Abend-ICEs nicht eigenwirtschaftlich machbar? (Allgemeines Forum)

agw, NRW, Montag, 17.02.2014, 10:04 (vor 4438 Tagen) @ Oscar (NL)

Zudem gibt es das Nachtnetz in Stundentakt (Utrecht-Amsterdam-Den Haag-Rotterdam-Utrecht, im Wochenende kommen Rotterdam-Eindhoven-Utrecht dazu). Alles Bestandteil eines gemeinwirtschaftlichen Grundangebotes.

Wenn, dann scheint es in .de nachts eher "nicht-CNL"-Züge zu geben, die an jeder Milchkanne halten. Vermutlich, weil man auch weiß, dass man sonst von den größeren Bahnhöfen eh nicht mehr gut wegkäme und die Attraktivität weiter sinken würde.

Express-Züge, die stundenlang nicht halten, scheinen nachts kein Thema zu sein.
D.h. aber auch wieder unattraktive Fahrzeiten.

Ich glaube, hier ist man schnell an der Stelle zu fragen, welche Reisen nachts überhaupt sinnvoll zu fördern sind.

Muss man abends in entfernten Metropolen ausgehen und trotzdem zu erträglicher Zeit zu hause sein können?

Natürlich ärgere ich mich, dass ich nach 23:10 von Frankfurt aus nicht mehr in Rekordzeit nach Essen komme.
Oder dass ich nach 21:30 Uhr von Hannover aus nur noch schlecht nach Essen komme oder in Berlin schon 19:46 damit Schluss ist.

Allerdings bezweifle ich, dass es an der Zuglänge liegt.
Ich bin kein Experte, aber auch halbe ICE2-Züge mit vier Wagen würden diese Verbindungen wenig wirtschaftlicher werden lassen. Das mit der heißen Luft stimmt zwar, aber irgendwann bringen kleinere Züge für Spezialsituationen wohl keinen Vorteil mehr, wenn man mal von Dreifach- oder Vierfach-Flügelungen absieht, die sicher auch wieder Nachteile haben.


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