Die Eisenbahn im Baskenland - Dank und Anm. (Reiseberichte)
Erst mal vielen Dank für den schönen Bericht!
Und Dir für Deine ausführliche Antwort und die Ergänzungen!
Als Freund des Baskenlandes (!=des baskischen Nationalismus) freut mich das natürlich sehr – schade nur, dass ihr von San Sebastián kaum was gesehen habt. Ändert das beim nächsten Mal, die Stadt hat wahrlich mehr zu bieten als die kunsthistorisch unbedeutende neugotische Kathedrale...
Wir hätten uns mehr Zeit nehmen können, aber das Wetter war leider eher mies und meine Frau an dem Tag ziemlich platt, so dass sie schnell weiter wollte... Vielleicht klappt es ja später noch einmal. Ich würde dann die Übernachtung auch wohl eher dorthin verlegen.
Die Normalspur-NBS ("Baskisches Y") – an dieser Stelle übrigens Danke für die übersichtliche Skizze – wird bis Irún reichen (wäre auch sehr blöd, wenn man zwischen zwei Normalspur-Strecken eine Lücke von ca. 20 km ließe). San Sebastián wird dagegen nicht direkt angebunden, vielmehr wird im Vorort Astigarraga ein neuer "intermodaler" Bahnhof errichtet [...]
Zum Projekt "baskisches Y" gibts übrigens auch eine englischsprachige Website: http://www.euskalyvasca.com/en/home.html
Danke für die Info. Mir war die genaue Planung für die Streckenführung des Y besonders im Bereich von Donostia nicht klar und vor allem nicht, welche Teile sich in Bau und welche noch in der Planung befinden. Leider lädt die Seite gerade bei mir nicht.
San Sebastián hat bislang zwei Hauptbahnhöfe: Für die Normalspur (Fernzüge und Cercanías) den bahnamtlich nur "Donostia-San Sebastián" genannten Durchgangsbahnhof mit schöner Gleishalle. Er liegt am Ostrand der Innenstadt, jenseits des Flusses Urumea, und wird von den Einheimischen meist "Estación del Norte" ("Nordbahnhof") genannt. Die Schmalspurstrecken des Euskotren (den wiederum nennen die Einheimischen recht liebevoll "topo" – "Maulwurf") laufen hingegen am südlich der Innenstadt gelegenen Bahnhof Amara (benannt nach dem gleichnamigen Stadtviertel) zusammen – ein Kopfbahnhof mit schlicht-funktionalem Empfangsgebäude und ebenso schlichten Bahnsteigdächern, nicht weiter sehenswert.
Wir kamen in Amara an und sind auch von dort weiter, am Nordbahnhof waren wir nicht. In meiner Skizze habe ich auf die Darstellung von mehreren Bahnhöfen pro Stadt verzichtet.
Der Topo war übrigens neulich auch bei "Eisenbahnromantik" sowie in einer 15 Minuten längeren Version als "Mit dem Zug durchs Baskenland" bei ARTE zu sehen. Der Beitrag dürfte noch über die Mediathek abrufbar sein.
in Irún auf einen Renfe-Fernzug umsteigen. Das dürfte in den wenigsten Fällen Sinn machen, da es AFAIK keine durchgehenden internationalen Fahrkarten mehr gibt und die Fernzüge auf der Kurzstrecke hoffnungslos überteuert sind.
Vor allem ist der Fahrplan, was Fernzüge angeht, ziemlich mau. Der sieht im wesentlichen so aus: Am Morgen und am Abend jeweils ein Alvia nach Barcelona und Madrid und zwischendrin nur ein oder zwei Züge. Also wie in Bilbao, was nicht verwunderlich ist, da auf dem Weg nach Barcelona und Madrid die Zugteile aus Irun und Bilbao vereinigt werden. Nur das Trenhotel nach Lissabon ist als Anschluss wirklich interessant!
Was macht man eigentlich einen Abend, eine Nacht und einen halben Tag lang in Hendaye?!?
Ja genau, haben wir dann auch festgestellt... ;)
für Option c) entscheiden: ab Hendaye im Euskotren. Der Euskotren hält zwar auch mehrmals in Irún, allerdings nicht direkt am SNCF/Renfe-Bahnhof, daher empfiehlt sich der Umstieg in Hendaye.
Zumal auch nicht längst nicht alle Züge aus Frankreich überhaupt bis nach Irun fahren, wurde die Option meiner Beobachtung nach auch viel genutzt.
Der große Vorteil des Euskotren ist: Er fährt üblicherweise im 30-Minuten-Takt
Von Hendaye aus. Von Irun sogar alle 15 Minuten.
BTW: So oder so empfiehlt es sich, an den Grenzbahnhöfen den Personalausweis oder ein anderes Reisedokument griffbereit zu halten; es kann durchaus sein, dass sich ein Uniformierter dafür interessiert.
Da waren diesmal keine zu sehen. Anders als letztes Jahr auf der Fahrt nach Portbou, wo noch auf der französischen Seite zwei eher aufdringliche Polizisten unsere Ausweise sehen wollten, während wir gerade im Nachtzugabteil beim Anziehen waren...
Was den Euskotren zwischen San Sebastián und Bilbao betrifft: Abgesehen von ein paar Freaks und Touristen dürfte kaum jemand damit die komplette Strecke zwischen den beiden Städten fahren.
Stimmt. Aber landschaftlich lohnt es sich und Fernbusse meide ich schon aus Prinzip. :)
tl;dr
Baskenland ist toll, fahrt da hin!
Jep. :)
gesamter Thread:
- Die Eisenbahn im Baskenland (Teil 1 mit 10 Bildern) -
mrhuss,
17.09.2015, 19:47
- Die Eisenbahn im Baskenland (Teil 2 mit 4 Bildern) -
mrhuss,
17.09.2015, 19:48
- Danke. :) owt
-
brandenburger,
18.09.2015, 12:02
- Die Eisenbahn im Baskenland (Teil 2 mit 4 Bildern) -
Regiosprinter,
18.09.2015, 22:48
- Die Eisenbahn im Baskenland (Teil 2 mit 4 Bildern) -
mrhuss,
19.09.2015, 12:25
- Rennbahn Madrid-Barcelona anno 2007. -
Oscar (NL),
20.09.2015, 10:24
- Rennbahn Madrid-Barcelona anno 2007. - mrhuss, 23.09.2015, 13:37
- Rennbahn Madrid-Barcelona anno 2007. -
Oscar (NL),
20.09.2015, 10:24
- Die Eisenbahn im Baskenland (Teil 2 mit 4 Bildern) -
mrhuss,
19.09.2015, 12:25
- Die Eisenbahn im Baskenland (Teil 2 mit 4 Bildern) -
Sören Heise,
19.09.2015, 08:27
- Die Eisenbahn im Baskenland (Teil 2 mit 4 Bildern) - mrhuss, 19.09.2015, 12:29
- Vielen Dank:)
-
462 001,
19.09.2015, 09:23
- Danke. :) owt
- Die Eisenbahn im Baskenland - Dank und Anm. -
Frankfurt (Main) Süd,
22.09.2015, 11:19
- Korrektur - Frankfurt (Main) Süd, 22.09.2015, 15:37
- Die Eisenbahn im Baskenland - Dank und Anm. -
mrhuss,
23.09.2015, 13:26
- Die Eisenbahn im Baskenland - Dank und Anm. - Frankfurt (Main) Süd, 23.09.2015, 17:25
- Die Eisenbahn im Baskenland (Teil 2 mit 4 Bildern) -
mrhuss,
17.09.2015, 19:48