über kompensationseinsparende Fahrplanstrickerei und Chaos (Allgemeines Forum)

safe go, Chemnitz, Donnerstag, 06.08.2009, 20:49 (vor 6191 Tagen) @ ICE615
bearbeitet von safe go, Donnerstag, 06.08.2009, 20:51

Dein Denkvermögen hat sich wohl seit dem Verlassen des Kindergartens nicht wirklich weiterentwickelt, "kindergärtner".

Nun gut, diese Behauptung ist dreist, aber jedem seine Meinung.

Ganz egal, wie die gesetzliche Regelung aussieht, ist es an den Verantwortlichen bei der Bahn, kundenfreundliche Regelungen zu treffen, die eine Verspätung so gut es geht ausgleichen. Dazu zu zählen Entschädigungen, die ab einer Verspätung, die über 10-15 Minuten hinausgeht, gezahlt bzw. geleistet werden. Man könnte zum Beispiel für Verspätungen zwischen 20 und 30 Minuten kostenlose Getränke verteilen und ab 30 Minuten für jede Viertelstunde eine Fahrpreisrückerstattung von 10% zahlen. Dann bekommt man halt mit 55 Minuten 20% und mit 65 Minuten Verspätung 30% des Fahrpreises zurück, steht jedoch mit 57 MInuten vor einem zu 100% bezahlten Ticket und einer sehr mangelhaft erbrachten Leistung.

Man könnte, sollte, dürfte ... Der Gesetzgeber hat sich nunmal andere "kundenfreundliche" Regelungen ausgedacht und die DB wäre nun bei weitem nicht das schwarze Schaf, das als einziges am Minimum (gesetzliche Regelungen) bleibt (was ja nicht mal zwingend zutrifft). Im Übrigen könnte man ja dann jede Störung am Rollmaterial auf die "bösen" Herstellerfirmen schieben (nein, die Bahn wartet doch ganz vorzüglich) ;-) .


Dein Vergleich mit dem Lotto hinkt ganz selbstverständlich, da meiner Meinung nach das Funktionieren eines Fahrplans kein Glücksspiel sein sollte.

Tut er meiner Meinung nach nicht (also der Vergleich), weil er (zumindest theoretisch) zutreffend auf die aktuelle Situation ist.


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