2. Klasse Bahnhöfe in Deutschland (Nr. 1 = Frankfurt) (Allgemeines Forum)

Claus_NN, Nürnberg, Freitag, 29.05.2009, 22:24 (vor 6202 Tagen) @ NIM rocks
bearbeitet von Claus_NN, Freitag, 29.05.2009, 22:28

Steckt hinter den Wagenreihungen bzw. den "Drehungen" der ICEs eigentlich ein System, welches von Anfang an so geplant wurde? Rein hypothetisch könnte man ja in ganz Deutschland alle Züge umdrehen, würde das zu Problemen führen?

MfG NIM rocks

Nun, das System, das hier wohl zugrunde liegt, ist wohl der Wunsch, dass die 1. Klasse in einem Kopfbahnhof - so weit es möglich ist - am Prellbock steht. Dazu kommen dann noch andere Faktoren wie Korrespondenzhalte (Wagen gleicher Klasse parallel) und Kopf-Korrespondenzbahnhöfe (Leipzig), wobei die Bedingung für Korrespondenz auch bei gedrehten Zügen eingehalten werden könnte. Mit dem Beispiel Leipzig wollte ich verdeutlichen, warum sich die DB beispielsweise entschlossen hat, bei der L28 in München (bzw. bei der L50 in Frankfurt) die 1. Klasse am Ende des Bahnsteigs halten zu lassen.
Ich kenne Fälle, in denen die Reihung bezüglich der Position der A- und B-Wagen verändert worden ist, so beispielsweise auf der L41, dort war 2007 die 1. Klasse am nördlichen Ende und ebenso auf der IC-Linie Karlsruhe-München-Salzburg mit der 1. Klasse am Südende 2007. Scheinbar wurden die Umläufe geändert und damit auch die A-/B-Konfiguration.

Edit: Vor Eröffnung der NBS Ingolstadt-Nürnberg war die Sache hinsichtlich der Kopfbahnhöfe etwas leichter, da ja in Nürnberg erneut die Fahrtrichtung gewechselt werden musste und man somit sowohl in München als auch in Leipzig/Hamburg-Altona mit der 1. Klasse am Prellbock stehen konnte.


Grüße,
Claus_NN


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