Fernverkehrskonzept 2018 (Allgemeines Forum)
MvG, Dienstag, 27.08.2013, 11:04 (vor 4608 Tagen)
Vielleicht ist ein neuer Thread der Thematik doch eher angemessen ;)
Hallo, so jetzt endlich die Infos von der gestriegen Pressekonferenz. Alles in Allem recht unspektakulär.
Also konkret ging es dbei um die Einbindung der Hochgeschwindigkeitsstrecke Leipzig-Nürnberg.
Stunde 1:
Linie 11: Hamburg - Berlin - Leipzig - Erfurt - Frankfurt - Stuttgart (Berlin - Frankfurt ca. 3:45)
Linie 28.1: Berlin - Halle - Erfurt - Nürnberg - München (Berlin - München 4:18h)
Linie 50: Berlin - Braunschweig - Frankfurt (Flughafen oder Wiesbaden)
Linie 55: Dresden - Leipzig - Halle - Magdeburg - Hannover - Köln
Stunde 2:
Linie 28.2: Hamburg - Berlin - Leipzig - Erfurt - Nürnberg - Ingolstadt - München (ca. 4:25) (es sollen wohl beide B - M Linien über Ingolstadt fahren zum Thema Augsburg wollte Herr Rehkopf sic nicht äußern.)
Linie 50: Dresden - Leipzig - Erfurt - Fulda - Frankfurt
Linie 56: Leipzig - Hannover - Emden
Desweiteren gibt es zwei Linien, die man entsprechend der Nahcfrage entweder gar nicht, mit einzelnen Zügen, oder im Zwei Stunden-Takt betreiben kann/will.
Das wären die Sprinter-Linie 8: Berlin - Nürnberg - München (3:45h)
und in Stunde 2 die Linie 15, je nachdem wie sehr sich der Verkehr B - F auf die Ost-Achse verlagert, der Stundentakt über Hidesheim wird erstmal nicht angetastet, obwohl man dort dann etwas langsamer ist.
L15: Berlin - Halle - Erfurt - Frankfurt
Eingesetzt werden sollen ICx und ICE 3, übergagsweise noch ein paar ICE T.
ITF-Knoten entstehen in Erfurt zur Minute 30, in Leipzig 15/45 und in Nürnberg zur Minute 00.
So viel dazu, Grüße
Sprinter Berlin-München sensationell
GUM, Dienstag, 27.08.2013, 11:15 (vor 4608 Tagen) @ MvG
bearbeitet von GUM, Dienstag, 27.08.2013, 11:17
Vielleicht ist ein neuer Thread der Thematik doch eher angemessen ;)
Hallo, so jetzt endlich die Infos von der gestriegen Pressekonferenz. Alles in Allem recht unspektakulär.
Also konkret ging es dbei um die Einbindung der Hochgeschwindigkeitsstrecke Leipzig-Nürnberg.
[...]
Das wären die Sprinter-Linie 8: Berlin - Nürnberg - München (3:45h)
[...]
Eingesetzt werden sollen ICx und ICE 3, übergagsweise noch ein paar ICE T.ITF-Knoten entstehen in Erfurt zur Minute 30, in Leipzig 15/45 und in Nürnberg zur Minute 00.
So viel dazu, Grüße
Danke für die sensationelle Info, MvG!
Insbesondere den Sprinter Berlin-München finde ich sensationell. 3 Stunden 45 Minuten sind - wenn sich dies bestätigt - sogar schneller als:
+ das Flugzeug von Schönefeld nach Erding
+ die entsprechenden Nahverkehrszubringer
Hört sich gut an!
--
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Wo ist die Neuigkeit?
Mario-ICE, Dienstag, 27.08.2013, 12:03 (vor 4608 Tagen) @ GUM
Mit dem Sprinter in der Fahrzeit war bekannt. Die Reisezeit der anderen Züge war auch hier schon oft diskutiert.
Das es auch stündlich über Hildesheim geht war auch klar, nur einige interpretierten das anders.
Wichtiger wäre eine Aussage zu den Fahrzeugen, das Ziel mit ICx 2018 zu fahren ist schon ambitioniert. Deshalb wohl auch die Einschränkungen zu den Linien 8 und 15
Fahrzeuge
bskf, Dienstag, 27.08.2013, 12:18 (vor 4608 Tagen) @ Mario-ICE
bearbeitet von bskf, Dienstag, 27.08.2013, 12:19
Wichtiger wäre eine Aussage zu den Fahrzeugen, das Ziel mit ICx 2018 zu fahren ist schon ambitioniert. Deshalb wohl auch die Einschränkungen zu den Linien 8 und 15.
Allerdings. Selbst ohne L8/15 dürfte es eng werden. Dass die 12-Teiler zu 12/2017 zur Verfügung stehen ist auf Basis der Erfahrungen der letzten Jahre unrealistisch. Die 407er werden im normalen Betrieb aufgesaugt werden (der ein oder andere Verlust wird bis 2018 zwangsläufig auftreten) und die Dostos setzen höchstens indirekt Material für die Planungen frei. Ein gewisser positiver Effekt kommt allenfalls durch die kürzeren Fahrzeiten. Ambitioniert trifft's also sicher gut. Umlaufexperten können sicher durchrechnen, wie viele Garnituren (zusätzlich) erforderlich sind.
Grüße,
bskf
Fahrzeuge
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Dienstag, 27.08.2013, 22:49 (vor 4608 Tagen) @ bskf
bearbeitet von Bahn-Auto-Flug, Dienstag, 27.08.2013, 22:50
...das Ziel mit ICx 2018 zu fahren ist schon ambitioniert.
...Dass die 12-Teiler zu 12/2017 zur Verfügung stehen ist auf Basis der Erfahrungen der letzten Jahre unrealistisch.......>
Grüße,bskf
Der Neubau einer Fertigungshalle mit den ganzen Maschinen, also einer neuen Fabrik, gelang in der Vergangenheit in kürzerer Zeit, als aktuell.
Bei neuen Zügen scheint der Trend ähnlich zu sein, auch bei Flughäfen.
Gibt es in Deutschland, oder innerhalb der EU, Teststrecken zur Erprobung neuer Züge? Wird im laufenden Betrieb mit Prototypen getestet?
Sind stumpfe Gleise zum Flankenschutz auch unterhalb von 160 km/h obligatorisch?
Fahrzeuge
ICE-TD, Dienstag, 27.08.2013, 22:55 (vor 4608 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug
Gibt es in Deutschland, oder innerhalb der EU, Teststrecken zur Erprobung neuer Züge?
Ja, in Wildenrath http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%BCfcenter_Wegberg-Wildenrath
Fahrzeuge
Sese, Dienstag, 27.08.2013, 22:57 (vor 4608 Tagen) @ ICE-TD
Gibt es in Deutschland, oder innerhalb der EU, Teststrecken zur Erprobung neuer Züge?
Ja, in Wildenrath http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%BCfcenter_Wegberg-Wildenrath
Oder in Velim der Testring von VUZ (ist ebenso wie Siemens in Wegberg-Wildenrath benannte Stelle), wo man sogar mit 200 km/h seine Runden drehen kann...
--
Grüße,
Sese
Fahrzeuge
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Dienstag, 27.08.2013, 23:06 (vor 4608 Tagen) @ Sese
Eine Testmöglichkeit für Geschwindigkeiten von 201 km/h bis 350 km/h sollte nach meinem dafürhalten auch vorhanden sein. Zum Beispiel zum Test von Wirbelstrombremsen, zum Test von Normen ab 251 km/h.
Irgendwie ist man hier ein Versuchskaninchen wie in Spanien..
Ich bin schon wieder auf der Suche nach einem passenden PKW für Senioren.
Fahrzeuge
Sese, Dienstag, 27.08.2013, 23:18 (vor 4608 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug
Eine Testmöglichkeit für Geschwindigkeiten von 201 km/h bis 350 km/h sollte nach meinem dafürhalten auch vorhanden sein. Zum Beispiel zum Test von Wirbelstrombremsen, zum Test von Normen ab 251 km/h.
Das schöne an den Testringen ist einfach, dass man Testfälle einfach und effizient realitätsnah abbilden kann. Testfahrten kann man auf der freien Strecke auch machen, nur muss man dann eben Zug- oder Betriebspausen dafür wählen und ggf. geeignete Zusatzmaßnahmen treffen.
Messtechnisch überwachen sollte man den Zug immer, wenn man sicherheitskritische Versuche macht. Egal ob man auf dem Testring fährt oder auf der Strecke, das liegt ja schon im Interesse der Messbesatzung.
Die Frage am Ende ist einfach eine Kostenfrage. Testring mit 350 km/h wäre sicher toll, aber wie oft lässt man solche Züge zu? Was kostet es, einen solchen Testring zu bauen und zu betrieben und was kostet es, einmalig Zulassungsfahrten mit hohem Aufwand auf einer normalen Strecke zu betreiben. Technisch möglich ist das ja, der Velaro D ist in der Nachtruhe mit 352 km/h von Ingolstadt nach Nürnberg gefahren.
Irgendwie ist man hier ein Versuchskaninchen wie in Spanien..
Verstehe ich jetzt nicht ganz? Wo ist der Zusammenhang zwischen einer - warum auch immer - sehr riskant projektierten LST-Anlage einer HGV-Strecke und der Zulassung eines HGV-Zuges?
--
Grüße,
Sese
Fahrzeuge
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Dienstag, 27.08.2013, 23:28 (vor 4608 Tagen) @ Sese
Irgendwie ist man hier ein Versuchskaninchen wie in Spanien..
Verstehe ich jetzt nicht ganz? Wo ist der Zusammenhang zwischen einer - warum auch immer - sehr riskant projektierten LST-Anlage einer HGV-Strecke und der Zulassung eines HGV-Zuges? >>>
Kann der Lokführer eines Testzuges auch von einem Zugführer angerufen werden?
Vegißt der Lokführer dann vor einer Kurve zu bremsen?
Dann könnte in einer Kurve ein anderer Zug mit Reisenden vom Testzug getroffen werden, wenn dort keine Mauer, sondern ein Gleis ist.
Kann ein richtiger Fdl mal aushelfen? :-)
Sese, Dienstag, 27.08.2013, 23:43 (vor 4608 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug
Irgendwie ist man hier ein Versuchskaninchen wie in Spanien..
Verstehe ich jetzt nicht ganz? Wo ist der Zusammenhang zwischen einer - warum auch immer - sehr riskant projektierten LST-Anlage einer HGV-Strecke und der Zulassung eines HGV-Zuges? >>>
Kann der Lokführer eines Testzuges auch von einem Zugführer angerufen werden?
Lokführer und Versuchsleiter kommunizieren sogar sehr viel.
Vegißt der Lokführer dann vor einer Kurve zu bremsen?
Das muss man wohl den Lokführer fragen. Da es sich bei Versuchsfahrten ja um sehr spezielle Fahrten handelt, ist das Konzentrationsniveau sicherlich sehr hoch. Zusätzlich gibt es bei Versuchsfahrten immer einen zweiten Lokführer auf dem Führerstand, wenn keine technische Sicherung vorhanden ist. Für Fahrten mit mehr als Streckenhöchstgeschwindigkeit wird z. B. so verfahren, dass speziell für die Messfahrt ein Geschwindigkeitsheft errechnet wird, wann der Zug wie schnell sein darf. Das werden beide Lokführer akribisch kontrollieren. Der Zug fährt dann ohne Sicherungstechnik auf grüner Welle bis zu einem vorher definierten, Halt zeigenden Signal. Dabei sind aus Fahrdienstleitersicht m. W. erhebliche Zusatzmaßnahmen für die Durchführung einer solchen Fahrt notwendig, z. B. Weichen mit Handverschlüssen festlegen, Flankenschutzmaßnahmen etc Das können bestimmt die richtigen FDLs hier im Forum besser erklären, als ich ;-)
Dann könnte in einer Kurve ein anderer Zug mit Reisenden vom Testzug getroffen werden, wenn dort keine Mauer, sondern ein Gleis ist.
Denkbar ist vieles. Es ist auch denkbar, dass der Lokführer eines normalen Reisezuges mutwillig den PZB-Störschalter auslegt und mit 100 km/h sämtliche roten Signale überfährt, bis es kracht.
Wenn man es drauf anlegt oder generell grobe Unachtsamkeit voraussetzt, kann man auch mit der tollsten Sicherungstechnik einen Unfall verursachen. Ganz persönlich würde ich sagen, dass Versuchsfahrten und Zulassungsfahrten auf normalen Strecken kein Sicherheitsrisiko darstellen.
--
Grüße,
Sese
Kann ein richtiger Fdl mal aushelfen? :-)
Turbonegro, Mittwoch, 28.08.2013, 12:17 (vor 4607 Tagen) @ Sese
Dabei sind aus Fahrdienstleitersicht m. W. erhebliche Zusatzmaßnahmen für die Durchführung einer solchen Fahrt notwendig, z. B. Weichen mit Handverschlüssen festlegen, Flankenschutzmaßnahmen etc Das können bestimmt die richtigen FDLs hier im Forum besser erklären, als ich ;-)
Auf der Strecke, auf der ich Fdl bin, finden regelmäßig Neigetechnik-Prüffahrten mit überhöhter Geschwindigkeit statt und ich muss dich enttäuschen, damit haben wir gar nicht viel zu tun. Da gibt es eine spezielle Fahrplananordnung für diesen Zug in der das wichtigste geregelt ist. Es beschränkt sich allerdings meist auf rechtzeitiges "Grünmachen" und den engen Kontakt mit dem Zugdisponenten, dass diese Fahrt nicht anhalten/abbremsen muss. Teilweise werden fernüberwachte Bahnübergänge durch Bahnübergangsposten gesichert, bei denen die Einschaltstrecke nicht ausreicht, aber das wars schon.
Handverschlüsse würde die Geschwindigkeit, mit der über eine Weiche gefahren werden darf, auf 50 km/h reduzierten.
(Ich kann hier aber nur von den NeiTech Prüffahrten in meinem Bereich berichten)
Kann ein richtiger Fdl mal aushelfen? :-)
Martin, Mittwoch, 28.08.2013, 16:04 (vor 4607 Tagen) @ Turbonegro
Handverschlüsse würde die Geschwindigkeit, mit der über eine Weiche gefahren werden darf, auf 50 km/h reduzierten.
(Ich kann hier aber nur von den NeiTech Prüffahrten in meinem Bereich berichten)
Warum reduziert ein zusätzlich angebrachter Handverschluss die Geschwindigkeit? Wir reden hier ja nicht von aufgehobener Signalabhängigkeit o.ä. sondern nur davon, dass eine Weiche zusätzlich zu ihren normalen Verschlüssen mit HV 73 gesichert wird.
Und das ist gemäß einer mit bekannten Fplo schon bei Überschreitung der Streckengeschwindigkeit von 3% erforderlich.
Kann ein richtiger Fdl mal aushelfen? :-)
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 28.08.2013, 16:16 (vor 4607 Tagen) @ Turbonegro
Auf der Strecke, auf der ich Fdl bin, finden regelmäßig Neigetechnik-Prüffahrten mit überhöhter Geschwindigkeit statt und ich muss dich enttäuschen, damit haben wir gar nicht viel zu tun. Da gibt es eine spezielle Fahrplananordnung für diesen Zug in der das wichtigste geregelt ist. Es beschränkt sich allerdings meist auf rechtzeitiges "Grünmachen" und den engen Kontakt mit dem Zugdisponenten, dass diese Fahrt nicht anhalten/abbremsen muss. Teilweise werden fernüberwachte Bahnübergänge durch Bahnübergangsposten gesichert, bei denen die Einschaltstrecke nicht ausreicht, aber das wars schon.
Handverschlüsse würde die Geschwindigkeit, mit der über eine Weiche gefahren werden darf, auf 50 km/h reduzierten.
(Ich kann hier aber nur von den NeiTech Prüffahrten in meinem Bereich berichten)
Stimmt so. Mehr als "Grüne Welle" d.h. Durchfart stellen für die gesamte Strecke, bevor der Zug am Start los fährt (je nach Länge teilweise bis zu 30 Minuten bevor der Zug kommt) war aus Fdl-Sicht bei NT-Testfahrten nicht nötig.
In der Zeitung wurde die Bevölkerung auf die langen Schließzeiten einiger BÜ mit den entsprechen Uhrzeiten hingewiesen.
Ob es bei anderen Strecken und Bahnhöfen (auch bzügl. örtlicher Richtlinien) weiteres zu beachten gibt, weiß ich aber nicht.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
350 km/h-Testring: Könnte man - in der Schweiz!! - haben...
Blaschke, Mittwoch, 28.08.2013, 09:48 (vor 4607 Tagen) @ Sese
Mahlzeit!
Die Frage am Ende ist einfach eine Kostenfrage. Testring mit 350 km/h wäre sicher toll, aber wie oft lässt man solche Züge zu? Was kostet es, einen solchen Testring zu bauen und zu betrieben und was kostet es, einmalig Zulassungsfahrten mit hohem Aufwand auf einer normalen Strecke zu betreiben.
Testring mit 350 km/h = Da fällt mir gleich das CERN bei Genf ein ;-)
Im LHC sitzt sogar Lichtgeschwindigkeit drin... - und zwar im Protonen- und nicht etwa im Korinthenmodus! Der wird bis 2015 ja eh grad umgebaut und aufgerüstet - da könnte man doch evtl. gleichzeitig den Tunnel etwas aufbohren und ein paar Schienenstränge verlegen. Und wo man Gottesteilchen gefunden hat, da gibt's sicher auch Lösungen für Klimaanlagen, ICE-Achsen und funktionierende Fahrpläne. Muß man nur aufpassen, dass einem bei den Geschwindigkeiten nicht schwindelig wird... *higgs*
Tja, die Lösung für die Probleme der HGV-Bahn - hier im ICE-Forum liegt sie so nahe! Noch dazu würde sie in bzw. eher unter der Schweiz entdeckt. Da kann dann ja gar nichts schiefgehen. Deutschland hätte funktionstüchtige ICEs, die allzeit pünktlich verkehren. DAS wäre die Weltrevolution.
Prophylaktischer Hinweis für die mitlesenden Regierungen dieser Welt: Ich beanspruche für diesen Geistesblitz, der auch in Lichtgeschwindigkeit durch mein Hirn schoß, vorsorglich schon mal ein gewisses Urheberrecht
Schöne Grüße aus der Friedensstadt Osnabrück von
jörg
Ende September gibt's da übrigens wohl einen Tag der offenen Tür, wenn ich das richtig verstehe:
http://opendays2013.web.cern.ch/
Ich habe leider weder Zeit und Geld, aber vielleicht schaut ja mal jemand vorbei, ob der 26,6-km-Kringel unter Tage da geeignet wäre... Hauptsache, da nimmt nicht jemand illegal einfach ein Proton mit...
350 km/h-Testring: Könnte man - in der Schweiz!! - haben...
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Mittwoch, 28.08.2013, 11:11 (vor 4607 Tagen) @ Blaschke
Mahlzeit!
Die Frage am Ende ist einfach eine Kostenfrage. Testring mit 350 km/h wäre sicher toll, aber wie oft lässt man solche Züge zu? Was kostet es, einen solchen Testring zu bauen und zu betrieben und was kostet es, einmalig Zulassungsfahrten mit hohem Aufwand auf einer normalen Strecke zu betreiben.
Ironie off
Es geht nicht nur um Zulassungsfahrten. Es geht um eine Teststrecke die auch Hersteller buchen können. Wie sich Automobilhersteller in Hockenheim einbuchen können. Die Anlage finanziert sich über eine Trassengebühr.
Ironie on.
Testring mit 350 km/h = Da fällt mir gleich das CERN bei Genf ein ;-)
Im LHC sitzt sogar Lichtgeschwindigkeit drin... - und zwar im Protonen- und nicht etwa im Korinthenmodus! Der wird bis 2015 ja eh grad umgebaut und aufgerüstet - da könnte man doch evtl. gleichzeitig den Tunnel etwas aufbohren und ein paar Schienenstränge verlegen. Und wo man Gottesteilchen gefunden hat, da gibt's sicher auch Lösungen für Klimaanlagen, ICE-Achsen und funktionierende Fahrpläne. Muß man nur aufpassen, dass einem bei den Geschwindigkeiten nicht schwindelig wird... *higgs*
Ironie off.
Bitte eine eigene Strecke mit einem Tunnelanteil, trockene Schienen oben, nasse Schienen oben, Öl und Sand auf den Schienen, Durchrutschtest, Traktionskontrolle.
Ironie on.
Tja, die Lösung für die Probleme der HGV-Bahn - hier im ICE-Forum liegt sie so nahe! Noch dazu würde sie in bzw. eher unter der Schweiz entdeckt. Da kann dann ja gar nichts schiefgehen. Deutschland hätte funktionstüchtige ICEs, die allzeit pünktlich verkehren. DAS wäre die Weltrevolution.Prophylaktischer Hinweis für die mitlesenden Regierungen dieser Welt: Ich beanspruche für diesen Geistesblitz, der auch in Lichtgeschwindigkeit durch mein Hirn schoß, vorsorglich schon mal ein gewisses Urheberrecht
Ironie off.
Man könnte auch den Einsatz besonders hitzefester Materialien testen, um Triebkopfbrände zu vermeiden.
Schöne Grüße aus der Friedensstadt Osnabrück vonjörg
Vorkommnisse wie bei den Radreifen, Achsenbrüche und all die Maßnahmen zur Frühdiagnose von Haarrissen, sich widersprechende Gutachten, ließen sich vermeiden. Es ließe sich ein richtiges und sicheres Produkt entwickeln.
Man kann ja auch einen NKV für eine Teststrecke ermitteln.
Im Gegensatz zum Transrapid werden hier auch Umsätze generiert.
350 km/h-Testring: Könnte man - in der Schweiz!! - haben...
Sese, Mittwoch, 28.08.2013, 13:29 (vor 4607 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug
Ironie off
Es geht nicht nur um Zulassungsfahrten. Es geht um eine Teststrecke die auch Hersteller buchen können. Wie sich Automobilhersteller in Hockenheim einbuchen können. Die Anlage finanziert sich über eine Trassengebühr.
Ironie on.
Also soll erstmal ein Fahrzeug gebaut werden, dann getestet und dann in x Iterationsschritten zur Serienreife gebracht werden? Bei den Stückzahlen aus der Bahntechnik hat man dann mehr Prototypen als Serienfahrzeuge. Wenn Audi mal 50 Prototypen für einen neuen A3 baut und auf dem Hockenheimring glühen lässt, mag das Sinn machen. Für die Bahntechnik eher weniger.
Ironie off.
Bitte eine eigene Strecke mit einem Tunnelanteil, trockene Schienen oben, nasse Schienen oben, Öl und Sand auf den Schienen, Durchrutschtest, Traktionskontrolle.
Ironie on.
Macht man heutzutage auch schon, in dem man einfach ein Fass mit (Seifen)wasser auf die Lok baut und laufen lässt, wenn man will. Geht alles auf ganz normalen Strecken.
Vorkommnisse wie bei den Radreifen, Achsenbrüche und all die Maßnahmen zur Frühdiagnose von Haarrissen, sich widersprechende Gutachten, ließen sich vermeiden.
Und was soll ein Testring da für einen Vorteil haben? Wenn, wie im Fall Köln, sich Haarrisse erst nach 10^6 kilometern manifestieren muss man das auf dem Testring auch erst einmal fahren. Das dauert dann so oder so Jahre.
Es ließe sich ein richtiges und sicheres Produkt entwickeln.
Also ist das, was wir jetzt haben, nicht sicher? In welchem Punkt denn?
Im Gegensatz zum Transrapid werden hier auch Umsätze generiert.
Aus welcher Mottenkiste kommt denn jetzt der Transrapid und was hat der mit einem Testring für Eisenbahnen zu tun?
--
Grüße,
Sese
350 km/h-Testring: Könnte man - in der Schweiz!! - haben...
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Donnerstag, 29.08.2013, 10:54 (vor 4606 Tagen) @ Sese
Ironie off
Es geht nicht nur um Zulassungsfahrten. Es geht um eine Teststrecke die auch Hersteller buchen können. Wie sich Automobilhersteller in Hockenheim einbuchen können. Die Anlage finanziert sich über eine Trassengebühr.
Ironie on.
Also soll erstmal ein Fahrzeug gebaut werden, dann getestet und dann in x Iterationsschritten zur Serienreife gebracht werden? Bei den Stückzahlen aus der Bahntechnik hat man dann mehr Prototypen als Serienfahrzeuge. Wenn Audi mal 50 Prototypen für einen neuen A3 baut und auf dem Hockenheimring glühen lässt, mag das Sinn machen. Für die Bahntechnik eher weniger.
Nein.
Bei einem serienreifen Fahrzeug werden die Fehler bei den Testfahrten erkannt und ausgemerzt.
Ironie off.
Bitte eine eigene Strecke mit einem Tunnelanteil, trockene Schienen oben, nasse Schienen oben, Öl und Sand auf den Schienen, Durchrutschtest, Traktionskontrolle.
Ironie on.
Macht man heutzutage auch schon, in dem man einfach ein Fass mit (Seifen)wasser auf die Lok baut und laufen lässt, wenn man will. Geht alles auf ganz normalen Strecken.
Der reguläre Bahnverkehr läuft dann auch über die eingeseifte Strecke?
Vorkommnisse wie bei den Radreifen, Achsenbrüche und all die Maßnahmen zur Frühdiagnose von Haarrissen, sich widersprechende Gutachten, ließen sich vermeiden.
Und was soll ein Testring da für einen Vorteil haben? Wenn, wie im Fall Köln, sich Haarrisse erst nach 10^6 kilometern manifestieren muss man das auf dem Testring auch erst einmal fahren. Das dauert dann so oder so Jahre.
Der Test ICE kann die 10 Millionen Kilometer schon früher erreichen, wenn einer täglich für Langzeittets eingesezt wird. Der Radreifen wäre dann am Test ICE gebrochen. Ebenso wäre der Achsenbruch an diesem Testzug aufgetrten.
Es ließe sich ein richtiges und sicheres Produkt entwickeln.
Also ist das, was wir jetzt haben, nicht sicher? In welchem Punkt denn?
Die Sicherheit wird durch einen erhöhten Prüfaufwand erreicht. Immer vermeiden läßt sich der eventuell nicht, wenn der Testzug nicht seinen maximalen Kilometerstand erreicht, bei dem seine Außerdienststellung erfolgt. Ich gehe mal davon aus, daß nicht während der Testerei alle Komponenten zu Schrott gefahren werden.
Im Gegensatz zum Transrapid werden hier auch Umsätze generiert.
Aus welcher Mottenkiste kommt denn jetzt der Transrapid und was hat der mit einem Testring für Eisenbahnen zu tun?
Wenn die Transrapid Teststrecke nicht mehr gebraucht wird, könnte er zum Test des Rad- Schiene-Systems umgebaut werden. Die Stelzen zum Teil durch verschiedene Brückenkonstrucktionen ersetzen, mehr ebenerdige Anteile, ebenso Tunnelanteile.
Sinn und Zweck?
kimba2k, Wuppertal-Frankfurt am Main, Samstag, 31.08.2013, 14:05 (vor 4604 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug
Der Test ICE kann die 10 Millionen Kilometer schon früher erreichen, wenn einer täglich für Langzeittets eingesezt wird. Der Radreifen wäre dann am Test ICE gebrochen. Ebenso wäre der Achsenbruch an diesem Testzug aufgetrten.
Rein rechnerisch nach rund 3,8 Jahren aber nur, wenn er 24/7 mit 300 Km/h ohne Pause unterwegs ist. Da das nicht geht, werden es wohl eher 5 sein.
Ob dann die defekte auch im Test auftreten, oder per Zufall eben nicht, ist eine andere Sache. Ein einzelnes Exemplar einer Serie taugt nicht als schlüssiger Beweis, da der Zufallsfaktor so nicht auszuschließen ist. Dafür braucht man schon mehrere Serienfahrzeuge im Test.
Eine solche Aktion bringt also rein gar nichts, außer Kosten.
Sinn und Zweck?
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Sonntag, 01.09.2013, 11:20 (vor 4603 Tagen) @ kimba2k
Der Test ICE kann die 10 Millionen Kilometer schon früher erreichen, wenn einer täglich für Langzeittets eingesezt wird. Der Radreifen wäre dann am Test ICE gebrochen. Ebenso wäre der Achsenbruch an diesem Testzug aufgetrten.
> Rein rechnerisch nach rund 3,8 Jahren aber nur, wenn er 24/7 mit 300 Km/h ohne Pause unterwegs ist. Da das nicht geht, werden es wohl eher 5 sein.>
Ob dann die defekte auch im Test auftreten, oder per Zufall eben nicht, ist eine andere Sache. Ein einzelnes Exemplar einer Serie taugt nicht als schlüssiger Beweis, da der Zufallsfaktor so nicht auszuschließen ist. Dafür braucht man schon mehrere Serienfahrzeuge im Test.
> Eine solche Aktion bringt also rein gar nichts, außer Kosten.
Den abgefahrenen Radreifen von Eschede mit 101 Toten hätten sie sich mit Sicherheit erspart.
Den Achsenbruch von Köln, bei dem sie das Glück hatten, daß er nicht auf der KRM (Köln-Rhein-Main) bei 300 km/h auftrat, können sie auch im Test vorzeitig erkennen. Sogar auf einem Prüfstand.
Sinn und Zweck? +Edit
Sese, Sonntag, 01.09.2013, 11:37 (vor 4603 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug
Der Test ICE kann die 10 Millionen Kilometer schon früher erreichen, wenn einer täglich für Langzeittets eingesezt wird. Der Radreifen wäre dann am Test ICE gebrochen. Ebenso wäre der Achsenbruch an diesem Testzug aufgetrten.
> Rein rechnerisch nach rund 3,8 Jahren aber nur, wenn er 24/7 mit 300 Km/h ohne Pause unterwegs ist. Da das nicht geht, werden es wohl eher 5 sein.>
Ob dann die defekte auch im Test auftreten, oder per Zufall eben nicht, ist eine andere Sache. Ein einzelnes Exemplar einer Serie taugt nicht als schlüssiger Beweis, da der Zufallsfaktor so nicht auszuschließen ist. Dafür braucht man schon mehrere Serienfahrzeuge im Test.
> Eine solche Aktion bringt also rein gar nichts, außer Kosten.
Den abgefahrenen Radreifen von Eschede mit 101 Toten hätten sie sich mit Sicherheit erspart.
Wieso? Der kritische Radreifen wurde ja durchaus im Werk München erkannt mit X-facher Grenzwertunterschreitung, wurde aber (aus Zeitgründen?) nicht gewechselt. Selbst wenn man dann aus den Erfahrungen auf einem Testring irgendwelche Prüfanweisungen generiert, sie bleiben immer noch wirkungslos wenn man sie nicht umsetzt.
Edit meint: Laut Wikipedia erfolgte die Untersuchung der Radreifen nur mit Leuchtstofflampen, obwohl Ultraschall notwendig gewesen wäre. Dies war auch bei der DB bekannt. Inwiefern da nun jemanden aus der Instandhaltung einen Schuld trifft, soll durch meine Aussage nicht suggeriert werden, auch durch obige nicht. Es ist aber deutlich zu erkennen: Grundsätzlich war bekannt, was passieren kann und wie die Räder zu untersuchen sind. Es wurde aber nicht gemacht. Daran hätten auch Erfahrungen auf dem Testring nichts geändert, wenn man Instandhaltungsmethoden anwendet, die nicht geeignet sind, den tatsächlichen Zustand des Rades zu detektieren.
Den Achsenbruch von Köln, bei dem sie das Glück hatten, daß er nicht auf der KRM (Köln-Rhein-Main) bei 300 km/h auftrat, können sie auch im Test vorzeitig erkennen. Sogar auf einem Prüfstand.
Wenn das Nachbilden der 10^9 Lastzyklen sogar auf einem simplen Prüfstand geht, wozu brauche ich dann einen riesigen Testring?
--
Grüße,
Sese
Sinn und Zweck? +Edit
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Sonntag, 01.09.2013, 13:40 (vor 4603 Tagen) @ Sese
Wieso? Der kritische Radreifen wurde ja durchaus im Werk München erkannt mit X-facher Grenzwertunterschreitung, wurde aber (aus Zeitgründen?) nicht gewechselt. Selbst wenn man dann aus den Erfahrungen auf einem Testring irgendwelche Prüfanweisungen generiert, sie bleiben immer noch wirkungslos wenn man sie nicht umsetzt.Edit meint: Laut Wikipedia erfolgte die Untersuchung der Radreifen nur mit Leuchtstofflampen, obwohl Ultraschall notwendig gewesen wäre. Dies war auch bei der DB bekannt. Inwiefern da nun jemanden aus der Instandhaltung einen Schuld trifft, soll durch meine Aussage nicht suggeriert werden, auch durch obige nicht. Es ist aber deutlich zu erkennen: Grundsätzlich war bekannt, was passieren kann und wie die Räder zu untersuchen sind. Es wurde aber nicht gemacht. Daran hätten auch Erfahrungen auf dem Testring nichts geändert, wenn man Instandhaltungsmethoden anwendet, die nicht geeignet sind, den tatsächlichen Zustand des Rades zu detektieren.
Es gibt durchaus Überlegungen, habe ich gehört, die Wartung von den Herstellern durchführen zu lassen. Beim Sapsan in Rußland läuft es wirklich ersteunlich gut.
Dort wurden auch aus Deutschland gelieferte Züge Monate vor dem Termin in Betrieb genommen.
Sinn und Zweck? +Edit
Sese, Sonntag, 01.09.2013, 14:17 (vor 4603 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug
Wieso? Der kritische Radreifen wurde ja durchaus im Werk München erkannt mit X-facher Grenzwertunterschreitung, wurde aber (aus Zeitgründen?) nicht gewechselt. Selbst wenn man dann aus den Erfahrungen auf einem Testring irgendwelche Prüfanweisungen generiert, sie bleiben immer noch wirkungslos wenn man sie nicht umsetzt.Edit meint: Laut Wikipedia erfolgte die Untersuchung der Radreifen nur mit Leuchtstofflampen, obwohl Ultraschall notwendig gewesen wäre. Dies war auch bei der DB bekannt. Inwiefern da nun jemanden aus der Instandhaltung einen Schuld trifft, soll durch meine Aussage nicht suggeriert werden, auch durch obige nicht. Es ist aber deutlich zu erkennen: Grundsätzlich war bekannt, was passieren kann und wie die Räder zu untersuchen sind. Es wurde aber nicht gemacht. Daran hätten auch Erfahrungen auf dem Testring nichts geändert, wenn man Instandhaltungsmethoden anwendet, die nicht geeignet sind, den tatsächlichen Zustand des Rades zu detektieren.
Es gibt durchaus Überlegungen, habe ich gehört, die Wartung von den Herstellern durchführen zu lassen. Beim Sapsan in Rußland läuft es wirklich ersteunlich gut.
Dort wurden auch aus Deutschland gelieferte Züge Monate vor dem Termin in Betrieb genommen.
Das ist durchaus üblich und eine gute Möglichkeit für den Hersteller, Geld zu verdienen. Aber was hat das alles mit einem Testring für 350 km/h zu tun?
--
Grüße,
Sese
Sinn und Zweck? +Edit
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Montag, 02.09.2013, 16:40 (vor 4602 Tagen) @ Sese
Wenn das Nachbilden der 10^9 Lastzyklen sogar auf einem simplen Prüfstand geht, wozu brauche ich dann einen riesigen Testring?
Die Automobilindustrie hat beides.
Sinn und Zweck? +Edit
Sese, Montag, 02.09.2013, 17:03 (vor 4602 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug
Wenn das Nachbilden der 10^9 Lastzyklen sogar auf einem simplen Prüfstand geht, wozu brauche ich dann einen riesigen Testring?
Die Automobilindustrie hat beides.
Die Automobilinsdustrie baut aber auch Automobile und keine Schienenfahrzeuge. Insofern erschließt sich mir deine Argumentation nicht.
Es hat auch fast jeder Metzger einen Fleischwolf im Laden stehen. Ich kenne aber keinen Bäcker, bei dem ein Fleischwolf im Laden steht. Wozu sollten sie den auch brauchen?
--
Grüße,
Sese
Sinn und Zweck?
kimba2k, Wuppertal-Frankfurt am Main, Montag, 02.09.2013, 21:40 (vor 4602 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug
Nein, weil ein Testring mit 1, in Worten einem, Fahrzeug
a) Genauso viel Zeit benötigt um Fehler zu finden, wie die Produktion, da dort kein künstlicher Zeitraffer eingebaut werden kann, wie auf Prüfständen z.B. üblich.
b) Nicht allgemein aussagekräftig ist.
Rein wissenschaftlich gesprochen: Einmal ist keinmal. Das Ergebnis eines Experiments das ich nur 1 mal mache, oder nur einmal erhalte, hat keine Aussagekraft. Ergebnisse in Experimenten müssen reproduzierbar sein, sonst haben sie den Wert einer Aussage des Kaffeesatzes von gestern Mittag.
Wenn also der Achsbruch am Testzug zufällig nach dem Zug der Produktion aufgetreten wäre, was der Wahrscheinlichkeitsrechnung nach bei einem Verhältnis von sagen wir 70 (Fahrzeugen Produktion) zu 1 (Fahrzeug im Test) bei ähnlicher max. Kilometerleistung eher wahrscheinlich ist, hätte man höchsten bewiesen, das man nach 10 Mio. KM nicht zwingend einen Achsbruch erleiden muss. Für diese Aussage brauche ich aber kein Experiment.
Test im wissenschaftlichen Sinne heißt nun einmal nicht, ich lasse mal wild irgendwas drauflos fahren, mal sehen was passiert. Im schlechtesten Fall nämlich nichts, was eine falsche Sicherheit vorspiegeln würde.
Ich muss festlegen was ich wie und mit welchem erwarteten Ergebnis testen will, um diese Annahme dann zu bestätigen oder zu widerlegen. Das geht nicht mit einem Test und auch nicht mit zweien. Das machen Produzenten und Betreiber so auch nicht, sondern sie testen in der Praxis gewisse Szenarien sicher immer und immer wieder.
Audi jagt ja auch nicht nur 1 A8 blind über den Nürburgring, sondern viele davon in immer wieder dem gleichen Testaufbau, obwohl auch Audi sicher da meiste aus Zeitgründen auf dem Prüfstand oder in der Simulation testet. Der Nürburgring ist nur noch für gewisse Szenarien, die in der Praxis nachgetestet werden um das erwartetet Ergebnis zu bestätigen, oder eben im schlechten Fall zu widerlegen.
Wenn ich meine Testszenarien nach dem von Dir geforderten Schema schreiben würde, wären meine Kollegen im Test ziemlich arbeitslos. Lass mal laufen für 10 Jahre, mal sehen was passiert.
EU-Projekt?
Mario, Mittwoch, 28.08.2013, 16:22 (vor 4607 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug
Aber ob es dazu einen ganzen 350km/h-Testring braucht? Ich würde wegen der aus meiner Sicht eher schwer abzusehenden Auslastung viel eher ein Gleis entlang einer geeigneten, bestehenden NBS mit erweitertem Abstand bauen (evtl. mit einer 200-160km/h-Kehrschleife an einem Ende, damit man nicht auf 0 abbremsen muss). An der NBS Oebisfelde-Berlin könnte ich mir z.B. sowas vorstellen, wenn man es in Deutschland machen wollte. Auf europäischer Ebene wären wohl eher sehr dünn besiedelte Gegenden wie z.B. in Spanien, Teile Frankreichs oder Osteuropa denkbar.
Zudem muss man sich auch vor Augen halten, dass man für 350km/h glaube ich 7000m Kurvenradius braucht. Somit hat man also zunächst mal mindestens einen Kreis von 14km Durchmesser. Wenn man dann noch zwei Geraden mit je z.B. 4km mit andenkt, dann ist man schon bei insgesamt 18km Länge und 14km Breite. Eine Runde wären dann fast genau 52km lang. Dagegen sind Wegberg-Wildenrath und Velim kleine Fische. Und ich kann mir spontan keinen Bereich in der Schweiz vorstellen, von man solch einen gewaltigen Ring hinbauen könnte, zumal die flachen Gegenden ja ähnlich wie in Deutschland auch relativ zersiedelt sind.
Ich sage damit ausdrücklich nicht, dass ich gegen so einen riesen 350km/h-Testring wäre, doch ich frage mich, ob sowas wirklich nötig weil genug ausgelastet wäre. Wenn überhaupt, dann wäre das wohl eher ein Fall für ein echtes EU-Projekt statt das eines Bahnherstellers. Und dann sollte dieser Testring aber wirklich mit allem Möglichen ausgestattet sein, also sowas wie Wegberg-Wildenrath nur eine ganze Nummer größer, mit Klimakammern ähnlich wie in Wien, mit mehr IBS-Kapazität und eben dem großen 350km/h-Ring dazu.
EU-Projekt?
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Donnerstag, 29.08.2013, 11:04 (vor 4606 Tagen) @ Mario
Wenn überhaupt, dann wäre das wohl eher ein Fall für ein echtes EU-Projekt statt das eines Bahnherstellers. Und dann sollte dieser Testring aber wirklich mit allem Möglichen ausgestattet sein, also sowas wie Wegberg-Wildenrath nur eine ganze Nummer größer, mit Klimakammern ähnlich wie in Wien, mit mehr IBS-Kapazität und eben dem großen 350km/h-Ring dazu.
Ja.
Ein EU-Projekt mit europäicher Finanzierung. Betrieben wird der Ring durch eine Betreibergesellschaft.
http://de.wikipedia.org/wiki/Teststrecke_f%C3%BCr_Schienenfahrzeuge
http://de.wikipedia.org/wiki/Teststrecke (Automobile)
Vielleicht ist auch eine Schienenverbindung von Wildenrath mit einem Rad- Schiene (ex Transrapid) Testring möglich.
Spanien baut HGV-Testring für 450km/h?!
Mario, Donnerstag, 29.08.2013, 13:50 (vor 4606 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug
Ich glaub ich spinne! Die Spanier bauen laut Wikipedia seit 2011 einen HGV-Testring, der je nach Quelle 450 bis 520 km/h zulassen soll!!!
http://de.wikipedia.org/wiki/Eisenbahntestring_Antequera
Hat zuvor schon jemand davon gehört?
Layout:
Ring 1 - 55km - 450/520km/h - Normalspur
Ring 2 - 20km - 220km/h - Dreischienengleis
Ring 3 - 5km - Nahverkehrszüge
Bild der Anlage:
http://prensa.adif.es/ade/u08/GAP/Prensa.nsf/0/C21567EA147CF28FC1257868002ED0D7/$file/f...
Angeblich soll das ganze 2015 in Betrieb gehen...
Spanien baut HGV-Testring für 450km/h?!
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Montag, 02.09.2013, 16:45 (vor 4602 Tagen) @ Mario
Ich glaub ich spinne! Die Spanier bauen laut Wikipedia seit 2011 einen HGV-Testring, der je nach Quelle 450 bis 520 km/h zulassen soll!!!
http://de.wikipedia.org/wiki/Eisenbahntestring_Antequera
Hat zuvor schon jemand davon gehört?
Layout:
Ring 1 - 55km - 450/520km/h - Normalspur
Ring 2 - 20km - 220km/h - Dreischienengleis
Ring 3 - 5km - NahverkehrszügeBild der Anlage:
http://prensa.adif.es/ade/u08/GAP/Prensa.nsf/0/C21567EA147CF28FC1257868002ED0D7/$file/f...Angeblich soll das ganze 2015 in Betrieb gehen...
Wenn der Ring nicht ausgelastet ist, können die Spanier ja Testzeiten für andere anbieten. Ich kenne die Finanzierung nicht. Vielleicht ist das Co-finanziert von der EU.
zum ICX
Lumi25, Dienstag, 27.08.2013, 22:21 (vor 4608 Tagen) @ Mario-ICE
Wichtiger wäre eine Aussage zu den Fahrzeugen, das Ziel mit ICx 2018 zu fahren ist schon ambitioniert. Deshalb wohl auch die Einschränkungen zu den Linien 8 und 15
Macht das denn wirklich etwas aus ob man jetzt mit ICE-T oder ICX fährt? Ob man jetzt 230 oder 240 km/h fährt dürfte doch relativ egal sein. Der ICX ist eh auf 249 km/h limitiert, dass heißt 250 km/h sind wohl eh nicht möglich.
Ich finde es schon aberwitzig, dass man auf der dann längsten HGV-Strecke nur 230-240 km/h fahren will.
Das man ICE 3 für die Sprinter nimmt ist auch noch so ein Faktor. Diese fehlen dann wieder zwischen Köln und Frankfurt. Ich sehe schon jetzt, dass der Velaro die Situation nur so lange verbessert bis die Sprinterleistungen und später die Londonleistungen kommen.
Das einzige was wohl wegfallen dürfte sind die freitagsverstärker ICE/IC Berlin-Hannover-Frankfurt da das Angebot Berlin-Frankfurt ja ausgeweitet wird. Auch die Sprinter Berlin-Frankfurt könnten dann wegfallen.
zum ICX
IC Königssee, Dienstag, 27.08.2013, 22:38 (vor 4608 Tagen) @ Lumi25
Ich dachte der ICx kann doch 250Km/h fahren, seit der Nachbestellung. Alles unter 250Km/h fände ich ohnehin ein Witz im ICE Bereich.
MFG
IC Königssee
zum ICX
Twindexx, St. Gallen (CH), Dienstag, 27.08.2013, 22:44 (vor 4608 Tagen) @ IC Königssee
Hoi,
Ich dachte der ICx kann doch 250Km/h fahren, seit der Nachbestellung.
Ja, das ist so, die Zwölfteiler werden tatsächlich für exakt 250 km/h zugelassen werden.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
zum ICX
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Dienstag, 27.08.2013, 22:57 (vor 4608 Tagen) @ IC Königssee
Ich dachte der ICx kann doch 250Km/h fahren, seit der Nachbestellung. Alles unter 250Km/h fände ich ohnehin ein Witz im ICE Bereich.
MFG
IC Königssee
Mein Kenntnistand ist auch der, daß die Definition geändert wurde von bis zu 249 km/h in bis zu 250 und ab 250 km/h in ab 251.
TSI-Klassen
Sese, Dienstag, 27.08.2013, 23:14 (vor 4608 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug
Ich dachte der ICx kann doch 250Km/h fahren, seit der Nachbestellung. Alles unter 250Km/h fände ich ohnehin ein Witz im ICE Bereich.
MFG
IC Königssee
Mein Kenntnistand ist auch der, daß die Definition geändert wurde von bis zu 249 km/h in bis zu 250 und ab 250 km/h in ab 251.
Wo soll das geändert worden sein? In der aktuellen TSI HS RST (2008/232/EG) sind in 1.1 "Technischer Anwendungsbereich" folgende Klassen definiert:
- Klasse 1: Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von größer oder gleich 250 km/h
- Klasse 2: Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von mindestens 190 km/h, jedoch unter 250 km/h
Daran hängen dann eine ganze Menge Einzelanforderungen. Das viel und gern ins Spiel Gebrachte Argument "Radsatzlast" sieht aber hier einen Spzialfall vor. So ist nämlich in 4.2.3.2 geregelt, dass Züge der Klasse 1 mit v = 250 km/h eine Radsatzlast von maximal 18 t haben dürfen, ebenso wie die Züge der Klasse 2. Erst ab v > 250 km/h sind 17 t Radsatzlast zulässig.
Dennoch ergeben sich aus der Klasseneinteilung, wie sie in 1.1 steht, strengere Anforderungen an die Züge wenn sie Klasse 1 wegen v = 250 km/h zuzuordnen sind. Dazu zählen z. B. Achlagerüberwachungen, aerodynamische Aspekte, Laufwerksüberwachung, Lärmgrenzwerte, Antriebsauslegung etc.
Auch Korrekturen oder Änderungen zur TSI habe ich jetzt nicht gefunden, in denen die Klasseneinteilung geändert worden wäre.
--
Grüße,
Sese
TSI-Klassen
agw, NRW, Mittwoch, 28.08.2013, 05:26 (vor 4607 Tagen) @ Sese
Deswegen kann ich mir auch immer noch nicht vorstellen, dass es zulassungstechnisch 250km/h werden.
Ich gehe weiter davon aus, dass das Marketing aufgerundet hat.
Alles andere wegen 1km/h wäre reiner Schwachsinn.
TSI-Klassen: ICX/12: TSI 1!
bskf, Mittwoch, 28.08.2013, 08:33 (vor 4607 Tagen) @ agw
Deswegen kann ich mir auch immer noch nicht vorstellen, dass es zulassungstechnisch 250km/h werden.
Doch, Zulassung für TSI 1 mit 250 max.
Ich gehe weiter davon aus, dass das Marketing aufgerundet hat.
Davon bin ich auch ausgegangen bis User Henrik dankenswerterweise diesen Foliensatz verlinkt hat (Vortrag Siemens, TU Graz, 8.4.2013, S. 15).
Alles andere wegen 1km/h wäre reiner Schwachsinn.
Es dürfte nicht um den einen km/h gehen, sondern um Streckenzulassungen.
Grüße,
bskf
TSI-Klassen: ICX/12: TSI 1!
agw, NRW, Mittwoch, 28.08.2013, 10:12 (vor 4607 Tagen) @ bskf
Deswegen kann ich mir auch immer noch nicht vorstellen, dass es zulassungstechnisch 250km/h werden.
Doch, Zulassung für TSI 1 mit 250 max.
Ok. Dann frag ich mich, wo der Vorteil für die Bahn in TSI 1 liegt. Man ist ja anscheinend bereit, dafür viel Geld auszugeben.
Vielleicht ein Upgrade von 250 auf 280 km/h?
TSI-Klassen: ICX/12: TSI 1!
Bronnbach Bhf, Mittwoch, 28.08.2013, 10:45 (vor 4607 Tagen) @ agw
Ok. Dann frag ich mich, wo der Vorteil für die Bahn in TSI 1 liegt. Man ist ja anscheinend bereit, dafür viel Geld auszugeben.
Vielleicht ein Upgrade von 250 auf 280 km/h?
Die 12-teiligen ICX werden wohl eine Zulassung bis 280km/h bekommen, aber nur 250km/h im Regelbetrieb fahren. Siehe hier, Seite 2, technische Eckdaten; Da steht 280 km/h in Klammern. http://www.schienenfahrzeugtagung.at/download/PDF2013/06_Offer.pdf
Da die SFS Ebensfeld-Erfurt für 300km/h zugelassen wird, wird hier wohl TSI 1 als Zugangsvorrausetzung für den FV sein, ähnlich der KRM wo auch nur Züge mit TSI 1 drauf dürfen (auf die weiteren Besonderheiten der KRm wollen wir hier nicht eingehen). Ich denke ähnliches wird auch nach einer Übergangszeit für die SFS Erfurt-Leipzig gelten, sofern diese für 300km/h zugelassen wird.
TSI-Klassen: ICX/12: TSI 1!
s103, Mittwoch, 28.08.2013, 11:08 (vor 4607 Tagen) @ Bronnbach Bhf
Die 12-teiligen ICX werden wohl eine Zulassung bis 280km/h bekommen, aber nur 250km/h im Regelbetrieb fahren. Siehe hier, Seite 2, technische Eckdaten; Da steht 280 km/h in Klammern. http://www.schienenfahrzeugtagung.at/download/PDF2013/06_Offer.pdf
Eine solche Zulassung zumindest für Deutschland ist gut vorstellbar, zumal die ICE1/2-Triebköpfe eine noch größere Achlast haben. TSI 1 ist sicherlich eine notwendige Voraussetzung dafür.
Da die SFS Ebensfeld-Erfurt für 300km/h zugelassen wird, wird hier wohl TSI 1 als Zugangsvorrausetzung für den FV sein, ähnlich der KRM wo auch nur Züge mit TSI 1 drauf dürfen
Das finde ich nicht plausibel. Weshalb sollte man andere Maßstäbe als für den Güterverkehr anlegen (von Fahrgastbedingungen wie Druckertüchtigung abgesehen)? Das klingt wie eine Mindesthöchstgeschwindigkeit für Personenzüge.
TSI-Klassen: ICX/12: TSI 1!
Twindexx, St. Gallen (CH), Mittwoch, 28.08.2013, 11:40 (vor 4607 Tagen) @ s103
Hoi,
Eine solche Zulassung zumindest für Deutschland ist gut vorstellbar, zumal die ICE1/2-Triebköpfe eine noch größere Achlast haben. TSI 1 ist sicherlich eine notwendige Voraussetzung dafür.
Die ICE1/2-Triebköpfe gelten als Lokomotiven, weshalb sie nicht unter die 17-t-Achslast-Grenze fallen. Hier gelten Sonderregeln. Ein ICx-Powercar, welcher als Triebwagen gilt, müsste aber die 17 t Achslast einhalten, wenn er schneller als 250 km/h fahren will. Die Radsatzlast des ICx soll aber bei knapp 18 t liegen. Damit kann man nach TSI-Klasse 1 noch 250 km/h fahren, aber nicht mehr.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
TSI-Klassen: ICX/12: TSI 1!
Henrik, Mittwoch, 28.08.2013, 12:00 (vor 4607 Tagen) @ Twindexx
Eine solche Zulassung zumindest für Deutschland ist gut vorstellbar, zumal die ICE1/2-Triebköpfe eine noch größere Achlast haben. TSI 1 ist sicherlich eine notwendige Voraussetzung dafür.
Die ICE 1/2-Triebköpfe gelten als Lokomotiven, weshalb sie nicht unter die 17-t-Achslast-Grenze fallen.
Die Triebköpfe der ICE 1 und ICE 2 gelten als Triebköpfe, nicht als Lok.
Und selbstverständlich gelten auch für sie bestimmte Grenzen.
Es geht aber nicht um Zulassung eines ICE 1 nach TSI - wozu auch, der ist schon so einige Jahre alt,
es geht um den ICx.
Hier gelten Sonderregeln.
nicht gerade, nein.
Ein ICx-Powercar, welcher als Triebwagen gilt, müsste aber die 17 t Achslast einhalten, wenn er schneller als 250 km/h fahren will.
Es geht nicht um den einzelnen Wagen, sondern um den Triebzug.
Die Radsatzlast des ICx soll aber bei knapp 18 t liegen. Damit kann man nach TSI-Klasse 1 noch 250 km/h fahren
ja.
TSI-Klassen: ICX/12: TSI 1!
Twindexx, St. Gallen (CH), Mittwoch, 28.08.2013, 12:05 (vor 4607 Tagen) @ Henrik
Hoi,
Die Triebköpfe der ICE 1 und ICE 2 gelten als Triebköpfe, nicht als Lok.
Und was ist ein Triebkopf? Genau: Eine Lok!
Und selbstverständlich gelten auch für sie bestimmte Grenzen.
Das hat auch niemand bezweifelt.
Hier gelten Sonderregeln.
nicht gerade, nein.
Doch, gibt es!
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
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TSI-Klassen: ICX/12: TSI 1
Henrik, Mittwoch, 28.08.2013, 12:11 (vor 4607 Tagen) @ Twindexx
Die Triebköpfe der ICE 1 und ICE 2 gelten als Triebköpfe, nicht als Lok.
Und was ist ein Triebkopf? Genau: Eine Lok!
Triebkopf ist ungleich Lok.
In diesem Fall gelten hinsichtlich Statische Radsatzlast die gleichen Werte,
aber weder gilt ein Triebkopf als Lok noch umgekehrt.
Es wird unterschieden zwischen diesen.
Und selbstverständlich gelten auch für sie bestimmte Grenzen.
Das hat auch niemand bezweifelt.
Hier gelten Sonderregeln.
nicht gerade, nein.
Doch, gibt es!
Es gelten Regeln bzw. Grenzwerte - aber keine Sonderregeln.
Diese Werte unterscheiden sich auch nicht von denen der Triebzüge.
TSI-Klassen: ICX/12: TSI 1
Twindexx, St. Gallen (CH), Mittwoch, 28.08.2013, 15:30 (vor 4607 Tagen) @ Henrik
Hoi,
Es gelten Regeln bzw. Grenzwerte - aber keine Sonderregeln.
Diese Werte unterscheiden sich auch nicht von denen der Triebzüge.
Da muss ich nach Rücksprache zustimmen.
Triebkopf ist ungleich Lok.
Hier muss ich Dir aber ganz klar widersprechen. Ein Triebkopf ist sehr wohl dasselbe wie eine Lokomotive, sagt zumindest ein Schienenfahrzeughersteller. Und die wissen das ja wohl noch.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
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TSI-Klassen: ICX/12: TSI 1
Henrik, Mittwoch, 28.08.2013, 15:43 (vor 4607 Tagen) @ Twindexx
Triebkopf ist ungleich Lok.
Hier muss ich Dir aber ganz klar widersprechen. Ein Triebkopf ist sehr wohl dasselbe wie eine Lokomotive, sagt zumindest ein Schienenfahrzeughersteller. Und die wissen das ja wohl noch.
dasselbe nicht.
Wir sind hier bei der TSI (Schienenfahrzeughersteller, Wissenschaft etc. sehen das genauso),
dort stehen die Definitionen auch geschrieben.
ICE 1 & ICE 2 haben Triebköpfe, keine Loks.
--
4.2.1.2.
Begriffsbestimmungen
Ein Triebkopf ist ein Triebfahrzeug eines Triebzuges mit einem einzelnen Führerstand an einem Ende,
das keine Nutzlast aufnehmen kann.
Eine Lokomotive ist ein Triebfahrzeug, das keine Nutzlast aufnehmen kann und im normalen Betrieb
von einem Zug abgekuppelt und unabhängig betrieben werden kann.
TSI-Klassen: ICX/12: TSI 1
Twindexx, St. Gallen (CH), Mittwoch, 28.08.2013, 16:02 (vor 4607 Tagen) @ Henrik
Hoi,
Das was Du da aufgezählt hast, sind alles betriebliche Aspekte. Für die Hersteller sind Triebköpfe und Lokomotiven konstruktionstechnisch ein und dasselbe. Es gibt keine grundlegenden Unterschiede.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
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Der SBB FV-Dosto.
TSI-Klassen: ICX/12: TSI I
Henrik, Mittwoch, 28.08.2013, 18:08 (vor 4607 Tagen) @ Twindexx
Das was Du da aufgezählt hast, sind alles betriebliche Aspekte.
ja, die grundlegenden, gewaltigen Unterschiede sind auch betrieblicher Art,
was hier aber ja auch egal ist.
Es ging darum, dass sehr klar und deutlich zwischen Triebkopf & Lokomotive unterschieden wird,
nicht das eine als das andere gilt bzw. umgekehrt.
Triebkopf ist nicht das gleiche wie ne Lokomotive - und erst recht nicht das selbe. ^^
Die Triebköpfe der ICE 1 und ICE 2 sind Triebköpfe und nicht Loks,
das zeigte sich auch schon in der Konstruktionsphase und noch viel mehr zuvor in der Entwicklung.
Ein elementarer konstruktiver Unterschied ist ja auch in der Definition direkt beschrieben, s.o.
Triebkopf = Lok
Twindexx, St. Gallen (CH), Mittwoch, 28.08.2013, 18:23 (vor 4607 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von Twindexx, Mittwoch, 28.08.2013, 18:23
Lieber Henrik,
Willst Du mir hier jetzt wirklich sagen, dass Du meinst, es besser zu wissen, als ein führender Schienenfahrzeughersteller? Etwas anmassend, nicht?
Triebkopf = Lok
Das ist so, ob Du es nun glauben willst oder nicht.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
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Der SBB FV-Dosto.
Triebkopf =! Lok
Henrik, Mittwoch, 28.08.2013, 18:50 (vor 4607 Tagen) @ Twindexx
Willst Du mir hier jetzt wirklich sagen, dass Du meinst, es besser zu wissen, als ein führender Schienenfahrzeughersteller? Etwas anmassend, nicht?
Es geht weder um Dich, noch um mich - derlei ist absolut irrelevant.
Ich habe die Definitionen von Triebkopf & Lokomotive geliefert,
direkt aus den a.a.R.d.T. herauszitiert, die von den Herstellern mit geschrieben wurden
und sie sich selbstverständlich auch daran halten bzw. nach ihnen richten.
Also Schienenfahrzeughersteller unterscheiden genau nach diesen Definitionen zwischen Triebkopf & Lokomotive.
Man kann diese allgemein gängige Definitionen übernehmen und selbst benutzten, das ist hilfreich in Kommunikation - dann kommt es weniger zu Missverständnissen.
..man kann auch einen ganz anderen Weg wählen, mit ggf. entsprechenden Folgen.
Triebkopf = Lok
Twindexx, St. Gallen (CH), Mittwoch, 28.08.2013, 19:07 (vor 4607 Tagen) @ Henrik
Hoi,
Ich habe geschrieben, wie es ein Hersteller sieht. Der Talgo-Triebkopf wird von Bombardier als Lokomotive angesehen. Bei der Ausschreibung für neue Stromrichter beim ICE 2 macht man auch keinen Unterschied. Technisch ist es eben dasselbe.
Du kannst das nun glauben oder nicht. Aber auch wenn Du es nicht glauben solltest, ändert das am Fakt Triebkopf=Lok genau nichts. Die Industrie weiss wohl besser als Du, wie das Geschäft läuft (vor allem da sie ja Deinen Worten zu Folge an den TSI mitgeschrieben hat ;-)
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Lok != Triebkopf
Henrik, Mittwoch, 28.08.2013, 19:54 (vor 4607 Tagen) @ Twindexx
Die Triebfahrzeuge der Talgo Hochgeschwindigkeitszüge AVE S 102 sind Triebköpfe
und dementsprechend hat sie der Hersteller Bombardier auch bezeichnet,
Triebkopf HSP 350
http://www.bombardier-transportation.ch/index.cfm?hmID=56&um1ID=83&um2ID=56&...
Es ist ein Triebkopf - auf die technischen Besonderheiten eines Triebkopf wurde hingewiesen bzw. ist nachlesbar.
Das sehen die Hersteller so, u.a. daher werden sie auch als solches beschrieben.
Nach TSI werden sie behandelt als Triebkopf eines Triebzuges
und sie gelten nicht als Lokomotive eines Reisezuges.
Lok = Triebkopf
Twindexx, St. Gallen (CH), Mittwoch, 28.08.2013, 20:32 (vor 4607 Tagen) @ Henrik
Hoi,
Du willst Dich jetzt hier wirklich als unfehlbarer Besserwisser aufspielen?!
Bei deinem Link steht links ganz klar geschrieben Lok: AVE S 102.
Auf http://www.bombardier.com/en/transportation/products-services/rail-vehicles/locomotives... werden sie auch als Lokomotiven bezeichnet.
Ein Triebkopf ist technisch gesehen zu 100% eine Lokomotive. Das war so, ist so und wird auch immer so bleiben!
Aber mit Dir ist diskutieren anscheinend eh sinnlos, also lass ichs wohl besser bleiben. Oder wolltest Du einfach nur trollen und ich hab Dich auch noch gefüttert?
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Der SBB FV-Dosto.
Wikipedia meint
kimba2k, Wuppertal-Frankfurt am Main, Mittwoch, 28.08.2013, 20:51 (vor 4607 Tagen) @ Twindexx
"Eine Sonderform der Lokomotive ist der Triebkopf, eine Lokomotive die fester Bestandteil eines Triebzuges ist."
http://de.wikipedia.org/wiki/Triebfahrzeug
falls es der Wahrheitsfindung dient.
Wikipedia meint
Henrik, Mittwoch, 28.08.2013, 21:18 (vor 4607 Tagen) @ kimba2k
"Eine Sonderform der Lokomotive ist der Triebkopf, eine Lokomotive die fester Bestandteil eines Triebzuges ist."
http://de.wikipedia.org/wiki/Triebfahrzeug
falls es der Wahrheitsfindung dient.
Wahrheitsfindung..... lol - eine Brise Philosophie in der doch recht klaren Definitionswelt der Eisenbahn.
das ist gut, gefällt mir. ;))))) :D
SCNR.^^
vgl. auch hier:
"Unter Triebkopf versteht man eine bestimmte Art eines Triebfahrzeuges der Eisenbahn. Verfügt ein Triebzug über angetriebene Endwagen, die keine Fahrgäste aufnehmen können, so bezeichnet man diese als Triebkopf. Ebenfalls als Triebköpfe bezeichnet werden in gewissen Fällen Lokomotiven, die ausschließlich in Wendezügen eingesetzt werden."
http://de.wikipedia.org/wiki/Triebkopf
..ok, ist beides wikipedia.^^
aber dennoch gehen sie ja einigermaßen konform mit der zitierten Definition aus der TSI,
an der sich ja auch Wissenschaft, Behörden, EVU, EVIU & Industrie richten.
Lok != Triebkopf
Henrik, Mittwoch, 28.08.2013, 21:11 (vor 4607 Tagen) @ Twindexx
nochmal: es geht hier nicht um irgendjemand persönliches - absolut unwichtig.
Es wurde zitiert heraus aus den TSI die technisch unterschiedlichen Definitionen von Triebkopf & Lokomotive.
Und natürlich benutzen die Hersteller diese und richten sich danach,
sie haben mit daran geschrieben.
Und ja, auch auf der genannten Seite von Bombardier wird unterschieden zwischen Triebkopf & Lokomotive.
Genau das ist der elementare Punkt.
und auch auf der weiteren englischen Seite wird von "Triebkopf" gesprochen ("powerheads").
Triebkopf eines Triebzuges ist eben nicht das selbe wie Lok eines Reisezuges.
TSI-Klassen: ICx/12: TSI Klasse I
Henrik, Mittwoch, 28.08.2013, 12:07 (vor 4607 Tagen) @ s103
Die 12-teiligen ICX werden wohl eine Zulassung bis 280km/h bekommen, aber nur 250km/h im Regelbetrieb fahren. Siehe hier, Seite 2, technische Eckdaten; Da steht 280 km/h in Klammern. http://www.schienenfahrzeugtagung.at/download/PDF2013/06_Offer.pdf
von einer Zulassung für 280 km/h ist dort nichts zu lesen, es ist auch nicht vorgesehen.
Eine solche Zulassung zumindest für Deutschland ist gut vorstellbar, zumal die ICE1/2-Triebköpfe eine noch größere Achlast haben. TSI 1 ist sicherlich eine notwendige Voraussetzung dafür.
Die ICE 1 & 2 sind hier irrelevant, erst recht die Triebköpfe - die wurden nicht nach TSI zugelassen, die gabs damals noch nicht.
Da die SFS Ebensfeld-Erfurt für 300km/h zugelassen wird, wird hier wohl TSI 1 als Zugangsvoraussetzung für den FV sein, ähnlich der KRM wo auch nur Züge mit TSI 1 drauf dürfen
Es gibt weder auf der KRM eine notwendige Voraussetzung von TSI Klasse I für die Strecke
noch wird es derlei auf der SFS Ebensfeld-Erfurt geben.
Das finde ich nicht plausibel. Weshalb sollte man andere Maßstäbe als für den Güterverkehr anlegen (von Fahrgastbedingungen wie Druckertüchtigung abgesehen)? Das klingt wie eine Mindesthöchstgeschwindigkeit für Personenzüge.
^^
TSI-Klassen: ICx/12: TSI Klasse I
bskf, Mittwoch, 28.08.2013, 12:15 (vor 4607 Tagen) @ Henrik
Hallo henrik,
von einer Zulassung für 280 km/h ist dort nichts zu lesen, es ist auch nicht vorgesehen.
Es gibt weder auf der KRM eine notwendige Voraussetzung von TSI Klasse I für die Strecke
noch wird es derlei auf der SFS Ebensfeld-Erfurt geben.
Hast Du eine Vermutung, was dann die Motivation für TSI 1 ist? Siemens unterwirft sich doch nicht strengeren Regeln, ohne seinem Kunden (oder anderen zukünftigen) dadurch einen Mehrwert bieten zu können!
Grüße,
bskf
TSI-Klassen: ICx/12: TSI Klasse I
Henrik, Mittwoch, 28.08.2013, 12:25 (vor 4607 Tagen) @ bskf
von einer Zulassung für 280 km/h ist dort nichts zu lesen, es ist auch nicht vorgesehen.
Es gibt weder auf der KRM eine notwendige Voraussetzung von TSI Klasse I für die Strecke
noch wird es derlei auf der SFS Ebensfeld-Erfurt geben.
Hast Du eine Vermutung, was dann die Motivation für TSI 1 ist? Siemens unterwirft sich doch nicht strengeren Regeln, ohne seinem Kunden (oder anderen zukünftigen) dadurch einen Mehrwert bieten zu können!
Die Motivation konnte man allein hier im Forum in letzten Monaten/Jahren ja schon in vielen Beiträgen lesen.
Mit welcher Maximalgeschwindigkeit fährt man mit dem ICx, der keine 250 km/h fahren darf?
Gehen wir weiter zurück, ausgeschrieben und dann auch angeboten wurde der ICx für eine Maximalgeschwindigkeit von 250 km/h, optional 280 km/h.
Der Preis war der DB viel zu hoch und dann fingen die sehr langwierigen Verhandlungen an.
Man überlegte, wo man überall einsparen könnte.
Heraus kam ein ICx, der sehr viele Bedingungen der Klasse I erfüllte, er sollte aber nur als Klasse II zugelassen werden
und das mit der Maximalgeschwindigkeit würde man schon regeln, darüber macht man sich dann noch Gedanken.
Ergebnis u.a. letzteres war dann die Änderung vom März 2013, die Einstufung als Klasse I, mit 250 km/h.
Gruß,
Henrik
TSI-Klassen: ICx/12: TSI Klasse I
bskf, Mittwoch, 28.08.2013, 12:46 (vor 4607 Tagen) @ Henrik
Gehen wir weiter zurück, ausgeschrieben und dann auch angeboten wurde der ICx für eine Maximalgeschwindigkeit von 250 km/h, optional 280 km/h.
Der Preis war der DB viel zu hoch und dann fingen die sehr langwierigen Verhandlungen an.
Man überlegte, wo man überall einsparen könnte.
Heraus kam ein ICx, der sehr viele Bedingungen der Klasse I erfüllte, er sollte aber nur als Klasse II zugelassen werden
und das mit der Maximalgeschwindigkeit würde man schon regeln, darüber macht man sich dann noch Gedanken.
Ergebnis u.a. letzteres war dann die Änderung vom März 2013, die Einstufung als Klasse I, mit 250 km/h.
Bei langwierigen Verhandlungen kann viel passieren, dass aber ein Kompromiss mit der Erhöhung um einen km/h als positives Faktum für den Kunden und erheblichem Zusatzaufwand in der Zulassung zu Lasten des Lieferanten zuzüglich des erhöhten Risikos von Verzögerungen zustande kommt..... schwer vorstellbar.
Da glaube ich schon eher an die Perpektive, das System an weitere Kunden verkaufen zu können, die eine höhere vmax fordern. Dann spart sich Siemens den Zusatzaufwand, zunächst eine Zulassung für TSI 2 und zusätzlich TSI 1 durchzuführen. Die Voraussetzungen sind ja gegeben. Der Unterschied im Antrieb der ICX/7 und ICX/12 ist ja lediglich der Unterschied im Anteil der Powercars und einer geänderten Übersetzung. Da sollten sich auch locker 280 hinbekommen lassen. Einziges Thema ist dann "nur" noch die Radsatzlast.
Grüße,
bskf
TSI-Klassen: ICx/12: TSI Klasse I
Henrik, Mittwoch, 28.08.2013, 13:02 (vor 4607 Tagen) @ bskf
Gehen wir weiter zurück, ausgeschrieben und dann auch angeboten wurde der ICx für eine Maximalgeschwindigkeit von 250 km/h, optional 280 km/h.
Der Preis war der DB viel zu hoch und dann fingen die sehr langwierigen Verhandlungen an.
Man überlegte, wo man überall einsparen könnte.
Heraus kam ein ICx, der sehr viele Bedingungen der Klasse I erfüllte, er sollte aber nur als Klasse II zugelassen werden
und das mit der Maximalgeschwindigkeit würde man schon regeln, darüber macht man sich dann noch Gedanken.
Ergebnis u.a. letzteres war dann die Änderung vom März 2013, die Einstufung als Klasse I, mit 250 km/h.
Bei langwierigen Verhandlungen kann viel passieren, dass aber ein Kompromiss mit der Erhöhung um einen km/h als positives Faktum für den Kunden und erheblichem Zusatzaufwand in der Zulassung zu Lasten des Lieferanten zuzüglich des erhöhten Risikos von Verzögerungen zustande kommt..... schwer vorstellbar.
es ist ja auch sehr viel passiert und dieses ist nur ein Punkt.
Es handelt sich ja eben auch nicht einfach nur um einen km/h Unterschied.
Einen erheblichen Zusatzaufwand in der Zulassung sehe ich nicht, auch nicht zu Lasten des AN.
Ich konnte mir die sehr langwierigen Verhandlungen damals stets sehr gut vorstellen
wie auch die Änderungswünsche jetzt zu Jahreswechsel.
Da glaube ich schon eher an die Perpektive, das System an weitere Kunden verkaufen zu können, die eine höhere vmax fordern. Dann spart sich Siemens den Zusatzaufwand, zunächst eine Zulassung für TSI 2 und zusätzlich TSI 1 durchzuführen. Die Voraussetzungen sind ja gegeben. Der Unterschied im Antrieb der ICX/7 und ICX/12 ist ja lediglich der Unterschied im Anteil der Powercars und einer geänderten Übersetzung. Da sollten sich auch locker 280 hinbekommen lassen. Einziges Thema ist dann "nur" noch die Radsatzlast.
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.
Der Stand vom letzten Jahr war die Zulassung für unter 250 km/h - dabei wäre es geblieben, wenn die DB nichts anderes gewollt hätte. Da hat Siemens als AN keine Probleme mit.
Es sind auch 250 km/h und volle Zulassung für Klasse I möglich.
Fordert ein anderer AG dieses, dann kann Siemens das auch liefern, völlig unabhängig vom ersten Auftrag.
Ein möglicher weiterer Auftrag erfordert eine völlig neue Zulassung.
Es gibt noch mehr als nur das Thema Radsatzlast.. ;)
so trivial ist der Unterschied nicht.^^
TSI-Klassen: ICx/12: TSI Klasse I
bskf, Mittwoch, 28.08.2013, 13:14 (vor 4607 Tagen) @ Henrik
Es gibt noch mehr als nur das Thema Radsatzlast.. ;)
so trivial ist der Unterschied nicht.^^
O.K., O.K. - das glaube ich gerne ;-)
Es handelt sich ja eben auch nicht einfach nur um einen km/h Unterschied.
Aber was dann? Um die Möglichkeit, ein fettes TSI 1-Logo auf die Schnauze kleben zu können? Oder um auf dem Monitor den Fahrgästen 250 statt 249 anzeigen zu können? Sorry, ich verstehe immer noch nicht, welche Vorteile TSI 1 für den ICx / die DB haben soll :-(
Meinetwegen können wir's hierbei aber auch bewenden lassen, da zumindest ich nur veröffentlichte Dokumente lesen und dann Rückschlüsse ziehen kann.
Grüße,
bskf
TSI-Klassen: ICx/12: TSI Klasse I
Henrik, Mittwoch, 28.08.2013, 13:31 (vor 4607 Tagen) @ bskf
Es gibt noch mehr als nur das Thema Radsatzlast.. ;)
so trivial ist der Unterschied nicht.^^
O.K., O.K. - das glaube ich gerne ;-)
Es handelt sich ja eben auch nicht einfach nur um einen km/h Unterschied.
Aber was dann? Um die Möglichkeit, ein fettes TSI 1-Logo auf die Schnauze kleben zu können? Oder um auf dem Monitor den Fahrgästen 250 statt 249 anzeigen zu können? Sorry, ich verstehe immer noch nicht, welche Vorteile TSI 1 für den ICx / die DB haben soll :-(
Die Frage stellte sich ja genau entgegengesetzt.
Wie setzt man den ICx der Klasse II auf die Schiene, mit welcher Geschwindigkeit lässt man ihn fahren etc.
mit maximal 240 km/h? dann sinds schon 10 km/h Unterschied
und vor allem wozu.
Dazu gab es Überlegungen
und eben die Design- und Kapazitätsänderung - im Rahmen dessen hat man sich dann für die Klasse I mit 250 km/h entschieden.
wie gesagt, nur ein Punkt - der ja noch nichtmal kommunizert wurde öffentlich.
Meinetwegen können wir's hierbei aber auch bewenden lassen, da zumindest ich nur veröffentlichte Dokumente lesen und dann Rückschlüsse ziehen kann.
Grüße,
bskf
Gruß,
Henrik
Sehe die Neuigkeit im Sprinter-Konzept für München
GUM, Mittwoch, 28.08.2013, 09:35 (vor 4607 Tagen) @ Mario-ICE
Mit dem Sprinter in der Fahrzeit war bekannt. Die Reisezeit der anderen Züge war auch hier schon oft diskutiert.
München wurde ja schon vor einigen Jahren vom ICE-Sprinter Konzept abgehängt. Ich erinnere mich noch gut an den ICE "Main-Sprinter" (?):
+ Dieser war unglaublich gut in der 1. Klasse gebucht, so dass trotz Inklusivleistungen auch die Abteilplätze (damals noch ohne Tisch) gebucht wurden. Das ergab für alle "Spätbucher" ein "balancierendes Frühstück".
+ Irgendwann wurde der Zug eingestellt.
Deshalb finde ich es - gerade angesichts aller Sparbemühungen des Noch-Bahnvostandes - erstaunlich, dass wieder ein München-Sprinter angeboten werden soll. Diesmal nach Berlin.
Die damalige Abfahrtszeit und frühe Ankunft in Frankfurt (Main) Hbf war tatsächlich sensationell, weil etwa 1/4 Stunde später ein Langsam-ICE über Augsburg, Ulm, Stuttgart, Mannheim gefahren ist.
--
Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihre Politiker nicht unbeaufsichtigt!
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Sprinter M - N - B
andy24b, Dienstag, 27.08.2013, 11:15 (vor 4608 Tagen) @ MvG
bearbeitet von andy24b, Dienstag, 27.08.2013, 11:16
Damit würde die Reisezeit N - B von 4:45 auf 2:45 sinken. Wenn ich die Transferzeiten einrechne hätte das Flugzeug (1 Stunde netto) keine Chance. Für das viele verbaute Geld wäre es zumindest eien zählbare Verbesserung. Berlin als Tagesausflug von Nürnberg - unglaublich.
Edit: GUM war schneller begeistert als ich :-)
Sprinter M - N - B
LeXuS, München, Dienstag, 27.08.2013, 12:04 (vor 4608 Tagen) @ andy24b
Hmm München Berlin in 3:45h ist schnell aber wenn ich mal gegen rechne.
Fahrt zum Flughafen München: 1h, man muss ca. 1h vor Abflug da sein, das Flugzeug braucht 1h nach Berlin, die Fahrt bis zum Hauptbahnhof dauert dann nochmal ca. 30 Minuten (schnellste Verbindung mit der Annahme das 2017 auch BER offen ist und der RE direkt fährt). Ich komme damit auf 3:30h.
Fahrpreis vs. Zugpreis wird sich nicht viel nehmen (Sparpreise mal aussen vor).
Was ich gut finde ist das man die Wahl hat, fliegen oder Zug fahren. Auf alle Fälle ein Schritt in die richtige Richtung (auch wenn ich noch 5 Jahre warten muss).
--
FV mit RB Zügen - Dresden <-> Nürnberg machts möglich ...
![[image]](http://abload.de/img/ice-treff-fotojpggnxbt.jpg)
1h vor Abflug sind nur die selten-Flieger am Flughafen ;-)
Rudi, Dienstag, 27.08.2013, 14:25 (vor 4608 Tagen) @ LeXuS
- kein Text -
1h vor Abflug sind nur die selten-Flieger am Flughafen ;-)
LeXuS, München, Dienstag, 27.08.2013, 14:45 (vor 4608 Tagen) @ Rudi
Naja also ich fliege sehr viel, meistens kommt die SBahn so an das ich ca. 1h vor Abflug ankomme, dann laufe ich Richtung Sicherheit und bin ca. 10 Minuten vor Boarding am Gate (was ungefähr 30 Minuten vor Abflug ist). Eine SBahn später wäre ich 40 Minuten vor Abflug also nur 10 Minuten vor Boarding da, das wird dann schon eng und so kurz sind die Wege in München nicht ...
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Oder diejenigen, deren Flug am Ende der Welt (Busgate) abgeh
GUM, Mittwoch, 28.08.2013, 09:40 (vor 4607 Tagen) @ Rudi
t.
Für das Terminal 1 (British Airways) würde ich Dir zustimmen. Aber gerade der Star Alliance Hub in Terminal 2 erfordert schon sehr lange Fuß- und Buswege. Wenn Du eine Maschine der Regionalflotte nutzt, die am Ende der Welt abgeht, dann ist die Minimum-Check-In Zeit schon fast zu knapp.
Also 50 Minuten vor Abflug sollten es schon sein, wenn Du Dir im Edeka noch eine Schokolade kaufen möchtest....
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Sprinter M - N - B
Meinrad aus Kanada, Oakville, Canada, Dienstag, 27.08.2013, 14:28 (vor 4608 Tagen) @ andy24b
Wenn es schlanke Anschluesse gibt in N, dann muesste der M-N-B-Sprinter auch extrem attraktiv sein fuer Umsteiger von Stuttgart oder Regensburg. Gerade der Grossraum Stuttgart hat ja kaum weniger Einwohner oder Wirtschaftskraft als der Grossraum Muenchen...
Sprinter M - N - B
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Dienstag, 27.08.2013, 16:12 (vor 4608 Tagen) @ Meinrad aus Kanada
bearbeitet von Bahn-Auto-Flug, Dienstag, 27.08.2013, 16:17
Mit dem Früh- (hin) und Mittagsflugzeug (zurück) kann ich einen einstündigen Termin in Berlin in einem halben Tag schaffen. Und zwar von München, Nürnberg, Stuttgart, Friedrichshafen oder Zürich aus.
Deshalb sollten zum Beispiel die Flüge Nürnberg - Berlin nicht ganz gestrichen werden.
Bahn kann Flugverkehr nicht immer ersetzen
Reisender, München, Dienstag, 27.08.2013, 17:14 (vor 4608 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug
Deshalb sollten zum Beispiel die Flüge Nürnberg - Berlin nicht ganz gestrichen werden.
Es werden ja nicht einmal die Flüge Nürnberg-München gestrichen, die ökologisch eigentlich völliger Unsinn sind. Schuld daran ist freilich, dass die Politik die Anbindung des Münchner Flughafens an die NIM verpennt hat. Weitsichtiger war man da bei der KRM. Köln-Frankfurt wird jetzt zwar nicht mehr gefolgen, weitere Strecken von und nach Kön/Bonn jedoch schon. Deshalb wäre die Erwartung, dass die Bahn den Flugverkehr zwischen Nürnberg und Berlin durch eine neue SFS ersetzen könnte, ziemlich unrealistisch. Der eigentliche Konkurrent für die Bahn ist ohnehin das Auto und nicht das Flugzeug.
Bahn kann Flugverkehr nicht immer ersetzen
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Dienstag, 27.08.2013, 18:43 (vor 4608 Tagen) @ Reisender
"Es werden ja nicht einmal die Flüge Nürnberg-München gestrichen, die ökologisch eigentlich völliger Unsinn sind."
Flüge von Berlin nach München oder von Frankfurt nach Hamburg sind übrigens genau so ein ökologischer Unsinn.
Gruß
Olaf
Bahn kann Flugverkehr nicht immer ersetzen
ALR997, Dienstag, 27.08.2013, 18:48 (vor 4608 Tagen) @ Alibizugpaar
Es sei denn der Flug heisst 3656 o.ä. und hebt niemals ab ;-)
Bahn kann Flugverkehr nicht immer ersetzen
Bronnbach Bhf, Dienstag, 27.08.2013, 19:09 (vor 4608 Tagen) @ Alibizugpaar
Flüge von Berlin nach München oder von Frankfurt nach Hamburg sind übrigens genau so ein ökologischer Unsinn.
Solange die ICE´s für Frankfurt-Hamburg über 3 1/2 Stunden brauchen, wird sich am Stundentakt bei der LH zwischen Frankfurt und Hamburg nicht viel ändern. Das ist deren Brot und Butterstrecke innerhalb von Eurpa. Auch ich fliege die Strecke regelmässig. Da ist man über 1 Stunde schneller als mit der Bahn, pro Strecke. Beide Flughäfen sind halt recht schnell aus der Stadt erreichbar. Lust auf fliegen hat auf dieser Relation kaum einer, aber die Bahn ist einfach für 1-Tagestrips nicht konkurrenzfähig, und ein Hotel zahlt mir mein Arbeitgeber nicht aus Liebe zur Bahn. Zumal ich abends noch nach 20 Uhr aus Hamburg mit dem Flieger wegkomme und trotzdem gegen 23 Uhr daheim bin.
Ich hoffe ja immer noch, das sich mit den beiden SFS Frankfurt-Fulda und Hannover-Hamburg die Fahrzeit auf knapp 3h reduziert. Dann würde ich auch hier auf die Bahn umsteigen. Ein Traum wäre natürlich ein Sprinter F Hbf - H Hbf - HH Hbf in ca. 2:40
Aber bei München - Berlin kann ich mir schon vorstellen, das Einige auf den Sprinter umsteigen. Bei beiden Städten liegen die Flughäfen recht weit draussen und entsprechend lang ist der Vorlauf/Nachlauf von/zum Flughafen. Zudem hat man bei Berlin das Problem, das viele Firmen in den westlichen Stadtteilen sitzen, was zusätzlich eine lange Fahrzeit von Schönefeld bedeutet. Da ist der Halt Südkreuz schon von Vorteil. Wenn dann mal Nürnberg-Ebensfeld ausgebaut ist, müsste der Sprinter etwa bei über 3:30 liegen. Da wird sich das Blatt wenden, sofern die Sprinter Linie nicht durch häufige Betriebsstörungen in Verruf gerät.
Bahn kann Flugverkehr nicht immer ersetzen
Lumi25, Mittwoch, 28.08.2013, 22:44 (vor 4607 Tagen) @ Bronnbach Bhf
Ich hoffe ja immer noch, das sich mit den beiden SFS Frankfurt-Fulda und Hannover-Hamburg die Fahrzeit auf knapp 3h reduziert. Dann würde ich auch hier auf die Bahn umsteigen. Ein Traum wäre natürlich ein Sprinter F Hbf - H Hbf - HH Hbf in ca. 2:40
Tja da kann man sich bei der Politik bedanken. Die Bundesbahn wollte ja in ihrer ursprünglichen Planung eine durchgehende SFS Hannover-Würzburg über den Raum Holzminden bauen. Wäre das realisiert worden könnte man Hannover-Fulda mit 250 km/h locker in 60 Minuten bewältigen ohne Halt. Das wäre immerhin rund 20 Minuten schneller als derzeit.
Jetzt könnte man nur noch Flickschusterei betreiben indem man zumindest in Göttingen und Fulda nachträglich Umfahrungen baut. Allerdings wird das wohl nie kommen.
HGV-Verkehr dient dazu dem Flugverkehr Konkurrenz zu machen. Gegen das Auto braucht man keine 300 km/h da reicht auch ein 200 km/h-Netz völlig aus. In Deutschland investiert man zwar viel bekommt allerdings wenig.
one more time
Maggus, Ravensburg (Württ), Dienstag, 27.08.2013, 19:15 (vor 4608 Tagen) @ Alibizugpaar
"Es werden ja nicht einmal die Flüge Nürnberg-München gestrichen, die ökologisch eigentlich völliger Unsinn sind."
Flüge von Berlin nach München oder von Frankfurt nach Hamburg sind übrigens genau so ein ökologischer Unsinn.
Gruß
Olaf
Auf die Gefahr hin, dass ich mich stets wiederhole: Flugverbindungen von Berlin nach München sind nicht nur für Local-Passagiere gedacht (also alle, die in MUC oder BER aussteigen), sondern auch die, die von dort aus weiterfliegen. Nicht umsonst hat Lufthansa im Erdinger Moos ein Drehkreuz eingerichtet. Transferpassagiere machen in München doch schon um die 40-50% aus.
Frankfurt-Hamburg dient ebenso als Zubringer für die Langstrecke der Lufthansa (respektive Star-Alliance).
Und wenn jetzt noch einer mit Verbote kommt, kann ich nur müde lächeln... :-) Was manche Leute nicht alles verbieten wollen...
Ich denke ich bin nicht alleine, wenn ich die Wahl habe, zwischen diversen Verkehrsträgern, die mich an's Ziel bringen. Ich möchte nicht, dass mich der Staat bevormundet.
one more time
Bronnbach Bhf, Dienstag, 27.08.2013, 19:25 (vor 4608 Tagen) @ Maggus
Genau so sieht es aus. Eine Änderung an der Flugdichte wird es erst geben, wenn die Local Passagiere in großer Zahl auf die Bahn umsteigen (weil diese zeitlich eine Alternative ist) und die Airlines gezwungen sind, an den Hubs Frankfurt und München ihre Intercontinentalflüge so zeitlich zu bündeln, dass weniger Zubringerflüge notwendig sind, welche dann aber die selbe Auslastung haben.
Sprich 1 Zubringerflug Berlin-München deckt eine Vielzahl an Interkontinentalflügen ab und nicht nur eine Handvoll wie heute. Denn heute ist durch den Passagiermix mit den local Fliegern eine so hohe Grundauslastung gegeben, das eine Bündelung der Abflugzeiten bei Interkontinentalflügen an den Hubs garnicht notwendig ist. Diese Büdelung kosten die Airlines Geld, weil diese Start- und Landezeiten heiß begehrt (und somit teuer sind). Bisher gibt es keine Notwendigkeit hier etwas zu ändern.
one more time
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Dienstag, 27.08.2013, 21:01 (vor 4608 Tagen) @ Maggus
Hallo,
von Verbot oder Bevormundung hat an dieser Stelle niemand was geschrieben - kein einziges Wort.
Aber vom dicken Minus auf seinem persönlichen Öko-Kontostand kann sich auch der Flugreisende nicht freisprechen, der auf eine langsame Eisenbahn verweist. Die Firmen schicken ihre Leute in der Masse nicht so oft auf Reisen, weil es unbedingt nötig ist, sondern weil der Ressourcen-Verbrauch kaum was kostet.
Die Internet-Korrespondenz hat zwar unglaubliche Kommunikations-Möglichkeiten versprochen und auch eröffnet, trotzdem sind täglich mehr und mehr Menschen unterwegs. So viele wie nie zuvor, und es werden noch mehr werden.
Dabei gibt es nicht mehr Arbeit zu tun als früher: Nur kümmerte sich damals der Hamburger Unternehmensberater um seine Kunden in Hamburg, Lübeck und Bremen und der Münchner Kollege um die Klientel in München, Ingolstadt und Ulm. Heute aber fliegt der Münchner zum Termin nach Hamburg und der Hamburger zum Kunden nach München.
Das ist nichts anderes als ein enormer Luxus, den man sich da leistet. Die Wirtschaft würde es nicht so exzessiv treiben, wenn es finanziell doch einer echten Abwägung bedürfte. Kann jeder machen wie er will - glasklar. Aber wie gesagt, für sein persönliches Öko-Konto ist jeder selber verantwortlich.
Wollen wir hoffen, daß die Milliarden Menschen in der zweiten und dritten Welt nicht irgendwann die selben Mobilitätsansprüche entwickeln, wie die Industrieländer bzw. Dienstleistungs-Nationen heute.
Deshalb: Nachhaltig ist das nicht, ökologisch unsinnig allemal. Aber es ist so schön billig und seinen Öko-Kontostand muß man niemandem vorzeigen. Zum Glück!!!
Gruß
Olaf
one more time
meilensammler, Donnerstag, 29.08.2013, 18:57 (vor 4606 Tagen) @ Alibizugpaar
Der CO2-Ausgleich für einen Flug wie MUC-HAM kostet nur ein paar Euro. Entsprechend günstig ist es, die Flüge genauso umweltfreundlich zu machen wie das Bahnfahren. Und jeder kann schon heute klimaneutral fliegen, indem er den CO2-Ausgleich bezahlt.
Umwelt-Argumente sind deshalb Unsinn. Auch die Pünktlichkeit ist (leider) kein Argument mehr, die Bahn schafft es irgendwie, (gefühlt) nicht minder unpünktlich zu sein wie die Lufthansa.
Was zählt ist, bin ich bereit einen i.d.R. deutlich höheren Preis fürs Fliegen zu zahlen und am Flughafen gefilzt zu werden, um 1-2 Stunden Reisezeit innerhalb Deutschlands zu sparen?
one more time
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Donnerstag, 29.08.2013, 21:54 (vor 4606 Tagen) @ meilensammler
bearbeitet von Alibizugpaar, Donnerstag, 29.08.2013, 21:59
"Und jeder kann schon heute klimaneutral fliegen, indem er den CO2-Ausgleich bezahlt."
Ja solche Ausleichszahlungen sind natürlich herrlich sinnliche Streicheleinheiten für das eigene Gewissen oder ein süffiges Thema für die nächste Stehparty. "Tu was Gutes, aber v.a. erzähle es allen!" ist so ein Spruch aus dem Bereich Social Media oder Corporate Social Responsibility (oder wie das ganze Getue heißt) = alles nur eine besondere Art von scheinheiliger Imagepflege. Meist von Unternehmen für ihren grüngewaschenen Werbeauftritte genutzt, in Sachen Vielfliegerei aber auch für Privatpersonen sehr gut geeignet.
Der Dreck wird trotz CO2-Ausgleich dennoch in die Athmosphäre geblasen.
Verkehr belastet die Umwelt und Mehrverkehr belastet sie noch stärker. Selbst wenn die chemische Industrie in den 70er Jahren einen kräftigen Umwelt-Ausgleich gezahlt hätte; die Verklappungsschiffe hätten dem Leben in der Nordsee dennoch den Overkill gebracht.
http://www.wasser-wissen.de/abwasserlexikon/v/images/verklappen.jpg
Das alles ist also nur eine Werbemasche wie auch die grünen DB-Kleber an den ICE-Türen. Denn wenn die ICE angeblich alle mit Ökostrom fahren, dann dürfte der Regionalverkehr die ganze CO2-Last tragen. Irgendwem müssen die DB-Abgase ja zugerechnet werden. Daß das nicht logisch ist, eröffnet sich jedem sofort. Aber wie gesagt: Man redet wenigstens drüber.
Und wie Du schreibst, kostet der Ausgleich nur wenige Euro. Die Mühe ist also nur symbolisch, merkt niemand.
Gruß
Olaf
one more time
meilensammler, Donnerstag, 29.08.2013, 22:37 (vor 4606 Tagen) @ Alibizugpaar
Es ist doch egal, ob ich selbst CO2 einspare, oder jemanden anderen dafür bezahle, die gleiche Menge einzusparen. Hauptsache es wird weniger CO2 in die Atmosphäre geblasen.
Im Flugverkehr kann man halt nicht ohne CO2-Ausstoss fliegen wegen der benötigten Energiedichte, am Boden kann man Dreckschleuder dagegen sehr wohl durch umweltfreundliche Wind- oder Atomkraftwerke ersetzen (solar ist pro kWh zu teuer). Auch wenn man "nur" von Kohle auf Gas umsteigt, halbiert man die CO2-Emissionen.
Deshalb sollte man den Umweltschutz vor allem am Boden praktizieren - nämlich dort, wo man den Umweltschutz ohne Verzicht auf Lebensqualität verbessern kann. Autos sind in den letzten Jahrzehnten z.B. deutlich sauberer geworden, obwohl Autofahrer dafür auf nichts verzichten mussten. Und auch die chemische Industrie ist sauberer geworden ohne dass Konsumenten dafür weniger konsumieren mussten. Umweltschutz muss durch neue Technologien erreicht werden, nicht durch einen Konsumverzicht. Deshalb: Ja zum Flugzeug :)
Ein Fernbus verursacht übrigens nur halb so viel CO2 pro Fahrgast als ein ICE. Deshalb erscheint mir das Bahnfahren ökologisch nicht sehr sinnvoll :P
Flugzeug hat Steuervorteile
JanZ, HB, Mittwoch, 28.08.2013, 08:57 (vor 4607 Tagen) @ Maggus
Und wenn jetzt noch einer mit Verbote kommt, kann ich nur müde lächeln... :-) Was manche Leute nicht alles verbieten wollen...
Ich denke ich bin nicht alleine, wenn ich die Wahl habe, zwischen diversen Verkehrsträgern, die mich an's Ziel bringen. Ich möchte nicht, dass mich der Staat bevormundet.
Wie wär's denn für den Anfang mal damit, dass Kerosin genau so besteuert wird wie Diesel und Strom? Oder ist das aus deiner Sicht auch schon zu viel Bevormundung? Ich könnte mir vorstellen, dass dann das eine oder andere Argument pro Flugzeug in sich zusammen bricht
Bahn kann Flugverkehr nicht immer ersetzen
CNL484, Mittwoch, 28.08.2013, 10:33 (vor 4607 Tagen) @ Alibizugpaar
Aber die Flüge werden gebraucht. Genauso wie auch im Jahr 2018.LH/AB München-Berlin. Da viele Umsteiger diese nutzen. Gerade von Interconti-Flüge.Sowie Europa-Flüge. Werden wohl kaum 40 min mit der S-Bahn in Münchner City fahren um in den ICE umzusteigen nach Berlin. Deshalb denke ich auch wird der Sprinter ziemlich leer rumfahren werden. Vielleicht im Sommer etwas voller da sich die Reisezeit an die Ostsee verkürzt. Für Geschäftsreisende reicht heute auch ein 35-40 min Check in aus. Also trotz 40 min Anreise mit der S-Bahn nach München Airport, wird man trotzdem schneller sein als der Sprinter nach Berlin. Selbst nach der Ankunft in Berlin war ich immer alleine am Gepäckband bei AB-Flug München-Berlin. Alle waren weg. Hatten ihre kleinen Koffer als Handgepäck aufgegeben. Nochmal ne Zeitersparnis.
Bahn kann Flugverkehr nicht immer ersetzen
Holger2, Donnerstag, 29.08.2013, 01:25 (vor 4607 Tagen) @ CNL484
Hallo,
da ich derzeit leider gezwungenermaßen durchaus einigermaßen oft fliege, kann ich sagen, dass auch ich nach Möglichkeit etwa 60 Minuten vor Start am Flughafen bin. Meine Kollegen sind teilweise noch früher.
Beispielsweise weil ich gerne mein Gepäck abgebe - mit Kleidersack reist es sich nicht so angenehm.
Oder weil ich noch den Mietwagen abgeben muss.
Oder weil ich einfach sicher sein möchte, dass ich den Flug erwische.
Oder weil ich bei der Sicherheitskontrolle nie weiß, wie lange es wieder dauern wird.
Und 60 Minuten ist wirklich nicht viel - schließlich ist beim Flieger im Gegensatz zur Bahn das Boarding meist 20 - 30 Minuten vor Abflug. Man stelle sich das mal bei der Bahn vor.
Holger
Bahn kann Flugverkehr nicht immer ersetzen
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Dienstag, 27.08.2013, 23:20 (vor 4608 Tagen) @ Reisender
Die Bahn ist eine gute Ergänzung für das Auto und das Flugzeug.
Zum Beispiel findet die Anfahrt aus dem Großraum Nürnberg zum Frankfurter Flughafen jetzt im allgemeinen mit dem ICE statt. Vor Jahren parkte man den PKW 14 Tage im Flughafen Parkhaus.
Bin ich beruflich im Schwarzwald und habe einen Termin in Berlin, fahre ich mit dem Auto bis Stuttgart oder Würzburg und von dort mit dem 1. ICE des Tages weiter.
Verspätungen bis 1 Stunde kann ich am Zielort durch eine Taxifahrt statt einer U- oder S-Bahn-Fahrt ausgleichen.
Bahn kann Flugverkehr nicht immer ersetzen
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Dienstag, 27.08.2013, 23:44 (vor 4608 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug
"Zum Beispiel findet die Anfahrt aus dem Großraum Nürnberg zum Frankfurter Flughafen jetzt im allgemeinen mit dem ICE statt. Vor Jahren parkte man den PKW 14 Tage im Flughafen Parkhaus."
2013: ICE Nürnberg - Frankfurt Flughafen in 2:22
Und vor 25 Jahren?
1988: IC Nürnberg - Frankfurt Flughafen in 2:35
Da hätte man vor Jahren das Auto also auch schon zu Hause stehen lassen können. Aber schön, daß inzwischen mehr Leute dazu bereit sind ihr Handeln & Tun zu überdenken.
Gruß
Olaf
Fernverkehrskonzept 2018
ALR997, Dienstag, 27.08.2013, 11:21 (vor 4608 Tagen) @ MvG
Vielleicht ist ein neuer Thread der Thematik doch eher angemessen ;)
Hallo, so jetzt endlich die Infos von der gestriegen Pressekonferenz. Alles in Allem recht unspektakulär.
Also konkret ging es dbei um die Einbindung der Hochgeschwindigkeitsstrecke Leipzig-Nürnberg.Stunde 1:
Linie 11: Hamburg - Berlin - Leipzig - Erfurt - Frankfurt - Stuttgart (Berlin - Frankfurt ca. 3:45)
Linie 28.1: Berlin - Halle - Erfurt - Nürnberg - München (Berlin - München 4:18h)
Linie 50: Berlin - Braunschweig - Frankfurt (Flughafen oder Wiesbaden)
Linie 55: Dresden - Leipzig - Halle - Magdeburg - Hannover - KölnStunde 2:
Linie 28.2: Hamburg - Berlin - Leipzig - Erfurt - Nürnberg - Ingolstadt - München (ca. 4:25) (es sollen wohl beide B - M Linien über Ingolstadt fahren zum Thema Augsburg wollte Herr Rehkopf sic nicht äußern.)
Linie 50: Dresden - Leipzig - Erfurt - Fulda - Frankfurt
Linie 56: Leipzig - Hannover - EmdenDesweiteren gibt es zwei Linien, die man entsprechend der Nahcfrage entweder gar nicht, mit einzelnen Zügen, oder im Zwei Stunden-Takt betreiben kann/will.
Das wären die Sprinter-Linie 8: Berlin - Nürnberg - München (3:45h)
und in Stunde 2 die Linie 15, je nachdem wie sehr sich der Verkehr B - F auf die Ost-Achse verlagert, der Stundentakt über Hidesheim wird erstmal nicht angetastet, obwohl man dort dann etwas langsamer ist.L15: Berlin - Halle - Erfurt - Frankfurt
Eingesetzt werden sollen ICx und ICE 3, übergagsweise noch ein paar ICE T.
ITF-Knoten entstehen in Erfurt zur Minute 30, in Leipzig 15/45 und in Nürnberg zur Minute 00.
So unspektakulär ist es gar nicht!
Linie 11 wird nach Hamburg durchgebunden.
Augsburg ist für Fahrgäste an der Schnur von Berlin bis Ulm bleibt mindestens über den Anschluss in Mannheim erreichbar. Die RE-Verbindung Nür-Aug soll doch künftig im Stundengakt durchgehend sein oder?
Die linien 55 und 56 haben allerdings dort nicht viel verloren weil sich da ja offenbar:
a) nichts besonderes ändert
b) die Linie ja weder die NBS nutzt noch davon irgendwie betroffen ist, oder sehe ich das falsch?
Wer mit einer umfangreichen Angebotsverbesserung gerechnet hat, hat natürlich zu viel erwartet aber ich denke das war klar.
Dennoch wird sich besonders mit dem Einsatz der ICE3/ICx-Züge (sofern die Verfügbar sein werden) zumindest der Komfort verbessert und ich persönlich freue mich schon, mich endlich nicht mehr nur auf 2 recht kurze für 300 km/h gebaute Strecken beschränken zu müssen wenn ich unterwegs bin.
Anbei: Ein zweistündlicher Sprinter Berlin - München? Habe ich das richtig verstanden?
Fernverkehrskonzept 2018
flierfy, Dienstag, 27.08.2013, 20:13 (vor 4608 Tagen) @ ALR997
Die linien 55 und 56 haben allerdings dort nicht viel verloren weil sich da ja offenbar:
a) nichts besonderes ändert
b) die Linie ja weder die NBS nutzt noch davon irgendwie betroffen ist, oder sehe ich das falsch?
Das sieht du in der Tat falsch. Denn die Linien 55 und 56 benutzen die SFS heute schon.
Fernverkehrskonzept 2018
MvG, Sonntag, 01.09.2013, 01:15 (vor 4604 Tagen) @ ALR997
Anbei: Ein zweistündlicher Sprinter Berlin - München? Habe ich das richtig verstanden?
Naja so weit wird es wahrscheinlich nicht kommen aber man meinte, die Kapazitäten wären entsprechend vorhanden wenn der Bedarf es hergibt.
Frage Einsatz ICx / ICE3
BenICE28, Dienstag, 27.08.2013, 11:33 (vor 4608 Tagen) @ MvG
Eingesetzt werden sollen ICx und ICE 3, übergagsweise noch ein paar ICE T.
Der Einsatz von den ICx war ja vorher schon klar. Aber ICE3?
Sollen die ICE3 nur die Sprinterpaare übernehmen oder mehr?
Dann wäre ja die Frage wie sich der Einsatz des Materials auf die einzelnen Linien verteilt.
Die Linie 50 wird ja wohl ICE-T bleiben, 55/56 werden ja Dosto-IC. Aber 11 und 28?
Frage Einsatz ICx / ICE3
MvG, Sonntag, 01.09.2013, 12:55 (vor 4603 Tagen) @ BenICE28
Sollen die ICE3 nur die Sprinterpaare übernehmen oder mehr?
Je nach Kapazität, sollten die Velaro D sich nicht bewähren und keine Nachbestellung erfolgen wird es wohl bei den Sprintern bleiben. Und vielleicht einzelne 28er Leistungen.
Dann wäre ja die Frage wie sich der Einsatz des Materials auf die einzelnen Linien verteilt.
Die Linie 50 wird ja wohl ICE-T bleiben, 55/56 werden ja Dosto-IC. Aber 11 und 28?
Die Linie 50 soll nicht ICE T bleiben man will bis 2020 alle drei Linien auf ICx umstellen.
L15: Berlin - Halle - Erfurt - Frankfurt
sflori, Dienstag, 27.08.2013, 11:43 (vor 4608 Tagen) @ MvG
bearbeitet von sflori, Dienstag, 27.08.2013, 11:43
L15: Berlin - Halle - Erfurt - Frankfurt
Wie schaut denn da die Fahrzeit aus? :)
Bye. Flo.
L15: Berlin - Halle - Erfurt - Frankfurt
ICE-T-Fan, Dienstag, 27.08.2013, 14:50 (vor 4608 Tagen) @ sflori
Berlin-Halle -> 65 min
Halle-Erfurt -> 35 min
Erfurt-Fulda -> 70 min
Fulda-Frankfurt -> 55 min
---
225 min = 3 Stunden 45 min
L15: Berlin - Halle - Erfurt - Frankfurt
Bronnbach Bhf, Dienstag, 27.08.2013, 15:01 (vor 4608 Tagen) @ ICE-T-Fan
Du willst mir doch nicht weiß machen, das die Linie über Halle genauso viel Zeit benötigt wie die neue Linie 11 via Leipzig? Die Linie 15 ist mindestens 10 Minuten schneller. Kürzerer Weg + fehlender Kopfbahnhof machen sich da schon sehr deutlich bemerkbar. Nach Wegfall der Baustellenzuschläge Ende 2014 (Neuhof + Schlüchterner Tunnel) wird die Fahrzeit Frankfurt-Fulda zudem nur noch knapp 50 Minuten betragen.
Macht in Summe 3:30h *Augenzwinker*
3 Stunden 30 min höchsten für Sprinter
ICE-T-Fan, Dienstag, 27.08.2013, 15:21 (vor 4608 Tagen) @ Bronnbach Bhf
bearbeitet von ICE-T-Fan, Dienstag, 27.08.2013, 15:24
Du willst mir doch nicht weiß machen, das die Linie über Halle genauso viel Zeit benötigt wie die neue Linie 11 via Leipzig? Die Linie 15 ist mindestens 10 Minuten schneller. Kürzerer Weg + fehlender Kopfbahnhof machen sich da schon sehr deutlich bemerkbar. Nach Wegfall der Baustellenzuschläge Ende 2014 (Neuhof + Schlüchterner Tunnel) wird die Fahrzeit Frankfurt-Fulda zudem nur noch knapp 50 Minuten betragen.
Macht in Summe 3:30h *Augenzwinker*
Man kann es auch stückweise aufdröseln, aber die Fahrzeit ist schon sehr sportlich.
50 min Frankfurt-Fulda
2 min Halt in Fulda
48 min Fulda-Eisenach (ohne GNT, mit wären 43 min möglich)
2 min Halt in Eisenach
24 min Eisenach-Erfurt (heute 26 min ohne ABS 200)
2 min Halt in Erfurt (keine Korrespondenz)
32 min Erfurt-Halle (31 min Planungsstand für NBS + 1 min Zuschlag)
2 min Halt in Halle
Halle-Berlin 65 min (Halt in Bitterfeld, Wittenberg oder (!) Südkreuz, früher ohne ABS 200 Halle-Bitterfeld so um die 70 min mit Halt in Südkreuz oder Wittenberg)
----
227 min = 3 Stunden 47 min
Ich sehe da keine Möglichkeit noch Zeit zu kürzen, außer durch Auslassung des Haltes in Eisenach, was etwa 4 min bringen würde.
mißverständliche Fahrzeiten
Bronnbach Bhf, Dienstag, 27.08.2013, 15:33 (vor 4608 Tagen) @ ICE-T-Fan
Ich glaube wir sollten uns einigen was die DB als "Berlin" definiert.
Ich gehe bei der Linie 11 (Frankfurt-Leipzig-Berlin) davon aus, das mit den genannten 3:45 als Fahrzeit Frankfurt Hbf - Berlin Südkreuz gemeint ist. Bis Hbf werden es knapp 4h Stunden sein. Und Frankfurt Hbf - B Südkreuz via Halle müsste eben in 3:30 machbar sein. In Bitterfeld und Wittenberg wird die Linie 15 kaum halten. Ich denke Fulda oder Eisenach wird man auch auslassen. Vermutlich Fulda. Oder aber man lässt sogar beide aus und hält dafür in Gotha, was Sinn machen würde, weil Gotha so optimal an Frankfurt und Berlin anbebunden wird.
mißverständliche Fahrzeiten
ICE-T-Fan, Dienstag, 27.08.2013, 15:36 (vor 4608 Tagen) @ Bronnbach Bhf
In Gotha wird wohl die Linie 50 oder 11 halten. In Eisenach sollten sowohl 11 als auch 50 halten. Die Linie 15 wird maximal Eisenach bedienen, wobei ich auch das nicht mal wirklich glaube. Ist ja auch nicht nötig, da sie sowieso außerhalb der Regio-Takte fährt.
mißverständliche Fahrzeiten
Bronnbach Bhf, Dienstag, 27.08.2013, 16:19 (vor 4608 Tagen) @ ICE-T-Fan
Ich denke auch, dass Eisenach wie Fulda stündliche Systemhalte der Linie 11/50 sein werden. Alles andere wäre hinrissig. Will man Gotha und Bad Hersfeld 2 stündlich mit einbinden, dann wird dies wohl alternierend durch die Linien 11/50 erfolgen. Will man aber nur Gotha 2 stündlich anbinden (und Bad Hersfeld fällt hinten runter) dann würde sich die Linie 15 hierfür anbieten. Die Linienführung wäre dann
Frankfurt/Main Hbf - Gotha - Erfurt - Halle - Berlin
Eine Linie 15 macht aber doch nur Sinn, wenn diese eine schnelle Direktverbindung für Frankfurt-Berlin abseits des Sprinterpaares darstellt. Denn man hat ja via L50/L28 alle 2 Stunden schon eine schnelle Verindung, sodass die Linie 15 hinreichend attraktiv sein muss, um eine Chance auf Dauerhaftigkeit zu haben (Abseits von Fr/So)
Fernverkehrskonzept 2018
Mario, Dienstag, 27.08.2013, 12:25 (vor 4608 Tagen) @ MvG
Danke erstmal für die sehr interessanten Infos.
Zum Thema Sprinter:
Ich glaube da noch nicht so dran, dass die wirklich in attraktiver Zahl fahren werden - zumindest wenn man dort die selbe und eher ernüchternde Sprinterpolitik wie bisher macht. Aber vielleicht hat man draus gelernt.
Sehr erstaunt bin ich über die Linie 11, also Frankfurt-Erfurt-Berlin bis Hamburg durchzubinden und damit besagte Halbkreisstrecke ums Ecke zu kreieren, über die wir hier vor ein paar Tagen intensiv diskutiert haben. Frankfurt-Hamburg geht schon heute über Hannover viel schneller, als es über Berlin jemals sein kann! Zudem ist es doch unlogisch, dass man die nach Hamburg durchlaufende Linien beide über Leipzig schickt. Da hätte man logisch die Linie 11 besser über Halle schicken sollen, denn Frankfurt-Leipzig wird ja schon mit der Linie 50 bedient. Denn genau wegen dem Thema Umsteigefreiheit hat man ja wohl diese Halbkreislinie konstruiert. Doch wenn man dann immer noch nach Halle umsteigen muss, führt dies das Ganze doch ad absurdum.
Fernverkehrskonzept 2018
ICE-T-Fan, Dienstag, 27.08.2013, 12:34 (vor 4608 Tagen) @ Mario
Man spart sich so eine Ergänzungslinie Leipzig-Berlin, da Leipzig-Berlin als Stundentakt ja gesetzt ist.
Halle großer Verlierer
Mario, Dienstag, 27.08.2013, 13:58 (vor 4608 Tagen) @ ICE-T-Fan
Folglich ist Halle der große Verlierer bei diesem Gebilde, die damit weder nach Hamburg noch nach Frankfurt umsteigefreie fährt. Wer von dort nach Hamburg will, der muss mit der Linie 55/56 nach Hannover fahren und dort nach Hamburg umsteigen. Und wer nach Frankfurt will, der muss entweder mit der 28.1 nach Erfurt oder mit der 55/56 nach Leipzig fahren um dort jeweils nach Frankfurt umzusteigen.
Hätte man beide Linien aus München alternierend über Halle und Leipzig fahren lassen und dann beide weiter nach Hamburg sowie zwei Linien aus Frankfurt alternierend über Halle nach Berlin bzw. über Leipzig nach Dresden, wie von mir vorgeschlagen, dann wäre Halle umsteigefrei nach Hamburg und Frankfurt angebunden gewesen.
So gesehen hat man mit der Linie 11 nun eine Halbkreislinie ums Eck, die noch nachteiliger ist als das, was wir vor Kurzem hier diskutiert haben. Halle ist der große Verlierer und das hätte nicht sein müssen.
Halle (Saale) = "Pech des großen Nachbarn"
ICE-T-Fan, Dienstag, 27.08.2013, 14:06 (vor 4608 Tagen) @ Mario
Halle (Saale) hat genau wie Fürth oder Erlangen das "Pech des großen Nachbarn".
Die Direktverbindung Hamburg-Leipzig bzw. Stuttgart-Leipzig scheint wohl attraktiver zu sein in den Augen der Planer.
Halle (Saale) = "Pech des großen Nachbarn"
Mario, Dienstag, 27.08.2013, 14:13 (vor 4608 Tagen) @ ICE-T-Fan
Halle (Saale) hat genau wie Fürth oder Erlangen das "Pech des großen Nachbarn".
Aber dieses Pech hätte wie gesagt nicht sein müssen. Denn hier in Halle ginge es ja, während München-Erlangen-Frankfurt schon rein streckenmäßig nicht geht.
Die Direktverbindung Hamburg-Leipzig bzw. Stuttgart-Leipzig scheint wohl attraktiver zu sein in den Augen der Planer.
Hamburg-Leipzig wäre auch im vor ein paar Tagen diskutierten Konzept im Stundentakt gegangen. Und Leipzig-Stuttgart wäre über Frankfurt oder wie von mir hier vorgeschlagen auch über Nürnberg gegangen bzw. könnte mal gehen.
Fazit: Groß Chance verschenkt und ein Pech des großen Nachbarn, was nicht hätte sein müssen. Deshalb bin ich ehrlich gesagt wirklich entäuscht über dieses Fahrplankonstrukt.
Halle (Saale) = "Pech des großen Nachbarn"
Reisender, München, Dienstag, 27.08.2013, 17:27 (vor 4608 Tagen) @ Mario
Fazit: Groß Chance verschenkt und ein Pech des großen Nachbarn, was nicht hätte sein müssen. Deshalb bin ich ehrlich gesagt wirklich entäuscht über dieses Fahrplankonstrukt.
Die Züge im Nord-Süd-Verkehr können zwischen Berlin und Erfurt allerdings sinnvollerweise nun mal nur entweder über Leipzig oder über Halle fahren. Da aber Leipzig größer und wichtiger als Halle ist und der Weg über Halle nur geringfügig schneller ist, wird die Bahn einer Bedienung Leipzigs anstatt von Halle nachvollziehbarerweise den Vorzug geben.
Der Ausdruck "Pech des großen Nachbarn" trifft den Kern der Problematik also durchaus. Eine bessere Anbindung Halles müsste demnach in erster Linie zu Lasten Leipzigs gehen, was aber nicht gewollt ist. Sie wäre auch möglich, wenn man hierfür zusätzliche Züge/Linien einrichtet, die wahrscheinlich allein durch die Nachfrage Halles nicht wirtschaftlich zu betreiben sein werden.
Halle (Saale) = "Pech des großen Nachbarn"
Christian_S, Dienstag, 27.08.2013, 17:31 (vor 4608 Tagen) @ Reisender
Der Ausdruck "Pech des großen Nachbarn" trifft den Kern der Problematik also durchaus. Eine bessere Anbindung Halles müsste demnach in erster Linie zu Lasten Leipzigs gehen, was aber nicht gewollt ist. Sie wäre auch möglich, wenn man hierfür zusätzliche Züge/Linien einrichtet, die wahrscheinlich allein durch die Nachfrage Halles nicht wirtschaftlich zu betreiben sein werden.
Genauso ist es. Ähnlich wie das Beispiel Ingolstadt, da ist die relative Nähe zu Nürnberg und München auch ein Faktor, immerhin kann man dorthin mit dem MNX schnell fahren und hat gute Anschlüsse an den weiterfahrenden Fernverkehr. Deshalb macht es ja auch Sinn, das nur jeder 2. Fernzug in Ingolstadt hält. Für mehr Halte hat Ingolstadt einfach nicht das Potential :-)
Halle (Saale) = "Pech des großen Nachbarn"
Reisender, München, Dienstag, 27.08.2013, 17:48 (vor 4608 Tagen) @ Christian_S
Genauso ist es. Ähnlich wie das Beispiel Ingolstadt, da ist die relative Nähe zu Nürnberg und München auch ein Faktor, immerhin kann man dorthin mit dem MNX schnell fahren und hat gute Anschlüsse an den weiterfahrenden Fernverkehr. Deshalb macht es ja auch Sinn, das nur jeder 2. Fernzug in Ingolstadt hält. Für mehr Halte hat Ingolstadt einfach nicht das Potential :-)
Der Vergleich mit Ingolstadt hinkt. Es macht keineswegs Sinn Ingolstadt vom Nordwesten abzuschneiden. Das ist unsinnig. Mit deiner Meinung, dass Ingolstadt für mehr Halte kein Potential hätte, stehst du auch relativ allein dar. Das glaubt nicht einmal die Bahn, zumal bereits die aktuellen Fahrgastzahlen bei dem noch relativ schlechtem Angebot die Erwartungen mehr als übertroffen haben.
Wenn die Bahn die Züge der Linie 11 in Halle einfach ohne Halt durchfahren lassen würde und sie dadurch sehenden Auges eine massive Verschlechterung der Verbindungen von und nach Halle hinnehmen würde, dann hätte Mario zweifellos Recht. Das wäre unnötig und vermeidbar. Bei den Fernverkehrszügen zwischen München und Nürnberg macht es lediglich Sinn auch welche über Augsburg anstatt über Ingolstadt zu schicken.
Insofern hätte man schon eher eine vergleichbare Situation wie bei Halle und Leipzig. Dass sowohl die Linie 28.1 als auch die Linie 28.2 künftig über Ingolstadt verkehren sollen, kann ich daher kaum glauben. Dies würde ich auch nicht begrüßen.
Halle (Saale) = "Pech des großen Nachbarn"
Christian_S, Dienstag, 27.08.2013, 19:06 (vor 4608 Tagen) @ Reisender
Der Vergleich mit Ingolstadt hinkt. Es macht keineswegs Sinn Ingolstadt vom Nordwesten abzuschneiden. Das ist unsinnig.
Tut man ja nicht. Es gibt, wie ich öfter schon erwähnte, gute zweistündliche Verbindungen mit MNX und Linie 41 mit Umstieg in Nürnberg. Die Reisezeitverlängerung von ca 25 min ist für eine Stadt der Größe Ingolstadts absolut akzeptabel, immerhin hat Ingolstadt perfekte Verbindungen nach Kassel/Hannover/Hamburg und Jena/Halle/Leipzig/Berlin.
Immerhin bist Du ja dafür, das Halle zugunsten der größeren Bedeutung Leipzigs auch entsprechend schlechtere Anbindung hat. Der Hallenser kann also über Leipzig fahren, um nach Frankfurt oder München zu kommen. Warum soll der Ingolstädter dann nicht den (noch dazu guten) Übergang in Nürnberg hinnehmen können?
Immerhin ist Halle fast doppelt so groß wie Ingolstadt und hat als regionaler Verteilerknoten mindestens dieselbe Bedeutung wie Ingolstadt.
Mit deiner Meinung, dass Ingolstadt für mehr Halte kein Potential hätte, stehst du auch relativ allein dar.
Naja, was man so liest, stehst eher Du mit Deiner Meinung, Ingolstadt bräuchte auch noch die Linie 41 unbedingt, fast alleine da ;)
Das glaubt nicht einmal die Bahn, zumal bereits die aktuellen Fahrgastzahlen bei dem noch relativ schlechtem Angebot die Erwartungen mehr als übertroffen haben.
Eben, die Fahrgastzahlen sind gut, weil die Bahn Ingolstadt bereits jetzt ein überdurchschnittlich gutes Fernverkehrsangebot bietet. Noch mehr Halte würden die Reisendenzahlen nur verteilen, definitiv nicht aber erhöhen (woher auch?)
Halle (Saale) = "Pech des großen Nachbarn"
Sputnik, Overath, Dienstag, 27.08.2013, 22:47 (vor 4608 Tagen) @ Christian_S
Der Hallenser kann also über Leipzig fahren, um nach Frankfurt oder München zu kommen.
Klar mit einer Fahrzeit von 30 Minuten oder mehr Fahrzeit
Halle (Saale) = "Pech des großen Nachbarn"
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 28.08.2013, 03:35 (vor 4607 Tagen) @ Christian_S
Der Vergleich mit Ingolstadt hinkt. Es macht keineswegs Sinn Ingolstadt vom Nordwesten abzuschneiden. Das ist unsinnig.
Tut man ja nicht. Es gibt, wie ich öfter schon erwähnte, gute zweistündliche Verbindungen mit MNX und Linie 41 mit Umstieg in Nürnberg. Die Reisezeitverlängerung von ca 25 min ist für eine Stadt der Größe Ingolstadts absolut akzeptabel,
25 Minuten sind eindeutig zu viel. Der MNE mit Umstieg ist keine L41 Alternative! Nicht im geringsten. Weder der Umstig, noch die 25 Minuten sind gegenüber der Direktverbindung akzeptabel. So gut wie niemand nutzt diese Option.
immerhin hat Ingolstadt perfekte Verbindungen nach Kassel/Hannover/Hamburg und Jena/Halle/Leipzig/Berlin.
Es fehlen perfekte Verbindungen nach Basel/Karlsruhe/Stuttgart/Ulm/Köln/Dortmund/Passau. Diese sind allesamt katastrophal.
Mit deiner Meinung, dass Ingolstadt für mehr Halte kein Potential hätte, stehst du auch relativ allein dar.
Naja, was man so liest, stehst eher Du mit Deiner Meinung, Ingolstadt bräuchte auch noch die Linie 41 unbedingt, fast alleine da ;)
Sicher? Die L41 alleine ist nicht genug. Die Linien 60 und 25 vollständig braucht man auch unbedingt. 4 Minuten Fahrzeit bis/ab München bzw. Auslassung von Nürnberg und Ingolstadt zugunsten von Augsburg bzw. Doppelverbindung Stuttgart-München* innerhalb von 13 Minuten mit geringer Auslastung beoder Züge sind keine Rechtfertigungen dafür, dass Ingostadt von L 25,41 und 60 nicht oder nur zweistündlich oder nur vereinzelt bedient wird.
* Der 30-Minuten-Takt Stuttgart-München lässt sich wegen der übrigen Knoten nicht umsetzen.
Eben, die Fahrgastzahlen sind gut, weil die Bahn Ingolstadt bereits jetzt ein überdurchschnittlich gutes Fernverkehrsangebot bietet. Noch mehr Halte würden die Reisendenzahlen nur verteilen, definitiv nicht aber erhöhen (woher auch?)
Von Richtung Ulm und Richtung Regensburg-Passau (L60) und von der A9.
Under "überdurchschnittlich gut" verstehe ich was anderes, als idR. nur zwei haltende FV-Züge pro Stunde. Z.B. fünf haltende FV-Züge pro Stunde.
Zum Thema Halle: Anders als bei Augsburg statt NIM, würde man via Halle statt Leipzig nicht viel Zeit verlieren bzw. sogar etwas schneller sein. Insofern sollte die DB m.M. schon über ICE via Halle nachdenken ggf. Halt des Sprinter im 2h Takt dort.
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Halle (Saale) = "Pech des großen Nachbarn"
Holger2, Mittwoch, 28.08.2013, 03:55 (vor 4607 Tagen) @ 218 466-1
Wie wäre es, wenn Du Dir einfach mal die Mühe machst und die Einwohner im Einzugsgebiet von Ingolstadt zusamenzählst (bitte ohne Hasen und Rehe im Donauries). Du wirst schnell feststellen, warum ein stündlicher Halt für Ingolstadt mehr als hinreichend ist
Halle (Saale) = "Pech des großen Nachbarn"
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 28.08.2013, 04:16 (vor 4607 Tagen) @ Holger2
Wie wäre es, wenn Du Dir einfach mal die Mühe machst und die Einwohner im Einzugsgebiet von Ingolstadt zusamenzählst (bitte ohne Hasen und Rehe im Donauries). Du wirst schnell feststellen, warum ein stündlicher Halt für Ingolstadt mehr als hinreichend ist
Es geht doch nicht nur um Ingolstadt selbst. Lest ihr euch die Beiträge, auf die ihr antwortet überhaupt durch?
Es geht auch um Vebindungen wie Stuttgart-Regensburg, Ulm-Nürnberg, Ulm-Berlin, Göppingen-Donauwörth, Saal (Kehlheim)-Köln, Stundentakt (Nürnberg-)Regensburg-Passau uva. und um deren Einzugsgebiete. Das habe ich schon so oft erläutert.
Durch den 30er Knoten in Ingolstadt mit L41 und L60 enstehen zahlreiche neue Reiseketten zu denen es bisher keine akzeptablen Alternativen gibt.
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MET - Der beste Zug den es je gab
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Widersprüchlichkeit der Bahn
Reisender, München, Mittwoch, 28.08.2013, 12:04 (vor 4607 Tagen) @ 218 466-1
Der MNE mit Umstieg ist keine L41 Alternative!
Richtig. Der MNE ist ein Produkt für eine ganz andere Klientel, nämlich für Bayern-Ticket-Kunden, denen ein günstiger Reisepreis wichtiger als schnelle Verbindungen mit hohem Reisekomfort sind. Gerade in der Hauptverkehrszeit, wenn der MNE heillos überfüllt ist, ist es eine Zumutung Fernverkehrsreisende nach Ingolstadt auf diesen Zug zu verweisen.
Hier zeigt sich im Übrigen auch die ganze Widersprüchlichkeit der Bahn. Einerseits heißt es immer, dass die Bahn die MNE-Reisenden lieber im ICE sehen würde, andererseits werden Ingolstadt-Reisende von den schnellen ICEs ausgegrenzt. Offenbar sollen die Ingolstädter Reisenden für dumm verkauft werden: sie soll schön brav hohe Fernverkehrstarife zahlen, dann aber mit dem Regionalexpress fahren.
Gerade weil die Fernverkehrspreise von und nach Ingolstadt wegen der NBS mit kräftigen Hochgeschwindigkeits- zuschlägen versehen sind, ist es eine Frechheit den Ingolstädtern nicht das komplette, auf der Strecke vorhandene Angebot zur Verfügung zu stellen. Ingolstädter sollen viel bezahlen und wenig bekommen. Das ist ein Missstand, der durch nichts zu rechtfertigen ist.
Widersprüchlichkeit der Bahn
ITF, Mittwoch, 28.08.2013, 13:04 (vor 4607 Tagen) @ Reisender
Diese Zumutung wird abertausenden von Fahrgästen aus weit wichtigeren Städten als Ingolstadt tagtäglich abverlangt...
Wer keinen Bock auf den MNX hat kann ja auch 30 Minuten warten bis der nächste ICE kommt. Auch das ist zumutbar.
Ingolstadt hat mit seinem Stundentakt über die NBS ein sehr gutes Angebot. Alle weiteren Halte der Linie Frankfurt-München würden diese sehr wichtige Relation unverhältnismäßig verlangsamen.
Die Wünsche Ingolstadts sind wieder mal ein sehr schönes Beispiel für die Maßlosigkeit der Anspruchhaltungvieler Städte im Hinblick auf die Bedienung durch den Fernverkehr. Wehe ein ICE fährt durch meinen Weiler durch. Genau aufgrund dieser Mentalität haben wir in Deutschland ein ICE Netz, dass im Vergleich höchstens zweitklassig ist.
Jeder ICE muss an jeder Milchkanne halten!
Widersprüchlichkeit der Bahn
Reisender, München, Donnerstag, 29.08.2013, 15:14 (vor 4606 Tagen) @ ITF
Diese Zumutung wird abertausenden von Fahrgästen aus weit wichtigeren Städten als Ingolstadt tagtäglich abverlangt...
Dann nenn' mal bitte Beispiele für deine Behauptung. Ich bin gespannt, ob du da etwas findest. Ingolstadt Hbf ist jedenfalls der einzige ICE-Großstadtbahnhof Deutschlands, bei dem konsequent fast alle Züge einer Linie ohne Halt mit dem Ergebnis durchfahren, dass die dortige Bevölkerung von einer bestimmten Richtung nahezu komplett abgeschnitten wird. Das ist eine einmalige Diskriminierung, die endlich beendet werden muss. Diese Zumutung kannst du doch nicht ernsthaft gutheißen.
Wer keinen Bock auf den MNX hat kann ja auch 30 Minuten warten bis der nächste ICE kommt. Auch das ist zumutbar.
Warum bestimmst du eigentlich was zumutbar ist, obwohl von dieser Schikane wahrscheinlich gar nicht betroffen bist? Der entscheidene Punkt ist, dass es völlig unnötig ist und attraktivere und bessere Verbindungen von Frankfurt nach Ingolstadt ohne weiteres möglich wären. Warum macht man es dann nicht? Nur um die Leute zu ärgern? Dies wäre jedenfalls nicht legitim. Das schlechte Angebot schafft Verdruss und führt zu einer Abstimmung mit den Füßen. Man braucht sich deshalb nicht zu wundern, wenn viele Leute dann gleich auf die ganze Bahn keinen Bock mehr haben. Kundenfreundlichkeit und das Bemühen für alle Kunden die bestmöglichen Angebote zu machen sieht definitiv anders aus.
Ingolstadt hat mit seinem Stundentakt über die NBS ein sehr gutes Angebot. Alle weiteren Halte der Linie Frankfurt-München würden diese sehr wichtige Relation unverhältnismäßig verlangsamen.
Welcher Stundentakt? Wir reden doch von der Linie 41 und der Nordwestanbindung Ingolstadts. Hier gibt es gerade keinen Takt. Dass ein Systemhalt der Linie 41 in Ingolstadt diese „sehr wichtige Relation“ (sie ist also auch für Ingolstadt wichtig, was die dringende Notwendigkeit eines Halts noch zusätzlich unterstreicht) „unverhältnismäßig verlangsamen“ würde, ist schlicht unwahr. Behauptest du so etwas einfach ins Blaue hinein oder glaubst du noch an Märchen?
Fahrplanmäßig gibt es durch den Halt in Ingolstadt tatsächlich überhaupt keinen Zeitnachteil für Weiterreisende. Dies belegt der ICE 520. Bei diesem Zug stand nämlich im Fahrplan 2013 die Abfahrtszeit in München und die Ankunftszeit in Nürnberg bereits fest und diese Zeiten waren schon in den gedruckten Fahrplanmedien ohne Zwischenhalt in Ingolstadt aufgenommen worden. Als sich die Bahn aufgrund der hohen Nachfrage Ingolstadts ganz kurzfristig vor dem Fahrplanwechsel noch dazu entschlossen hatte, diesen ICE auch noch in Ingolstadt halten zu lassen, wurde der Fahrplan nur insoweit angepasst, als die Ankunfts- und Abfahrtszeit für Ingolstadt eingefügt wurde.
Bei den übrigen Zeiten hat sich dagegen nichts geändert. Dies ist im Übrigen auch gar nicht notwendig, weil der Halt in Ingolstadt bei den Fahrzeiten der Linie 41 sowieso schon vorsorglich eingearbeitet sein dürfte, was sich regelmäßig bei den außerplanmäigen Halten in Ingolstadt zeigt, die zu keinerlei Verspätung führen.
Die Wünsche Ingolstadts sind wieder mal ein sehr schönes Beispiel für die Maßlosigkeit der Anspruchhaltungvieler Städte im Hinblick auf die Bedienung durch den Fernverkehr. Wehe ein ICE fährt durch meinen Weiler durch. Genau aufgrund dieser Mentalität haben wir in Deutschland ein ICE Netz, dass im Vergleich höchstens zweitklassig ist. Jeder ICE muss an jeder Milchkanne halten!
Jeder Nichthalt eines ICEs in Ingolstadt ist eine schwere Beleidigung, weil sie Ausdruck einer Geringschätzung der Bedeutung der Stadt und der Bevölkerung sind. Wenn du Ingolstadt mit einer Milchkanne vergleichst, dann ist dies entweder absolute Faktenunkenntnis oder du bist ebenfalls auf eine Beleidigung aus. Ich hoffe, dass letzteres nicht der Fall ist. Dann informiere dich gefälligst besser, bevor du einfach solche Sachen behauptest.
Der ICE hat, wie du selbst angedeutet hast, in Deutschland eine ganz andere Aufgabe als sonstige HGV-Züge in anderen Ländern. Dies liegt einerseits an der Siedlungsstruktur Deutschlands und andererseits sicherlich auch in gewisser Weise daran, dass es z. B. keinen InterRegio mehr gibt, der kleinere und mittlere Städte an den Fernverkehr anbinden könnte. Deshalb ist es logisch und richtig, dass die Aufgaben des früheren IR nunmehr vom IC und auch vom ICE mitübernommen werden. Denn diese Städte einfach ohne jedes Angebot links liegen lassen geht einfach nicht.
Dagegen verkennst du ganz offensichtlich, dass die Bahn immer noch ein Massentransportmittel ist. Deshalb geht es darum die vielfältigen Reisewünsche der unterschiedlichen Kunden unter einem Hut zu bringen. Es sollte bestmögliche Verbindungen für alle anstatt schnellstmögliche Verbindungen nur für einzelne geben. Daher ist es auch unzulässig, individuelle Wünsche wie schnelle Nonstop-Verbindungen auf Kosten anderer durchsetzen zu wollen. Wer nirgends halten und auf andere Reisewünsche keine Rücksicht nehmen will, der hat in einem Zug nichts verloren und wäre im motorisierten Individualverkehr besser aufgehoben.
Gutes Beispiel ICE 520 ?
andy24b, Donnerstag, 29.08.2013, 15:34 (vor 4606 Tagen) @ Reisender
bearbeitet von andy24b, Donnerstag, 29.08.2013, 15:37
Naja, ob der 520er ein gutes Beispiel ist.
Er braucht planmäßig 1:10 von München nach Nürnberg und ist damit 3 Minuten langsamer als ein durchfahrender ICE. Das er damit 1 - 4 Minuten schneller ist als andere in Ingolstadt stoppende ICEs liegt eher an der zeitlichen Lage (Abfahrt 20:50) und der geringen Beeinträchtigung durch die diversen Baustellen.
Die derzeitigen Plan-Fahrtzeiten sind Baustellenzeiten. Die tatsächlichen Fahrzeiten auf der NIM sind zur Zeit eher dem Zufall und der "Staulage" rund um Pfaffenhofen geschuldet. Ich persönlich bevorzuge für meine tägliche Strecke ICEs ohne Zwischenhalt in Ingolstadt, verstehe aber schon, dass für die Schanzer diese S-Bahn deluxe angenehm ist.
Alternativlos
Reisender, München, Donnerstag, 29.08.2013, 16:52 (vor 4606 Tagen) @ andy24b
Ich persönlich bevorzuge für meine tägliche Strecke ICEs ohne Zwischenhalt in Ingolstadt, verstehe aber schon, dass für die Schanzer diese S-Bahn deluxe angenehm ist.
Eine derartige Wahlmöglichkeit muss man erst einmal haben. Bei mir und meinen Kollegen wird die Auswahl der Züge bei Geschäftsreisen durch Termine bestimmt. Da wir in unserer hektischen Geschäftswelt nicht stundenlang auf den nächsten Zug warten können, sind gute Verbindungen für uns unerlässlich. Ansonsten wird mit dem Pkw gefahren. Ich bin da ohnehin noch etwas großzügiger als meine Kollegen, weil ich soweit möglich lieber mit der Bahn fahre, während meine Kollegen regelmäßig schon dann aufs Auto umsteigen, wenn die Bahn keine Direktverbindung anbieten kann.
Widersprüchlichkeit von User Reisender
Christian_S, Donnerstag, 29.08.2013, 19:35 (vor 4606 Tagen) @ Reisender
Ingolstadt Hbf ist jedenfalls der einzige ICE-Großstadtbahnhof Deutschlands, bei dem konsequent fast alle Züge einer Linie ohne Halt mit dem Ergebnis durchfahren, dass die dortige Bevölkerung von einer bestimmten Richtung nahezu komplett abgeschnitten wird. Das ist eine einmalige Diskriminierung, die endlich beendet werden muss. Diese Zumutung kannst du doch nicht ernsthaft gutheißen.
Muss er auch nicht, weil diese "Zumutung" nicht zutrifft. Einzelne Direktverbindungen morgens und nachmittags/abends, dazu die zweistündlichen guten Umsteigeverbindungen via Nürnberg mit MNX. Von "nahezu komplett abgeschnitten" kann da nun wirklich KEINE Rede sein^^
Halle (Saale) = "Pech des großen Nachbarn"
Christian_S, Mittwoch, 28.08.2013, 18:02 (vor 4607 Tagen) @ 218 466-1
25 Minuten sind eindeutig zu viel. Der MNE mit Umstieg ist keine L41 Alternative! Nicht im geringsten. Weder der Umstig, noch die 25 Minuten sind gegenüber der Direktverbindung akzeptabel. So gut wie niemand nutzt diese Option.
Absolut nicht. Das ist eine sehr annehmbare Reisezeit, noch dazu ohne große Aufenthaltszeit.
Es fehlen perfekte Verbindungen nach Basel/Karlsruhe/Stuttgart/Ulm/Köln/Dortmund/Passau. Diese sind allesamt katastrophal.
Richtung Stuttgart/Karlsruhe/Basel gibts erwähnte sehr gute Verbindungen mit ca 10 min Übergangszeit in Nürnberg von/zur Linie 61. Ist zwar sicher ein gewisser Umweg auf der Landkarte, aber das ist bei manchen Verbindungen nunmal so. Die Verbindungen selbst sind gut. Richtung Frankfurt/Köln/Dortmund gibts die erwähnten guten Umsteigeverbindungen via Nürnberg mit dem MNX, dazu zur HVZ mehrere Direktverbindungen. Also auch super Verbindungen. Und Richtung Passau gibts ebenfalls gute Verbindungen mit agilis und dem ICE via Regensburg.
Wenn alle Verbindungen Ingolstadts so schlecht wären müsste z.B. auch der TGV konsequenterweise über Ingolstadt fahren, schliesslich würde das die Verbindung nach Strasbourg und Paris massiv verbessern ;)
Sicher? Die L41 alleine ist nicht genug. Die Linien 60 und 25 vollständig braucht man auch unbedingt. 4 Minuten Fahrzeit bis/ab München bzw. Auslassung von Nürnberg und Ingolstadt zugunsten von Augsburg bzw. Doppelverbindung Stuttgart-München* innerhalb von 13 Minuten mit geringer Auslastung beoder Züge sind keine Rechtfertigungen dafür, dass Ingostadt von L 25,41 und 60 nicht oder nur zweistündlich oder nur vereinzelt bedient wird.
Die Wahl, das die Linie 41 in Ingolstadt durchfährt, hat 2 Ursachen:
1) schnellste Züge der Strecke, daher kürzestmögliche Fahrzeit Nürnberg-München (wichtig!)
2) Linie 41 durchfährt Ingolstadt im 30er-Knoten, da bestehen die wenigeren regionalen Anschlüsse.
Zur vollen Stunde hat Ingolstadt einen perfekten Knoten aus Fernverkehr und verteilendem Regionalverkehr, wodurch sehr gute Verbindungen ins Umland entstehen. Das haben andere Städte vergleichbarere Größe oder sogar größere Städte oft nicht mal ansatzweise.
Zum Thema Halle: Anders als bei Augsburg statt NIM, würde man via Halle statt Leipzig nicht viel Zeit verlieren bzw. sogar etwas schneller sein.
Das ist komplett falsch, ein Reisezeitverlust z.B. Halle-Frankfurt oder Halle-Nürnberg via Leipzig beträgt auch in Zukunft über 25 min, also die von Dir am Beispiel Ingolstadt-Frankfurt als "unzumutbar" bezeichnete Zeit ...
Halle (Saale) = "Pech des großen Nachbarn"
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 29.08.2013, 16:39 (vor 4606 Tagen) @ Christian_S
Absolut nicht. Das ist eine sehr annehmbare Reisezeit, noch dazu ohne große Aufenthaltszeit.
25 Minuten Reisezeitverlängerung + Umstieg für Ingostadt zugunsten von 4 Minuten kürzerer Reisezeit für München?! Da musst Du doch selbst drüber lachen. ;)
Richtung Stuttgart/Karlsruhe/Basel gibts erwähnte sehr gute Verbindungen mit ca 10 min Übergangszeit in Nürnberg von/zur Linie 61. Ist zwar sicher ein gewisser Umweg auf der Landkarte, aber das ist bei manchen Verbindungen nunmal so.
Nur zweistündlich + Umstieg und gut 30 Minuten langsamer. Das ist nicht gut und schon gar nicht sehr gut. Sehr gut ist eine Direktverbibdung ohne Umstieg. Wenigstens willst Du mir nicht wieder die BRB via Augsburg als "sehr gute Verbindung" für Fernreisen nach Stuttgart, Karlsruhe und Basel verkaufen.
Vmtl. würdest Du auch sagen, dass Bad Wurzach mit 7 Zugpaaren jeden zweiten Sonntag von Mai bis Oktober "sehr gute Verbindungen" hat. ;)
Die Verbindungen selbst sind gut. Richtung Frankfurt/Köln/Dortmund gibts die erwähnten guten Umsteigeverbindungen via Nürnberg mit dem MNX, dazu zur HVZ mehrere Direktverbindungen. Also auch super Verbindungen.
Die simd 25 Minuten langsamer, mit FV Fahrpreis, beinhalten eine Teilstrecke in z.T. völlig überfüllten RE. Das ist keine Akternative zum PKW. Ich kann echt Deine Definition von "super", "perfekt" und "sehr gut" nicht nachvollziehen.
Und Richtung Passau gibts ebenfalls gute Verbindungen mit agilis und dem ICE via Regensburg.
Auch das ist nur zweistündlich, mit 20 Minuten Wartezeit in Regensburg und 30 Minuten langsamer. Niemand nutzt diese Verbindung.
Wenn alle Verbindungen Ingolstadts so schlecht wären müsste z.B. auch der TGV konsequenterweise über Ingolstadt fahren, schliesslich würde das die Verbindung nach Strasbourg und Paris massiv verbessern ;)
Nein. Dazu ist die L60 völlig ausreichend.
Die Wahl, das die Linie 41 in Ingolstadt durchfährt, hat 2 Ursachen:
1) schnellste Züge der Strecke, daher kürzestmögliche Fahrzeit Nürnberg-München (wichtig!)
Für diese ach so wichtigen 4 Minuten, die bestimmt tausende von Fahrgästen aus aller Welt anziehen gibt es ab 2018 die L8.
2) Linie 41 durchfährt Ingolstadt im 30er-Knoten, da bestehen die wenigeren regionalen Anschlüsse.
Da kommen neue Anschlüsse hinzu (L60 Karlsruhe-Passau) und RE Nürnberg-Treuchtlingen-München, die im 00er Knooten gar nicht dabei sind. Z.B. Treuchtlingen, Eichstätt und Baar-Ebenhausen sind tagsüber ja von den ICE völlig abgehängt.
An der Bedeutung dieser Anschlüsse u.a. Ulm-Nürnberg(-Berlin) und Treuchtlingen-Regensburg gibt es keine Zweifel. Ach ja, ich vergaß die wohl auch "sehr guten" Verbindungen mit 38 Minuten Wartezeit in Ingolstadt bzw. via Aalen mit IRE unter Verlust des 00 Knoten in Nürnberg. ;)
Zur vollen Stunde hat Ingolstadt einen perfekten Knoten aus Fernverkehr und verteilendem Regionalverkehr, wodurch sehr gute Verbindungen ins Umland entstehen. Das haben andere Städte vergleichbarere Größe oder sogar größere Städte oft nicht mal ansatzweise.
Der 00 Knoten ist gut aber alleine nicht gut genug. Da gibt es keine Verbindung nach Stuttgart, Köln, Passau, Treuchtlingen...
Zun 30er Knoten (ich verwise auf diesen Beitrag und besonders den Link in selbigem) hat man einen weiteren pefekten Knoten aus Nord-Süd und Ost-West Fernverkehr und Regionalverkehr.
Übehaupt würde mich mal interessieren, warum Dir 4 Minuten Fahrzeit Nürnberg-München wichtiger sind, als alle von mir aufgezeigten Vorteile durch den Halt mit 30er Knoten in Ingolstadt.
Das ist komplett falsch, ein Reisezeitverlust z.B. Halle-Frankfurt oder Halle-Nürnberg via Leipzig beträgt auch in Zukunft über 25 min, also die von Dir am Beispiel Ingolstadt-Frankfurt als "unzumutbar" bezeichnete Zeit ...
Wer redet der von Hale UND Lepzig? Es geht um Nürnberg-Berlin via Halle ODER Leipzig.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
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Halle (Saale) = "Pech des großen Nachbarn"
Reisender, München, Donnerstag, 29.08.2013, 17:16 (vor 4606 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von Reisender, Donnerstag, 29.08.2013, 17:18
25 Minuten Reisezeitverlängerung + Umstieg für Ingolstadt zugunsten von 4 Minuten kürzerer Reisezeit für München?! Da musst Du doch selbst drüber lachen. ;)
Hinzu kommt noch, dass es bei den 25 Minuten Reisezeitverlängerung für viele Reisende an der für die Erschließung der Region wichtigen Nord-Süd-Achse Treuchtlingen-München, für die Ingolstadt Hauptbahnhof der nächste Fernverkehrsbahnhof ist (insbesondere aus den Landkreisen Eichstätt, Pfaffenhofen und Dachau), gar nicht bleibt, was ich schon in diesem Beitrag deutlich gemacht habe. Wir reden dann von Reisezeitverlängerungen von etwa einer Stunde für die einfache Strecke!
Ich kann echt Deine Definition von "super", "perfekt" und "sehr gut" nicht nachvollziehen.
Für den User Christian_S ist vermutlich dann alles „super“, „perfekt“ und „sehr gut“, wenn es seinen individuellen Wünschen entspricht. Eine sinnvolle Haltepolitik sieht natürlich anders aus und muss die vielfältigen Reisebedürfnisse der Kunden unter einem Hut bringen und den bestmöglichsten Kompromiss für alle finden.
Übehaupt würde mich mal interessieren, warum Dir 4 Minuten Fahrzeit Nürnberg-München wichtiger sind, als alle von mir aufgezeigten Vorteile durch den Halt mit 30er Knoten in Ingolstadt.
Abgesehen davon, dass diese vier Minuten eine Fahrplanreserve zum Verspätungsabbau von mindestens einer Minute enthalten, ist ziemlich offenkundig, dass der User Christian_S mit seiner Kritik an deinen Vorschlägen nur eigennützige Ziele verfolgt und ihm der Gesamtnutzen für alle übrigen Fahrgäste nicht interessiert.
Bei den sogenannten Bahnfans gibt es außerdem einige Exemplare, die einer 300 km/h-Strecke Augsburg-Nürnberg nachtrauern und deshalb einen irrationalen Ingolstadt-Hass haben. Das muss man ebenfalls immer im Hinterkopf haben, auch wenn Christian_S wahrscheinlich nicht zu diesen Leuten gehört.
ruhig bleiben!
andy24b, Donnerstag, 29.08.2013, 17:29 (vor 4606 Tagen) @ Reisender
jetzt wirds aber ein bißchen sehr persönlich. Wir machen uns hier eh nur theoretische Gedanken - deshalb gibt es keinen Grund für persönliche Angriffe.
Natürlich sind auch Eure Argumente von einem gewissen Eigennutz geprägt - oder etwa nicht? Wenn es nur Vorteile für eine Anbindungung Ingolstadts an alle ICE-Linien geben würde, würde es die Bahn sicherlich machen. Sie machts aber nicht - aus purer Schikane allen Ingolstädter, Eichstättern und Treuchtlinger gegenüber ? - wohl kaum.
Täglich zu besichtigen ist, dass der deutliche (!) Schwerpunkt des HBF Ingolstadt der Anschluss nach München ist. Das ist ja auch kein großes Wunder.
Also ruhig bleiben - Argumente austauschen und nicht hinter jedem Argument eine böse Absicht suchen
ruhig bleiben!
Reisender, München, Donnerstag, 29.08.2013, 18:18 (vor 4606 Tagen) @ andy24b
jetzt wirds aber ein bißchen sehr persönlich. Wir machen uns hier eh nur theoretische Gedanken - deshalb gibt es keinen Grund für persönliche Angriffe.
Wieso persönlicher Angriff? Abgesehen davon, dass mir diese zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit bei der Diskriminierung Ingolstädter Reisender schon seit Jahren aufregt, kann ich es überhaupt nicht verstehen, wie man es ernsthaft für gut befinden kann, dass andere Reisende stundenlange Reisezeitverlängerungen hinnehmen müssen, nur dass man selbst ein paar lächerliche Minütchen früher am Ziel ist. Solche vom ersichtlichen Eigennutz geprägten Ansichten, bei denen die Schädigung anderer billigend in Kauf genommen wird, muss man doch noch verurteilen können dürfen.
Wenn es nur Vorteile für eine Anbindungung Ingolstadts an alle ICE-Linien geben würde, würde es die Bahn sicherlich machen.
Was ist denn das für ein Argument? Unfehlbar ist allenfalls der Papst, dagegen nicht die Bahn-Planer.
Sie machts aber nicht - aus purer Schikane allen Ingolstädter, Eichstättern und Treuchtlinger gegenüber ? - wohl kaum.
Diesen Eindruck bekommt man aber. Gerade beim Management von Störungen und Baustellen. Hier wird von Seiten der Bahn einfach nicht daran gedacht, dass es auch Leute gibt, die nach Ingolstadt wollen.
ruhig bleiben!
ICE-TD, Donnerstag, 29.08.2013, 18:44 (vor 4606 Tagen) @ Reisender
Das ausgerechnet DU anderen Usern Eigennutz vorwirfst...
ruhig bleiben!
Reisender, München, Donnerstag, 29.08.2013, 18:49 (vor 4606 Tagen) @ ICE-TD
Das ausgerechnet DU anderen Usern Eigennutz vorwirfst...
Wieso? Als Münchner fühle ich mich in dieser Sache eigentlich unbefangen. Ich benutze ohnehin lieber die diskriminierungsfreie Line 42.
DB-Vorstand vor's Kriegsverbrechertribiunal!
Sese, Donnerstag, 29.08.2013, 19:13 (vor 4606 Tagen) @ Reisender
Bei allem Respekt, aber langsam wird das ganze doch arg lächerlich. Wohlgemerkt als gebürtiger Ingolstädter muss ich jetzt mal meinen Senf dazu geben. Dass ich grundsätzlich auch eine bessere Anbindung nach Westen gut finde, habe ich schon mal deutlich gemacht. Aber einen gewissen Restbezug zur Realität sollte man schon wahren.
jetzt wirds aber ein bißchen sehr persönlich. Wir machen uns hier eh nur theoretische Gedanken - deshalb gibt es keinen Grund für persönliche Angriffe.
Wieso persönlicher Angriff? Abgesehen davon, dass mir diese zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit bei der Diskriminierung Ingolstädter Reisender schon seit Jahren aufregt, kann ich es überhaupt nicht verstehen, wie man es ernsthaft für gut befinden kann, dass andere Reisende stundenlange Reisezeitverlängerungen hinnehmen müssen, nur dass man selbst ein paar lächerliche Minütchen früher am Ziel ist.
Ich frage mich, wie man es ernsthaft für gut befinden kann, dass tausenden Reisenden Reisezeitverlängerungen zugemutet werden müssen, nur damit einige Ingolstädter selbst eine lächerliche halbe Stunde früher am Ziel sind.
Solche vom ersichtlichen Eigennutz geprägten Ansichten, bei denen die Schädigung anderer billigend in Kauf genommen wird, muss man doch noch verurteilen können dürfen.
Bei dieser Argumentation könnte ich mich als Dresdner ja noch viel mehr aufregen. Dresden ist einwohnermäßig, wirtschaftlich und insbesondere kulturell Ingolstadt um Längen überlegen. Warum haben wir weniger Fernverkehrszüge als Ingolstadt und insbesondere deutlich weniger Fernverkehrszüge als andere vergleichbare Städte? Muss wohl alles Diskriminierung, Mobbing, und persönliche Aversion der DB gegen die Dresdner sein?
Ingolstadt ist de facto Provinz, die durch den Stammsitz eines momentan prosperierenden Premium-Automobilherstellers einen Hauch von minderem Jetset und Urbanität mit bekommt. Ja, ich weiß, es gibt auch noch was anderes als Audi in Ingolstadt und der Ausbau zum Kongresstagungsort ist auch grad in der Pipeline. Wer die Lokalpresse verfolgt – sowohl inhaltlich als auch das Gebaren dieses Presseorgan an sich schon – der weiß, dass Ingolstadt irgendwo doch noch Dorf geblieben ist.
Ich denke nur an den Liveticker zur Geiselnahme und die mehrtägigen Spezialberichte im Donaukurier. Oder den Vorschlag der SPD, das Verkehrsproblem in Ingolstadt durch Errichtung einer SEILBAHN (!) für 15.000.000 € pro Kilometer zu lösen. Wohl gemerkt, der Bus fährt Sonntags erst ab 8 Uhr und dann ganztägig im Stundentakt. Erster Optimierungsansatz wäre da bei mir auch die Errichtung einer Seilbahn gewesen. Aber wir schweifen ab...
Wenn es nur Vorteile für eine Anbindungung Ingolstadts an alle ICE-Linien geben würde, würde es die Bahn sicherlich machen.
Was ist denn das für ein Argument? Unfehlbar ist allenfalls der Papst, dagegen nicht die Bahn-Planer.
Es geht ja nicht um Unfehlbarkeit oder was die Planer gerne zum Mittag essen, sondern darum, dass die sehr wohl ihr Handwerk verstehen und wissen, wann es die betrieblichen Rahmenbedingungen gestatten, in Ingolstadt zu halten und wann es die finanziellen Rahmenbedingungen sinnvoll machen.
Und selbst wenn nicht, ich kenne kein Gesetzt, in dem die DB verpflichtet wird, anhand irgendwelcher Kriterien eine Fernverkehrsanbindung zu gestalten. Wenn die Firma DB es für sinnvoll hält, Hannover ab sofort vom Fernverkehr abzuhängen, dann kann sie das machen. Unrecht ist das sicherlich nicht.
Sie machts aber nicht - aus purer Schikane allen Ingolstädter, Eichstättern und Treuchtlinger gegenüber ? - wohl kaum.
Diesen Eindruck bekommt man aber. Gerade beim Management von Störungen und Baustellen. Hier wird von Seiten der Bahn einfach nicht daran gedacht, dass es auch Leute gibt, die nach Ingolstadt wollen.
Was soll man denn deiner Meinung nach machen, wenn Ingolstadt–München wegen Bauarbeiten komplett gesperrt ist? Alle ICEs nach Ingolstadt führen, da enden lassen und die 95% Nicht-nach-Ingolstadt-Woller mit der Gummieisenbahn nach München befördern?
--
Grüße,
Sese
DB-Vorstand vor's Kriegsverbrechertribiunal!
Jens, Bayern/NRW, Donnerstag, 29.08.2013, 19:25 (vor 4606 Tagen) @ Sese
Volle Zustimmung (also außer deinem Betreff ;) )!
Ich möhte mich garnicht so sehr auf die Lokalitätsspielchen einlassen aber folgender Beitrag von mir:
Ich bin derzeit in Ingolstadt und im näheren Umland berufsbedingt in den Reisezentren, habe (insbesondere in Ingolstadt am Hbf) unmengen an FV-Kunden, und bisher hat nicht einer sich über den Umstieg in München/Nürnberg beschwert. Es wird sich ja wirklich über alles mögliche beschwert, aber über diesen einen Umstieg ist mir wirklich nicht eine Beschwerde zu Ohren gekommen. Ich habe mal die Damen mit Jahrelanger Erfahrung im RZ Ingolstadt gefragt ob sie dieses Problem kennen, und auch sie haben in all ihrer Zeit nie beschwerden über Umstiege gehört. Sicher wird sich mal jemand beschwert haben, aber das muss dermaßen im geringen Bereich sein...
Verständlich, ich kann jede Stadt verstehen die sich einen engen FV-Takt wünscht, aber realistisch betrachtet wird weder Saal/Donau noch Radersdorf/Paar einen solchen bekommen, genausowenig wie Ingolstadt, ebend weil es eine dichte Vernetzung in die FV-Zentren München und Nürnberg gibt.
Und abgesehen davon sind slche Diskussionen solange Spannend, bis sie wieder in Angriffe übergehen, die in einem Sachlich geführten Forum nicht sein müssen...
Viele Grüße
Jens
DB-Vorstand vor's Kriegsverbrechertribiunal!
Christian_S, Donnerstag, 29.08.2013, 19:31 (vor 4606 Tagen) @ Jens
Volle Zustimmung (also außer deinem Betreff ;) )!
Ich möhte mich garnicht so sehr auf die Lokalitätsspielchen einlassen aber folgender Beitrag von mir:
Ich bin derzeit in Ingolstadt und im näheren Umland berufsbedingt in den Reisezentren, habe (insbesondere in Ingolstadt am Hbf) unmengen an FV-Kunden, und bisher hat nicht einer sich über den Umstieg in München/Nürnberg beschwert. Es wird sich ja wirklich über alles mögliche beschwert, aber über diesen einen Umstieg ist mir wirklich nicht eine Beschwerde zu Ohren gekommen. Ich habe mal die Damen mit Jahrelanger Erfahrung im RZ Ingolstadt gefragt ob sie dieses Problem kennen, und auch sie haben in all ihrer Zeit nie beschwerden über Umstiege gehört. Sicher wird sich mal jemand beschwert haben, aber das muss dermaßen im geringen Bereich sein...
Verständlich, ich kann jede Stadt verstehen die sich einen engen FV-Takt wünscht, aber realistisch betrachtet wird weder Saal/Donau noch Radersdorf/Paar einen solchen bekommen, genausowenig wie Ingolstadt, ebend weil es eine dichte Vernetzung in die FV-Zentren München und Nürnberg gibt.
Und abgesehen davon sind slche Diskussionen solange Spannend, bis sie wieder in Angriffe übergehen, die in einem Sachlich geführten Forum nicht sein müssen...
Besten Dank fürs Berichten Deiner Erfahrungswerte zu diesem Thema!
Natürlich aber ist das seeeehr schäbig von Dir, schliesslich sind Reisender und 218 466 absolut überzeugt davon, dass die jetztige Situation schlecht ist und die Reisezeitverlängerungen inakzeptabel und keiner diese Verbindungen nutzt etc ... also schäm Dich! *grins*
(und nein, das ist kein persönlicher Angriff auf die beiden, sondern einfach die Wiedergabe von ein paar immer wiederholten Aussagen der beiden hier im Forum).
NIM bei Baustellen
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 30.08.2013, 10:30 (vor 4605 Tagen) @ Sese
Diesen Eindruck bekommt man aber. Gerade beim Management von Störungen und Baustellen. Hier wird von Seiten der Bahn einfach nicht daran gedacht, dass es auch Leute gibt, die nach Ingolstadt wollen.
Ergänzung: Es ist so, dass dann auf der SFS Nürnberg-Ingolstadt, die ja von den Bauarbeiten nicht betroffen ist, nur der Ersatz-MNE mit 5 Wagen und 101-Sandwich pendelt, d.h. es gibt nur eie RE-Verbundung im 2-h Takt nach Nürnberg, was schon sehr dürftig ist.
Was soll man denn deiner Meinung nach machen, wenn Ingolstadt–München wegen Bauarbeiten komplett gesperrt ist? Alle ICEs nach Ingolstadt führen, da enden lassen und die 95% Nicht-nach-Ingolstadt-Woller mit der Gummieisenbahn nach München befördern?
Nein. Aber zumindest eine ICE Linie (vorzugsweise eine der L41, die dann in Nürnberg enden bzw. beginnen und nicht via Augsburg umgeleitet werden), könnte eine Stunde versetzt zum MNE bis Ingolstadt fahren, um wenigstens eine Stundentakt bzw. an einem Ende 30/90 Takt auf der SFS zu haben.
Die Umleitung der übrigen ICE und des MNE ist dagegen richtig. Umleitungen sind immer besser als Teilausfälle.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
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ruhig bleiben!
Christian_S, Donnerstag, 29.08.2013, 19:18 (vor 4606 Tagen) @ Reisender
stundenlange Reisezeitverlängerungen hinnehmen müssen
Hach, ich finde seine wortstarken Übertreibungen immer wieder herrlich :-)
Übrigens muss auch unbedingt die Railjet-Linie Wien-München nach Ingolstadt verlängert werden. Diese stundenlangen (=20 min) Reiszeitverlängerungen auf wichtigen Relationen wie Ingolstadt-Salzburg sind einfach unzumutbar!!! ;)
Diesen Eindruck bekommt man aber. Gerade beim Management von Störungen und Baustellen. Hier wird von Seiten der Bahn einfach nicht daran gedacht, dass es auch Leute gibt, die nach Ingolstadt wollen.
Wenn die Strecke wegen der Ausbauarbeiten gesperrt ist kann man da nunmal nicht langfahren. Da kann sich Ingolstadt behandelt fühlen wie es will, es ist nunmal so und geht anderen Städten bei Bauarbeiten auch so ... aber sicher wird das planerisch alles nur gemacht, um Ingolstadt zu ärgern^^
Halle (Saale) = "Pech des großen Nachbarn"
Reisender, München, Mittwoch, 28.08.2013, 08:39 (vor 4607 Tagen) @ Christian_S
Tut man ja nicht. Es gibt, wie ich öfter schon erwähnte, gute zweistündliche Verbindungen mit MNX und Linie 41 mit Umstieg in Nürnberg. Die Reisezeitverlängerung von ca 25 min ist für eine Stadt der Größe Ingolstadts absolut akzeptabel, immerhin hat Ingolstadt perfekte Verbindungen nach Kassel/Hannover/Hamburg und Jena/Halle/Leipzig/Berlin.
Wenn man von Städten der Größe Ingolstadts spricht, dann drängt sich der Vergleich mit Würzburg oder Göttingen auf. Beide Städte sind übrigens deutlich kleiner. Während einem Würzburger oder Göttinger kein unnötiger Umstieg mit halbstündiger Reisezeitverlängerung (wenn man nicht direkt am Ingolstädter Hauptbahnhof startet, sondern zur halben Stunde dort mit dem Regionalzug ankommt, ist die Reisezeitverlängerung für die einfache Fahrt sowieso schon eine ganze Stunde!) zugemutet wird, soll dies bei einem Ingolstädter plötzlich akzeptabel sein. Diese Argumentation ist lachhaft und ist vermutlich ausschließlich in deinem Ingolstadt-Hass begründet. Du solltest dich lieber für Verbesserungen im Bahnverkehr einsetzen anstatt ständig für schlechtmöglichste Verbindungen einzutreten. Es geht doch um die Attraktivität des Bahnverkehrs und das Produkt Ingolstadt-Frankfurt-NRW ist eindeutig schlecht. Darüber gibt es nichts zu diskutieren.
Immerhin bist Du ja dafür, das Halle zugunsten der größeren Bedeutung Leipzigs auch entsprechend schlechtere Anbindung hat.
Falsch! Das habe ich so nicht gesagt. Ich hatte nur Verständnis dafür gezeigt, dass die Bahn ihre Züge lieber über Leipzig als über Halle fahren lässt. Ausgangspunkt war der Beitrag von Mario, der diese Konzeption der Bahn als unnötig bezeichnet und sich eine bessere Anbindung Halles erhofft hatte. Nochmals: die Situation von Halle ist mit der von Ingolstadt aber in keiner Weise vergleichbar. Während es im Falle Halles einen nachvollziehbaren Grund für weniger ICE-Halte gibt, fehlt dieser im Falle Ingolstadts gänzlich. Hier ist es in der Tat völlig unnötig die Verbindungen von und nach Ingolstadt absichtlich unnötig zu verschlechtern - mit gravierenden Folgen, wie ich bereits öfters mit Hinweis auf die wissenschaftlich bestätigte schlechte Erreichbarkeit Ingolstadts belegt habe.
Naja, was man so liest, stehst eher Du mit Deiner Meinung, Ingolstadt bräuchte auch noch die Linie 41 unbedingt, fast alleine da ;)
Ich habe für mein Anliegen zahlreiche Unterstützer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Deshalb und wegen des nicht einmal von der Bahn bestrittenen Potentials Ingolstadts gab es beim letzten Fahrplanwechsel auch weitere ICE-Halte für Ingolstadt trotz der noch laufenden Bauarbeiten auf der Strecke Ingolstadt-München, während es zuvor von der Bahn immer hieß, dass die Bauarbeiten weitere Halte in Ingolstadt unmöglich machen würden.
Eben, die Fahrgastzahlen sind gut, weil die Bahn Ingolstadt bereits jetzt ein überdurchschnittlich gutes Fernverkehrsangebot bietet. Noch mehr Halte würden die Reisendenzahlen nur verteilen, definitiv nicht aber erhöhen (woher auch?)
Von einer überdurchschnittlichen Anbindung Ingolstadts kann keine Rede sein. Betrachtet man nur die Anzahl der ICE-Halte, dann sind selbst Kleinstädte wie Fulda, Hanau oder Aschaffenburg besser bzw. zumindest auf gleichem Niveau angebunden. Ingolstadt ist aber eine stark wachsende und wirtschaftlich bedeutende Großstadt und der Hauptbahnhof ist der wichtigste Knoten in der Mitte Bayerns. Es geht ohnehin nicht darum, dass in einer Stadt irgendwelche Züge halten, entscheidend ist vielmehr welche Ziele man mit diesen Zügen erreichen kann. Was nutzt eine gute Verbindung nach Hamburg, wenn ich nach Köln will?
In Ingolstadt geht die Bahn aber einfach her und schneidet die Stadt und die Region von der wichtigen Nordwestverbindung ab, obwohl es diese Züge ja auf der Strecke gibt. Dies ist eine große Ungeheuerlichkeit, die bei ICE-Großstädten beispiellos ist. Tagtäglich werden Ingolstädter Reisende nicht nur auf diese Weise diskriminiert und von einem vorhandenen Angebot ausgegrenzt, sondern bei Betriebsstörungen oder Bauarbeiten verschärft sich die Lage noch. Dann werden einfach knallhart die wenigen in Ingolstadt haltenden Züge ersatzlos gestrichen und gleichzeitig wird fröhlich weiter ohne Halt in der Schanz durchgefahren.
Jeder, der öfters von Norden nach Ingolstadt fährt, merkt doch, dass die Bahn die Ingolstädter wie Fahrgäste dritter Klasse behandelt. Insofern ist es natürlich erstaunlich, dass die Fahrgastzahlen aus der Region Ingolstadt trotz dieser ungeheuerlichen Diskriminierung noch so hoch sind. Ich kenne mehrere Leute, die wegen dieser Diskriminierung die Nase voll haben und nicht mehr Bahn fahren. Vermutlich ist genau das, was du willst. Du möchtest das Angebot in Ingolstadt möglichst schlecht halten, damit die Fahrgastzahlen zurückgehen. Dass ein Ende dieser Diskriminierung, ein besseres Angebot und eine höhere Attraktivität der Verbindungen zu mehr Nachfrage führt, scheinst du noch nie gehört zu haben.
Halle (Saale) = "Pech des großen Nachbarn"
ITF, Mittwoch, 28.08.2013, 10:51 (vor 4607 Tagen) @ Reisender
Ich kann vielen Vorrednern nur beipflichten, Ingolstadt pumt sich doch arg auf. Die Verbindungen von dort sind insgesamt ziemlich gut. Und ein Stundentakt ist eine sehr gute Anbindung für eine Stadt dieser Größe.
Da helfen auch keine Vergleiche mit mit dieser oder jener Stadt, die noch viel hervorragender angebunden sei.
Auch von Frankfut oder dem Rheinland sehe ich jetzt nicht die groe Benachteiligung. Alle 2 Stunden gibt es sehr gute Anschlüsse in Nbg auf den MNX und der hält sogar am zentralen Nordbahnhof und nicht nur in der südlichen Peripherie des Hbf.
Halle (Saale) = "Pech des großen Nachbarn"
ICE-T-Fan, Mittwoch, 28.08.2013, 11:05 (vor 4607 Tagen) @ ITF
Gerechter wäre es, wenn man die Linie 41 alle zwei Stunde in Ingolstadt halten lassen würde. Dann hätte man drei Zweistundentakte nach Frankfurt, Hannover und Berlin. Dafür sollten dann aber auch alle zwei Stunden die Linien 25 und 28 an Ingolstadt vorbei fahren. Die Linie 25 via Augsburg und die Linie 28 als "NIM-Sprinter".
Halle (Saale) = "Pech des großen Nachbarn"
Reisender, München, Mittwoch, 28.08.2013, 12:25 (vor 4607 Tagen) @ ICE-T-Fan
Gerechter wäre es, wenn man die Linie 41 alle zwei Stunde in Ingolstadt halten lassen würde. Dann hätte man drei Zweistundentakte nach Frankfurt, Hannover und Berlin.
Das wäre natürlich ein erster Schritt für eine bessere Fernverkehrsanbindung. Gleichzeitig müssten dann aber auch die Preise für Fahrten von und nach Ingolstadt entsprechend dem verminderten Angebot um die Hälfte gesenkt werden. Es kann nicht sein, dass Ingolstädter für ein geschrumpftes Angebot den vollen Preis mit Hochgeschwin- digkeitszuschlägen zahlen müssen. Der Zeitvorteil für die schnellere Fahrt über die NBS wird durch die erheblichen Wartezeiten nämlich mehr als wettgemacht.
Dafür sollten dann aber auch alle zwei Stunden die Linien 25 und 28 an Ingolstadt vorbei fahren.
Davon hat aber keiner etwas, insbesondere ist der Zeitvorteil aufgrund des Nichthalts für NIM-Reisende verschwindend gering und zu vernachlässigen. Aus Münchner Sicht wünsche ich mir einen echten Halbstundentakt auf der NIM und keine Mogelpackung mit schnellen und langsamen Zügen und unterschiedlichem Halteschema. Aktuell drängt man München-Nürnberg-Reisende in die Züge der L41, weil die Linien 25 und 28 keine gleichwertig schnelle Alternative darstellen. Offenbar soll dadurch eine stärkere Auslastung der L41 auf der NIM als Ausgleich für die Ingolstädter Fahrgäste erreicht werden, die in Nürnberg aus den Zug geschmissen werden.
Völlig schleierhaft ist mir auch, weshalb man die Linie 25 auf der NIM als Bummelzüge anstatt als (nahezu) gleichwertig schnelle Alternative zur Linie 41 einsetzt. Will die Bahn den Leuten etwa vorgauckeln, dass die Linie 41 nur deshalb so schnell wäre, weil die Züge nicht in Ingolstadt halten? Eine Frau hat dies neulich im Zug ernsthaft geglaubt. Dass ICE 3 eine höhere vmax haben als ein ICE-T und die vmax der jeweiligen Züge bei der Linie 41 im Gegensatz zur Linie 25 auch ausgefahren werden, wissen viele natürlich nicht.
Ingolstadt = "Pech des großen Nachbarn"
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 28.08.2013, 14:47 (vor 4607 Tagen) @ ICE-T-Fan
bearbeitet von 218 466-1, Mittwoch, 28.08.2013, 14:51
Gerechter wäre es, wenn man die Linie 41 alle zwei Stunde in Ingolstadt halten lassen würde. Dann hätte man drei Zweistundentakte nach Frankfurt, Hannover und Berlin.
Das bringt so nichts, da man jede Stunde abwechselnd die IC L60 nur in einer Richtung zum 30 Knoten hätte. Man hätte Anschluss Neuburg->Nürnberg/->München, und Nürnberg->/München->Saal aber in der Gegenrichtung zur anderen Stunde passt es dann nicht. Außer man lässt je Stunde die L41 auch nur in einer Richtung abwechseld halten, vorzugsweise so, dass der wichtigste Anschluss Ulm-Nürnberg in beiden Richtungen klappt.
Dennoch sind halbe Sachen Unsinn und nehmen viel weg vom Potential. Wenn schon, dann sollte man es richtig machen und alle L41 ICE halten lassen.
Dafür sollten dann aber auch alle zwei Stunden die Linien 25 und 28 an Ingolstadt vorbei fahren. Die Linie 25 via Augsburg und die Linie 28 als "NIM-Sprinter".
Das Wort "NIM-Sprinter" kann ich nicht mehr hören. Das sind lächerliche vier Minuten wegen denen kein einziger Fahrgast von/nach München mehr mitfährt. Der 30 Knoten würde dagegen deutlich meher Fahrgäste bringen. Der echte Sprinter L8, der ja im 2h Takt geplant ist, kann in Ingolstadt durchfahren. Alles andere jedoch nicht.
Die L25 und L28 fahren doch schon zweistündlich via Augsburg, wobei die L25 via Ansbach totaler Quatsch ist. Augsburg ist mit L11 (bzw. deren Nachfolger 2018), L43, L62 und L28.2 sowie AFX-RE völlig ausreichend angebunden.
Gut, man hat sich dazu entschieden, die L28.2 ab 2018 auch via NIM fahren zu lassen. Insofern wäre ggf. die L25 zweistündlich weiterhin via Augsburg (dann aber via Nürnberg statt Ansbach) zu verschmerzen.
Für die L60 könnte man notfalls die L90 (RJ) von Wien bis Stuttgart oder Frankfurt teilweise verlängern, wobei von der Auslastung der jetzigen L11 und L60 zusammen zw. München und Ulm ein ICE1 völlig ausreichend wäre und es ohnehin schon einige Taktlücken der IC gibt.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Zu hohe Forderungen für Ingolstadt
ICE-T-Fan, Mittwoch, 28.08.2013, 17:24 (vor 4607 Tagen) @ 218 466-1
Dennoch sind halbe Sachen Unsinn und nehmen viel weg vom Potential. Wenn schon, dann sollte man es richtig machen und alle L41 ICE halten lassen.
Und eben aus dem Grund wird Ingolstadt kein Systemhalt der Linie 41. Die DB will eben keinesfalls ALLE ICE dort halten lassen. Ein Zweistundentakt wäre sicherlich ein für beide Seiten annehmbarer Kompromiss.
Dafür sollten dann aber auch alle zwei Stunden die Linien 25 und 28 an Ingolstadt vorbei fahren. Die Linie 25 via Augsburg und die Linie 28 als "NIM-Sprinter".
Das Wort "NIM-Sprinter" kann ich nicht mehr hören. Das sind lächerliche vier Minuten wegen denen kein einziger Fahrgast von/nach München mehr mitfährt.
Kommt auf die Anschlusssituation in Nürnberg und München an. Zudem braucht die DB sicherlich eine ICE-Linie, welche beide Städte in unter einer Stunde miteinander verbindet, um einen gewissen Werbeeffekt zu erzeugen. Wenn man es schafft mit Halt in Ingolstadt unter eine Stunde zu kommen, dann wäre diese Diskussion vermutlich obsolet.
Sinnvolle Forderungen für Ingolstadt's 30er Knoten
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 29.08.2013, 03:59 (vor 4606 Tagen) @ ICE-T-Fan
Und eben aus dem Grund wird Ingolstadt kein Systemhalt der Linie 41. Die DB will eben keinesfalls ALLE ICE dort halten lassen. Ein Zweistundentakt wäre sicherlich ein für beide Seiten annehmbarer Kompromiss.
Wie schon erwähnt: Wenn die L60 dort Anschluss zur L41 hat, gibt es keinen Grund dort nicht mehr zu halten. Da brauchts Nägel mit Köpfen und keine Kompromisse. Zweistüdlich geht nicht, da die L60 zwar selbst auch zweistündlich fährt, aber in Ingolstadt keine Kreuzng hat (diese finden zur vollen Stunde in Neuburg uns Taldorf-Weltenburg statt) sodass die IC je Richtung eine Stunde versetzt in Ingolstadt halten.
Der 30er Knoten in Ingolstadt sieht dann ->so aus.
Man sieht, dass der 30er Knoten dem 00er Knoten eigentlich in nichts nachsteht. Es fehlt zwar die Anbindung der Paartalbahn und die jeweilige Gegenrichtung der Donautalbahn, dafür gibt es Anschluss von und nach Eichstätt-Treuchtlingen, die ja bisher von den ICE abgesehen von der HVZ komplett abgehängt sind.
Kommt auf die Anschlusssituation in Nürnberg und München an. Zudem braucht die DB sicherlich eine ICE-Linie, welche beide Städte in unter einer Stunde miteinander verbindet, um einen gewissen Werbeeffekt zu erzeugen. Wenn man es schafft mit Halt in Ingolstadt unter eine Stunde zu kommen, dann wäre diese Diskussion vermutlich obsolet.
In München verliert man wegen vier Minuten späterer Ankunft bzw. vier Minuten früherer Abfahrt keine Anschlüsse. Wegen der Bauarbeiten fährt man aktuell sogar noch früher ab bzw. kommt später an. Insofern würde der Halt in Ingolstadt die Fahrzeit der ABS lediglich um vier Minuten weniger verkürzen.
Die Sache mit dem Werbeeffekt übernimmt die L8 (Sprinter München-Berlin) die ja immerhin auch zweistündlich fahren soll. Insofern gibt es erst recht keinen Grund, die "normalen" ICE (L25, 28, 41) durchfahren zu lassen.
Seht für das Potential nicht nur Ingolstadt selbst. Geschätzt 80% der Fahrgäste werden Abschlussreisende sein, insbesondere Ulm-Nürnberg und Treuchtlingen-Regensburg.
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Sinnvolle Forderungen für Ingolstadt's 30er Knoten
ITF, Donnerstag, 29.08.2013, 09:49 (vor 4606 Tagen) @ 218 466-1
Die Sprinterlinie Berlin-München wird sicherlich nicht im 2-Stundentakt verkehren. Merh als morgens und abends ein Zug je Richtung sollte man dort erstmal nicht erwarten. Erst wenn die Nachfrage anzieht, ist mit weiteren Sprintern zu rechnen.
Sinnvolle Forderungen für Ingolstadt's 30er Knoten
flierfy, Donnerstag, 29.08.2013, 12:19 (vor 4606 Tagen) @ ITF
Die Sprinterlinie Berlin-München wird sicherlich nicht im 2-Stundentakt verkehren. Merh als morgens und abends ein Zug je Richtung sollte man dort erstmal nicht erwarten. Erst wenn die Nachfrage anzieht, ist mit weiteren Sprintern zu rechnen.
Schau dir mal an, wieviel zwischen Berlin und München in der Luft unterwegs ist. Da wird auch nicht nur früh und abends geflogen. Die DB wird von Beginn an ein ziemlich dichtes Angebot an den Start schicken.
Sprinter Berlin-München
bskf, Donnerstag, 29.08.2013, 12:58 (vor 4606 Tagen) @ flierfy
bearbeitet von bskf, Donnerstag, 29.08.2013, 13:00
Die Sprinterlinie Berlin-München wird sicherlich nicht im 2-Stundentakt verkehren. Merh als morgens und abends ein Zug je Richtung sollte man dort erstmal nicht erwarten. Erst wenn die Nachfrage anzieht, ist mit weiteren Sprintern zu rechnen.
Schau dir mal an, wieviel zwischen Berlin und München in der Luft unterwegs ist. Da wird auch nicht nur früh und abends geflogen. Die DB wird von Beginn an ein ziemlich dichtes Angebot an den Start schicken.
Nur, wenn sich der "Beginn" wider Erwarten auf 2020 verschiebt.... Womit sollte das zweistündige Programm denn 2018 gefahren werden?
Was Du nicht vergessen darfst: Es dauert, bis die Leute ihre Gewohnheiten ändern. Die ICx werden kaum vor 12/2018 zum Einsatz kommen und auch ihre Kinderkrankheiten haben. Daher sollte zunächst ein stabiles Programm mit ausreichender Kapazität bei den regulären Verbindungen im Vordergrund stehen.
Ich stimme ITF zu und lege mich fest: Sprinter morgens/abend frühestens zum FPJ 2019, eher 2020. Ausweitung frühestens 2021. Wir können gerne einen Wetten-Thread aufmachen ;-)
Grüße,
bskf
Sprinter Berlin-München
Henrik, Donnerstag, 29.08.2013, 20:29 (vor 4606 Tagen) @ bskf
Die Sprinterlinie Berlin-München wird sicherlich nicht im 2-Stundentakt verkehren. Merh als morgens und abends ein Zug je Richtung sollte man dort erstmal nicht erwarten. Erst wenn die Nachfrage anzieht, ist mit weiteren Sprintern zu rechnen.
Schau dir mal an, wieviel zwischen Berlin und München in der Luft unterwegs ist. Da wird auch nicht nur früh und abends geflogen. Die DB wird von Beginn an ein ziemlich dichtes Angebot an den Start schicken.
Nur, wenn sich der "Beginn" wider Erwarten auf 2020 verschiebt.... Womit sollte das zweistündige Programm denn 2018 gefahren werden?
Was Du nicht vergessen darfst: Es dauert, bis die Leute ihre Gewohnheiten ändern. Die ICx werden kaum vor 12/2018 zum Einsatz kommen und auch ihre Kinderkrankheiten haben. Daher sollte zunächst ein stabiles Programm mit ausreichender Kapazität bei den regulären Verbindungen im Vordergrund stehen.Ich stimme ITF zu und lege mich fest: Sprinter morgens/abend frühestens zum FPJ 2019, eher 2020. Ausweitung frühestens 2021. Wir können gerne einen Wetten-Thread aufmachen ;-)
Ich gehe auch konform mit ITF, aber in dem Sinne, dass
"dann morgens und abends auch noch sogenannte Sprinter angeboten werden."
und das sind auch nicht vordergründig die Worte von ITF, sondern von Herrn Rehkopf. ;)
Natürlich sollte die Bahn den Sprinter von Anfang an, also von Beginn an anbieten,
ansonsten brauch sie die neuen Strecken ja auch gar nicht erst in Betrieb nehmen.
Eine viel besser Symbolik als den Sprinter in 3:45 h gibts doch gar nicht.
Jahre später erst machts keinen Sinn mehr.
Fahrzeuge wären dann auch hinreichend vorhanden.
Achsproblematik bei den ICE 3 gehört der Vergangenheit an
und es kann auch sein, dass dann die 16 BR 407 noch nicht die volle Einsatzfähigkeit
für Frankreich und Belgien besitzen, sprich noch immer für den Einsatz im Inland zur Verfügung stehen. [*]
Die Betriebsaufnahme der ersten 50 langen ICx ist nach & nach ab Dez. 2017 vorgesehen.
Zuvor gibt es einen längeren Einsatz von zwei Vorserienfahrzeugen.
..und womöglich werden noch ein paar ICE 1 Garnituren mit ETCS ausgestattet.
[*]
Da sich die Lieferung verzögert, wird die
volle Einsatzfähigkeit der Fahrzeuge inklusive aller Auslandszulassungen
frühestens Ende 2016 erwartet.
Von diesen Lieferverzögerungen ist insbesondere der Ausbau
der internationalen Fernverkehre betroffen. Eine volle Einsatzfähigkeit
der Züge nach Frankreich und Belgien vor Ende
2016 ist daher nicht realistisch.
Geschäftsbericht der DB 2012, S. 110
Sprinter Berlin-München
bskf, Freitag, 30.08.2013, 05:33 (vor 4605 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von bskf, Freitag, 30.08.2013, 05:37
Eine viel besser Symbolik als den Sprinter in 3:45 h gibts doch gar nicht.
Bei Berlin-Hamburg gab's zur Eröffnung der 230-ABS einen Zug/Tag, der in exakt 90min fuhr, um die angekündigte Zeit zu demonstrieren.... Und das auch nur im ersten Jahr.
Gut, man kann ja für B-M je Richtung einen Zusatzzug Freitag nachmittag und Sonntag abend in 3:59 fahren lassen, dafür ein paar Halte auslassen und dann Plakate mit "unter 4 Stunden" drucken ;-) Das ist dann aber keine Sprinterverbindung.
Aber wie ich schon oben schrieb: Ist ja alles wildeste Spekulation, wir sollten besser einen Wettenthread aufmachen ;-)
Grüße,
bskf
Sprinter Berlin-München
Henrik, Freitag, 30.08.2013, 15:21 (vor 4605 Tagen) @ bskf
Eine viel besser Symbolik als den Sprinter in 3:45 h gibts doch gar nicht.
Bei Berlin-Hamburg gab's zur Eröffnung der 230-ABS einen Zug/Tag, der in exakt 90min fuhr, um die angekündigte Zeit zu demonstrieren.... Und das auch nur im ersten Jahr.
Gut, man kann ja für B-M je Richtung einen Zusatzzug Freitag nachmittag und Sonntag abend in 3:59 fahren lassen, dafür ein paar Halte auslassen und dann Plakate mit "unter 4 Stunden" drucken ;-) Das ist dann aber keine Sprinterverbindung.Aber wie ich schon oben schrieb: Ist ja alles wildeste Spekulation, wir sollten besser einen Wettenthread aufmachen ;-)
Nun, die ABS Hamburg-Berlin ist ein gesonderter Fall - da konnte man schon vor der Planung dieser 2.Ausbaustufe entsprechende Zweifel an den 90 Minuten haben.
Im Rahmen des VDE 8 war aber schon immer eine Fahrzeit von Berlin-München in 3:45 h anvisiert
und daran hat sich bis heute offenbar nichts geändert, auch aktuell ist in Überlegung diese auch anzubieten, wenigstens als Sprinter.
Mit wilder Spekulation hat das dann auch weniger zu tun.^^
Danke für die Erläuterungen und die Grafik!
Reisender, München, Donnerstag, 29.08.2013, 14:23 (vor 4606 Tagen) @ 218 466-1
Sinnvolle Forderungen für Ingolstadt's 30er Knoten
Christian_S, Donnerstag, 29.08.2013, 18:01 (vor 4606 Tagen) @ 218 466-1
Wie schon erwähnt: Wenn die L60 dort Anschluss zur L41 hat, gibt es keinen Grund dort nicht mehr zu halten.
Doch, gibt es! Eine schnelle Direktverbindung Nürnberg-München in möglichst kurzer Fahrzeit ohne störenden Zwischenhalt :-)
Seht für das Potential nicht nur Ingolstadt selbst. Geschätzt 80% der Fahrgäste werden Abschlussreisende sein, insbesondere Ulm-Nürnberg und Treuchtlingen-Regensburg.
Ulm-Nürnberg kaum, da es wie gesagt ja schon gute Verbindungen über Aalen (direkter Anschluss von/zur Linie 61) und Augsburg (von/zur Linie 28.2) gibt. Den Leuten ist es sicherlich egal, ob sie in Aalen, Augsburg oder Ingolstadt umsteigen.
Die Treuchtlinger Strecke würde sicherlich ein wenig profitieren, doch wohl vom Fahrgastaufkommen her rechtfertigend nur zur HVZ - und da hält die Linie 41 ja auch jetzt schon in Ingolstadt.
Regensburg hat schnelle Direktverbindungen von/nach Nürnberg jede Stunde (ICE/RE) - jeweils mit prima Anschlüssen Richtung Stuttgart/Karlsruhe. Da braucht es die Alternative über Ingolstadt nicht. Vom Fahrgastaufkommen an der Donautalbahn erwähenswert wäre allenfalls Saal (wegen Kelheim), aber dorthin bestehen ab Nürnberg gute Anschlussverbindungen via Regensburg, sogar stündlich. Natürlich auch von/nach Frankfurt/Hannover/Hamburg/Leipzig/Berlin. Da braucht es keine weitere Verbindung.
Etwas ist besser als gar nichts oder alles
ICE-T-Fan, Donnerstag, 29.08.2013, 18:15 (vor 4606 Tagen) @ Christian_S
Wie schon erwähnt: Wenn die L60 dort Anschluss zur L41 hat, gibt es keinen Grund dort nicht mehr zu halten.
Doch, gibt es! Eine schnelle Direktverbindung Nürnberg-München in möglichst kurzer Fahrzeit ohne störenden Zwischenhalt :-)
Es spricht ja nicht dagegen wenigsten jede zweite Stunde in Ingolstadt zu halten.
Das man so konsequent durchfährt halte ich in Hinblick auf ähnliche Situationen in Göttingen auch für nicht richtig.
Etwas ist besser als gar nichts oder alles
Christian_S, Donnerstag, 29.08.2013, 18:20 (vor 4606 Tagen) @ ICE-T-Fan
Es spricht ja nicht dagegen wenigsten jede zweite Stunde in Ingolstadt zu halten.
Doch! Ingolstadt hat eine stündliche Fernverkehrsanbindung sowohl nord- wie auch südwärts, dazu zweistündlich den MNX sowie Linie-41-Halte in der HVZ und Tagesrandlage. Das ist für das Fahrgastaufkommen Ingolstadts mehr als nur ausreichend. Man muss nicht die Reisenden der Linie 41 unnötig "gefühlt" verlangsamen.
Das man so konsequent durchfährt halte ich in Hinblick auf ähnliche Situationen in Göttingen auch für nicht richtig.
Ich sehe das zwar ähnlich, aber eher mit der Konsequenz: in Göttingen muss wirklich nicht jeder ICE halten! Allerdings hat man da beim Bau der SFS damals nicht gut genug gehandelt, die SFS hätte auch an Göttingen vorbei (mit wesentlich geringerer Steigung) gebaut werden können, davor und dahinter eine Ausfädelung zum Göttinger Bahnhof (für z.B. eine stündliche Linie).
Etwas ist besser als gar nichts oder alles
ICE-T-Fan, Donnerstag, 29.08.2013, 19:57 (vor 4606 Tagen) @ Christian_S
Es spricht ja nicht dagegen wenigsten jede zweite Stunde in Ingolstadt zu halten.
Doch! Ingolstadt hat eine stündliche Fernverkehrsanbindung sowohl nord- wie auch südwärts, dazu zweistündlich den MNX sowie Linie-41-Halte in der HVZ und Tagesrandlage. Das ist für das Fahrgastaufkommen Ingolstadts mehr als nur ausreichend. Man muss nicht die Reisenden der Linie 41 unnötig "gefühlt" verlangsamen.
Naja, die paar Minuten alle zwei Stunden sind sicherlich kein echtes Kriterium gegen den Halt. Ich bin kein solcher Extremist in dieser Sache, aber mir gefällt die fehlende Direktverbindung Ingolstadt-Frankfurt auch nicht so recht.
Ich hätte eher den Weg genommen, jede Linie dort halten zu lassen aber von jeder Linie eben nur ein Teil der Züge.
Mein Vorschlag: Immer wenn gerade kein NüMüX fährt, die L41 in Ingolstadt halten lassen und dafür die Linie 28 durchfahren zu lassen. Wäre in meinen Augen gescheiter.
Das man so konsequent durchfährt halte ich in Hinblick auf ähnliche Situationen in Göttingen auch für nicht richtig.
Ich sehe das zwar ähnlich, aber eher mit der Konsequenz: in Göttingen muss wirklich nicht jeder ICE halten! Allerdings hat man da beim Bau der SFS damals nicht gut genug gehandelt, die SFS hätte auch an Göttingen vorbei (mit wesentlich geringerer Steigung) gebaut werden können, davor und dahinter eine Ausfädelung zum Göttinger Bahnhof (für z.B. eine stündliche Linie).
Das sehe ich auch so. Die Linien 20/22 sollten nicht in Göttingen halten. Sie halten ja auch nicht in Fulda, einer vergleichbar großen Stadt. Der Witz ist ja, dass man 1997 die Geschwindigkeit der ICE 1 von 250 auf 280 km/h nur deshalb angehoben hat, weil man die Haltezeit in Göttingen kompensieren musste und gleichzeitig den Knoten Hannover zu erreichen. Ohne den Halt hätten die 250 km/h durchaus ausgereicht.
Etwas ist besser als gar nichts oder alles
Christian_S, Donnerstag, 29.08.2013, 21:35 (vor 4606 Tagen) @ ICE-T-Fan
Naja, die paar Minuten alle zwei Stunden sind sicherlich kein echtes Kriterium gegen den Halt. Ich bin kein solcher Extremist in dieser Sache, aber mir gefällt die fehlende Direktverbindung Ingolstadt-Frankfurt auch nicht so recht.
Ist aber eben nicht nötig. Es gibt die erwähnte 2-stündliche gute Umsteigeverbindung via Nürnberg und in Tagesrandlage/HVZ mehrere Direktverbindungen. Ingolstadt ist keine Metropolregion mit mehreren hunderttausend Einwohnern, die in alle Richtungen Direktverbindungen braucht. Mein etwas ironisch gemeinter Beitrag bzgl Railjet-Verlängerung nach Ingolstadt wäre da ein weiteres Beispiel, das müsste man ja dann auch ernsthaft fordern wegen der Direktverbindungen!
Mein Vorschlag: Immer wenn gerade kein NüMüX fährt, die L41 in Ingolstadt halten lassen und dafür die Linie 28 durchfahren zu lassen. Wäre in meinen Augen gescheiter.
Nein, weil man damit sehr viele Anschlussbeziehungen zerstören würde. Ingolstadt hat seinen stündlichen Fernverkehrshalt im Nullknoten, das ist gut so. Zum Nullknoten bestehen stündliche Anschlüsse ins Donautal nach beiden Richtungen sowie Richtung Augsburg und zweistündlich eben auch zum MNX (Richtung München teilweise stündlich). Durch einen Hinketakt beim Halt Ingolstadt würde man dieses vernünftige System zerstören. Für manche wäre es vielleicht eine Verbesserung, für andere aber wiederrum eine Verschlechterung. Es gibt immer Gewinner und Verlierer.
Das sehe ich auch so. Die Linien 20/22 sollten nicht in Göttingen halten. Sie halten ja auch nicht in Fulda, einer vergleichbar großen Stadt.
Ja, rein von der Größe der Stadt und den Anschlussbeziehungen her wäre das sicher eine gute Sache. Aber war/ist eben politisch nicht gewollt gewesen.
Etwas ist besser als gar nichts oder alles
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 30.08.2013, 04:06 (vor 4605 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von 218 466-1, Freitag, 30.08.2013, 04:10
Ist aber eben nicht nötig. Es gibt die erwähnte 2-stündliche gute Umsteigeverbindung via Nürnberg und in Tagesrandlage/HVZ mehrere Direktverbindungen. Ingolstadt ist keine Metropolregion mit mehreren hunderttausend Einwohnern, die in alle Richtungen Direktverbindungen braucht.
Ingolstadt alleine nicht. Aber es hängen zu viele Verbindungen über Ingolstadt dran, die es bisher überhaupt nicht gibt. Aus Richtung Treuchtlingen sowie Dachau, Baar-Ebenhausen etc. besteht ja nichtmal die MNE-Alternative, die selbst angesichts der 25 Minuten und der hohen Auslastung der RE ohnehin keine "gute" Verbindung sein kann. Desweiteren besteht von dort auch keine Anschlussverbindung zur Donautalbahn. Der 30er Knoten mit L41, L60 und den RE würde diese Probleme lösen.
Mein etwas ironisch gemeinter Beitrag bzgl Railjet-Verlängerung nach Ingolstadt wäre da ein weiteres Beispiel, das müsste man ja dann auch ernsthaft fordern wegen der Direktverbindungen!
Es geht nicht nur um die Direktverbindung alleine. Die Kombination aus Umstieg, Wartezeit und Fahrzeitverlängerung ist der entscheidende Faktor.
Mit meinem L60-Plan nehme ich sogar Karlsruhe und Bruchsal die Direktverbindung nach Augsburg und München! Allerdings mit akzeptablem Umstig am selben Gleis in Ulm und mit nur 8 bzw. 9 Minuten Wartezeit und nur sehr geringer Fahrzeitverlängerung, die durch die 230 km/h der RJ L90 (die werden bei meinem Plan tatsächkich verlängert, aber nach Stuttgart-Frankfurt) zw. Augsburg und München sogar noch verringert wird. Dafür erhalten Stuttgart, Ulm und Augsburg Direktverbindungen nach Wien.
Alles unter 15 Minuten ist m.E. noch akzeptabel. 25 und mehr Minuten sind es aber definitiv nicht mehr.
4 Minuten ohne Umstieg der L41 sind insofern erst recht akzeptabel.
Mein Vorschlag: Immer wenn gerade kein NüMüX fährt, die L41 in Ingolstadt halten lassen und dafür die Linie 28 durchfahren zu lassen. Wäre in meinen Augen gescheiter.
Nein, weil man damit sehr viele Anschlussbeziehungen zerstören würde. Ingolstadt hat seinen stündlichen Fernverkehrshalt im Nullknoten, das ist gut so. Zum Nullknoten bestehen stündliche Anschlüsse ins Donautal nach beiden Richtungen sowie Richtung Augsburg und zweistündlich eben auch zum MNX (Richtung München teilweise stündlich). Durch einen Hinketakt beim Halt Ingolstadt würde man dieses vernünftige System zerstören. Für manche wäre es vielleicht eine Verbesserung, für andere aber wiederrum eine Verschlechterung. Es gibt immer Gewinner und Verlierer.
Das würde ja auch nur 4 Minuten bringen. Wozu sollte das gut sein? Außerdem gibt es ab kommendem Fahrplan auch auf der SFS teilweise Stundentakt mit RE (Allersberg-Express mit MNE-Garnituren bis/ab Ingolstadt verlängert).
Genauso hat man zum 30er Knoten ein weiteres gutes System mit Anbindung der Truchtlinger Strecke und den RB-Halten Dachau & Co zu den ICE und nach Regensburg-Passau bzw. Neuburg-Karlsruhe in der anderen Stunde.
Das sehe ich auch so. Die Linien 20/22 sollten nicht in Göttingen halten. Sie halten ja auch nicht in Fulda, einer vergleichbar großen Stadt.
Ja, rein von der Größe der Stadt und den Anschlussbeziehungen her wäre das sicher eine gute Sache. Aber war/ist eben politisch nicht gewollt gewesen.
Es kommt drauf an, welche Anschlüsse in Göttingen bestehen und welchen Vorteil die 4 Minuten bei Durchfahrt bringen würden. Offenbar gibt es auch dort zu viele Gründe, die 4 Minuten nicht wert sind.
Richtung Berlin wird das mit echten Sprintern der L8 gelöst, die wirklich nur in großen Metroplolen halten. Wenn man 10 und mehr Zwischenhalte spart, summieren sich die jeweils 4 Minuten auf 40-60 Minuten, was dann für die Konkurrenz zum Flugzeug durchaus sinnvoll ist. Aber nur einzelne Halte auszulassen, wo die 4 Minuten nichtmal zusätzliche Anschlüsse (wie auch nicht bei der L41 in München) herstellen, sind völlig unsinnig.
Ich hätte ja auch nichts gegen echte ICE-Sprinter "L9" (?) mit Halt nur in München-Nürnberg-Frankfurt Flughafen-Köln Deutz-Düsseldorf-Dortmund, wenn die zusätzlich zur L41 fahren und ICE-Sprinter (L7 ?) München-Nürnberg-Kassel Wilhelmsh.-Hannover-Hamburg zusätzlich zur L25.
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Etwas ist besser als gar nichts oder alles
Reisender, München, Donnerstag, 29.08.2013, 18:20 (vor 4606 Tagen) @ ICE-T-Fan
Es spricht ja nicht dagegen wenigsten jede zweite Stunde in Ingolstadt zu halten.
Das man so konsequent durchfährt halte ich in Hinblick auf ähnliche Situationen in Göttingen auch für nicht richtig.
In Göttingen halten aber alle ICEs, außer der ICE 90 und der fährt dort auch nur durch, weil es nicht anders geht!
Sinnvolle Forderungen für Ingolstadt's 30er Knoten
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 30.08.2013, 02:14 (vor 4606 Tagen) @ Christian_S
Doch, gibt es! Eine schnelle Direktverbindung Nürnberg-München in möglichst kurzer Fahrzeit ohne störenden Zwischenhalt :-)
Der war gut! "ohne störenden Zwischenhalt" *LMAO*. ;-)
Dann muss man auch alle anderen Zwischenhalte streichen bei allen ICE. Die nutzen ja niemandem und stören nur.
Ulm-Nürnberg kaum, da es wie gesagt ja schon gute Verbindungen über Aalen (direkter Anschluss von/zur Linie 61) und Augsburg (von/zur Linie 28.2) gibt. Den Leuten ist es sicherlich egal, ob sie in Aalen, Augsburg oder Ingolstadt umsteigen.
Jaja, mit NV und Verlust des 00 Knoten in Nürnberg. Schon klar. Die andere Verbindung nur zweistüdlich mit Lücken. Dillingen und Neuburg hilft das übrigens nichts.
Ich warte nach wie vor vergeblich auf sinnvolle Alternativen zur L 60.
Die Treuchtlinger Strecke würde sicherlich ein wenig profitieren, doch wohl vom Fahrgastaufkommen her rechtfertigend nur zur HVZ - und da hält die Linie 41 ja auch jetzt schon in Ingolstadt.
Immerhin höre ich zum ersten mal von Dir "profitieren" bei meinen Vorschlägen.
Du siehst nur das aktuelle Fahrgastaufkommen. Ohne Anschluss gibt es logischerweise kein höheres Fahrgastaufkommen, weil sich niemand die lange Wartezeit in Ingolstadt antut. Wenn man von Treuchtlingen nach Nürnberg, Regensburg und München direkte Anschlüsse hat, steigert sich das Fahrgastaufkommen enorm!
Regensburg hat schnelle Direktverbindungen von/nach Nürnberg jede Stunde (ICE/RE) - jeweils mit prima Anschlüssen Richtung Stuttgart/Karlsruhe. Da braucht es die Alternative über Ingolstadt nicht. Vom Fahrgastaufkommen an der Donautalbahn erwähenswert wäre allenfalls Saal (wegen Kelheim), aber dorthin bestehen ab Nürnberg gute Anschlussverbindungen via Regensburg, sogar stündlich. Natürlich auch von/nach Frankfurt/Hannover/Hamburg/Leipzig/Berlin. Da braucht es keine weitere Verbindung.
Die agilis sind keine Alternative. Passau, Ulm, Göppingen und Plochingen (Tübingen, Reutlingen) Ingolstadt selbst und Stuttgart-Karlsruhe unterschlägst Du mal wieder.
Übrigens: DieRJ L90 kann man nicht nach Ingolstadt verlängern. Die wird z.T. als L60-Ersatz München-Augsburg-Ulm-Stuttgart gebraucht.
Du wehrst Dich nach wie vor, kannst aber außer "sehr guten" Umsteigeverbindungen, allesamt maximal im 2h-Takt und mit 25, 30 oder sogar 60 Minuten längerer Fahrzeit die auch noch z.T. mit Regionalverkehr sind, nichts aufbieten.
Das alles nur wegen 4 Minuten und einen "störenden Zwischenhalt". Darf ich lachen?
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Sinnvolle Forderungen für Ingolstadt's 30er Knoten
Christian_S, Freitag, 30.08.2013, 12:03 (vor 4605 Tagen) @ 218 466-1
Der war gut! "ohne störenden Zwischenhalt" *LMAO*. ;-)
Dann muss man auch alle anderen Zwischenhalte streichen bei allen ICE. Die nutzen ja niemandem und stören nur.
Nein, muss man nicht, die meisten Zwischenhalte machen Sinn, aber es gibt sicher einige, die nicht unbedingt sein müssten. Das ist hier und da verschieden. Ingolstadt liegt fast mittig zwischen den Metropolregionen Nürnberg und München, die miteinander gut verbunden sein müssen. Da muss nun nicht jeder dieser Züge auch noch dazwischen anhalten.
Jaja, mit NV und Verlust des 00 Knoten in Nürnberg. Schon klar. Die andere Verbindung nur zweistüdlich mit Lücken. Dillingen und Neuburg hilft das übrigens nichts.
Man kann nunmal nicht alle Anschlüsse in alle Richtungen immer perfekt haben. Das bringt nicht tausende neue Fahrgäste (die Ingolstadt und Umland einfach nicht aufbringen kann), sondern verärgert eher die Fahrgäste anderer Relationen, weil die Verbindung gefühlt schon wieder langsamer wird (München-Nürnberg in diesem Fall).
Ich habe es selbst bei meiner letzten Fahrt mit der Linie 41 erlebt: Zwei junge Frauen am Nachbartisch, eine bemerkt unterwegs, in den Reiseplan schauend: "Der nächste Halt ist ja schon München". Die andere "ah gut, der hält gar nicht nochmal vorher".
Mir ging es ähnlich :-)
Ich warte nach wie vor vergeblich auf sinnvolle Alternativen zur L 60.
Vorhandener Nahverkehr für die ländliche Regionen, bestehende Umsteigeverbindungen über Nürnberg nach Ingolstadt mit sehr guten Anschlüssen.
Immerhin höre ich zum ersten mal von Dir "profitieren" bei meinen Vorschlägen.
Du siehst nur das aktuelle Fahrgastaufkommen. Ohne Anschluss gibt es logischerweise kein höheres Fahrgastaufkommen, weil sich niemand die lange Wartezeit in Ingolstadt antut. Wenn man von Treuchtlingen nach Nürnberg, Regensburg und München direkte Anschlüsse hat, steigert sich das Fahrgastaufkommen enorm!
Das gibt es aber auch nicht, wenn man hier noch eine Linie und da noch zusätzliche Halte schafft. Sicher, es werden vielleicht 10 Leute mehr pro Verbindung sein, aber die füllen keine zusätzlichen Züge. So groß ist das Fahrgastaufkommen in den von Dir gewünschen Relationen einfach nicht.
Die "enorme" Steigerung, die Du prognostizierst, gibt es einfach nicht. Nicht ohne Grund kam weder irgendein Bahnunternehmen noch ein Fernbusanbieter auf diese Linie und schon gar nicht im Taktverkehr.
Die agilis sind keine Alternative. Passau, Ulm, Göppingen und Plochingen (Tübingen, Reutlingen) Ingolstadt selbst und Stuttgart-Karlsruhe unterschlägst Du mal wieder.
Unterschlage ich nicht, aber ich muss doch nicht alles 20x wiederholen, oder? Passau, Regensburg sind mit Stuttgart und Karlsruhe sehr gut über Nürnberg angebunden. Da braucht es keine Alternative, die noch dazu keinen Reisezeitvorteil bringen. Ingolstadt hat ebenfalls gute Verbindungen, genau wie Plochingen und Göppingen diese entweder über München oder eben mit Umstieg in Augsburg (je nach Ziel) haben. Für das Fahrgastaufkommen dieser Relationen vollkommen ausreichend.
Übrigens: DieRJ L90 kann man nicht nach Ingolstadt verlängern. Die wird z.T. als L60-Ersatz München-Augsburg-Ulm-Stuttgart gebraucht.
Was aber eine enorme Verschlechterung für Ingolstadt darstellt!!! Bedenke: Beginnt die RJ-Linie bereits in Ingolstadt, wäre man gut 20 min schneller in Salzburg als mit Linie 41 und Umstieg in München. Das ist enorm wichtig für das hohe Fahrgastaufkommen! *grins*
Du wehrst Dich nach wie vor, kannst aber außer "sehr guten" Umsteigeverbindungen, allesamt maximal im 2h-Takt und mit 25, 30 oder sogar 60 Minuten längerer Fahrzeit die auch noch z.T. mit Regionalverkehr sind, nichts aufbieten.
Das alles nur wegen 4 Minuten und einen "störenden Zwischenhalt". Darf ich lachen?
Darfst Du. Ich tue es ja umgekehrt auch ;) Wobei, wenn man alle Alternativen immer und immer wiederholen muss, weil sie an Dir abprallen ist das irgendwann auch nicht mehr lustig ....
Sinnvolle Forderungen für Ingolstadt's 30er Knoten
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 30.08.2013, 14:59 (vor 4605 Tagen) @ Christian_S
bearbeitet von 218 466-1, Freitag, 30.08.2013, 15:03
Nein, muss man nicht, die meisten Zwischenhalte machen Sinn, aber es gibt sicher einige, die nicht unbedingt sein müssten. Das ist hier und da verschieden. Ingolstadt liegt fast mittig zwischen den Metropolregionen Nürnberg und München, die miteinander gut verbunden sein müssen. Da muss nun nicht jeder dieser Züge auch noch dazwischen anhalten.
Mittig. Das sagt doch schon alles. Ich würde es ja eher noch verstehen, wenn es nur wenige Kilometer bis zur nächsten Metropole wären.
Wenn Donauwörth für den Knoten besser geeignet wäre, würde ich sagen, ok, machen wir einen L28.2/L60 Knoten dort. Das habe ich alles ausgelotet, aber es passt eben nur in Ingolstadt.
Man kann nunmal nicht alle Anschlüsse in alle Richtungen immer perfekt haben. Das bringt nicht tausende neue Fahrgäste (die Ingolstadt und Umland einfach nicht aufbringen kann), sondern verärgert eher die Fahrgäste anderer Relationen, weil die Verbindung gefühlt schon wieder langsamer wird (München-Nürnberg in diesem Fall).
Ich habe es selbst bei meiner letzten Fahrt mit der Linie 41 erlebt: Zwei junge Frauen am Nachbartisch, eine bemerkt unterwegs, in den Reiseplan schauend: "Der nächste Halt ist ja schon München". Die andere "ah gut, der hält gar nicht nochmal vorher".
Mir ging es ähnlich :-)
Aww das wäre ja so schlimm gewesen, wen der Zug noch einen Halt gehabt hätte. ;)
Diese Beispiel könnte man genauso für einen ICE der L42 ab Ulm nennen. Sollen die L42 daher nun in Augsburg auch nicht mehr halten?
Nur weil es manchen nicht passt, dass ein Zug hält, ist das kein Grund diese Städte nicht zu bedienen.
Ihr könnt künftig gerne die L8 benutzen. Wer rasen will muss leiden (Sprinter-Aufpreis).
Vorhandener Nahverkehr für die ländliche Regionen, bestehende Umsteigeverbindungen über Nürnberg nach Ingolstadt mit sehr guten Anschlüssen.
Du wiedersprichst Dir selbst. Oben hast Du geschrieben:
Man kann nunmal nicht alle Anschlüsse in alle Richtungen immer perfekt haben.
Was denn nun, "sehr gut" oder "nicht immer pefekt"?
Nahverkehr ist kene Alternative für Fernreisen. Die bestehenden Verbindungen sind sehr schlecht und das wird mit dem 30er Knoten geändert.
Das gibt es aber auch nicht, wenn man hier noch eine Linie und da noch zusätzliche Halte schafft. Sicher, es werden vielleicht 10 Leute mehr pro Verbindung sein, aber die füllen keine zusätzlichen Züge. So groß ist das Fahrgastaufkommen in den von Dir gewünschen Relationen einfach nicht.
Die "enorme" Steigerung, die Du prognostizierst, gibt es einfach nicht. Nicht ohne Grund kam weder irgendein Bahnunternehmen noch ein Fernbusanbieter auf diese Linie und schon gar nicht im Taktverkehr.
Mindestens 100-300 (je nach Verbindung) statt 10 ist wesentlich realistischer. Du gehst immer nur vom jetzigen Fahrgastaufkommen aus. Der Sinn des 30er Knote ist ja gerade dieses zu erhöhen.
Unterschlage ich nicht, aber ich muss doch nicht alles 20x wiederholen, oder? Passau, Regensburg sind mit Stuttgart und Karlsruhe sehr gut über Nürnberg angebunden. Da braucht es keine Alternative, die noch dazu keinen Reisezeitvorteil bringen.
Ingolstadt hat ebenfalls gute Verbindungen, genau wie Plochingen und Göppingen diese entweder über München oder eben mit Umstieg in Augsburg (je nach Ziel) haben. Für das Fahrgastaufkommen dieser Relationen vollkommen ausreichend.
Das ist nur zweistündlich und hilft Kehlheim, Ingolstsdt, Neuburg, Dillingen, Göppingen. Plochingen. Eichstätt, Treuchtlingen mal gar nichts.
Zum Thema "keinen Reisezeitvorteil": Was ist mit den 25 Minuten Ingolstadt-Köln 30 Minuten Ingolstadt-Stuttgart und den 60 Minuten Treuchlingen-Passau?
Nochmal: Regionalverkehr ist keine Alternative zu direkten Fernverkehr. Lies Dir diesen Satz bitte 50x durch, danke.
Darfst Du. Ich tue es ja umgekehrt auch ;) Wobei, wenn man alle Alternativen immer und immer wiederholen muss, weil sie an Dir abprallen ist das irgendwann auch nicht mehr lustig ....
Sie würden nicht abprallen, wenn sie wenigstens halbwegs akzeptabel wären. Es gibt keine Alternativen, die auch nur ansatzwise den 30 Knoten ersetzen.
Allesamt sind mit Umwegen, Umstiegen deutlich längeren Fahrzeiten und z.T. mit Regionalverkehr.
Lediglich Ulm-Augsburg-Nürnberg in der anderen Stunde ist vergleicbar mit Ulm-Ingolstadt-Nürnberg, aber das (wie auch Passau-Nürnberg-Stuttgart mit L91/L61) ist keine Alternative, sondern eine Ergänzung, da nur zweistüdlich.
Ich nenne Dir mal eine Alternative: L41 Nürnberg-München mit Halt in Ingolstadt.
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
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Sinnvolle Forderungen für Ingolstadt's 30er Knoten
Christian_S, Freitag, 30.08.2013, 16:08 (vor 4605 Tagen) @ 218 466-1
Aww das wäre ja so schlimm gewesen, wen der Zug noch einen Halt gehabt hätte. ;)
Diese Beispiel könnte man genauso für einen ICE der L42 ab Ulm nennen. Sollen die L42 daher nun in Augsburg auch nicht mehr halten?
Augsburg hat doppelt soviele Einwohner wie Ingolstadt, noch dazu aber auch wesentlich stärker frequentierte Anschlüsse in verschiedene Richtungen als Ingolstadt. Dein Vergleich ist also Äpfel mit Birnen ;)
Du wiedersprichst Dir selbst. Oben hast Du geschrieben:
Man kann nunmal nicht alle Anschlüsse in alle Richtungen immer perfekt haben.
Nein, Du legst es Dir nur aus, wie Du es möchtest ;) Sicher, von Regensburg her hat man in Nürnberg auch keinen guten Anschluss Richtung Berlin. Dafür aber eben Richtung Stuttgart. Und um letztere ging es in Bezug zu Deinem Beispiel Passau/Regensburg -> Stuttgart/Karlsruhe. Für diese Relation ist nunmal in Nürnberg ein super Anschluss vorhanden, im Fall Regensburg-Stuttgart sogar stündlich.
Mindestens 100-300 (je nach Verbindung) statt 10 ist wesentlich realistischer. Du gehst immer nur vom jetzigen Fahrgastaufkommen aus. Der Sinn des 30er Knote ist ja gerade dieses zu erhöhen.
Das ist Deine Schätzung, ich und wohl noch viele andere (inklusive DB, Privatbahnen, Busunternehmen etc) sehen das eben etwas anders :-)
Das ist nur zweistündlich und hilft Kehlheim, Ingolstsdt, Neuburg, Dillingen, Göppingen. Plochingen. Eichstätt, Treuchtlingen mal gar nichts.
Da sind wir wieder beim Thema von oben: es kann nicht für alle perfekt sein. Was Kelheim betrifft, habe ich ja schon die stündlichen guten Verbindungen via Regensburg und Nürnberg erwähnt.
Zum Thema "keinen Reisezeitvorteil": Was ist mit den 25 Minuten Ingolstadt-Köln 30 Minuten Ingolstadt-Stuttgart und den 60 Minuten Treuchlingen-Passau?
Das sind eben die, die das System so hergibt. Gibt es in tausenden anderer Reiseverbindungen zwischen deutschen Mittelstädten auch, nicht alle können nunmal immer die schnellste Verbindung haben. Wie ich auch mein ironisches Beispiel mit Ingolstadt-Salzburg erwähnte ...
Zumal die Zahl der Reisenden aus Treuchtlingen, Solnhofen etc nach Plattling-Passau eher im unteren einstelligen Bereich ansiedeln würde ;)
Nochmal: Regionalverkehr ist keine Alternative zu direkten Fernverkehr. Lies Dir diesen Satz bitte 50x durch, danke.
Und Du Dir den Satz: Nicht jede Stadt kann in alle Richtungen Fernverkehrsangebote haben, nur damit sie da sind! Fernverkehr rechnet sich nicht für Zugbesetzungen im unteren zweistelligen Bereich! Bitte 100x durchlesen, danke :-)
Sie würden nicht abprallen, wenn sie wenigstens halbwegs akzeptabel wären. Es gibt keine Alternativen, die auch nur ansatzwise den 30 Knoten ersetzen.
Tja, was Du so akzeptieren kannst merkt man hier ja immer wieder ...
Sinnvolle Forderungen für Ingolstadt's 30er Knoten
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Samstag, 31.08.2013, 01:15 (vor 4605 Tagen) @ Christian_S
Augsburg hat doppelt soviele Einwohner wie Ingolstadt, noch dazu aber auch wesentlich stärker frequentierte Anschlüsse in verschiedene Richtungen als Ingolstadt. Dein Vergleich ist also Äpfel mit Birnen ;)
Die Anschlüsse sind deshalb besser frekuentiert, weil sie gut sind. Das ist der Unterschied zu Ingolstadt. Wenn keine Anschlüsse da sind, steigt auch niemand um.
Dennoch "stört" der Halt in Augsburg genauso wie der Halt in Ingolstadt. Dennoch haben beide Halte ihre Berechtigung.
Nein, Du legst es Dir nur aus, wie Du es möchtest ;) Sicher, von Regensburg her hat man in Nürnberg auch keinen guten Anschluss Richtung Berlin. Dafür aber eben Richtung Stuttgart. Und um letztere ging es in Bezug zu Deinem Beispiel Passau/Regensburg -> Stuttgart/Karlsruhe. Für diese Relation ist nunmal in Nürnberg ein super Anschluss vorhanden, im Fall Regensburg-Stuttgart sogar stündlich.
Du drehst es Dir auch immer wieder so hin, wie es Dir passt. Mit Einzelbeispielen und angeblich super Umsteigeverbindungen, die im Vergleich zum 30er Knoten in Ingolstadt dann aber doch nicht so super sind, wie Du teilweise selbst zugibst.
Passau-Stuttgart hat dann den Stundentakt. Einmal mit Umstieg via Nürnberg und einmal direkt via Ulm. Das ist ja eines der Ziele der L60.
Die L61 fährt Nürnberg-Stuttgart nur zweistündlich, oder hast Du bei Regensburg-Stuttgart meine L60 bereits berücksichtigt?
Die RE via Crailsheim mit etwa 30 Minuten längerer Fahrzeit gelten übrigens nicht. Das ist keine gute Alternative.
Da sind wir wieder beim Thema von oben: es kann nicht für alle perfekt sein. Was Kelheim betrifft, habe ich ja schon die stündlichen guten Verbindungen via Regensburg und Nürnberg erwähnt.
Ein Umweg mit NV, zwei Umstiegen, und über eine Stunde langsamer und nur zwistündlich.
Die Reiseauskunft führt diese Variante übrigens gar nicht auf. Die derzeit schnellsten Verbindungen führen trotzdem via Ingolstadt und über Regensburg-München mit ALX.
Soviel zu den "guten Verbindungen" Kehlheim-Stuttgart via Regensburg. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass irgend jemand diese Variante mit der Bahn fährt. Alleine das bringt der L60 schon viele Fahrgäste, die man in den agilis bisher vergeblich sucht.
Das sind eben die, die das System so hergibt. Gibt es in tausenden anderer Reiseverbindungen zwischen deutschen Mittelstädten auch, nicht alle können nunmal immer die schnellste Verbindung haben. Wie ich auch mein ironisches Beispiel mit Ingolstadt-Salzburg erwähnte ...
Natürlich gibt es noch mehr schlechte Verbindungen. Das ist aber kein Grund diese nicht zu verbessern und hier ist das mit relativ einfachen Fahrplanänderungen (Halt L41 in Ingolstadt und Verlegung der L60 ins Donautal) umzusetzen, ohne jegliche Baumaßnahmen. Die neuen Verbindungen bringen viele zusätzliche Fahrgäste, auch wenn Du das nicht wahr haben willst.
Das ist nunmal wichtiger als 4 Minuten mehr oder weniger für Nürnberg-München, die ja mit richtigen Sprintern L8 trotzdem erhalten bleiben, bzw. 2018 eingeführt werden.
Der zweite Nachteil des nötigen Umstiegs Karlsruhe-München in Ulm, ist im Vergleich zu den Verbesserungen der Vebindungen via Ingolstadt mehr als akzeptabel.
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Sinnvolle Forderungen für Ingolstadt's 30er Knoten
Holger2, Samstag, 31.08.2013, 01:39 (vor 4605 Tagen) @ 218 466-1
...hast Du Dir überhaupt einmal angeschaut, wie groß die "Städte" Deiner genannten wichtigen Anschlussverbindungen sind. Plochingen hat gerade einmal 3000 Einwohner und dafür dann einen InterCity einrichten???
München ist 10mal so groß wie Ingolstadt.
Wenn also ein Zug in Ingolstadt nicht hält, profitieren die 10 Münchener mit 4min kürzerer Fahrzeit davon - 10x4min= 40min, während der eine Ingolstädter nur einen Nachteil von 1x25min=25min Minuten hat. Es ist also sinnvoll, wenn nicht alle Züge in Ingolstadt halten.
Und die Region um Ingolstadt ist eher schwach besiedelt - Tauberfeld, Adelschlag, oder wo ist das wichtige Einzugsgebiet. Zähl doch einfach mal nach.
Holger
Sinnvolle Forderungen für Ingolstadt's 30er Knoten
Christian_S, Samstag, 31.08.2013, 02:37 (vor 4605 Tagen) @ Holger2
Und die Region um Ingolstadt ist eher schwach besiedelt - Tauberfeld, Adelschlag, oder wo ist das wichtige Einzugsgebiet. Zähl doch einfach mal nach.
Das ist das, was ich damit meinte, als ich schrieb, das die Anzahl der Reisenden von der Treuchtlinger Strecke her Richtung Passau eher gering ausfallen dürfte. Aber unsere engagierte Userin sieht halt selbst im tiefen Wald noch dreistellige Fahrgastzahlen ;)
Sinnvolle Forderungen für Ingolstadt's 30er Knoten
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Samstag, 31.08.2013, 03:58 (vor 4604 Tagen) @ Holger2
...hast Du Dir überhaupt einmal angeschaut, wie groß die "Städte" Deiner genannten wichtigen Anschlussverbindungen sind.
Klar habe ich das.
Plochingen hat gerade einmal 3000 Einwohner und dafür dann einen InterCity einrichten???
Die IC L60 gibt es in Plochingen bereits, (nur dass die im Moment noch nach München, statt Passau fährt) und die hält dort sogar. Das konnte vielleicht damit zusammen hängen, dass dort der Anschluss von Tübingen (ca. 90.000 Einwohner) und Reutlingen (ca. 110.000 Einwohner) besteht.
Dass ist ja auch eine Region, die vom Fernverkehr weitgehend abgehängt ist. Dort kann man wesentliche Verbesserungen aufgrund der Lage und der Infrastruktur aber leider nicht ohne weiteres umsetzten. Das ist der Grund, warum ich nicht die Verlegung einer FV-Linie auf die Neckar-Alb-Bahn fordere, wobei die DB hier das Potential erkannt hat, und mit IC 2010/2011 wenigstens ein Mindestangebot geschaffen hat. Von der Fahrzeit wäre dort auch noch Luft nach oben, aber auf der Strecke geht das halt nicht anders.
Ein Mindestangebot zur Testphase, mit zwei Zugpaaren, bevor man den 2h-Takt einführt, muss man auch der Donautalbahn zugestehen. Das würde dann zunächst vier 30er Knoten in Ingolstadt ergeben. Da könnt ihr euch mit euren 4 Minuten noch so auf den Kopf stellen. ;)
München ist 10mal so groß wie Ingolstadt.
Wenn also ein Zug in Ingolstadt nicht hält, profitieren die 10 Münchener mit 4min kürzerer Fahrzeit davon - 10x4min= 40min, während der eine Ingolstädter nur einen Nachteil von 1x25min=25min Minuten hat. Es ist also sinnvoll, wenn nicht alle Züge in Ingolstadt halten.
Ja klar. Jeder Müncher gibt die 4 Minuten an den nächsten weiter und der zehnte ist dann 40 Minuten früher zu Hause oder wie soll ich das verstehen? *LOL*
Für alle, die von München Hbf noch weiter fahren, verfällt der Vorteil ohnehin auf 0 Minuten, da man keine zusätzlichen Anschlüsse erreicht.
Der Unterschied ist, dass die Müncher wegen 4 Minuten trotzdem mit der Bahn fahren. Die Ingolstädter und alle die über Ingolstadt fahren, wegen 25 Minuten jedoch nicht.
Und die Region um Ingolstadt ist eher schwach besiedelt - Tauberfeld, Adelschlag, oder wo ist das wichtige Einzugsgebiet. Zähl doch einfach mal nach.
Ich lege Dir erneut nahe, die Beiträge auf die Du antwortest durchzulesen bevor du auf "antworten" klickst. Suche Dir für das Potential nicht einzelne Orte heraus, sondern auch deren Einzugsgebiete und Anschlussverbindungen. Neben Plochingen bringen z.B. Ulm (gesamte Region zw. Donau und Bodensee, sowie Allgäu u.a. Kempten), Treuchtlingen (Anschluss von Richtung Ansbach, Roth, Eichstätt), Plattling (Bayerisch-Eisenstein, Deggendorf), Karlsruhe, Regensburg uva. jede Menge Potential.
Zähl das alles mal zusammen und schon kommen ganz andere Zahlen hereus.
Christan_S konnte mir keine Verbindungen nennen, die den 30er Knoten in Ingostadt ersetzen.
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Sinnvolle Forderungen für Ingolstadt's 30er Knoten
Holger2, Samstag, 31.08.2013, 11:52 (vor 4604 Tagen) @ 218 466-1
Hallo,
es ist genau umgekehrt, Du konntest nicht nachweisen, dass ein Taktknoten für Fernzüge in Ingolstadt benötigt wird.
Für Deine genannten Orte gibt es überhaupt keinen triftigen Grund, in Ingolstadt umzusteigen. Wer von Westen nach Treuchtlingen will, fährt über Augsburg, nicht über Ingolstadt; aus Norden direkt von Nürnberg aus. Von München aus kann man direkt fahren, billiger und ohne Umstieg.
Ferner konntest Du bis heute nicht sagen, wieviele Einwohner überhaupt von so einem Knoten profitieren würden - nenne doch einfach mal die Einwohnerzahlen Deiner genannten Ortschaften.
Wenn heute schon wenige Leute von Plochingen nach München fahren, werden es nach Passau sicher nicht mehr werden.
Ingolstadt ist ein wichtiger Umsteigeknoten, aber für den Nahverkehr, nicht für den Fernverkehr
Holger
Plochingen
Christian_S, Samstag, 31.08.2013, 11:56 (vor 4604 Tagen) @ Holger2
Für Deine genannten Orte gibt es überhaupt keinen triftigen Grund, in Ingolstadt umzusteigen. Wer von Westen nach Treuchtlingen will, fährt über Augsburg, nicht über Ingolstadt; aus Norden direkt von Nürnberg aus. Von München aus kann man direkt fahren, billiger und ohne Umstieg.
So ist es.
Ferner konntest Du bis heute nicht sagen, wieviele Einwohner überhaupt von so einem Knoten profitieren würden - nenne doch einfach mal die Einwohnerzahlen Deiner genannten Ortschaften.
Alles kleine Orte mit relativ wenig Fahrgastpotential für Fernverkehrsverbindungen.
Wenn heute schon wenige Leute von Plochingen nach München fahren, werden es nach Passau sicher nicht mehr werden.
Plochingen wird schon als Umsteigeknoten von Tübingen/Reutlingen/Kirchheim gen München relativ gut angenommen, aber genau diese gute Verbindung würde 218 466 ja mit ihrem Plan zerstören und den Leuten aus dem Neckartal nach München einen weiteren Umsteig und Reisezeitverlängerung zumuten. Das alles nur zugunsten von übermäßig vielen Fernzughalten in Ingolstadt ...
Sinnvolle Forderungen für Ingolstadt's 30er Knoten
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Samstag, 31.08.2013, 13:57 (vor 4604 Tagen) @ Holger2
es ist genau umgekehrt, Du konntest nicht nachweisen, dass ein Taktknoten für Fernzüge in Ingolstadt benötigt wird.
Doch. lies meine Beiträge doch einfach mal durch.
Für Deine genannten Orte gibt es überhaupt keinen triftigen Grund, in Ingolstadt umzusteigen. Wer von Westen nach Treuchtlingen will, fährt über Augsburg, nicht über Ingolstadt; aus Norden direkt von Nürnberg aus. Von München aus kann man direkt fahren, billiger und ohne Umstieg.
Und wie sieht es von Osten (Regensburg, Kehlheim) aus? Guten Morgen!^^
Ferner konntest Du bis heute nicht sagen, wieviele Einwohner überhaupt von so einem Knoten profitieren würden - nenne doch einfach mal die Einwohnerzahlen Deiner genannten Ortschaften.
Die kannst Du gerne selbst heraus suchen. Vergiss dabei nicht die Orte im Einzugsbgebiet. Allein Stuttgart, Ulm und Berlin (Anschluss Ingolstadt) usw. haben schon sehr viele.
Ingolstadt ist ein wichtiger Umsteigeknoten, aber für den Nahverkehr, nicht für den Fernverkehr
Richtig muss es heißen: Ingolstadt ist ein wichtiger Umsteigeknoten für den Fernverkehr und für den Nahverkehr.
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Sinnvolle Forderungen für Ingolstadt's 30er Knoten
Christian_S, Samstag, 31.08.2013, 11:53 (vor 4604 Tagen) @ 218 466-1
Die IC L60 gibt es in Plochingen bereits, (nur dass die im Moment noch nach München, statt Passau fährt)
Auch wenn Du es als gegeben hinstellst, so sollte man realistischerweise sagen: "nur das diese nach München statt Passau fährt und sich das in naher Zukunft auch nicht ändern wird".
und die hält dort sogar. Das konnte vielleicht damit zusammen hängen, dass dort der Anschluss von Tübingen (ca. 90.000 Einwohner) und Reutlingen (ca. 110.000 Einwohner) besteht.
Tübingen und Reutlingen sowie natürlich auch Kirchheim sind ja auch der Grund, warum die Linie 60 in Plochingen hält. Diese beiden Städte brauchen gute Verbindungen nach München, da ihnen ansonsten deutliche Reisezeitnachteile bzw mehrmaliges Umsteigen entstehen. Das würdest Du mit Deinem Plan zur Linie 60 diesen Städten ja zumuten.
Dass ist ja auch eine Region, die vom Fernverkehr weitgehend abgehängt ist. Dort kann man wesentliche Verbesserungen aufgrund der Lage und der Infrastruktur aber leider nicht ohne weiteres umsetzten. Das ist der Grund, warum ich nicht die Verlegung einer FV-Linie auf die Neckar-Alb-Bahn fordere, wobei die DB hier das Potential erkannt hat, und mit IC 2010/2011 wenigstens ein Mindestangebot geschaffen hat. Von der Fahrzeit wäre dort auch noch Luft nach oben, aber auf der Strecke geht das halt nicht anders.
Rein vom Potential her wäre da sicher auch noch mehr Fernverkehr drin, aber wie Du richtig sagst, ist das auf der Strecke schwierig umzusetzen. Deshalb gibt es dort die schnellen IRE, die fahrzeitmäßig durch keinen Fernverkehrszug zu toppen sind. Wieder ein Beispiel, wo klar herauskommt: schneller Nahverkehr kann durchaus eine Alternative zum Fernverkehr sein, vor allem was eben den Zubringerverkehr betrifft.
Ein Mindestangebot zur Testphase, mit zwei Zugpaaren, bevor man den 2h-Takt einführt, muss man auch der Donautalbahn zugestehen.
Müssen tut man überhaupt nichts.
Das würde dann zunächst vier 30er Knoten in Ingolstadt ergeben. Da könnt ihr euch mit euren 4 Minuten noch so auf den Kopf stellen. ;)
Und Du kannst Dich da auf den Kopf stellen und noch soviele mögliche Verbesserungen für 10 Leute anbringen oder dreistellige Fahrgastzahlen herphantasieren, trotzdem ändert sich nichts daran, das sich eine solche Linie als reiner IC einfach nicht lohnt! Und die Halte der Linie 41 auf den Tagesrand und HVZ beschränkt bleiben ...
Der Unterschied ist, dass die Müncher wegen 4 Minuten trotzdem mit der Bahn fahren. Die Ingolstädter und alle die über Ingolstadt fahren, wegen 25 Minuten jedoch nicht.
So wie andere Städte auch auf bestimmten Relationen eben etwas länger brauchen. Man kann nicht alles optimieren. Das die Linie 41 in Ingolstadt durchfährt hat nunmal u.a. den Grund, das sie von der Vmax her die schnellste Linie ist auf der Strecke und somit die kürzestmögliche Fahrzeit München-Nürnberg bietet. Und natürlich, das Linie 25 und 28 den Nullknoten Ingolstadt bedienen und daher die Zubringerfunktion zum ins Donau- und Paartal verteilenden Nahverkehr erfüllen.
Christan_S konnte mir keine Verbindungen nennen, die den 30er Knoten in Ingostadt ersetzen.
?
Nullknoten zweistündlich (in der HVZ stündlich) Richtung München mit 3 Unterwegshalten (eben jene mit dem größten Potential), Richtung Treuchtlingen dürfte der Bedarf SEHR gering sein, da gibt es gute Umsteigeverbindungen in Nürnberg und weiter mit dem RE via Treuchtlingen.
Alles andere wird im Nullknoten Ingolstadt perfekt angebunden.
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218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Samstag, 31.08.2013, 13:50 (vor 4604 Tagen) @ Christian_S
Auch wenn Du es als gegeben hinstellst, so sollte man realistischerweise sagen: "nur das diese nach München statt Passau fährt und sich das in naher Zukunft auch nicht ändern wird".
Mit dem Plan und der Unterstützung, die ich mittlerwile habe,(u.a. Bahnintern!) bin ich sehr zuversichtlich, dass sich das bald ändert.
Tübingen und Reutlingen sowie natürlich auch Kirchheim sind ja auch der Grund, warum die Linie 60 in Plochingen hält. Diese beiden Städte brauchen gute Verbindungen nach München, da ihnen ansonsten deutliche Reisezeitnachteile bzw mehrmaliges Umsteigen entstehen. Das würdest Du mit Deinem Plan zur Linie 60 diesen Städten ja zumuten.
8 bzw. 9 Minuten Reisezeitverlängerung. Du willst dagegen 25-60 Minuten Reisezeitverlängerung zumuten.
Und Du kannst Dich da auf den Kopf stellen und noch soviele mögliche Verbesserungen für 10 Leute anbringen oder dreistellige Fahrgastzahlen herphantasieren, trotzdem ändert sich nichts daran, das sich eine solche Linie als reiner IC einfach nicht lohnt! Und die Halte der Linie 41 auf den Tagesrand und HVZ beschränkt bleiben ...
Siehe oben. ;)
Christan_S konnte mir keine Verbindungen nennen, die den 30er Knoten in Ingostadt ersetzen.
Nullknoten zweistündlich (in der HVZ stündlich) Richtung München mit 3 Unterwegshalten (eben jene mit dem größten Potential), Richtung Treuchtlingen dürfte der Bedarf SEHR gering sein, da gibt es gute Umsteigeverbindungen in Nürnberg und weiter mit dem RE via Treuchtlingen.
Alles andere wird im Nullknoten Ingolstadt perfekt angebunden.
Ich habe Dir oft genug wiederlegt, dass die Verbindungen eben nicht perfekt und gut sind. Kommt man beim 00er Knoten unsteigefrei nach Stuttgart, Köln, Passau Ulm uva. und ohne längere Fahrzeit von 25 und mehr Minuten und bestehen Alternativen stündlich? Nein! Lies einfach meine Beiträge nochmal durch.
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Sinnvolle Forderungen für Ingolstadt's 30er Knoten
Holger2, Samstag, 31.08.2013, 16:46 (vor 4604 Tagen) @ 218 466-1
Mit dem Plan und der Unterstützung, die ich mittlerwile habe,(u.a. Bahnintern!) bin ich sehr zuversichtlich, dass sich das bald ändert.
Ich hoffe, Du bist nicht auf Koks oder sonstwie größenwahnsinnig. Im Rahmen von Stuttgart 21 soll die IC - Linie 60 zwischen Karlsruhe und Ulm in eine vom Land finanzierte IRE - Linie umgewandelt werden. siehe hier auf Seite 91 oder 126 (Linie 6). Mit Stuttgart 21 wird auch der Umsteigehalt in Plochingen überflüssig, da Fahrgäste aus Tübingen oder Reutlingen gen Osten dann ebensogut in Stuttgart Flughafen umsteigen können.
8 bzw. 9 Minuten Reisezeitverlängerung. Du willst dagegen 25-60 Minuten Reisezeitverlängerung zumuten.
Für wen und wieviele Personen und wieso 8 - 9 Minuten Reisezeitverlängerung. Dein Vorschlag bedeutet zusätzlichen Umsteigezwang in Ulm für den allergrößten Teil der Fahrgäste.
Ich habe Dir oft genug wiederlegt, dass die Verbindungen eben nicht perfekt und gut sind. Kommt man beim 00er Knoten unsteigefrei nach Stuttgart, Köln, Passau Ulm uva. und ohne längere Fahrzeit von 25 und mehr Minuten und bestehen Alternativen stündlich? Nein! Lies einfach meine Beiträge nochmal durch.
Deine Beiträge sind in erster Linie gekennzeichnet durch einen Mangel an Fakten und Zahlen, weil Du Dir eben nicht die Mühe machst bspw. über Einwohnerzahlen oder Fahrzeiten nachzuweisen, wieviele Fahrgäste von Deinen Verbindungen profitieren. Dir wurde auch deutlich gezeigt, dass es für die wichtigsten Deiner Verbindungen gleichwertige andere Verbindungen gibt.
Ob 4 Minuten mehr Fahrzeit für deutlich mehr als 90% der Fahrgäste bedeutender sind, oder 25 Minuten für deutlich unter 10% der Fahrgäste, ist eben auch keine Frage Deines persönlichen Bauchgefühls. Wer sagt Dir, dass in München nicht einige Fahrgäste wegen der 4 Minuten ihre S - Bahn verpassen.
Ich bin ja durchaus für einen Ausbau von Verbindungen auch in Ingolstadt. Bspw. wäre ich dafür, die Strecke von Ingolstadt nach Augsburg zweigleisig und auf Tempo 160 auszubauen. Dann könnten die ICE über Augsburg eben auch über Ingolstadt fahren, was auch mehr Fahrgäste in die Augsburger ICE bringen würde.
Holger
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218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Sonntag, 01.09.2013, 00:49 (vor 4604 Tagen) @ Holger2
Im Rahmen von Stuttgart 21 soll die IC - Linie 60 zwischen Karlsruhe und Ulm in eine vom Land finanzierte IRE - Linie umgewandelt werden. siehe hier auf Seite 91 oder 126 (Linie 6). Mit Stuttgart 21 wird auch der Umsteigehalt in Plochingen überflüssig, da Fahrgäste aus Tübingen oder Reutlingen gen Osten dann ebensogut in Stuttgart Flughafen umsteigen können.
Es handelt es sich dabei um die jetzigen IRE Lindau-Stuttgart und Stuttgart-Karlsruhe, die zusammengelegt werden. Stuttgart 21 ist außerdem noch so weit weg, falls es überhaupt so gebaut wird. *gähn* Innerhalb der nächsten 15-20 Jahre wird das jedenfalls noch nicht in Betrieb gehen.
Deine Beiträge sind in erster Linie gekennzeichnet durch einen Mangel an Fakten und Zahlen, weil Du Dir eben nicht die Mühe machst bspw. über Einwohnerzahlen oder Fahrzeiten nachzuweisen, wieviele Fahrgäste von Deinen Verbindungen profitieren.
Die Fahrzeiten hatte ich doch hier schon gepostet. Inzwischen habe ich den Netzfahrplan unter Berücksichtugung des Gesamtverkehrs erstellt (professionell mit Bildfahrpänen von DB-Netz). Soviel zum Thema Fahrzeiten.
Es bringt nicht, diese Verbindungen von Einwohnerzahlen einzelner Orte abhängig zu machen. Es sind überwiegend Fernreisende, die dann beim 30er Knoten in Ingolstadt umsteigen.
Dir wurde auch deutlich gezeigt, dass es für die wichtigsten Deiner Verbindungen gleichwertige andere Verbindungen gibt.
Unter gleichwertig vertehe ich was anderes ale 25-60 Minuten längere Fahrzeit.
Ob 4 Minuten mehr Fahrzeit für deutlich mehr als 90% der Fahrgäste bedeutender sind, oder 25 Minuten für deutlich unter 10% der Fahrgäste, ist eben auch keine Frage Deines persönlichen Bauchgefühls. Wer sagt Dir, dass in München nicht einige Fahrgäste wegen der 4 Minuten ihre S - Bahn verpassen.
Aktuell sind die ICE wegen der Bauarbeiten sogar deutlich mehr als 4 Minuten langsamer. Ich merke schon, dass Du offenbar hier nur Deinen Senf dazu geben willst, ohne Dich vorher informiert zu haben.
Ich bin ja durchaus für einen Ausbau von Verbindungen auch in Ingolstadt. Bspw. wäre ich dafür, die Strecke von Ingolstadt nach Augsburg zweigleisig und auf Tempo 160 auszubauen. Dann könnten die ICE über Augsburg eben auch über Ingolstadt fahren, was auch mehr Fahrgäste in die Augsburger ICE bringen würde.
Der Unterschied ist, dass mein Plan keinerlei Aus-oder Umbauten bedarf (außer der Reaktivierung des Kreuzngsbahnhof Taldorf-Weltenburg, die aber ohnehin schon beschlossen ist), sondern mit der jetzigen Infrastruktur zurecht kommt.
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MET - Der beste Zug den es je gab
![[image]](https://i.ibb.co/3FX2shg/signature-met.png)
Sinnvolle Forderungen für Ingolstadt's 30er Knoten
Holger2, Sonntag, 01.09.2013, 02:01 (vor 4604 Tagen) @ 218 466-1
Es handelt es sich dabei um die jetzigen IRE Lindau-Stuttgart und Stuttgart-Karlsruhe, die zusammengelegt werden.
Nein, denn es fahren nur einzelne IRE Stuttgart - Ulm - Lindau überhaupt ab Stuttgart.
Bei der heutigen Linie Stuttgart - Karlsruhe handelt es sich um die neue IRE - Linie 7, nicht 6, aber das weißt Du mit Sicherheit.
Stuttgart 21 ist außerdem noch so weit weg, falls es überhaupt so gebaut wird. *gähn* Innerhalb der nächsten 15-20 Jahre wird das jedenfalls noch nicht in Betrieb gehen.
Wir wollen jetzt nicht wieder in die leidige S21 Debatte einsteigen. Tatsache ist, S21 wird derzeit gebaut und geplanter Fertigstellungstermin ist Dezember 2021, ob Du es jetzt toll findest oder nicht. Wenn es 2022 wird, sind es auch keine 15 - 20 Jahre.
Die Fahrzeiten hatte ich doch hier schon gepostet. Inzwischen habe ich den Netzfahrplan unter Berücksichtugung des Gesamtverkehrs erstellt (professionell mit Bildfahrpänen von DB-Netz).
Also nein, ich kenne nicht alle Deine Beiträge. Abgesehen davon, dass Deine Fahrzeiten total unrealistisch sind (2 Min. Haltezeit für eine Zugkreuzung), die heutigen Fahrzeiten sind 2h40 am Wochenende und 2h49 über Augsburg, also nicht so schlecht. Wichtiger fände ich einen vernünftigen Ausbau zwischen Ingolstadt (Platz 6 in Bayern) und Augsburg (Platz 3 in Bayern) für RE, der dann auch für Fernzüge mitgenutzt werden könnte.
Aktuell sind die ICE wegen der Bauarbeiten sogar deutlich mehr als 4 Minuten langsamer.
Bauarbeiten sind unvermeidlich. Mit Halt wären sie dann noch mal 4 Minuten langsamer.
Der Unterschied ist, dass mein Plan keinerlei Aus-oder Umbauten bedarf (außer der Reaktivierung des Kreuzngsbahnhof Taldorf-Weltenburg, die aber ohnehin schon beschlossen ist), sondern mit der jetzigen Infrastruktur zurecht kommt.
Ja, als RE der vom Freistaat bezahlt wird, eine tolle Sache. Aber den IC finde ich eine Nummer zu groß für diese Verbindung.
Holger
Sinnvolle Forderungen für Ingolstadt's 30er Knoten
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Sonntag, 01.09.2013, 03:26 (vor 4603 Tagen) @ Holger2
bearbeitet von 218 466-1, Sonntag, 01.09.2013, 03:27
Wir wollen jetzt nicht wieder in die leidige S21 Debatte einsteigen. Tatsache ist, S21 wird derzeit gebaut und geplanter Fertigstellungstermin ist Dezember 2021, ob Du es jetzt toll findest oder nicht. Wenn es 2022 wird, sind es auch keine 15 - 20 Jahre.
Natürlich nicht. Grundsätzlich befürworte ich S21 und insbesondere die SFS Stuttgart-Ulm ja und halte mich aus S21 Debatten raus. Nur geht es mir um kurzfristig umsetzbare Lösungen (ab Dez 2014, spätestens jedoch Dez. 2016). Dafür ist es einfach noch zu früh, S21 auch schon zu berücksichtigen zumal es noch keine konkreten Informationen zu Trassen und Fahrzeiten gibt.
Also nein, ich kenne nicht alle Deine Beiträge. Abgesehen davon, dass Deine Fahrzeiten total unrealistisch sind (2 Min. Haltezeit für eine Zugkreuzung), die heutigen Fahrzeiten sind 2h40 am Wochenende und 2h49 über Augsburg, also nicht so schlecht.
Der (wartende) Gegenzug steht ja jeweils 4 Minuten bei der Zugkreuzng. Der andere fährt durch bzw. hat seinen normalen 2 Minuten Halt. Bei der professionell erstellten Version sind schon alle betrieblichen Bedingungen berücksichtigt.
Wichtiger fände ich einen vernünftigen Ausbau zwischen Ingolstadt (Platz 6 in Bayern) und Augsburg (Platz 3 in Bayern) für RE, der dann auch für Fernzüge mitgenutzt werden könnte.
Das kann man auch angehen. Aber selbst wenn das jetzt konkret geplant werden würde, wäre eine Fertigstellung innerhalb von 2-4 Jahren (Planfeststellung, Genehmigingen, Finanzierungen, Bau, Elektrifizierung etc.) sehr schwierig bis unmöglich.
Bauarbeiten sind unvermeidlich. Mit Halt wären sie dann noch mal 4 Minuten langsamer.
Eine Nonstop-Verbindung Nürnberg-München wird es ohnehin geben. Die Sprinter L8 Berlin-München. Da braucht es die L41 nicht auch noch als solche.
Ja, als RE der vom Freistaat bezahlt wird, eine tolle Sache. Aber den IC finde ich eine Nummer zu groß für diese Verbindung.
Als reiner RE ist die Durchbindung über Ulm bis Karlsruhe und über Regensburg bis Passau hinaus schwierig und das würde viel vom Potential weg nehmen. Angesichts der ohnehin teilwise schwachen Auslastung der L60 im bayerischen Abschnitt (auch jetzt nach München, es gibt bereits Taktlücken), könnte man daher eine Teilsubventionierung wie z.B. auf der Gäubahn machen. Zuggattung IC mit Gültigkeit von NV-Tikets, zumindest im Abschnitt Ingolstadt-Passau, was ich ja auch schon mal erwähnt habe. Zw, Ulm und Ingolstadt ist wegen dem Anschluss zur L41 nach Nürnberg und weiter nach Berlin, was ab 2018 deutlich schneller als via Frankfurt geht, auch ohne NV-Freigabe mit einer guten Auslastung zu rechnen. Ob man trotzdem NV-Tikets ab Ulm oder sogar ab Karlsruhe frei gibt, vermag ich nicht zu entscheiden.
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München - Karlsruhe
lokuloi, Sonntag, 01.09.2013, 09:07 (vor 4603 Tagen) @ Holger2
Ich finde es ja sehr ehrenwert, dass Du hier versuchst, unsere "Ingolstadt-Fraktion" zu überzeugen, fürchte aber, das ist ein hoffnungsloser Fall. Aus der Ingolstadt-Diskussion bin ich raus.
Im Rahmen von Stuttgart 21 soll die IC - Linie 60 zwischen Karlsruhe und Ulm in eine vom Land finanzierte IRE - Linie umgewandelt werden. siehe hier auf Seite 91 oder 126 (Linie 6). Mit Stuttgart 21 wird auch der Umsteigehalt in Plochingen überflüssig, da Fahrgäste aus Tübingen oder Reutlingen gen Osten dann ebensogut in Stuttgart Flughafen umsteigen können.
Hier muss ich aber kurz widersprechen. Die Linie 60 ist natürlich in der Netzgrafik als IC Karlsruhe - München enthalten. Übrigens ohne Halt in S-Flughafen, den übernimmt die Linie 62.
Nicht vorhanden ist hingegen die durchgehende Linie 61 Nürnberg - Karlsruhe. Sie wurde hier in zwei Teile aufgeteilt, den ICE Nürnberg - Stuttgart (- Zürich) und den IRE Karlsruhe - Stuttgart (- Lindau).
Da wir inzwischen wissen, dass sowohl auf Karlsruhe - Nürnberg als auch auf Zürich - Stuttgart Dosto-ICs kommen, ist dieses Konzept hinfällig. Es wird sich wohl eher an den heutigen Linien orientieren, der IRE also zwischen Stuttgart und Karsruhe weiterhin eher zweistündig sein.
Die Linie KA - M gibt's mit zwei Jahren Unterbrechung seit gefühlten "Ewigkeiten"
seit 2002 als IC
1991 - 2000 als IR
davor als D-Zug-Linie.
Und dabei wird es auch die nächsten Jahre bleiben, ab 202x dann eine halbe Stunde schneller über die NBS.
Und ich freue mich darauf, auch in den nächsten Jahren mich 2-3x mal im Jahr in München in den IC setzen zu können, und in KA wieder aussteigen zu können (und dort neben vielen weiteren Anshclüssen) auch direkt weiter Richtung Freiburg fahren zu könnnen.
Ciao,
Uli
Sinnvolle Forderungen für Ingolstadt's 30er Knoten
Christian_S, Samstag, 31.08.2013, 23:10 (vor 4604 Tagen) @ 218 466-1
Mit dem Plan und der Unterstützung, die ich mittlerwile habe,(u.a. Bahnintern!) bin ich sehr zuversichtlich, dass sich das bald ändert.
*lach* Da habe ich aber schon vielfach ganz anderes gehört, gerade von Leuten, die hier mitlesen ;)
8 bzw. 9 Minuten Reisezeitverlängerung. Du willst dagegen 25-60 Minuten Reisezeitverlängerung zumuten.
60 min? Auf welchen Verbindungen hast Du die denn bitte?!?
Du mutest den Leuten aus Tübingen, Reutlingen etc einen weiteren Umstieg zu, das ist ok für Dich. Solange eine handvoll User aus Dörfern im Altmühl- oder Donautal einmal weniger umsteigen müssen und damit Ingolstadt ein überdimensionales Fernverkehrangebot hat ist Dir alles recht. Du machst Dir ja nicht mal die Mühe, andere Argumente zu durchdenken. Einfach weil Du von Deiner Idee dermaßen überzeugt bist, das Du alles andere ausblendest ...
Ich habe Dir oft genug wiederlegt, dass die Verbindungen eben nicht perfekt und gut sind. Kommt man beim 00er Knoten unsteigefrei nach Stuttgart, Köln, Passau Ulm uva. und ohne längere Fahrzeit von 25 und mehr Minuten und bestehen Alternativen stündlich? Nein! Lies einfach meine Beiträge nochmal durch.
Ich habe Dir oft genug erklärt, das Ingolstadt sehr gute Umsteigeverbindungen via Nürnberg nach Stuttgart und Karlsruhe hat. Auch das Beispiel Kelheim/Saal habe ich Dir ausführlich aufgezeigt. Lies Dir meine Beiträge am besten noch mehrmals durch und benutze nebenher die Bahn-Reiseauskunft. Vielleicht kommst Du dann irgendwann von selber drauf ...
Sinnvolle Forderungen für Ingolstadt's 30er Knoten
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Sonntag, 01.09.2013, 00:49 (vor 4604 Tagen) @ Christian_S
60 min? Auf welchen Verbindungen hast Du die denn bitte?!?
Eichstätt-Passau.
30 Minuten längere Wartezeit in Ingolstadt + 10 Minuten langsamerer agiiis + 20 Minuten Wartezeit in Regensburg = 60 Minuten langsamer als mit direktem Anschluss zur L60.
Das beweist, dass Du meine Beiträge nicht under nur oberflächluch gelesen hast. :(
Ich habe Dir oft genug erklärt, das Ingolstadt sehr gute Umsteigeverbindungen via Nürnberg nach Stuttgart und Karlsruhe hat. Auch das Beispiel Kelheim/Saal habe ich Dir ausführlich aufgezeigt. Lies Dir meine Beiträge am besten noch mehrmals durch und benutze nebenher die Bahn-Reiseauskunft. Vielleicht kommst Du dann irgendwann von selber drauf ...
Das habe ich bereits. Dazu brauchte ich Deine Alternativen eigentlich gar nicht, denn ich hatte schon vorab geprüft, habe es dennoch erneut nachgesehen. Ingolstadt-Stuttgart via Nürnberg nur zweistündlich und 30 Minuten langsamer mit Umstig ist nicht "sehr gut". Das kannst Du vergessen.
Auch alle anderen Deiner angeblich "guten" Verbindungen sind ebemfalls alles andere als akzeptabel.
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Sinnvolle Forderungen für Ingolstadt's 30er Knoten
Christian_S, Sonntag, 01.09.2013, 09:14 (vor 4603 Tagen) @ 218 466-1
Eichstätt-Passau.
30 Minuten längere Wartezeit in Ingolstadt + 10 Minuten langsamerer agiiis + 20 Minuten Wartezeit in Regensburg = 60 Minuten langsamer als mit direktem Anschluss zur L60.
Sehr wichtige Verbindung! Sicher mindestens 100 Reisende pro Verbindung zwischen zwei Kleinstädten. Die Reisenden in den bayrischen Wald natürlich noch nicht mitgerechnet, da wird sicher ein 10-Wagen-IC voll von!
Das beweist, dass Du meine Beiträge nicht under nur oberflächluch gelesen hast. :(
Nein, ich kannte diese mögliche Antwort durchaus, wollte nur nochmal nachfragen, ob ich vielleicht was übersehen habe, wo ernsthaftes Potential für eine Fernverkehrs-Verbindung sein könnte. Aber das habe ich offensichtlich nicht :-)
Das habe ich bereits. Dazu brauchte ich Deine Alternativen eigentlich gar nicht, denn ich hatte schon vorab geprüft, habe es dennoch erneut nachgesehen. Ingolstadt-Stuttgart via Nürnberg nur zweistündlich und 30 Minuten langsamer mit Umstig ist nicht "sehr gut". Das kannst Du vergessen.
Absolut akzeptabler Rahmen, diese Reisezeit. Zumal es nur 30 min werden würden, wenn Dein Fahrplan trassenmäßig so überhaupt funktioniert, was - auch wenn Du da anderer Meinung bist - alles andere als sicher ist ;)
Sinnvolle Forderungen für Ingolstadt's 30er Knoten
telemaxx, Bremen, Hannover, Samstag, 31.08.2013, 12:15 (vor 4604 Tagen) @ 218 466-1
Ja klar. Jeder Müncher gibt die 4 Minuten an den nächsten weiter und der zehnte ist dann 40 Minuten früher zu Hause oder wie soll ich das verstehen? *LOL*
Nein, jeder verliert 4 Minuten. Volkswirtschaftlich gesehen summiert sich das dann auf 40 Minuten verlorene Zeit.
@ Admins Trennung Thread sinnvoll
Mario-ICE, Sonntag, 01.09.2013, 15:02 (vor 4603 Tagen) @ telemaxx
Vielleicht wäre es zur Verbesserung der Übersichtlichkeit sinnvoll, dass das Thema Ingolstadt in einem weiteren Thread betrachtet wird
@ Admins Trennung Thread sinnvoll
ICE-T-Fan, Sonntag, 01.09.2013, 15:34 (vor 4603 Tagen) @ Mario-ICE
Da stimme ich zu. Ich finde, dass dieser Thread mittlerweile ziemlich ausufert.
In der aktuellen Forenstruktur machen Monsterthreads wegen der Baumansicht wenig Sinn, da man schnell die Übersichtlichkeit verliert. Man sollte einzelne Themen in eigenen Threads besprechen
Sprinter-Diskussion in http://ice-treff.de/index.php?id=247246
Fahrplan-Konstrukte in http://ice-treff.de/index.php?id=247362
Fahrzeug-Diskussion in http://ice-treff.de/index.php?id=247669
@ Admins Trennung Thread - Zustimmung!
bskf, Sonntag, 01.09.2013, 15:37 (vor 4603 Tagen) @ ICE-T-Fan
- kein Text -
Würzburg-Nürnberg-Augsburg-München?! :-(
Splittergattung, Mittwoch, 28.08.2013, 22:33 (vor 4607 Tagen) @ 218 466-1
Die L25 und L28 fahren doch schon zweistündlich via Augsburg, wobei die L25 via Ansbach totaler Quatsch ist. Augsburg ist mit L11 (bzw. deren Nachfolger 2018), L43, L62 und L28.2 sowie AFX-RE völlig ausreichend angebunden.
Gut, man hat sich dazu entschieden, die L28.2 ab 2018 auch via NIM fahren zu lassen. Insofern wäre ggf. die L25 zweistündlich weiterhin via Augsburg (dann aber via Nürnberg statt Ansbach) zu verschmerzen.
Das muss doch echt nicht sein. Von Würzburg nach Nürnberg nach Augsburg nach München ist ein unwürdiges Gegurke kreuz und quer durch Politisch-Bayern - zumal man mit Umstieg in Nürnberg in die NIM-Züge immer noch schneller in München ist.
Ungewisser Plan für die L25
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 29.08.2013, 04:12 (vor 4606 Tagen) @ Splittergattung
Das muss doch echt nicht sein. Von Würzburg nach Nürnberg nach Augsburg nach München ist ein unwürdiges Gegurke kreuz und quer durch Politisch-Bayern - zumal man mit Umstieg in Nürnberg in die NIM-Züge immer noch schneller in München ist.
Die L28.2 Berlin-Nürnberg-Augsburg-München ist m.E. auch sinnvoller, aber die DB hat sich offenbar dagegen entschieden. Man braucht aber zweistündlich ICE Augsburg-Nürnberg. Demnach bleibt leider nur die L25 übrig, außer die DB hat noch einen anderen Plan in der Hinterhand.
Ich würde ja die IC L26 zw. Augsburg-Donauwörth-Treuchtlingen-Ansbach-Würzburg verstärken und in Donauwörth auf die L60 abstimmen. Damit würde man Ulm und Augsburg zweistündlich auch an die L25 in Würzburg anbinden, die dann via NIM mit Halt in Ingolstadt (00 Knoten) fahren kann und somit alle großen Städte in Südbayern + Ulm erreicht.
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Ungewisser Plan für die L25
Reisender, München, Donnerstag, 29.08.2013, 15:56 (vor 4606 Tagen) @ 218 466-1
Die L28.2 Berlin-Nürnberg-Augsburg-München ist m.E. auch sinnvoller, aber die DB hat sich offenbar dagegen entschieden. Man braucht aber zweistündlich ICE Augsburg-Nürnberg. Demnach bleibt leider nur die L25 übrig, außer die DB hat noch einen anderen Plan in der Hinterhand.
Die Linie 28 von Augsburg muss sowieso über Nürnberg weiter nach Berlin, während es bei der Linie 25 ja die Möglichkeit gibt von Augsburg über Ansbach weiter nach Würzburg und Hamburg zu fahren, was natürlich den Vorteil hätte, dass sich die verlängerten Reisezeiten von München wegen des Umwegs über Augsburg in Grenzen halten, allerdings auch den Nachteil, dass Nürnberg bei dieser Variante außen vor bliebe. Treuchtlingen-Nürnberg ist allerdings auch keine SFS, wäre also eher für ICs als für ICEs geeignet.
Ungewisser Plan für die L25
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 29.08.2013, 16:57 (vor 4606 Tagen) @ Reisender
Die Linie 28 von Augsburg muss sowieso über Nürnberg weiter nach Berlin, während es bei der Linie 25 ja die Möglichkeit gibt von Augsburg über Ansbach weiter nach Würzburg und Hamburg zu fahren, was natürlich den Vorteil hätte, dass sich die verlängerten Reisezeiten von München wegen des Umwegs über Augsburg in Grenzen halten, allerdings auch den Nachteil, dass Nürnberg bei dieser Variante außen vor bliebe. Treuchtlingen-Nürnberg ist allerdings auch keine SFS, wäre also eher für ICs als für ICEs geeignet.
ICE München-Augsburg-Ansbach-Würzburg ist doch Unsinn. Das bringt ohne jeglichen Halt und unter Auslassung von Nürnberg gar nichts. Augsburg alleine rechtfertigt diesen Laufeg nicht und nach Nürnberg hilft es auch nichts.
Welche ICE auch immer via Augsburg fahren (die L28.2 wäre m.M die beste Option), muss Augsburg und Nürnberg miteinander Verbinden, damit ein Stundentakt ICE/AFX entsteht.
Ergänzend via Ansbach hatte ich ja folgendes vorgeschlagen (Selbstzitat):
Ich würde ja die IC L26 zw. Augsburg-Donauwörth-Treuchtlingen-Ansbach-Würzburg verstärken und in Donauwörth auf die L60 abstimmen. Damit würde man Ulm und Augsburg zweistündlich auch an die L25 in Würzburg anbinden, die dann via NIM mit Halt in Ingolstadt (00 Knoten) fahren kann und somit alle großen Städte in Südbayern + Ulm erreicht.
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Ungewisser Plan für die L25
ICE 1 Mario, Donnerstag, 29.08.2013, 17:20 (vor 4606 Tagen) @ 218 466-1
Die Linie 28 von Augsburg muss sowieso über Nürnberg weiter nach Berlin.
ICE München-Augsburg-Ansbach-Würzburg ist doch Unsinn. Das bringt ohne jeglichen Halt und unter Auslassung von Nürnberg gar nichts. Augsburg alleine rechtfertigt diesen Laufeg nicht und nach Nürnberg hilft es auch nichts.
Welche ICE auch immer via Augsburg fahren (die L28.2 wäre m.M die beste Option), muss Augsburg und Nürnberg miteinander Verbinden, damit ein Stundentakt ICE/AFX entsteht.
Mann sollte alle ICE Züge Berlin-München ab 2018 über Ingolstadt fahren.
Die Linie Hamburg/Bremen-Hannover-Würzburg-Nürnberg-München verkehren mit ICE 2,
dadurch würde sich ein Flügeln in Nürnberg anbieten von und nach München.
Somit wäre Augsburg weiter angebunden.
Ungewisser Plan für die L25
Reisender, München, Donnerstag, 29.08.2013, 17:25 (vor 4606 Tagen) @ ICE 1 Mario
Mann sollte alle ICE Züge Berlin-München ab 2018 über Ingolstadt fahren.
Die Linie Hamburg/Bremen-Hannover-Würzburg-Nürnberg-München verkehren mit ICE 2,
dadurch würde sich ein Flügeln in Nürnberg anbieten von und nach München.
Somit wäre Augsburg weiter angebunden.
Nur stellt sich dann das Problem welcher Zugteil in Nürnberg weiter nach Augsburg und welcher weiter über die NIM fahren soll. Dann müssen möglicherweise entweder die Leute aus Hamburg oder die aus Bremen in Nürnberg nochmals in den anderen Zugteil umsteigen. Gibt es eigentlich Fernverkehrszüge, die zweimal geflügelt werden?
Würzburg-Nürnberg-Augsburg-München?! :-(
Reisender, München, Donnerstag, 29.08.2013, 15:20 (vor 4606 Tagen) @ Splittergattung
Das muss doch echt nicht sein. Von Würzburg nach Nürnberg nach Augsburg nach München ist ein unwürdiges Gegurke kreuz und quer durch Politisch-Bayern - zumal man mit Umstieg in Nürnberg in die NIM-Züge immer noch schneller in München ist.
Was heißt hier Gegurke? Trotz der ehr ungünstigen Lage Augsburgs muss die Schwabenmetropole ebenfalls eine vernünftige Anbindung an den Fernverkehr haben. Gerade die Linienführung von Würzburg über Nürnberg und weiter nach Augsburg bietet die Möglichkeit schöne Anschlüsse in Nürnberg zur Weiterfahrt nach Ingolstadt und München bereitzustellen. So haben die Münchner die Wahl: entweder Direktverbindung ohne Umstieg via Augsburg oder etwas schneller und dafür Umsteigen in Nürnberg. Damit habe alle etwas davon.
Halle (Saale) = "Pech des großen Nachbarn"
Reisender, München, Mittwoch, 28.08.2013, 11:23 (vor 4607 Tagen) @ ITF
Ich kann vielen Vorrednern nur beipflichten, Ingolstadt pumt sich doch arg auf.
Ingolstadt muss sich nicht aufpumpen. Dir ist offenbar nicht bekannt, dass Ingolstadt eine "Boomtown" ist. Diesen Titel hast sich Ingolstadt im Übrigen auch nicht selbst gegeben. Ich zitiere hierzu aus diesem Artikel der Neuburger Rundschau:
"Es gibt kaum ein Ranking, bei dem Ingolstadt nicht auf einem Spitzenplatz landet. Ob Arbeitslosigkeit, Wirtschaftsfreundlichkeit oder Studienbedingungen – die „Boomtown“ an der Donau stellt so manche Metropole locker in den Schatten. Kaum ein Münchner oder Nürnberger wagt es, die 125.000-Einwohner-Stadt heute noch als Provinz zu verspotten. Denn im Zentrum der Region 10 blüht die Wirtschaft."
Die Verbindungen von dort sind insgesamt ziemlich gut. Und ein Stundentakt ist eine sehr gute Anbindung für eine Stadt dieser Größe. Da helfen auch keine Vergleiche mit mit dieser oder jener Stadt, die noch viel hervorragender angebunden sei.
Gerade aus diesen Vergleichen ergibt sich doch, dass deine Auffassung falsch ist und die Anbindung Ingolstadts gerade nicht als gut bezeichnet werden kann. Insbesondere die nach Nordwesten! Wie oft bist du schon mit dem Zug vom Nordwesten nach Ingolstadt gefahren? Offenbar noch gar nicht bzw. jedenfalls nicht sehr oft. Deshalb kannst die Qualität dieser Anbindung auch gar nicht beurteilen.
Halle (Saale) = "Pech des großen Nachbarn"
ITF, Mittwoch, 28.08.2013, 12:01 (vor 4607 Tagen) @ Reisender
Das macht aber alles nicht. Auch Mörfelden-Walldorf ist eine Boomtown, ebenso Bonn und eine Vielzahl anderer Städte auch.
Die DB findet aber trotzdem, dass Ingolstadt gut genug angebunden sei, sonst würde sie nicht sogar dort sogar langfahrende Züge durchfahren lassen. Das sagt doch eigentlich schon viel aus.
Darüber hinaus ist mir die Prosperität Ingolstadts durchaus bekannt. Ich fahre da sogar regelmäßig hin und bin sehr dankbar, dass Ingolstadt durch die NBS aus dem Verkehrsschatten erlöst wurde und das Gegondel im RE von Würzburg ein Ende hat. War ja früher eine Weltreise...
Trotzdem muss man fragen wenn man Ingolstadt mit Göttingen vergleichen will, wer generiert mehr Nachfrage, ein Student ohne Auto oder ein Audi-Mitarbeiten mit A4 Jahreswagen? Man darf halt einfach nicht vergessen, dass Uni-Städte wie Göttingen oder Freiburg auch wenn Sie einwohnermäßig in der selben Liga spielen wie Ingolstadt, ein völlig anderes Fahrgastaufkommen generieren.
Halle (Saale) = "Pech des großen Nachbarn"
Reisender, München, Mittwoch, 28.08.2013, 12:45 (vor 4607 Tagen) @ ITF
bearbeitet von Reisender, Mittwoch, 28.08.2013, 12:50
Das macht aber alles nicht. Auch Mörfelden-Walldorf ist eine Boomtown, ebenso Bonn und eine Vielzahl anderer Städte auch.
Wer sagt das?
Die DB findet aber trotzdem, dass Ingolstadt gut genug angebunden sei, sonst würde sie nicht sogar dort sogar langfahrende Züge durchfahren lassen.
Das ist nicht ganz richtig. Die schlechte Fernverkehrsanbindung Ingolstadts beruht im Wesentlichen auf zwei Gründen: erstens hat die DB das Potential Ingolstadts bei der Ausarbeitung des Betriebskonzepts für die NIM massiv unterschätzt und als dies immer deutlicher wurde ließ sich dieses Konzept zweitens insbesondere wegen der damals bevorstehenden und derzeit noch laufenden Bauarbeiten zum sog. Endausbau Nord nicht mehr so einfach ändern.
Trotzdem muss man fragen wenn man Ingolstadt mit Göttingen vergleichen will, wer generiert mehr Nachfrage, ein Student ohne Auto oder ein Audi-Mitarbeiten mit A4 Jahreswagen? Man darf halt einfach nicht vergessen, dass Uni-Städte wie Göttingen oder Freiburg auch wenn Sie einwohnermäßig in der selben Liga spielen wie Ingolstadt, ein völlig anderes Fahrgastaufkommen generieren.
Du weißt schon, dass Göttingen eine massiv schrumpfende Stadt ist und dass Ingolstadt ebenfalls eine Universitätsstadt ist? In Ingolstadt wurde übrigens die erste Universitäts Bayerns errichtet. Die Technische Hochschule Ingolstadt hat zudem einen massiven Wachstum bei den Studentenzahlen. Ferner wird Ingolstadt derzeit als Kongressstadt ausgebaut. Dadurch wird das Fahrgastaufkommen sicherlich ebenfalls noch zusätzlich steigen.
Audi-Mitarbeiter fahren natürlich ebenfalls Bahn. Nicht umsonst wird Audi demnächst einen eigenen Bahnhalt für seine Mitarbeiter bekommen. Darüber hinaus kommen auch viele Audi-Kunden zur Abholung ihres Neuwagens mit der Bahn nach Ingolstadt. Dass es sich hierbei um eine beträchtliche Zahl handelt, sieht man schon daran, dass es am Ingolstädter Hbf eine Lounge mit VIP-Shuttleservice für diese Leute gibt.
Dass Göttingen derzeit ein noch etwas höheres Fahrgastaufkommen als Ingolstadt hat, liegt natürlich auch an dem weitaus besseren Fernverkehrsangebot. In Göttingen halten schließlich dreimal so viele ICEs und zusätzlich gibt es noch ICs! Außerdem werden bei den Zahlen Göttingens die Reisenden mitgezählt, die dort z. B. zwischen den Zügen der Linie 25 und der Linie 12 umsteigen, obwohl sie genauso gut auch in Fulda oder Kassel-Wilhelmshöhe umsteigen könnten. Das ist in gewisser Weise unehrlich.
Halle (Saale) = "Pech des großen Nachbarn"
ITF, Mittwoch, 28.08.2013, 13:50 (vor 4607 Tagen) @ Reisender
Das ist alles sehr willkürlich gerechnet von Dir.
Göttingen hatt 2011 gut 400 Einwohner mehr als 1989, nähmlich rund 120.000. Dzwischen waren es aber auch schon mal 128.000. Das ist leicht schrumpfend. Seit 2001 sinkt die EW-Zahl pro Jahr etwa um 500.
Das Ingolstadt eine der schnellst-wachsenden Großstädte in Deutschland ist, steht dabei außer Frage. Trotzdem ist IN im Moment etwa genau so groß wie Göttingen.
Viel wichtiger ist aber die Zahl der Studenten, eine sehr Bahnaffine und reisefreudige Bevölkerungsschicht.
Toll, dass die Uni in IN so alt ist, aber insgesamt haben Uni und TU nicht mal 8.000 Studenten. Und wie heißt es so schön auf Wiki über die Uni: "ist sie die kleinste bayerische Universität. Hauptstandort ist Eichstätt, Teile der Universität befinden sich in Ingolstadt."
In Göttingen studieren 25.000 Menschen.
Noch fragen warum Göttingen mehr Züge halten?
Vergleiche bleiben erlaubt
flierfy, Mittwoch, 28.08.2013, 11:48 (vor 4607 Tagen) @ ITF
Da helfen auch keine Vergleiche mit mit dieser oder jener Stadt, die noch viel hervorragender angebunden sei.
Die Bahn ist inkonsistent bei der Bedienung von Städten. Dafür wird sie sich solche Vergleiche und die sich daraus ableitende Kritik immer gefallen lassen müssen.
Vergleiche bleiben erlaubt
ITF, Mittwoch, 28.08.2013, 11:53 (vor 4607 Tagen) @ flierfy
Da helfen auch keine Vergleiche mit mit dieser oder jener Stadt, die noch viel hervorragender angebunden sei.
Die Bahn ist inkonsistent bei der Bedienung von Städten. Dafür wird sie sich solche Vergleiche und die sich daraus ableitende Kritik immer gefallen lassen müssen.
Das können wir hier alle gar nicht beurteilen, denn dafür müsse man Fahrgastzahlen kennen und Erlöse. Einfach mal bei Wiki die Einwohnerzahlen gucken und dann zu meinen diese oder jene Stadt zu unrecht viel zu schlecht angebunden, reicht da bei weitem nicht aus.
Vergleiche bleiben erlaubt
flierfy, Mittwoch, 28.08.2013, 14:46 (vor 4607 Tagen) @ ITF
Das können wir hier alle gar nicht beurteilen, denn dafür müsse man Fahrgastzahlen kennen und Erlöse. Einfach mal bei Wiki die Einwohnerzahlen gucken und dann zu meinen diese oder jene Stadt zu unrecht viel zu schlecht angebunden, reicht da bei weitem nicht aus.
Ich brauche keine genauen Zahlen zu kennen, um das krasse Missverhälnis zwischen Göttingen und Ingolstadt zu erkennen. In Göttingen hält jede der drei Linien, in Ingolstadt nur eine. Es ist wohl nicht anzunehmen, dass in Göttingen dreimal so viel Fahrgastaufkommen und entsprechend grosse Einnahmen als in Ingolstadt generiert werden.
Vergleiche bleiben erlaubt...sind aber wenig hilfreich
ITF, Mittwoch, 28.08.2013, 15:58 (vor 4607 Tagen) @ flierfy
Warum, Göttingen hat doch auch 3mal so viele Studenten wie Ingolstadt...;)
Aber im Ernst, natürlich ist es nicht notwenidg, dass auch noch die Linie Frankfurt-Hamburg in Göttingen hält. Mit den Linien Berlin-Frankfurt und Hamburg-München wären alle Realtionen hervorragend abgedeckt.
Das hatte die Bundesbahn auch mal so vor, aber dann hat sich Rita Süsmut für Göttingen eingesetzt und die Behörde hat gespurt. Zum Glück ist die DB keine Behörde mehr und muss jedem Politikerpfurz nachgeben.
IR endlich wiedereinführen
Mario, Mittwoch, 28.08.2013, 10:55 (vor 4607 Tagen) @ Reisender
bearbeitet von Mario, Mittwoch, 28.08.2013, 10:56
Was ihr hier diskutiert, diese Probleme und Fragen hat man auch an vielen anderen Stellen im Netz, sobalb NBS die Verkehre massiv verändern. Deshalb fände ich ohne wenn und aber die Wiedereinführung des InterRegio für dringend nötig, um genau solche Querverbindungen anzubieten bzw. teils sogar auf NBS als RE200 mitzufahren.
Auch und besonders den Städten der bestehenden ICE-Verbindung zwischen Nürnberg und Leipzig/Halle, die dann ihren ICE-Anschluss verlieren, würden solche attraktive und schnelle (schneller als REs!) viel mehr helfen als zwei Alibi-ICs am Tag.
Und auch Ingolstadt könnte neben den bestehenden ICE-Halten z.B. mit einem IR Regensburg-Ingolstadt-Augsburg-Ulm (ggf. an beiden Ende weiter) sehr gut angebunden werden.
Welcher grosse Nachbar??
flierfy, Dienstag, 27.08.2013, 20:36 (vor 4608 Tagen) @ Reisender
Die Züge im Nord-Süd-Verkehr können zwischen Berlin und Erfurt allerdings sinnvollerweise nun mal nur entweder über Leipzig oder über Halle fahren. Da aber Leipzig größer und wichtiger als Halle ist und der Weg über Halle nur geringfügig schneller ist, wird die Bahn einer Bedienung Leipzigs anstatt von Halle nachvollziehbarerweise den Vorzug geben.
So ein Blödsinn. Leipzig ist doch genauso unwichtig wie Halle. Und was Leipzig an Grösse voraus hat, macht Halle mit der günstigeren Lage und dem besseren Bahnhof alle mal wett. Das Abhängen von Halle ist nicht nur für diese Stadt ein Verlust. Für München, Nürnberg, Franfurt/M und Stuttgart wird die Route über Halle die schnellste und kürzeste sein. Jede dieser Städte ist wesentlich grösser und wichtiger als Leipzig. Doch den Reisenden von dort stiehlt die Bahn nun bei jeder Fahrt nach und von Berlin mindestens 15 Minuten ihres Lebens.
Welcher grosse Nachbar??
sfn17, Dienstag, 27.08.2013, 22:01 (vor 4608 Tagen) @ flierfy
So ein Blödsinn. Leipzig ist doch genauso unwichtig wie Halle. Und was Leipzig an Grösse voraus hat, macht Halle mit der günstigeren Lage und dem besseren Bahnhof alle mal wett.
Das Abhängen von Halle ist nicht nur für diese Stadt ein Verlust. Für München, Nürnberg, Franfurt/M und Stuttgart wird die Route über Halle die schnellste und kürzeste sein. Jede dieser Städte ist wesentlich grösser und wichtiger als Leipzig. Doch den Reisenden von dort stiehlt die Bahn nun bei jeder Fahrt nach und von Berlin mindestens 15 Minuten ihres Lebens.
Wie wäre es, führe man von Nürnberg gleich nonstop nach Berlin? Das ganze Geraffel im Osten ist ja sowieso total unwichtig.
Nürnberg ist übrigens deutlich kleiner als und ungefähr gleich unwichtig wie Leipzig.
Welcher grosse Nachbar??
flierfy, Dienstag, 27.08.2013, 22:09 (vor 4608 Tagen) @ sfn17
Nürnberg ist übrigens deutlich kleiner als und ungefähr gleich unwichtig wie Leipzig.
Nürnberg ist industrialisiert. In Leipzig wird dagegen fast nur geharzt. Schon allein deswegen spielt Nürnberg drei Klassen höher als Leipzig in der Bedeutungsliga.
Welcher grosse Nachbar??
sfn17, Dienstag, 27.08.2013, 22:31 (vor 4608 Tagen) @ flierfy
Nürnberg ist übrigens deutlich kleiner als und ungefähr gleich unwichtig wie Leipzig.
Nürnberg ist industrialisiert. In Leipzig wird dagegen fast nur geharzt. Schon allein deswegen spielt Nürnberg drei Klassen höher als Leipzig in der Bedeutungsliga.
Dazu schreibe ich nur noch: Igitt.
Welcher grosse Nachbar??
Mario-ICE, Dienstag, 27.08.2013, 22:31 (vor 4608 Tagen) @ flierfy
bearbeitet von Mario-ICE, Dienstag, 27.08.2013, 22:32
Nürnberg ist industrialisiert. In Leipzig wird dagegen fast nur geharzt. Schon allein deswegen spielt Nürnberg drei Klassen höher als Leipzig in der Bedeutungsliga.
Selten so einen "bedeutungslosen" Beitrag gelesen.
Welcher grosse Nachbar??
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Dienstag, 27.08.2013, 22:15 (vor 4608 Tagen) @ flierfy
"Doch den Reisenden von dort stiehlt die Bahn nun bei jeder Fahrt nach und von Berlin mindestens 15 Minuten ihres Lebens."
Das liest sich ja echt dramatisch. Ist der vorsätzliche Raub von Lebenszeit eigentlich strafbar?
Ich glaube so hat sich noch niemand über die große Schleife geäußert, die die IC von Hamburg nach Osnabrück extra fahren müssen, um in Bremen halten zu können. An Bremen vorbei ginge es ebenfalls viel schneller.
Es ist im Fall Halleipzig eine undankbare Abwägung von Vor- und Nachteilen. Halle hat Magdeburg zu versorgen. An Leipzig hängen aber neben Dresden und Chemnitz auch Cottbus, Zwickau und Gera. Ich denke das Leipziger Hinterland ist dichter besiedelt als die Gegend um Halle. Die beiden Städte liegen zwar dicht beieinander, aber Reisende aus Chemnitz bspw müssten zusätzlich umsteigen, um zum ICE nach Halle zu kommen. Ich kann es nicht an Zahlen belegen, aber ein gestärkter ICE-Halt Leipzig macht nach meinem Bauchgefühl durchaus Sinn.
Eines frage ich mich aber auch: Da hat doch ein DB-Offizieller vor nicht langer Zeit behauptet, daß die Erfurter NBS für Halle den Stundentakt nach Berlin bringen werde. Also entweder hat man sich bei dieser Aussage viel zu weit aus dem Fenster gelehnt oder aber DB-Planspiele haben einen erschreckend kurzen Lebenszyklus.
Gruß
Olaf
Welcher grosse Nachbar??
flierfy, Dienstag, 27.08.2013, 23:32 (vor 4608 Tagen) @ Alibizugpaar
Das liest sich ja echt dramatisch. Ist der vorsätzliche Raub von Lebenszeit eigentlich strafbar?
Sicher. Es wird bestraft mit ausbleibenden Fahrgäste und trotz Milliarden-Investitionen weiterhin unterirdischen Modalsplit-Anteil für die Bahn.
Leipzig ist aber nicht Nabel der Welt
Sputnik, Overath, Dienstag, 27.08.2013, 22:44 (vor 4608 Tagen) @ Reisender
- kein Text -
Leipzig ist aber nicht Nabel der Welt
Mario-ICE, Dienstag, 27.08.2013, 22:50 (vor 4608 Tagen) @ Sputnik
Auch wenn es manchen nicht in ihr Weltbild passt wird sich die DB Fernverkehr AG und ihr Marketing die Zahlen genau angeschaut haben und dann die entsprechenden Linienführungen basteln.
Leipzig ist aber nicht Nabel der Welt
Sputnik, Overath, Dienstag, 27.08.2013, 22:56 (vor 4608 Tagen) @ Mario-ICE
Auch wenn es manchen nicht in ihr Weltbild passt wird sich die DB Fernverkehr AG und ihr Marketing die Zahlen genau angeschaut haben und dann die entsprechenden Linienführungen basteln.
Tja, man sollte nicht nur auf auf den Knotenpunkt Leipzig gucken. Halle hat einiges an Potenzial
Leipzig ist aber nicht Nabel der Welt
flierfy, Dienstag, 27.08.2013, 23:29 (vor 4608 Tagen) @ Mario-ICE
Auch wenn es manchen nicht in ihr Weltbild passt wird sich die DB Fernverkehr AG und ihr Marketing die Zahlen genau angeschaut haben und dann die entsprechenden Linienführungen basteln.
Dabei haben sie aber offensichtlich vergessen, dass die ganz grossen Potentiale in den westdeutschen Metropolen liegen. Und von Frankfurt/M oder München aus geht es über Halle nun mal wesentlich schneller in die Bundeshauptstadt als über Leipzig. Mal sehen, was diese Fahrgäste dazu sagen, dass ihre Fahrtzeit unnötig verlängert wird durch die Ehrenschleife durch Leipzig.
Leipzig ist aber nicht Nabel der Welt
sfn17, Dienstag, 27.08.2013, 23:44 (vor 4608 Tagen) @ flierfy
Hast Dir mal ein Leipziger wehgetan, oder woher kommt diese ahnungslose Aversion gegen Leipzig?
Allein schon die Wortwahl in Deinen Beiträgen.
Sie erinnert mich an einen kürzlich gesperrten User, der auch so schräge, aus der Zeit gefallene Ansichten hatte.
Leipzig ist aber nicht Nabel der Welt
flierfy, Mittwoch, 28.08.2013, 00:25 (vor 4608 Tagen) @ sfn17
Hast Dir mal ein Leipziger wehgetan, oder woher kommt diese ahnungslose Aversion gegen Leipzig?
Allein schon die Wortwahl in Deinen Beiträgen.
Sie erinnert mich an einen kürzlich gesperrten User, der auch so schräge, aus der Zeit gefallene Ansichten hatte.
Geht's dir noch ganz gut?? Wenn du Streit suchst, kannst du dich in diesem Forum gleich abmelden und woanders hingehen.
Leipzig ist aber nicht Nabel der Welt
Mario-ICE, Mittwoch, 28.08.2013, 00:28 (vor 4608 Tagen) @ flierfy
Hast Dir mal ein Leipziger wehgetan, oder woher kommt diese ahnungslose Aversion gegen Leipzig?
Allein schon die Wortwahl in Deinen Beiträgen.
Sie erinnert mich an einen kürzlich gesperrten User, der auch so schräge, aus der Zeit gefallene Ansichten hatte.
Geht's dir noch ganz gut?? Wenn du Streit suchst, kannst du dich in diesem Forum gleich abmelden und woanders hingehen.
Im Moment scheint es dir nicht so recht gut zu gehen.
Leipzig ist aber nicht Nabel der Welt
flierfy, Mittwoch, 28.08.2013, 00:43 (vor 4608 Tagen) @ Mario-ICE
Mir geht es immerhin gut genug, um auf persönlich Anfeindungen verzichten zu können.
persönliche Anfeindungen...
Holger2, Mittwoch, 28.08.2013, 01:22 (vor 4608 Tagen) @ flierfy
Die Behauptung "In Leipzig wird dagegen fast nur geharzt" halte ich durchaus für eine persönliche Anfeindung und ist vollkommen überflüssig. Zumal Dir ein Blick auf die offiziellen Zahlen das Gegenteil bewiesen hätte.
Holger
Leipzig ist aber nicht Nabel der Welt
Mario-ICE, Mittwoch, 28.08.2013, 00:14 (vor 4608 Tagen) @ flierfy
Dabei haben sie aber offensichtlich vergessen, dass die ganz grossen Potentiale in den westdeutschen Metropolen liegen. Und von Frankfurt/M oder München aus geht es über Halle nun mal wesentlich schneller in die Bundeshauptstadt als über Leipzig. Mal sehen, was diese Fahrgäste dazu sagen, dass ihre Fahrtzeit unnötig verlängert wird durch die Ehrenschleife durch Leipzig.
Oh, da spielt sich jemand für die westdeutschen Metropolen auf, deren Leute alle unbedingt nach Berlin wollen. Ist dir bekannt, dass die Linie 28 bevor die Neigetechnikproblematik begann stündlich den Weg über Leipzig genommen hat? Schon damals wäre es trotz schlechter Infrastruktur über Halle schneller nach Berlin gewesen. Und wenn du dir die zukünftige Landkarte des Fernverkehrs anschaust wirst du feststellen warum der Weg über Leipzig geht, weil nämlich ganze Städte und Regionen, die einen günstigen Autobahnanschluss haben bereits jetzt bzw. zukünftig in nördlicher Richtung vom Fernverkehr abgehängt sind.
Leipzig ist aber nicht Nabel der Welt
flierfy, Mittwoch, 28.08.2013, 00:41 (vor 4608 Tagen) @ Mario-ICE
Oh, da spielt sich jemand für die westdeutschen Metropolen auf, deren Leute alle unbedingt nach Berlin wollen.
Alle sicherlich nicht, aber einige schon.
Ist dir bekannt, dass die Linie 28 bevor die Neigetechnikproblematik begann stündlich den Weg über Leipzig genommen hat? Schon damals wäre es trotz schlechter Infrastruktur über Halle schneller nach Berlin gewesen.
Man fuhr ausschliesslich über Leipzig, weil man dort zwischen den Linien 28 und 50 umsteigen liess. Erfurt macht diesen Korrespondenzhalt nun obsolet.
Des Weiteren wird der Weg über Halle erst mit der SFS schneller. Ohne sie ist die Route über Leipzig zeitlich fast gleich und räumlich nur minimal länger. Die SFS wird auch in dieser Beziehung eine gravierende Veränderung bringen.
Und wenn du dir die zukünftige Landkarte des Fernverkehrs anschaust wirst du feststellen warum der Weg über Leipzig geht, weil nämlich ganze Städte und Regionen, die einen günstigen Autobahnanschluss haben bereits jetzt bzw. zukünftig in nördlicher Richtung vom Fernverkehr abgehängt sind.
Ich weiss nicht, worauf du mit letzterer Bemerkung hinaus willst. Einen günstigen Autobahnanschluss haben in Deutschland fast alle Städte.
Ein Blick auf die Karte verrät allerdings, wie gross der Umweg über Leipzig sein wird. Vom obligatorischen Stürzen der Züge will ich gar nicht erst reden.
Leipzig ist aber nicht Nabel der Welt
Mario, Mittwoch, 28.08.2013, 10:12 (vor 4607 Tagen) @ flierfy
Könnten wir jetzt bitte allgemein mal das Ost-West-Geschimpfe lassen? Danke.
Leipzig ist aber nicht Nabel der Welt
Mario, Mittwoch, 28.08.2013, 10:47 (vor 4607 Tagen) @ flierfy
Und von Frankfurt/M oder München aus geht es über Halle nun mal wesentlich schneller in die Bundeshauptstadt als über Leipzig.
Und genau weil es über Halle schneller ist, aber Leipzig auf der anderen Seite mehr Fahrgastpotenzial hat, wäre ich wie gesagt ganz klar dafür, zwei Linien München-Berlin-Hamburg alle 2h alternierend über Halle bzw. Leipzig fahren zu lassen. Dann hätte man beiden Fahrgastgruppen Rechnung getragen, also den schnellen Durchfahrern und den Leipzigern.
Diese seltsame Halbkreislinie ums Eck Frankfurt-Berlin-Hamburg und das noch über Leipzig hätte ich zudem wie gesagt nie und nimmer gemacht, weil sie keinen echten Zweck dient. Frankfurt-Hamburg geht über Hannover wesentlich schneller und Erfurt-Berlin-Hamburg geht ja eh schon mit den anderen Linien. Zudem gäbe es ja noch die Linien Frankfurt-Leipzig-Dresden, mit denen man eh schon direkt von Frankfurt nach Leipzig kommt.
Wozu also den Irrsinn mit der Halbkreislinie ums Eck über Leipzig statt Halle? Und das Nichtdurchführen der zweiten Linie aus München? Sorry, das ergibt für mich absolut keinen Sinn und stellt wie gesagt eine große Benachteiligung von Halle dar. Da sollte die Bahn unbedingt nochmal in sich gehen und sich fragen, ob das wirklich so kommen soll.
Leipzig ist aber nicht Nabel der Welt
ICE-T-Fan, Mittwoch, 28.08.2013, 11:01 (vor 4607 Tagen) @ Mario
bearbeitet von ICE-T-Fan, Mittwoch, 28.08.2013, 11:03
Und das Nichtdurchführen der zweiten Linie aus München?
Naja, man könnte auch die Linie aus Halle weiter nach Hamburg führen, jedoch dann mit 15 min Standzeit in Berlin, um wieder in den Takt der Leipziger Linie zu kommen. So gesehen wäre der Weg über Halle dann genauso langsam wie über Leipzig, nur dass man mehr Direktverbindungen hat.
Ich rechne damit, dass zweimal täglich jeweils ein ICE weiter nach Rügen und Rostock weiter fahren wird. Das dürfte also gut die Hälfte der Zugpaare der Linie 28.1 betreffen. Ob man die restlichen 4-5 Zugpaare nun alle in Berlin enden lässt, wissen wir ja noch nicht. Am Tagesrand wird es sicherlich Durchläufer nach Hamburg geben.
Leipzig ist aber nicht Nabel der Welt
Frank Winkel, Mittwoch, 28.08.2013, 15:33 (vor 4607 Tagen) @ ICE-T-Fan
Ich rechne damit, dass zweimal täglich jeweils ein ICE weiter nach Rügen und Rostock weiter fahren wird.
Denkbar wäre auch die Durchbindung einzelner ICE nach Magdeburg und Cottbus.
Leipzig ist aber nicht Nabel der Welt
Mario, Mittwoch, 28.08.2013, 16:33 (vor 4607 Tagen) @ Frank Winkel
Werden nach diesem DB-Fahrplankonzept dann eigentlich überhaupt noch reine Pendel-ICEs Berlin-Hamburg fahren?
Leipzig ist aber nicht Nabel der Welt
flierfy, Mittwoch, 28.08.2013, 17:00 (vor 4607 Tagen) @ Mario
Werden nach diesem DB-Fahrplankonzept dann eigentlich überhaupt noch reine Pendel-ICEs Berlin-Hamburg fahren?
Wenn man das Angebot auf zwei Zugpaare pro Stunde verdichten will und kann, dann wird es sie geben. Ansonsten eben nicht.
Halle großer Verlierer: nein? (Fernsehbeitrag)
bskf, Dienstag, 27.08.2013, 15:40 (vor 4608 Tagen) @ Mario
Folglich ist Halle der große Verlierer bei diesem Gebilde, die damit weder nach Hamburg noch nach Frankfurt umsteigefreie fährt.
Nach Markus Rehkopf gewinnt auch Halle an Bedeutung..... Dank Anschlußmöglichkeiten nach Magdeburg.
Siehe Fernsehbeitrag (ca. 1:30)
Grüße,
bskf
Zum Beitrag
Mario-ICE, Dienstag, 27.08.2013, 15:57 (vor 4608 Tagen) @ bskf
bearbeitet von Mario-ICE, Dienstag, 27.08.2013, 15:58
Was ist denn Leipzig Hbf jetzt? Kein Umsteigeknoten? Halle (Saale) Hbf? Für mich kommt nur neu Erfurt Hbf dazu. Das ein Leipziger nach Karlsruhe und Basel nur mit 1x Umstieg ans Ziel kommt ist nicht neu, sondern auch heute schon möglich. Einzig, dass Mannheim und Stuttgart hinzukommen. Nicht zu vergessen das es 1x am Wochenende sogar eine Direktverbindung gibt. Da wird viel Tamtam gemacht.
Leipzig/Halle Flughafen?
ktmb, Dienstag, 27.08.2013, 16:25 (vor 4608 Tagen) @ Mario-ICE
bearbeitet von ktmb, Dienstag, 27.08.2013, 16:26
Werde dann möglicherweise auch Änderungen bezüglich dieses Bahnhofs kommen? Man müsste nur eine Einfädelung bauen.
Oder lohnt sich das nicht?
MfG
Jb
Leipzig/Halle Flughafen?
ICE-TD, Dienstag, 27.08.2013, 16:41 (vor 4608 Tagen) @ ktmb
Der Bahnhof liegt doch bereits an der SFS Leipzig-Erfurt, der Abschnitt Leipzig-Gröbers der SFS ist ja bereits seit Jahren in Betrieb.
Leipzig/Halle Flughafen?
ktmb, Dienstag, 27.08.2013, 16:47 (vor 4608 Tagen) @ ICE-TD
bearbeitet von ktmb, Dienstag, 27.08.2013, 16:49
Ich meinte ja einen Anschluss an die Berliner Strecke.
Sozusagen eine Kurve zwischen Rackwitz und Flughafenbahnhof.
Leipzig/Halle Flughafen?
ICE-TD, Dienstag, 27.08.2013, 16:57 (vor 4608 Tagen) @ ktmb
Macht für mich nicht viel Sinn, da die Züge eh nach Leipzig Hbf fahren. Willst du einen Sprinter unter Auslassung des Haltes am Leipziger Hbf fahren, stattdessen am Flughafen halten?
Leipzig/Halle Flughafen?
Sputnik, Overath, Samstag, 31.08.2013, 16:52 (vor 4604 Tagen) @ ICE-TD
Macht für mich nicht viel Sinn, da die Züge eh nach Leipzig Hbf fahren. Willst du einen Sprinter unter Auslassung des Haltes am Leipziger Hbf fahren, stattdessen am Flughafen halten?
Kann ja auch Sprinter geben die weder in Leipzig, Halle oder am Flughafen halten. Wenn es Sprinter gibt, dann fahren die logischerweise über Halle, ob nun mit oder ohne Halt.
Sprinterhalt Leipzig/Halle Flughafen?
ktmb, Sonntag, 01.09.2013, 15:03 (vor 4603 Tagen) @ Sputnik
bearbeitet von ktmb, Sonntag, 01.09.2013, 15:04
Sprinter mit Halt in Leipzig/Flughafen würde mehr Sinn machen.
Sprinterhalt Leipzig/Halle Flughafen?
Mario-ICE, Sonntag, 01.09.2013, 23:14 (vor 4603 Tagen) @ ktmb
Sprinter mit Halt in Leipzig/Flughafen würde mehr Sinn machen.
Nochmal, ein Halt in Leipzig/Halle Flughafen mit Linie Berlin - München ist aus infrastrukturellen Gegebenheiten nicht möglich.
Fernverkehrskonzept 2018
Alexander, Dienstag, 27.08.2013, 13:03 (vor 4608 Tagen) @ Mario
Hi,
Sehr erstaunt bin ich über die Linie 11, also Frankfurt-Erfurt-Berlin bis Hamburg durchzubinden und damit besagte Halbkreisstrecke ums Ecke zu kreieren, über die wir hier vor ein paar Tagen intensiv diskutiert haben. Frankfurt-Hamburg geht schon heute über Hannover viel schneller, als es über Berlin jemals sein kann! Zudem ist es doch unlogisch, dass man die nach Hamburg durchlaufende Linien beide über Leipzig schickt. Da hätte man logisch die Linie 11 besser über Halle schicken sollen, denn Frankfurt-Leipzig wird ja schon mit der Linie 50 bedient. Denn genau wegen dem Thema Umsteigefreiheit hat man ja wohl diese Halbkreislinie konstruiert. Doch wenn man dann immer noch nach Halle umsteigen muss, führt dies das Ganze doch ad absurdum.
mich erstaut diese Linienführung nicht, da dies zwei Probleme löst.
Zu einem die "schnelle" Verbindung Frankfurt - Berlin und zu anderem werden dadurch die im 2 Stundentakt verkehrenden ICE1 Züge Leipzig - Berlin - Hamburg ersetzt. Damit begegnet man auch dem "Platzproblem" auf Berlin - Hamburg.
Für Direktreisende Frankfurt - Hamburg ist der Zug bestimmt nicht vorgesehen.
(München - Berlin hat man ja bereits heute die Wahl zwischen direkt oder Deutschlandrundfahrt und trotzdem fahren fast alle über Halle/Leipzig)
Viele Grüße
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
Kommentar dazu
ICE-T-Fan, Dienstag, 27.08.2013, 12:32 (vor 4608 Tagen) @ MvG
bearbeitet von ICE-T-Fan, Dienstag, 27.08.2013, 12:35
Vielleicht ist ein neuer Thread der Thematik doch eher angemessen ;)
Hallo, so jetzt endlich die Infos von der gestriegen Pressekonferenz. Alles in Allem recht unspektakulär.
Also konkret ging es dbei um die Einbindung der Hochgeschwindigkeitsstrecke Leipzig-Nürnberg.Stunde 1:
Linie 11: Hamburg - Berlin - Leipzig - Erfurt - Frankfurt - Stuttgart (Berlin - Frankfurt ca. 3:45)
Keine Überraschung für mich. Habe ich bereits in der 30-min-Takt-Diskussion vermutet.
Die Führung über Leipzig hätte ich bei der Linie aber in dieser Form so nicht erwartet. Auch den Wegfall der Weiterführung nach München finde ich etwas seltsam. Da wird dann wohl die Linie 47 für kommen, via SFS KRM von NRW.
Linie 28.1: Berlin - Halle - Erfurt - Nürnberg - München (Berlin - München 4:18h)
War schon lange bekannt, keine Überraschung
Linie 50: Berlin - Braunschweig - Frankfurt (Flughafen oder Wiesbaden)
Abgesehen von der Liniennummer und der Führung nach Wiesbaden statt nach Mannheim-Stuttgart/Basel wohl auch keine echte Überraschung.
Linie 55: Dresden - Leipzig - Halle - Magdeburg - Hannover - Köln
Kleine Überraschung, da es bisher immer hieß, dass die Linie 56 bis Dresden fahren solle.
Stunde 2:
Linie 28.2: Hamburg - Berlin - Leipzig - Erfurt - Nürnberg - Ingolstadt - München (ca. 4:25) (es sollen wohl beide B - M Linien über Ingolstadt fahren zum Thema Augsburg wollte Herr Rehkopf sic nicht äußern.)
Das überrascht mich ein klein wenig, dass man Augsburg hier abhängen möchte. Zumindest für die Linie 28.1 sah ich den Laufweg als gesetzt.
Linie 50: Dresden - Leipzig - Erfurt - Fulda - Frankfurt
Keine Veränderung gegenüber heute. Interessant ist nach wie vor die Doppelführung Erfurt-Leipzig mit zwei ICE im Blockabstand.
Linie 56: Leipzig - Hannover - Emden
Hier hätte ich, siehe Linie 55, auf eine Weiterführung nach Dresden getippt.
Desweiteren gibt es zwei Linien, die man entsprechend der Nahcfrage entweder gar nicht, mit einzelnen Zügen, oder im Zwei Stunden-Takt betreiben kann/will.Das wären die Sprinter-Linie 8: Berlin - Nürnberg - München (3:45h)
Wird vermutlich kommen, da man hier den höchsten NBS 300-Anteil in ganz Deutschland haben wird, in Relation zur Gesamtstrecke.
und in Stunde 2 die Linie 15, je nachdem wie sehr sich der Verkehr B - F auf die Ost-Achse verlagert, der Stundentakt über Hidesheim wird erstmal nicht angetastet, obwohl man dort dann etwas langsamer ist.
L15: Berlin - Halle - Erfurt - Frankfurt
Darauf haben wir hier im Forum ja schon spekuliert. Sie wird aber weitgehend außerhalb irgendwelcher Regio-Anschlüsse fahren, da diese Trassen ja bereits durch L28.2/L50 besetzt sind. Ich sehe hier keine so riesige Auslastung.
Eingesetzt werden sollen ICx und ICE 3, übergagsweise noch ein paar ICE T.
Überrascht mich ein wenig in Anbetracht der ICE3-Knappheit. Wird aber wohl nur für München-Berlin gelten. Durch Eisenach werden wohl kaum ICE3 fahren.
L55/56 -> Dosto-IC
L50 via Erfurt -> ICE-T
Der Rest ICE-T und dann ICx, so vermute ich.
ITF-Knoten entstehen in Erfurt zur Minute 30, in Leipzig 15/45 und in Nürnberg zur Minute 00.
Entgegen aller Träumereien in Sachen Leipziger Vollknoten war mir diese Entwicklung klar.
So viel dazu, Grüße
Fernverkehrskonzept 2018 - Falscher Fünfziger?
Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 27.08.2013, 12:41 (vor 4608 Tagen) @ MvG
Moin!
Mal arg selektiv zitiert.
Stunde 1:
Linie 50: Berlin - Braunschweig - Frankfurt (Flughafen oder Wiesbaden)Stunde 2:
Linie 50: Dresden - Leipzig - Erfurt - Fulda - Frankfurt
Das paßt nicht. Da ist wohl ein falscher Fünfziger dabei. Nur welcher?
Viele Grüße,
Sören
Wenn, dann der Nordast mit neuen Nummer.
ICE-T-Fan, Dienstag, 27.08.2013, 12:45 (vor 4608 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von ICE-T-Fan, Dienstag, 27.08.2013, 12:46
Geht man nach der bisherigen Tradition, sollte die in Berlin endete Linie eine 10er-Nummer bekommen. Ich tippe auf die Linie 16, wie heute schon die Berlin-Frankfurt-Verstärker am Wochenende.
Wenn, dann der Nordast mit neuen Nummer.
Mario-ICE, Dienstag, 27.08.2013, 12:51 (vor 4608 Tagen) @ ICE-T-Fan
Geht man nach der bisherigen Tradition, sollte die in Berlin endete Linie eine 10er-Nummer bekommen. Ich tippe auf die Linie 16, wie heute schon die Berlin-Frankfurt-Verstärker am Wochenende.
Gut da könnte auch eine 13 stehen. So etwas ist ja immer schnell änderbar. Ob die 11 wirklich in Stuttgart enden wird? Mal abwarten.
Berlin - Schweiz bleibt wie bisher?
Splittergattung, Dienstag, 27.08.2013, 13:04 (vor 4608 Tagen) @ MvG
Stunde 1:
Linie 11: Hamburg - Berlin - Leipzig - Erfurt - Frankfurt - Stuttgart (Berlin - Frankfurt ca. 3:45)
Linie 28.1: Berlin - Halle - Erfurt - Nürnberg - München (Berlin - München 4:18h)
Linie 50: Berlin - Braunschweig - Frankfurt (Flughafen oder Wiesbaden)
Linie 55: Dresden - Leipzig - Halle - Magdeburg - Hannover - KölnStunde 2:
Linie 28.2: Hamburg - Berlin - Leipzig - Erfurt - Nürnberg - Ingolstadt - München (ca. 4:25) (es sollen wohl beide B - M Linien über Ingolstadt fahren zum Thema Augsburg wollte Herr Rehkopf sic nicht äußern.)
Linie 50: Dresden - Leipzig - Erfurt - Fulda - Frankfurt
Linie 56: Leipzig - Hannover - EmdenDesweiteren gibt es zwei Linien, die man entsprechend der Nahcfrage entweder gar nicht, mit einzelnen Zügen, oder im Zwei Stunden-Takt betreiben kann/will.
...
L15: Berlin - Halle - Erfurt - Frankfurt
Fahren die Züge Berlin - Braunschweig - Frankfurt - Mannheim - Basel - Interlaken weiter wie bisher, also versetzt zur Linie 13/16/50nord/wieauchimmer?
Berlin - Schweiz bleibt wie bisher?
Bronnbach Bhf, Dienstag, 27.08.2013, 14:35 (vor 4608 Tagen) @ Splittergattung
bearbeitet von Bronnbach Bhf, Dienstag, 27.08.2013, 14:36
Die Frage nach der Durchbindung gen Basel habe ich mir auch schon gestellt. Und was ist mit den Linien 20 & 22?
Meine Vermutung:
Die neue Linie 11 fährt zukünftig zwischen Fulda und Frankfurt in der Trasse der heutigen (ebenfalls 2-stündlichen) ICE Linie 50.
Die ICE Linie 12 fährt zwischen Göttingen und Frankfurt in der Trasse der heutigen Linie 20.
Die neue ICE Linie 16 (so nenne ich sie) verkehrt zwischen Göttingen und Frankfurt auf der Trasse der heutigen Linie 22. Die Linie 22 (Hamburg-Stuttgart) entfällt zudem komplett.
Im Gegenzug wird die ICE Linie 20 (Hamburg-Frankfurt-Basel) auf einen Stundentakt verdichtet und verkehrt zwischen Göttingen und Mannheim in der Trasse der heutigen Linie 11/12 mit Korrespondenz in Mannheim zur dann stündlichen ICE Linie 42. Die ICE Linie 43 (Köln-Mannheim-Basel) entfällt.
Dadurch ergäbe sich die Möglichkeit die neue Linie 20 stündlich alternierend ab Basel nach Zürich oder Bern zu führen und die verbleibenden, schweiztauglichen ICE 1 auf diese eine Linie zu konzentrieren. Denn alle anderen ICE Linien sollen auf die 12-teiligen ICX umgestellt werden (mit ICE-T auf Linie 50 während der Übergangszeit). Die ICE 3er fahren nur noch die Linien 41,42 und können so in München auf die Sprinter Linie 8 wechseln.
Hier nochmals schematisch dargestellt;
Stunde 1
Linie 16neu: Berlin - Braunschweig - Frankfurt (Flughafen oder Wiesbaden) (Trasse ab Göttingen der heutigen Linie 22)
Linie 11neu: Hamburg - Berlin - Leipzig - Erfurt - Frankfurt - Stuttgart (Berlin - Frankfurt ca. 3:45) (Trasse ab Fulda der heutigen Linie 50)
Linie 20neu: Hamburg - Hannover - Frankfurt - Mannheim - Basel - Zürich (Trasse ab Göttingen der heutigen Linien 11/12) Korrespondenz in Mannheim zur Linie 42
Stunde 2
Linie 12neu: Berlin - Braunschweig - Frankfurt-Mannheim-Basel (Trasse ab Göttingen der heutigen Linie 20)
Linie 50: Dresden - Leipzig - Erfurt - Fulda – Frankfurt (Trasse ab Fulda der heutigen Linie 50)
Linie 20neu: Hamburg - Hannover - Frankfurt - Mannheim - Basel - Zürich (Trasse ab göttingen der heutigen Linie 11/12) Korrespondenz in Mannheim zur Linie 42
Für Gedankenfehler bin ich sehr aufgeschlossen.
Berlin - Schweiz bleibt wie bisher?
Splittergattung, Dienstag, 27.08.2013, 19:53 (vor 4608 Tagen) @ Bronnbach Bhf
Die neue ICE Linie 16 (so nenne ich sie) verkehrt zwischen Göttingen und Frankfurt auf der Trasse der heutigen Linie 22. Die Linie 22 (Hamburg-Stuttgart) entfällt zudem komplett.
...
Für Gedankenfehler bin ich sehr aufgeschlossen.
Na dann mal los, einen habe ich gefunden: Die Idee würde Abfahrten südwärts in Göttingen (und damit auch in Braunschweig) etwa zur Minute 15 erfordern. Demnach müsste es aber eine Zugbegegnung zur vollen Stunde zwischen Wolfsburg und Braunschweig geben (bisher in Braunschweig). Die Strecke ist aber nur eingleisig und der zweigleisige Ausbau ist zwar angedacht, aber ich glaube nicht, dass das bis 2018 was wird. Außerdem wären damit in Braunschweig viele Anschlüsse aus Berlin weg, es bliebe eigentlich nur noch der RE nach Hannover.
Berlin - Schweiz bleibt wie bisher?
ICE-TD, Dienstag, 27.08.2013, 20:19 (vor 4608 Tagen) @ Bronnbach Bhf
Warum willst du die Taktlage deiner Linie 16 verschieben? Es macht doch viel mehr Sinn sie in der Trasse der heutigen Linie Berlin-Kassel-Frankfurt-Stuttgart-München zu fahren und somit bis Frankfurt im Stundentakt mit der verbleibenden Linie Berlin-Kassel-Frankfurt-Basel.
Berlin - Schweiz bleibt wie bisher?
ICE-TD, Dienstag, 27.08.2013, 20:54 (vor 4608 Tagen) @ Bronnbach Bhf
In deinen Linien fehlt eine Verbindung von Frankfurt Hbf über Mannheim-Stuttgart nach München, ich glaube kaum das man den Verkehr nur noch über die Linie 41 leitet oder über eine Umsteigeverbindung im Flughafen, Mannheim oder Stuttgart. Vielleicht fährt man die Linie 20 nicht im Stundentakt nach Basel, sondern 2-stündlich über Stuttgart nach München, und da könnte dann auch wieder die Line 43 ins Spiel kommen nach Basel als Umsteigeverbindung in Mannheim zur Linie 20.
Berlin - Schweiz bleibt wie bisher?
martin.elsner, Mittwoch, 28.08.2013, 11:07 (vor 4607 Tagen) @ Bronnbach Bhf
Hallo!
Warum soll denn die Linie 43 entfallen? Wenn das käme müßte ich mir einen neuen Job suchen, eine Umstiegvariante in Mannheim in zu unsicher, siehe aktuell ICE513 auf ICE275, da ist die Quote bestimmt nur bei 70% das der Anschluss klappt.
Gruß
Martin
Berlin - Schweiz bleibt wie bisher?
ICE-TD, Mittwoch, 28.08.2013, 11:58 (vor 4607 Tagen) @ martin.elsner
Abwarten, das jetzige System mit den 2-stündl. Diektverbindungen und dazwischen einer Umsteigeverbindung zur Verbindung der Räume Kassel-Frankfurt, Rhein/Ruhr mit Basel/Schweiz und Stuttgart/München ist eigentlich zu ideal um es kaputt zu machen.
Berlin - Schweiz bleibt wie bisher?
Bronnbach Bhf, Mittwoch, 28.08.2013, 12:55 (vor 4607 Tagen) @ ICE-TD
Dem stimme ich vorbehaltlos zu. Nur beruhen meine Überlegungen alleine darin, das zum einen die Linie 11 nur noch bis Stuttgart geführt werden soll (Siehe TO) und andererseits ICE 3er für den Sprinter M-B benötigt werden. Das war der Ausgang meiner Überlegung.
Sollten die Angaben der DB zur neuen Linie 11 ungenau gewesen sein, und die Linie 11 wird weiterhin nach München via Ulm geführt, dann passt es schon wieder mit der Korrespondenz in Mannheim. Vielleicht kappt man auch die Linie 41 oder 42 zwischen Köln und Dortmund und stellt am Frankfurter Flughafen eine bahnsteiggleiche Korrespondenz her, sodass z.B. die Linie 41 weiter nach Köln Deutz - Düsseldorf - Dortmund fährt, und die Linie 42 in Köln Hbf (wie die Linie 43) endet. Auch damit liessen sich ein paar ICE 3er freischaufeln. Wobei auch das suboptimal wäre. Denn bei 6 Sprinterpaaren pro Tag zwischen B und M benötigt man 5 Tfz. Das wird eng. Es sein denn die DB verzichtet beim Verlaro D auf die Mehrystemfähigkeit und begräbt ihre Londonpläne
Der Status Quo mit der Korrespondenz der Linien 11/12 & 42/43 in Mannheim ist eigentlich perfekt. Wünschenswert wäre alleine die Beschleunigung der Linie 22 (Hamburg-Frankfurt-Stuttgart) südlich von Frankfurt durch Wegfall des Haltes am Frankfurter Flughafen. Hier hoffe ich auf die Linie 47. Denn mit der Einführung der Linie 47 könnte diese den Airport Shuttle von/nach Stuttagrt übernehmen und die Fahrzeit Frankfurt-Stuttgart könnte um 10 Minuten reduziert werden. Da die ICE Linie 22 nur einen kurzen Stop in Mannheim einlegt könnte diese Verbindung beschleunigen.
Berlin - Schweiz bleibt wie bisher?
Mario-ICE, Mittwoch, 28.08.2013, 15:13 (vor 4607 Tagen) @ Bronnbach Bhf
Ich vermute das hier die Line 11 unzureichend wiedergegeben wurde und man nur deutlich machen wollte, dass man jetzt auch Stuttgart aus dem mitteldeutschen Raum direkt erreicht. Es hieß ja eigentlich mal, dass man nicht grundlegend alles komplett neu stricken will und nur die neuen NBS einbindet. Angesichts eines zukünftigen Durchgangsbahnhofs in Stuutgart kann ich mir ein enden der Linie dort eher weniger vorstellen.
Nur ein Zug pro Stunde auf SFS Nürnberg-Erfurt
Alphorn (CH), Dienstag, 27.08.2013, 13:22 (vor 4608 Tagen) @ MvG
Die Annahmen aus dieser Netzgrafik (letzte Seite) scheinen sich grob (habs noch nicht genau angeschaut) bewahrheitet zu haben: Ein Zug pro Stunde auf Nürnberg-Erfurt, zwei Züge pro Stunde Erfurt-Halle/Leipzig.
Für Erfürt-Halle/Leipzig scheinen die Voraussagen annähernd eingetroffen zu sein (es sollten zweieinhalb Züge pro Stunde verkehren), für Nürnberg-Erfurt aber nicht (zwei vorgesehen). Wäre letztere gebaut worden, wenn man diese Zahlen schon gekannt hätte?
Nur ein Zug pro Stunde auf SFS Nürnberg-Erfurt
ALR997, Dienstag, 27.08.2013, 13:37 (vor 4608 Tagen) @ Alphorn (CH)
So in etwa sieht die Planung m.W. aus. In ergänzung gibts dann den Sprinter aber so weit ich weiss war immer von 1 Zug pro Stunde ausgegangen (also nicht immer! Am anfang war ja noch der IR geplant)
Hätte, wäre, wenn...
ICE-T-Fan, Dienstag, 27.08.2013, 13:50 (vor 4608 Tagen) @ Alphorn (CH)
bearbeitet von ICE-T-Fan, Dienstag, 27.08.2013, 13:51
Wäre letztere gebaut worden, wenn man diese Zahlen schon gekannt hätte?
Ohne die NBS Erfurt-Ebensfeld würde auf der NBS Erfurt-Halle/Leipzig unterm Strich auch nur ein Zug pro Stunde fahren. Die eine NBS bedingt die andere. Im Gesamtpaket schneiden sie etwas schlechter als die NBS Würzburg-Hannover ab. Für sich alleine genommen dürfte die NBS Erfurt-Ebensfeld auch unterhalb der NBS Fulda-Würzburg liegen, da man dort keine Teilstrecke für andere Linien nutzen kann.
Ich für meinen Teil denke, dass ohne die Deutsche Teilung in Nord-Süd-Richtung nur die NBS Erfurt-Ebensfeld und die Y-NBS Hannover-Kassel-Frankfurt/Erfurt gebaut worden wären.
Würzburg hätte eine Spessart-NBS Frankfurt-Würzburg-Nürnberg bekommen.
Aber es ist nun einmal so wie es ist.
Nur ein Zug pro Stunde auf SFS Nürnberg-Erfurt
LeXuS, München, Dienstag, 27.08.2013, 13:53 (vor 4608 Tagen) @ Alphorn (CH)
Die Annahmen aus dieser Netzgrafik (letzte Seite) scheinen sich grob (habs noch nicht genau angeschaut) bewahrheitet zu haben: Ein Zug pro Stunde auf Nürnberg-Erfurt, zwei Züge pro Stunde Erfurt-Halle/Leipzig.
Danke für die Grafik, was mich wundert ist die elektrische Direkverbindung Leipzig - Hof - Regensburg. Ist das ein Planspiel oder etwas konkretes (soweit ich weiß ist auch Hof - Regensburg nicht elektrisch oder sehe ich das falsch?)
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FV mit RB Zügen - Dresden <-> Nürnberg machts möglich ...
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Nur ein Zug pro Stunde auf SFS Nürnberg-Erfurt
Mario, Dienstag, 27.08.2013, 14:07 (vor 4608 Tagen) @ Alphorn (CH)
bearbeitet von Mario, Dienstag, 27.08.2013, 14:07
Vielleicht gibt es ja später mal direkte ICEs Stuttgart-Nürnberg-Erfurt-Leipzig-Dresden oder Stuttgart-Nürnberg-Erfurt-leipzig/Halle-Berlin. Ginge viel schneller als über Frankfurt und wenn beide Linie als 2h-Linien alternierend gefahren würden, hätte man auch der NBS Ebensfeld-Erfurt 2 statt 1 Züge/h/Ri. und auf der NBS Erfurt-Leipzig/Halle 3 statt 2 Züge/h/Ri..
Mal schauen...
Nur ein Zug pro Stunde auf SFS Nürnberg-Erfurt
ALR997, Dienstag, 27.08.2013, 14:14 (vor 4608 Tagen) @ Mario
Ich glaube der Vorschlag kam vor kurzem schon einmal. Er war eigentlich daraus erwachsen dass man doch Ulm besser anbinden soll (warum weiss ich auch nicht ;-) ) aber jemand hat es da bereits mal vorgeschlagen
Nur ein Zug pro Stunde auf SFS Nürnberg-Erfurt
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 27.08.2013, 14:34 (vor 4608 Tagen) @ ALR997
Ich glaube der Vorschlag kam vor kurzem schon einmal. Er war eigentlich daraus erwachsen dass man doch Ulm besser anbinden soll (warum weiss ich auch nicht ;-) ) aber jemand hat es da bereits mal vorgeschlagen
Das war ich hier. Dazu braucht man aber auch die NBS Stuttgart-Ulm.
Ansonsten wäre aber Stuttgart-Aalen-Nürnberg-Berlin wohl schneller.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Mehr als nur ein Zug pro Stunde auf den SFSen
flierfy, Mittwoch, 28.08.2013, 02:03 (vor 4608 Tagen) @ Alphorn (CH)
Für Erfürt-Halle/Leipzig scheinen die Voraussagen annähernd eingetroffen zu sein (es sollten zweieinhalb Züge pro Stunde verkehren), für Nürnberg-Erfurt aber nicht (zwei vorgesehen). Wäre letztere gebaut worden, wenn man diese Zahlen schon gekannt hätte?
Die DB will zwischen Berlin und München ihren Modalsplit-Anteil verdoppeln. Allein diese Ambitionen werden sie dazu zwingen mehr als das eine Zugpaar, was heute dort verkehrt, auf die Strecke zu schicken.
Zum Einen werden auf jeden Fall Sprinter zwischen Berlin und München verkehren. Und ich bin mir sicher, dass die DB sich sehr viel Mühe damit geben und vieles andere dieser Strecke unterordnen wird. Die Strecke ist eine der meist-frequentierten Flugverbindungen Europas. Von diesem hoch-preisigen Speck wird sich die DB eine ganz dicke Scheibe abschneiden wollen.
Des Weiteren kann ich mir vorstellen, dass man freitags und sonntags Entlastungszüge einsetzt, die vielleicht München mit Dresden über Erfurt direkt verbinden.
Es wird also mehr als nur ein Zugpaar über jede der SFSen rollen. Vieles hängt allerdings auch davon ab, ob die DB auch genug Rollmaterial zur Verfügung haben wird und ob sie genug freie Trassen in die Fahrpläne einzubauen vermag. Gerade auf den Ausbaustrecken wird es da sehr knapp werden.
Zu den Fahrzeiten
ICE-T-Fan, Dienstag, 27.08.2013, 14:35 (vor 4608 Tagen) @ MvG
Vielleicht ist ein neuer Thread der Thematik doch eher angemessen ;)
Hallo, so jetzt endlich die Infos von der gestriegen Pressekonferenz. Alles in Allem recht unspektakulär.
Also konkret ging es dbei um die Einbindung der Hochgeschwindigkeitsstrecke Leipzig-Nürnberg.Stunde 1:
Die Fahrzeiten lassen womöglich Rückschlüsse auf die Halteschemata zu.
Linie 11: Hamburg - Berlin - Leipzig - Erfurt - Frankfurt - Stuttgart (Berlin - Frankfurt ca. 3:45)
Berlin - Leipzig -> 1h 05 min
Leipzig - Erfurt -> 40 min
---
1h 45 min
d.h. für Erfurt-Frankfurt bleiben dann noch 2 Stunden.
Zieht man Standzeit in Leipzig (5 min), Erfurt (4 min) und Fulda (2 min) ab, sind wir bei 1 Stunde 49 Minuten für Erfurt-Frankfurt. Heute sind es deutlich über zwei Stunden. Da sind weitere Zwischenhalte eher fraglich. Das wäre schon arg auf Kante genäht und m.E. so kaum fahrbar.
Linie 28.1: Berlin - Halle - Erfurt - Nürnberg - München (Berlin - München 4:18h)
Berlin - Halle -> 1h 10 min
Halle - Erfurt -> 32 min
Nürnberg - München -> 1h 05 min (Halt in Ingolstadt)
---
2h 36 min
d.h. für Erfurt-Nürnberg bleiben dann noch 1 Stunde 42 min.
Zieht man Standzeit in Halle (2 min), Erfurt (4 min) und Nürnberg (4 min) ab, sind wir bei 1 Stunde 32 Minuten für Erfurt-Nürnberg. Da ist sicherlich ein Halt in Erlangen und Bamberg eingerechnet.
Fernverkehrskonzept 2018
IC Königssee, Dienstag, 27.08.2013, 14:40 (vor 4608 Tagen) @ MvG
Danke für das Konzept:
Insbesondere die Sprinter finde ich toll und hoffe, dass man hier auch konsequent rast.
Ansonsten gibt es eigentlich keine besonderen Überraschungen, außer den nachvollziehbaren Kniff die Linie Frankfurt-Erfurt-Berlin mit der Linie Leipzig-Berlin-Hamburg zu verbinden.
Jetzt noch eine Frage zur Linie Berlin-Braunschweig-Franfurt. Zur 1 Stunde gibt es ja dort die bisherige Linie, die neu nach Wiesbaden verkehrt. Was ist zur anderen Stunde? Bleibt dort die ICE Linie Berlin-Basel-Interlaken? Denn ein 2h Takt wäre eine klarer Rückschritt.
MFG
IC Königssee
Fernverkehrskonzept 2018
ICE-T-Fan, Dienstag, 27.08.2013, 14:42 (vor 4608 Tagen) @ IC Königssee
Zitat aus Eröffnungsbeitrag:
der Stundentakt über Hidesheim wird erstmal nicht angetastet, obwohl man dort dann etwas langsamer ist.
;-)
Fernverkehrskonzept 2018
ALR997, Dienstag, 27.08.2013, 14:46 (vor 4608 Tagen) @ IC Königssee
bearbeitet von ALR997, Dienstag, 27.08.2013, 14:49
Ein Rückschritt: ja. Aber es bleibt die Frage ob allein Braunschweig diesen Stundentakt braucht.
Wolfsburg ist schon heute gut angebunden an Berlin
Göttingen, Kassel hat noch den IC-Verkehr
Und ab Fulda kommen ja auch wieder Züge der neuen Mitteldeutschen Achse hinzu
Also wofür noch den Stundentakt in Brauschweig (das sage ich aus der Sicht einiger sehr provokant, aber rechtfertigt dieser eine Bahnhof die weitere ICE-Linie?)
ps: in der HVZ ist das was anderes. Verstärkerfahrten werden sicherlich bleiben
Ergänzung: schade, mir scheint ICE-T-Fan war schneller ;-) und er hatte auch noch recht
Fernverkehrskonzept 2018
Obitwo, Trier / Braunschweig, Dienstag, 27.08.2013, 15:38 (vor 4608 Tagen) @ ALR997
Wenn die DB AG mit dem neuen Konzept gleich wieder woanders Kapazitäten abbaut, wäre das sicher keine gute Presse.
Außerdem gibt es genug Fahrgäste die nicht nur von Braunschweig oder Wolfsburg nach Berlin und umgekehrt wollen, sondern auch von und nach Hildesheim, Göttingen, Kassel usw.
Vielleicht will die DB AG auf lange Sicht sogar mehr Fahrgäste befördern und nicht nur die gleiche Anzahl über andere Strecken? Wäre zwar ein neuer Ansatz, aber wer weiß;-)
Fernverkehrskonzept 2018
ICE-TD, Dienstag, 27.08.2013, 16:13 (vor 4608 Tagen) @ ALR997
Ein Rückschritt: ja. Aber es bleibt die Frage ob allein Braunschweig diesen Stundentakt braucht.
Wolfsburg ist schon heute gut angebunden an Berlin
Es geht ja nicht allein um Braunschweig. Die Städte Kassel, Göttingen, Braunschweig und Wolfsburg haben zusammen mit Sicherheit genug Fahrgastpotenzial für eine stündl. Verbindung in die Hauptstadt.
Fernverkehrskonzept 2018
Splittergattung, Dienstag, 27.08.2013, 19:56 (vor 4608 Tagen) @ ALR997
Also wofür noch den Stundentakt in Brauschweig (das sage ich aus der Sicht einiger sehr provokant, aber rechtfertigt dieser eine Bahnhof die weitere ICE-Linie?)
Ja. Man schaue sich als Präzedenzfall mal die Ein- und Aussteigerzahlen beim heutigen umleitungsbedingten Zweistundentakt auf der Strecke an: Allein damit könnte man einen eigenen 411er problemlos auslasten, das sind locker dreistellige Zahlen.
Fernverkehrskonzept 2018
IC Königssee, Dienstag, 27.08.2013, 14:51 (vor 4608 Tagen) @ IC Königssee
Ja das steht da, nur ich konnte nichts dazu finden. Vermutlich hat man die Linie aber nicht aufgelistet, weil sie sich nicht ändert.
Zur Nachfrage:
Braunschweig und Hildesheim haben ein gewisses Potenzial. Und dazu kommen Kassel und Göttingen, da ist schon einiges an Nachfrage. Und ob dort wirklich ein dicher IC-takt kommt, wage ich zu bezweifeln. Auch zwischen Kassel/Göttingen und Frankfurt sind 2 ICE Züge/h eigentlich Pflicht.
MFG
IC Königssee
Fernverkehrskonzept 2018
Reisender, München, Dienstag, 27.08.2013, 14:54 (vor 4608 Tagen) @ IC Königssee
Auch zwischen Kassel/Göttingen und Frankfurt sind 2 ICE Züge/h eigentlich Pflicht.
Meinst du etwa pro Stunde und Richtung? Also ein Halbstundentakt?
Fernverkehrskonzept 2018
IC Königssee, Dienstag, 27.08.2013, 17:22 (vor 4608 Tagen) @ Reisender
Ja, gibt es derzeit schon. Nur die Züge müssten besser vertaktet werden. So fährt in Richtung süden derzeit die Hamburger Züge etwa 20-25 Minuten nach den Berlinern. In der Gegenrichtung aber fährt Hamburg um :58 und Berlin um :13 aus Frankfurt. Der Berliner braucht nämlich 10 Minuten länger und ist in Kassel also wieder 20-25 Minuten nach dem Hamburger Zug. Ich tendiere jedoch dazu, eher die Abfahrtszeiten als die Ankunftszeiten zu synchronsieren.
MFG
IC Königssee
Fernverkehrskonzept 2018
bravoks, Dienstag, 27.08.2013, 17:40 (vor 4608 Tagen) @ Reisender
Auch zwischen Kassel/Göttingen und Frankfurt sind 2 ICE Züge/h eigentlich Pflicht.
Meinst du etwa pro Stunde und Richtung? Also ein Halbstundentakt?
Schon heute gibt es 2-3 Züge pro Stunde und Richtung zwischen Kassel und Frankfurt. Hinzu kommt natürlich noch der IC und der RE über die Main-Weser-Bahn. Leider ist das Angebot nicht sauber vertaktet, sowohl via Fulda als auch via Marburg nicht.
Mal eine dumme Frage
Reisender, München, Dienstag, 27.08.2013, 14:50 (vor 4608 Tagen) @ MvG
Hallo, so jetzt endlich die Infos von der gestrigen Pressekonferenz. Alles in Allem recht unspektakulär.
Mal eine dumme Frage: waren auf dieser Pressekonferenz eigentlich auch Pressevertreter? Ich habe nämlich zu diesem Thema bislang keinen einzigen Zeitungsartikel gefunden. Oder interessiert dieses Fernverkehrskonzept die Medien etwa nicht?
Presse: man lese...
bskf, Dienstag, 27.08.2013, 14:56 (vor 4608 Tagen) @ Reisender
Fernverkehrskonzept 2018
ICE-TD, Dienstag, 27.08.2013, 17:14 (vor 4608 Tagen) @ MvG
Wo sollen denn die ICE 3 für die Linien herkommen, von den jetzigen ICE3-Linien kann man kaum welche abziehen, bleiben die paar 407er, aber die werden kaum reichen. Na mal schauen was von dem Konzept in 4 Jahren Wirklichkeit wird...
Fernverkehrskonzept 2018
Bronnbach Bhf, Dienstag, 27.08.2013, 17:37 (vor 4608 Tagen) @ ICE-TD
Ich hatte es schon weiter oben geschrieben.
Ich gehe davon aus, das die ICE Linie 43 (Köln-Basel) gestrichen wird, zugunsten einer stündlichen Linie (Bern/Zürich) - Basel - Frankfurt - Hamburg. Auf diese Linie wird man die schweiztauglichen ICE 1er ihr Gnadenbrot fristen lassen.
Im Gegenzug verkehrt die Linie 42 mit den ICE 3ern dann stündlich zwischen Dortmund - Mannheim - München mit Korrespondenz zu den o.g. Basel ICE´s in Mannheim.
Die 2 stündliche ICE Linie 47 (Stuttgart-Köln) wird wohl im stündlichen Wechsel mit einem 2-stündlichen Kurzpendel der ICE Linie 49 (Frankfurt-Köln) die Unterwegshalte auf der KRM bedienen. Das sollte umlauftechnisch mit Kurzwende in Köln gut passen.
Dadurch das die beiden mit den ICE 3er betriebenen Durchmesserlinien 41 & 42 von/nach München verkehren, können diese in München auf den Sprinter nach Berlin wechseln.
Auch denke ich, das man dabei voraussetzt, das bis dahin der Achstausch abgeschlossen ist, und aufgrund längerer Warungsintervalle die Verfügbarkeit wieder steigt.
Am besten wäre natürlich, wenn die DB zusätzlich den Frankreich Verkehr komplett dem TGV überlässt und sich mit den 406ern auf Brüssel und Amsterdam konzentriert und hier die Fahrzeugverfügbarkeit zusätzlich erhöht.
Fernverkehrskonzept 2018
ICE-TD, Dienstag, 27.08.2013, 17:48 (vor 4608 Tagen) @ Bronnbach Bhf
Ich glaube nicht das man die Direktverbindung Rhein/Ruhr - Basel streicht und man nur noch mit Umsteigen in Richtung Schweiz kommt. Ich denke es bleibt bei der 2-stündl. Linie Berlin-Kassel-Frankfurt-Basel. In der anderen Stunde fährt ja dann die (falsche) Linie 50 Berlin - Kassel - Frankfurt, und da diese offensichtlich zum Flughafen führen soll besteht hier vermutlich Anschluß an die Linie 43. Bleibt bei dem Szenario nur die Frage was bei der Linie 43 dann der Anschluß in Mannheim Richtung Stuttgart/München ist, eventuell die etwas zeitlich verlegte Linie Hamburg - Frankfurt - Stuttgart, dann vielleicht verlängert nach München?
Fernverkehrskonzept 2018
Bronnbach Bhf, Dienstag, 27.08.2013, 17:54 (vor 4608 Tagen) @ ICE-TD
Schau mal hier rein, da hatte ich alle Linien mal zusammen betrachtet (oder besser gesagt es versucht): http://www.ice-treff.de/index.php?id=246910
Durch die Führung der Linie 11 nur bis Stuttgart ergeben sich für mich mehr Fragen als Antworten. Da spielen viele Faktoren rein. Will man den Verkehr in die Schweiz kappen, ja oder nein? Denn nur die ICE 1er dürfen in der Schweiz fahren. Für ICX und ICE 3 ist in Basel SBB Schluß. Dazu die ETCS Problematik auf der VDE 8 sowie die knappe Fahrzeugflotte der ICE 3er. Da wird man manchen Zopf abschneiden (müssen).
Fernverkehrskonzept 2018
ICE-TD, Dienstag, 27.08.2013, 18:07 (vor 4608 Tagen) @ Bronnbach Bhf
Ich glaube trotzdem nicht an den Entfall der Direktverbindung Köln-Basel. Naja, warten wir`s ab, das letzte Wort über die Linienführungen ist mit Sicherheit eh noch nicht gesprochen.
Fernverkehrskonzept 2018
Twindexx, St. Gallen (CH), Dienstag, 27.08.2013, 18:14 (vor 4608 Tagen) @ Bronnbach Bhf
Hoi,
Will man den Verkehr in die Schweiz kappen, ja oder nein?
Da ist man doch mit Blick auf ICE 78/79 schon auf bestem Weg. Aber eigentlich sollte bekannt sein, dass man da südlich des Rheins nicht tatenlos dabei zusehen wird.
Denn nur die ICE 1er dürfen in der Schweiz fahren. Für ICX und ICE 3 ist in Basel SBB Schluß.
Falsch. Sämtliche ICx-Zwölfteiler werden für einen CH-Einsatz ausgerüstet und zugelassen.
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Fernverkehrskonzept 2018
Bronnbach Bhf, Dienstag, 27.08.2013, 18:29 (vor 4608 Tagen) @ Twindexx
Falsch. Sämtliche ICx-Zwölfteiler werden für einen CH-Einsatz ausgerüstet und zugelassen.
Ich war der Meinung das mit der Bestelländerung auch die Auslandszulassung wegfallen würde (einschließlich AT & CH). Wieder was gelernt, Du bist näher dran.
Ein Wegfall der Linie 43 ist Mist, da sind wir uns einig. Aber das offenbarte Konzept wirft halt mehr Fragen als antworten auf. Da müssen wir uns wohl gedulden.
Fernverkehrskonzept 2018
Twindexx, St. Gallen (CH), Dienstag, 27.08.2013, 18:46 (vor 4608 Tagen) @ Bronnbach Bhf
Hoi,
Ich war der Meinung das mit der Bestelländerung auch die Auslandszulassung wegfallen würde (einschließlich AT & CH). Wieder was gelernt,
Das verhält sich mit den Länderzulassungen wie folgt:
12-teiler: D-A-CH
7-teiler: D-A
Weggefallen ist bei den Siebenteilern die NL-Ausstattung.
Da Deutschland, Österreich und die Schweiz dieselbe Fahrleitungsspannungen haben, ist das alles kein wirkliches Problem. Für die Schweiz braucht man nur eine ETCS-Ausrüstung, welche die Fahrzeuge sowieso schon haben werden, und schmalere Stromabnehmer, was aber nicht wirklich ein Problem darstellt. Bei den Siebenteilern verzichtet man einfach wohl mangels Bedarf auf die schmaleren Stromabnehmer.
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
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ICE-TD, Dienstag, 27.08.2013, 19:09 (vor 4608 Tagen) @ Twindexx
Für die Schweiz braucht man nur eine ETCS-Ausrüstung, welche die Fahrzeuge sowieso schon haben werden,
Brauchen die Züge keine ZUB121 und Integra mehr? Sind bis dahin alle Strecken mit ETCS ausgerüstet?
Fernverkehrskonzept 2018
Twindexx, St. Gallen (CH), Dienstag, 27.08.2013, 19:15 (vor 4608 Tagen) @ ICE-TD
Hoi,
Brauchen die Züge keine ZUB121 und Integra mehr? Sind bis dahin alle Strecken mit ETCS ausgerüstet?
Ab Ende 2017, so der Plan an dem man fleissig am Arbeiten ist, wird ETCS flächendeckend verfügbar sein. Die ersten ICx kommen ebenfalls nicht früher ;-)
Auch die DB-IC-Dosto für die Gäubahn-IC nach Zürich werden kein ZUB121 und Integra-Signum mehr erhalten.
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
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ALR997, Dienstag, 27.08.2013, 17:37 (vor 4608 Tagen) @ ICE-TD
Wenn man davon ausgeht dass 3-4 Stück jeweils für die Linien 47, 79a und 79b draufgehen. Was kommt dann noch an geplanten Einsätzen? Mindestens 5 Reservezüge wären dann vorhanden aber alle 5 an die Seite zu stellen...?
Fernverkehrskonzept 2018
ICE-T-Fan, Dienstag, 27.08.2013, 18:13 (vor 4608 Tagen) @ ALR997
Momentan dürften eh nur ganze drei ICE3-Triebzüge auf diese NBS, nämlich 4602, 4610 und 4651.
Fernverkehrskonzept 2018
Twindexx, St. Gallen (CH), Dienstag, 27.08.2013, 18:17 (vor 4608 Tagen) @ ICE-T-Fan
bearbeitet von Twindexx, Dienstag, 27.08.2013, 18:17
Hoi,
Momentan dürften eh nur ganze drei ICE3-Triebzüge auf diese NBS, nämlich 4602, 4610 und 4651.
Der Auftrag, 50 403er mit ETCS auszurüsten, wurde vor eineinhalb Jahren an Alstom vergeben, zusammen mit dem Auftrag für die ICE-T. Ich nehme an, die ICE 3 werden folgen, nachdem die ETCS-Ausrüstung der ICE-T abgeschlossen ist.
Grüsse aus der Ostschweiz.
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Fernverkehrskonzept 2018
Bronnbach Bhf, Dienstag, 27.08.2013, 18:16 (vor 4608 Tagen) @ ALR997
Wenn man z.B. 6 Sprinterzüge pro Tag und Richtung fahren will, dann benötigt man mindestens 5 ICE 3er (bei Einfachtraktion).
Hier mal der Versuch eines Umlaufplanes:
Umlauf München ab Berlin an Berlin ab München an
1 06:00 09:45
2 08:00 11:45
3 05:45 09:30 10:00 13:45
4 07:45 11:30 14:00 17:45
5 09:45 13:30 16:00 19:45
1 11:45 15:30 18:00 21:45
2 15:45 19:30
3 17:45 21:30
Dazu käme dann eigentlich noch ein Reserve Tfz für Berlin. Die Langwende in München wird für Tausch der Tfz mit der Linie 41/42 genutzt. Soweit die Theorie
Was ist mit Frankfurt-Dresden?
JumpUp, Dienstag, 27.08.2013, 20:23 (vor 4608 Tagen) @ MvG
Künftig alle zwei Stunden direkt? Derzeit wird die Verbindung doch im Stundentakt mit Lücken gefahren, weshalb bleibt es nicht dabei?
Und Leipzig-Dresden?
JumpUp, Dienstag, 27.08.2013, 20:25 (vor 4608 Tagen) @ JumpUp
Die Strecke hat künftig einen Fernzug pro Stunde, das ist aktuell doch viel mehr?!
Und Leipzig-Dresden?
Alexander, Dienstag, 27.08.2013, 20:33 (vor 4608 Tagen) @ JumpUp
Hi,
nein Dresden - Leipzig hat schon ewig einen Stundentakt.
Bis zur Anschaltung der Neigetechnik stündlich Dresden - Frankfurt.
Danach gab es verschiedene Übergangskonzepte, was eigentlich immer gleich geblieben ist war aller 2 Stunden Dresden - Frankfurt.
Dazwischen gibt es einen 2 Stundentakt Dresden - Leipzig (meist weiter Richtung Magdeburg) als IC.
Viele Grüße
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
Was ist mit Frankfurt-Dresden?
ICE-T-Fan, Dienstag, 27.08.2013, 20:32 (vor 4608 Tagen) @ JumpUp
Stundentakt? Welcher Stundentakt?
Nur mal so zur Erinnerung aus Eisenacher Perspektive:
Stunde 6 -> ICE 1516 nach Hamburg
Stunde 7 -> ICE 1553 von Eisenach nach Dresden
Stunde 8 -> IC 2153 nach Leipzig
Stunde 9 -> ICE 1555 nach Dresden
Stunde 10 -> IC 2355 nach Binz, ICE 1745 nach Dresden (ohne Anschluss von 2355)
Stunde 11 -> ICE 1557 nach Dresden
Stunde 12 -> IC 2157 nach Leipzig
Stunde 13 -> ICE 1559 nach Dresden
Stunde 14 -> IC 2159 nach Dresden
Stunde 15 -> ICE 1651 nach Dresden
Stunde 16 -> IC 2251 nach Leipzig
Stunde 17 -> ICE 1653 nach Dresden
Stunde 18 -> IC 2151 nach Dresden, IC 2253 nach Dresden
Stunde 19 -> ICE 1655 nach Dresden
Stunde 20 -> IC 2255 nach Leipzig
Stunde 21 -> ICE 1657 nach Dresden
Stunde 22 -> IC 2257 nach Leipzig
Stunde 23 -> ICE 1659 nach Erfurt
Von Frankfurt aus fahren derzeit nur 9 von 20 Zügen direkt von Frankfurt nach Dresden. Das ist nicht einmal die Hälfte. Bei ICE 1745 hinwärts und ICE 1746 rückwärts wird der Anschluss verpasst, da hat man nicht einmal eine Umsteigeverbindung.
Fernverkehrskonzept 2018 - LVZ online
Mario-ICE, Mittwoch, 28.08.2013, 00:51 (vor 4608 Tagen) @ MvG
Hier ergänzend ein entsprechender Link:
http://www.lvz-online.de/nachrichten/mitteldeutschland/bahn-startet-ost-offensive-im-fe...
Weitere Medienmeldungen
ICE-T-Fan, Sonntag, 01.09.2013, 22:18 (vor 4603 Tagen) @ Mario-ICE
Fernverkehrskonzept 2018 - Mein Senf
Holger2, Mittwoch, 28.08.2013, 02:04 (vor 4608 Tagen) @ MvG
bearbeitet von Holger2, Mittwoch, 28.08.2013, 02:06
Hallo,
grundsätzlich ist die Linienführung nicht neu, siehe hier.
Aber ein paar interessante Details gibt es schon - wobei wir den offiziellen Pressetext abwarten sollten:
1. Stuttgart - Frankfurt - Berlin - Hamburg
Die Fahrzeiten sind mit dem Knoten Erfurt weitgehend festgelegt. Da es im Westen keine größeren Änderungen geben wird, gestaltet sich der Fahrplan wohl so:
Frankfurt 12:12 - Fulda 13:07 - Eisenach 13:59 - Erfurt 14:25
Somit liegt der Zug genau auf der heutigen Trasse der heutigen Linie 11 und heißt ja auch so. Wahrscheinlich wird der Nordast der Linie 11 also einfach umgeklappt, so dass der Zug in Wirklichkeit sogar aus München kommt.
2. Interlaken - Braunschweig - Berlin
Dieser Zug muss dann überhaupt nicht angefasst werden, er fährt einfach in seiner heutigen Fahrlage:
Frankfurt 11:13 - Fulda 12:11 - Braunschweig 13:58 - Berlin 15:15
3. Wiesbaden - Frankfurt - Braunschweig - Berlin (heutige Linie 50.2)
Problematisch ist allerdings die Eintaktung dieses Zuges. Es würde evtl. Sinn machen, dass dieser Zug wenige Minuten nach der Linie 11 abfährt, also etwa:
Frankfurt 12:16 -...- Berlin 16:15
Die geringere Fahrzeit kann durch Auslassen des Halts in Wolfsburg oder durch besseres Beschleunigungsvermögen (neue Züge) kompensiert werden. Hierdurch würde ein Knoten in Frankfurt entstehen.
4. Frankfurt - Dresden (heutige Linie 50.1)
Auch hier wäre die Eintaktung in Linie 12 problematisch. Andererseits kann der Zug in Erfurt auch hinter der Linie 28 eintreffen, da beide Linien bis Leipzig gebündelt fahren. Fraglich wäre in diesem Fall, ob in Leipzig ein Knoten eingerichtet werden könnte. Das würde sogar noch für einen Halt in Hersfeld oder Gotha reichen. Auch dieser Zug könnte wie bisher vom Frankfurter Flughafen kommen.
Frankfurt 11:16 - Fulda 12:11 - Eisenach 14:06 - Erfurt 14:32
Holger
Fernverkehrskonzept 2018: Jena
bskf, Mittwoch, 28.08.2013, 08:52 (vor 4607 Tagen) @ MvG
Hallo,
ich bin mir nicht sicher, ob das schon genannt wurde:
Jena wird zum Ausgleich des Verlusts der ICE-Linien je zwei FV-Verbindungen (also IC) morgens und abends erhalten. Ob "nur" oder "immerhin" ist Ansichtssache.....
(Thüringer Allgemeine)
Grüße,
bskf
Fernverkehrskonzept 2018: Jena
ICE-T-Fan, Mittwoch, 28.08.2013, 09:13 (vor 4607 Tagen) @ bskf
Fahrzeit über Halle und Leipzig
Frank Winkel, Mittwoch, 28.08.2013, 16:47 (vor 4607 Tagen) @ MvG
Wie unterschiedlich die Fahrzeiten über Halle und Leipzig sein werden, wird man sehen.
Die gleiche Situation gibt es auch mit den ICE-Linien 11 und 22 zwischen Frankfurt am Main Hbf und Mannheim Hbf: Die Linie 11 fährt direkt und die Linie 22 macht einen Abstecher mit Fahrtrichtungswechsel zum Frankfurter Flughafen. Die Linie 22 braucht 12 Minuten länger.
Fernverkehrskonzept 2018
Mario, Mittwoch, 28.08.2013, 17:42 (vor 4607 Tagen) @ MvG
Warum keine Direkte IC/ICE-Linie Stuttgart-Nürnberg-Berlin? Gerade durch die Eröffnung der NBS Ebensfeld-Erfurt-Leipzig/Halle hätte man doch endlich die Chance gehabt, folgende Linien zu kreieren:
- ICE/IC: Stuttgart-Nürnberg-Erfurt-Halle-Berlin
- ICE/IC: Stuttgart-Nürnberg-Erfurt-Leipzig-Dresden
Wenn man wie jetzt im Laufen die Strecke Stuttgart-Nürnberg bald noch etwas schneller befahren kann, dass wären die Fahrzeiten hier praktisch gleich zum Weg über Frankfurt. Dazu könnte man als angenehmen Nebeneffekt noch die NBS im Osten mehr auslasten, im Westen die frei gewordenen Trassen für zusätzliche Angebote nutzen und alles in allem damit ein deutlich besseres Paket schnüren.
Fernverkehrskonzept 2018
Mario-ICE, Mittwoch, 28.08.2013, 18:11 (vor 4607 Tagen) @ Mario
Warum keine Direkte IC/ICE-Linie Stuttgart-Nürnberg-Berlin? Gerade durch die Eröffnung der NBS Ebensfeld-Erfurt-Leipzig/Halle hätte man doch endlich die Chance gehabt, folgende Linien zu kreieren:
- ICE/IC: Stuttgart-Nürnberg-Erfurt-Halle-Berlin
- ICE/IC: Stuttgart-Nürnberg-Erfurt-Leipzig-DresdenWenn man wie jetzt im Laufen die Strecke Stuttgart-Nürnberg bald noch etwas schneller befahren kann, dass wären die Fahrzeiten hier praktisch gleich zum Weg über Frankfurt. Dazu könnte man als angenehmen Nebeneffekt noch die NBS im Osten mehr auslasten, im Westen die frei gewordenen Trassen für zusätzliche Angebote nutzen und alles in allem damit ein deutlich besseres Paket schnüren.
Das Zauberwort heißt du brauchst Züge, die "die Sprache der neuen Strecke" verstehen, also ETCS. Darin sehe ich das Hauptproblem der neuen Infrastruktur. Deshalb wohl auch die verklausulierten Ankündigungen. Wenn man sich bis jetzt anschaut, wieviele Züge ETCS besitzen könnte da der Knackpunkt liegen. Wer sagt denn, das es keine Probleme beim Zulassungsverfahren mit den ICx geben wird? Strategisch gesehen könnte man ja ein Teil des bekanntgewordenen Linienplanes schon 2016 umsetzen, wenn man die entsprechenden Fahrzeuge hätte.
Insgesamt könnte man in der Tat von Stuttgart über Nürnberg nach Mitteldeutschland eine Linie aus der Taufe heben, die zum Beispiel die Altstrecke bedient. Jedoch wird das aus Konkurenzgründen zur NBS nicht passieren.
Ich habe heute einige Kommentare aus dem ostsächsischem Raum gelesen, die obwohl weit weg das VDE 8 kritisch sehen, auch diese gehören nicht zu den Gewinnern dieses Projekts, sieht man mal davon ab das man alle 2 Stunden direkt von Dresden an den Main 30 min schneller ist.
Fernverkehrskonzept 2018
flierfy, Mittwoch, 28.08.2013, 18:15 (vor 4607 Tagen) @ Mario
Warum keine Direkte IC/ICE-Linie Stuttgart-Nürnberg-Berlin? Gerade durch die Eröffnung der NBS Ebensfeld-Erfurt-Leipzig/Halle hätte man doch endlich die Chance gehabt, folgende Linien zu kreieren:
- ICE/IC: Stuttgart-Nürnberg-Erfurt-Halle-Berlin
- ICE/IC: Stuttgart-Nürnberg-Erfurt-Leipzig-DresdenWenn man wie jetzt im Laufen die Strecke Stuttgart-Nürnberg bald noch etwas schneller befahren kann, dass wären die Fahrzeiten hier praktisch gleich zum Weg über Frankfurt. Dazu könnte man als angenehmen Nebeneffekt noch die NBS im Osten mehr auslasten, im Westen die frei gewordenen Trassen für zusätzliche Angebote nutzen und alles in allem damit ein deutlich besseres Paket schnüren.
Das sind sicherlich Optionen für die Zukunft. Da sich jedoch andeutet, dass mit der Inbetriebnahme der SFSen die DB froh sein wird, wenn sie genug Fahrzeuge für das jetzt vorgestellte Konzept zusammen zu bekommen, ist an solche Linien erst einmal nicht zu denken.
Dazu kommt, dass die Strecke Bamberg-Nürnberg noch nicht fertig 4-gleisig ausgebaut sein wird. Und so werden in dem Bereich eben auch Trassen für allzu üppigen Fernverkehr erst einmal fehlen.
Augsburg?
ICE 1612, Mittwoch, 28.08.2013, 20:20 (vor 4607 Tagen) @ MvG
Hallo,
mit dem Konzept stellt sich wiederum die Frage nach der Anbindung Augsburgs.
Sollten tatsächlich beide Linien, 28.1 und 28.2, via NIM fahren, wird wohl nur die L25 alle zwei Stunden einen Anschluss nach Norden herstellen, zusammen mit dem AFX. Die Frage ist, in welcher Zeitlage der AFX verkehrt, und ob er wirklich zweistündlich verkehrt. Ideal wäre hierbei eine Lage
Augsburg-Donauwörth(00)-Treuchtlingen-Nürnberg(00),
weil dann die L28 im Knoten Nürnberg erreicht würde. Nachteil dieser Lage wären Aufenthaltszeiten von etwa 10 Minuten in Augsburg, um den AFX nicht aus dem Allgäu-Taktfahrplan zu werfen.
Quatsch wäre es jedenfalls, wenn in Nürnberg immer nur der 30er-Knoten erreicht würde,
weil dann die Fahrtzeitvorteile der SFS durch halbstündiges Warten in Nürnberg aufgefressen würden. (Ich unterstelle hierbei einfach mal, dass die Fernverbindungen nach Hamburg und Berlin von Augsburg aus gleichwertig sind.) Wobei sich hier sowieso die Frage stellt, ob die ganzen Regionalverbindungen im 30er-Knoten belassen werden, bei den wenigen FV-Anschlüssen (L25 und Wien-Nürnberg-Frankfurt/2h), die noch bleiben.
Persönlich fände ich aber die umgekehrte Variante besser - L28.2 via Augsburg und AFX nach Nürnberg mit Anschluss an L25.
Augsburg?
Reisender, München, Donnerstag, 29.08.2013, 15:26 (vor 4606 Tagen) @ ICE 1612
Sollten tatsächlich beide Linien, 28.1 und 28.2, via NIM fahren,
dann wäre dies ein Unsinn.
wird wohl nur die L25 alle zwei Stunden einen Anschluss nach Norden herstellen, zusammen mit dem AFX.
Der AFX wäre allerdings von der BEG bzw. dem Freistaat Bayern zu bestellen. Dazu haben die nicht unbedingt Lust, weil es aus bayerischer Sicht natürlich besser wäre, wenn DB Fernverkehr die Züge finanziert, die für eine vernünftige Anbindungs Augsburgs an den Fernverkehr notwendig sind.
Persönlich fände ich aber die umgekehrte Variante besser - L28.2 via Augsburg und AFX nach Nürnberg mit Anschluss an L25.
So war eigentlich bislang die Faktenlage. Dass die L28.2 nicht mehr über Augsburg verkehren soll, kann ich daher noch immer nicht ganz glauben.
?Netzgrafik
gus78, Samstag, 31.08.2013, 12:03 (vor 4604 Tagen) @ MvG
Gibt es irgendwo eine Netzgrafik zum neun Konzept?
FV-Konzept 2018: Nürnberg - Augsburg/Ingolstadt
naseweiß, Sonntag, 01.09.2013, 10:31 (vor 4603 Tagen) @ MvG
Danke an MvG für die Mitteilung!
Am interessantesten neben der neuen Durchbindung der L11 als S-Kurve Hamburg-Berlin-Erfurt-Frankfurt-Stuttgart ist in der Tat die fehlende Aussage zu Augsburg. Denn ich hatte folgende Symbiose angenommen:
- L28.2 über Augsburg (also Takt-ICE weniger schnell, aber größere Netzabdeckung)
- mehr als nur zwei Zugpaare Sprinter Berlin-München (DAS schnelle Angebot)
Gerade dadurch, dass die Takt-ICE weniger schnell wären, würde sich der Sprinter eher lohnen (weitere Zugpaare), da nur er besonders schnelle Fahrzeiten für Berlin-München böte. Eine L28.2 über Ingolstadt und Halle ist zwar nicht so schnell wie der Sprinter auf dem gleichen Laufweg, aber immerhin nur ca. 30 min langsamer (04:15 h statt 03:45 h). Über Augsburg wäre man dagegen insgesamt ca. 1 h langsamer, also ein sehr deutlicher Unterschied. Das Konzept scheint darauf ausgelegt zu sein, erstmal mit weniger Fahrzeugen auszukommen, weniger Umläufe für die Taktlinien L28.1/2, die so in München aufeinander wenden können (München an 05'-10' - München ab 50'-55' => 40-50 min Wendezeit), und weniger für die Sprinter.
.
Da hier so gerne verbissen über die Anbindung von Ingolstadt diskutiert wird, möchte ich noch auf Folgendes hinweisen. Es kommt nun also die L28.1/2 neuerdings genauso wie die L41.1/2 bisher schon in Nürnberg in einen (ungefähren) 00er-Knoten. Und beide Stundentakte sollen über Ingolstadt geführt werden, nichts davon über Augsburg. Prinzipiell wäre es also möglich, dass beide Stundentakte abwechselnd in Ingolstadt halten und durchfahren. Sie müssten in Nürnberg korrespondieren und der erste Zug führe dann ohne Halt schnell nach München weiter, während der zweite mit Halt Ingolstadt ca. 8 min später in München ankäme. So hätte Ingolstadt zweistündliche Direktverbindungen sowohl nach Erfurt-Berlin als auch nach Frankfurt-Köln. Trotzdem gäbe es für den Verkehr von/nach München auch für beide Richtungen zweistündlich die Ingolstadt-Durchfahrer.
Dagegen spricht natürlich, dass auf der L41.1/2 die 300 km/h schnellen ICE-W eingesetzt werden müssen, während die Höchstgeschwindigkeit der ICx der L28.1/2 vermutlich bei 250 km/h liegen wird. Somit ist anzunehmen, dass die L28.1/2 immer der L41.1/2 hinterherfahren wird (südwärts, nordwärst umgekehrt) und somit die L41.1/2 immer in Ingolstadt durchfährt, während die L28.1/2 immer hält. Und auf die zusätzliche, nicht umbedingt nötige Korrespondenz in Nürnberg kann so auch verzichtet werden. Denn, wenn man von der L41 nach Ingolstadt will, steigt man in die Nürnberg in die hinterherfahrende L28 um.
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Die Zeitlage Nürnberg(00)-Ingsolstadt(30) mit den entsprechenden Knoten wird durch die Doppelbelegung von L28 und L41 bedeutender als das bisher domminierende Schema Nürnberg(30)-Ingolstadt(00). Darauf wird früher oder später auch mit RV-Zeitlagen reagiert werden um weiterhin möglichst gute Anschlüsse zu erreichen. Entsprechende Umstellungen sind zu erwarten. Ob die L25.1/2 andererseits dann vollständig über Nürnberg-Ingolstadt fahren wird? Einerseits würde Augsburg bis auf Verstärker-IC und RV-Umstieg vollkommen nach Norden hin abgehängt, andererseits hätte man Lücken im 30-min-Takt München-Nürnberg.
Und von der auch immer wieder in den Raum geworfenen Route Berlin-Erfurt-Nürnberg-Stuttgart, die ggf. schneller sein könnte als der Weg über Frankfurt, ist auch nicht die Rede. Im Zusammenhang mit ICE-T-Einstatz (die ja auch nach 2018 irgendwo eingesetzt werden sollten) wäre hier eine schnöne Flügellinie möglich gewesen: Berlin-Nürnberg als Doppeltraktion, dann einzeln weiter nach Aalen-Stuttgart und Augsburg-München. Dazu auch in Berlin Verstärken/Schwächen, damit einzelne ICE-T nach Rostock oder Stralsund weiterfahren können.
Gruß an Alle,
naseweiß
--
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FV-Konzept 2018: Nürnberg - Augsburg/Ingolstadt
Bahn-Auto-Flug, Großraum Nürnberg, Sonntag, 01.09.2013, 11:07 (vor 4603 Tagen) @ naseweiß
bearbeitet von Bahn-Auto-Flug, Sonntag, 01.09.2013, 11:08
Demnächst fahre ich mit dem Eurospezial Nürnberg - München ohne Halt in Ingolstadt. Der Halt Ingolstadt nervt nur.
Bei Einladungen 1-3 Wochen vor dem Termin bekomme ich das mit dem Eurospezial leider nicht auf die Reihe.
Dann fahre ich mit dem Länderticket und dem Nürnberg-München-Express.
FV-Konzept 2018: Nürnberg - Augsburg/Ingolstadt
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 03.09.2013, 11:19 (vor 4601 Tagen) @ Bahn-Auto-Flug
Der Halt Ingolstadt nervt nur. (...)
Dann fahre ich mit dem Länderticket und dem Nürnberg-München-Express.
Der MNE steht dort sogar 11 Minuten und hat je nach Fahrlage noch 5-6 weitere Halte. ;-)
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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FV-Konzept 2018: Nürnberg - Augsburg/Ingolstadt
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Dienstag, 03.09.2013, 11:48 (vor 4601 Tagen) @ naseweiß
bearbeitet von 218 466-1, Dienstag, 03.09.2013, 11:52
Da hier so gerne verbissen über die Anbindung von Ingolstadt diskutiert wird, möchte ich noch auf Folgendes hinweisen. Es kommt nun also die L28.1/2 neuerdings genauso wie die L41.1/2 bisher schon in Nürnberg in einen (ungefähren) 00er-Knoten. Und beide Stundentakte sollen über Ingolstadt geführt werden, nichts davon über Augsburg. Prinzipiell wäre es also möglich, dass beide Stundentakte abwechselnd in Ingolstadt halten und durchfahren. Sie müssten in Nürnberg korrespondieren und der erste Zug führe dann ohne Halt schnell nach München weiter, während der zweite mit Halt Ingolstadt ca. 8 min später in München ankäme. So hätte Ingolstadt zweistündliche Direktverbindungen sowohl nach Erfurt-Berlin als auch nach Frankfurt-Köln. Trotzdem gäbe es für den Verkehr von/nach München auch für beide Richtungen zweistündlich die Ingolstadt-Durchfahrer.
Dagegen spricht natürlich, dass auf der L41.1/2 die 300 km/h schnellen ICE-W eingesetzt werden müssen, während die Höchstgeschwindigkeit der ICx der L28.1/2 vermutlich bei 250 km/h liegen wird. Somit ist anzunehmen, dass die L28.1/2 immer der L41.1/2 hinterherfahren wird (südwärts, nordwärst umgekehrt) und somit die L41.1/2 immer in Ingolstadt durchfährt, während die L28.1/2 immer hält. Und auf die zusätzliche, nicht umbedingt nötige Korrespondenz in Nürnberg kann so auch verzichtet werden. Denn, wenn man von der L41 nach Ingolstadt will, steigt man in die Nürnberg in die hinterherfahrende L28 um.
Wenn L28 und L41 im Blockabstand fahren, könnte die L41 ggf. in Ingolstadt doch durchfahren. Ich denke, die L28 wird nordwärts vor der L41 fahren, allerdings schon etwa 10 Minuten früher ab München, sodass die L41 nicht vorzeitig aufläuft.
Damit hätte man in beiden Richtungen stündlich von und nach Ingolstadt die Verbindung nach Berlin (direkt) und Essen (5 Min. Umstieg in Nürnberg).
Die Zeitlage Nürnberg(00)-Ingsolstadt(30) mit den entsprechenden Knoten wird durch die Doppelbelegung von L28 und L41 bedeutender als das bisher domminierende Schema Nürnberg(30)-Ingolstadt(00). Darauf wird früher oder später auch mit RV-Zeitlagen reagiert werden um weiterhin möglichst gute Anschlüsse zu erreichen. Entsprechende Umstellungen sind zu erwarten. Ob die L25.1/2 andererseits dann vollständig über Nürnberg-Ingolstadt fahren wird? Einerseits würde Augsburg bis auf Verstärker-IC und RV-Umstieg vollkommen nach Norden hin abgehängt, andererseits hätte man Lücken im 30-min-Takt München-Nürnberg.
Die Anschlüsse zum 30 Knoten in Ingolstadt wären mit L60 ja ganz gut. Viellecht wäre für agilis ein 30-90 Takt besser, um nicht nur die L25 oder L28, sondern beide abwechseld zu erreichen. Dann hätte der 30 Knoten auch einen Gegenzug zur L60, die ja je Richtung eine Stude versetzt in Ingolstadt fahren würde, was auf der Donautalbahn einen Stundentakt L60/agilis (30 Knoten) und im 2h Takt agilis (00 Knoten) ergeben würde.
Für die Paaralbahn und die Teuchtlinger RE wären 30-90 Takte ebefalls denkbar.
Und von der auch immer wieder in den Raum geworfenen Route Berlin-Erfurt-Nürnberg-Stuttgart, die ggf. schneller sein könnte als der Weg über Frankfurt, ist auch nicht die Rede. Im Zusammenhang mit ICE-T-Einstatz (die ja auch nach 2018 irgendwo eingesetzt werden sollten) wäre hier eine schnöne Flügellinie möglich gewesen: Berlin-Nürnberg als Doppeltraktion, dann einzeln weiter nach Aalen-Stuttgart und Augsburg-München. Dazu auch in Berlin Verstärken/Schwächen, damit einzelne ICE-T nach Rostock oder Stralsund weiterfahren können.
Karlsruhe-Stuttgart-Ulm-Ingolstadt-Nürnberg-Berlin L60/L28. Wäre superschnell, besonders mit der NBS Stuttgart-Ulm.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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