Nachgelegt (Fahrkarten und Angebote)

musicus, Dienstag, 10.05.2016, 13:52 (vor 3669 Tagen) @ heineken
bearbeitet von musicus, Dienstag, 10.05.2016, 13:53

@heineken

Die Preislotterie bei Bahnens geht ja inzwischen so weit, daß man selbst mit BC50 nicht sicher sein kann, die prominent beworbene Sache mit dem »Sparpreise für BC50-Inhaber jetzt (bis 31.7.) auch mit 25%!« auch in Anspruch nehmen zu können: Ich sehe regelmäßig (!) Verbindungen, die bei BC25 im Reiseprofil die 25% gewähren, bei BC50 jedoch nicht.

Dann hat sie wohl NV-Anteil. Bin ich der einzige, dem die zunehmende Trennung oder Splittung in FV(-Aktionen) vs. Rest (unangenehm) auffällt...?

Allerdings verkennt der mittelmäßig begabte DB Claquer dabei eines: Die Elastizität beim Kunden – nicht nur im Preis! – ist endlich.

...was unerheblich sein dürfte, solange die Erträge nicht sinken. Und wenn's mal soweit ist, zaubert man eine neue Aktion aus dem Hut.

Wenn das häufiger passiert, dann verliert die Bahn beim Kunden auch noch weiche Faktoren, die die Verkehrsmittelwahl eben auch beeinflussen.

Ach - die gibt's noch?? Scherz beiseite: Zeit, Geld und Flexibilität sind die Faktoren, die meine Verkehrsmittelwahl leiten.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß dieses im Sinne der Würfelspieler des DB Preisfindungsmanagements ist. ;-)

Das Preisfindungsmanagement hat in erster Linie der Ertragssteigerung zu dienen!

@ Silver

Betreffend die Flexpreise muss man doch den Eindruck haben, dass diese sich in erster Linie an der Nachfrage an den Hauptkampftagen Freitag und Sonntag orientieren.

Das stimmt wohl. Meinem Empfinden nach liegen diese Reisekonditionen fast am oberen Ende des Erträglichen, 1-2% wären vielleicht noch drin, ansonsten würde ich definitiv nach Alternativen suchen.

Was nützt denn eine Verlässlichkeit der Flexpreise, wenn man diese mit Aufpreisen zum Sparpreis von 200% und mehr bezahlt?

Eben dass sie verlässlich sind. Immer. Voraussetzungslos. Ohne Vorlaufzeiten. Flexreisen zu Flexpreisen - eine konsequente und gerade noch bezahlbare Idee, finde ich.

Hier ist doch eine Angleichung der Flexpreise nach unten überfällig.

Denkbar. Wobei mein Traum der einer Qualitätssteigerung wäre - wie auch immer die geartet sein mag: Inklusivreservierung mit Umbuchmöglichkeit, Gratis-WLAN, Freigetränk, Abteilplätze, mehr bb-Punkte, längere Geltungsdauern der Tickets bzw. Fahrtunterbrechungen oder whatever... Mehr Abgenzung bzw. USPs in Konkurrenzu zu den Billigheimern wären einer komfortablen Flexpreisbahn dringend anzuraten.

Dabei geht es gerade auch um die Preiswahrnehmung.

Leider. Und leider springt das Management/Marketing der DB auf diesen Zug auf, während die Schiene "Qualitäts-" bzw. "Produktwahrnehmung" offenbar stillgelegt ist.


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