinwegentschieden


Alleine schon die Wortwahl 'in postsowjetischer Manier' verbietet eine sachliche Antwort.

;) – Frau Merkel hat sich genau in solcher postsowjetischer Manier verhalten bezüglich der "Partner" in der EU, auch wenn vielen Merkel-Zujubler das im Nachdenken peinlich ist. (nicht nur die Polen und Ungarn sind dieser Meinung, sondern auch die Tschechen und Slowaken, die Balkan-Länder und auch immer mehr Bürger hier in Deutschland)

Die Entscheidungsprozesse innerhalb der EU sind dir geläufig? Wie lange hätten im letzten Herbst die Flüchtlinge wo ausharren sollen, bis man sich in Brüssel geeinigt hätte?

Der kapitale Fehler – wie es auch immer mehr Politiker zugeben – war, die Sonderzüge aus Budapest nicht als einmalige Hilfestellung zu kommunizieren, sondern medial zu verbreiten, Deutschland heiße die ganze Welt willkommen und schaffe das alles! Das hat falsche Erwartungen geschürt und auch viele Migranten erst recht zu einer gefährlichen Reise und in eine ungewisse Zukunft ermuntert. Im Übrigen ist Asylrecht ein Individualrecht, kein Massenanspruch!

- Kontrolle – und wo nötig Sicherung – der EU-Außengrenzen, der Schengen-Außengrenzen sowie ggf. der Binnengrenzen


Naja. Zäune haben noch nie sonderlich lange gehalten. Ist nicht das Allheilmittel.

Mazedonien hat die Grenze gesichert ganz ohne große Zäune – zum Entsetzen Merkels und der anderen Verblendeten, die behaupteten, Deutschland könne so etwas nicht.

Außerdem möchte *ich* nicht in einem Europa leben, was sich Menschenrechte und keine Binnengrenzen auf die Fahne schreibt – während um uns herum ein Staat nach dem anderen scheitert und wir nur noch schulterzuckend dastehen und im Zweifelsfall noch eine Lage Stacheldraht auf den Zaun draufpacken.

Warum seien Menschenrechte besser geschützt, wenn man die Schutzbedürften sowie junge Leute, die nach ihrem Lebensglück suchen, zu gefährlichen Meeres-Überfahrten usw. auch noch medial ermuntert?

Und warum wird so getan, dass vor Krieg und Terror Flüchtende sich meinen aussuchen können, in welchem Land sie am besten alimentiert werden (50.000 Euro pro Jahr staatliche Kosten für den Axt-Terroristen von Würzburg), obwohl diese nur Schutz und eine Existenzsicherung suchen / benötigen?


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