Besonnenheit und keine Generalisierung (Allgemeines Forum)

Mario, Montag, 18.06.2012, 12:37 (vor 5047 Tagen) @ guru61

Stell dir einfach mal vor, dass ein Zug sozusagen ausgeräumt wird und, wie es vorgekommen ist, die Einrichtung bei der Durchfahrt auf die Bahnhöfe geworfen wurden.
Das ist so vorgekommen!

Ja, es ist vorgekommen und das wird hier ja auch nicht angezweifelt. Nur sind deshalb nicht automatisch alle in Gruppen reisende Fußballfans genau so eingestellt. Es kam aber auch schon des öfteren vor, dass normale Leute die Zugbegleiter angegriffen haben. Soll man deshalb jedem, der in das Raster dieses Angreifers passt, dann genau so den Zutritt verweigern, nur weil ähnlich aussehende Typen schonmal was Böses angestellt haben?

Woher die Fussballfans die Arroganz hernehmen, dem Steuerzahler die Kosten für ihre Spiele aufzuhalsen, möchte ich gerne wissen!

Das bestimmen nicht die Fußballfans sondern das ist eine Vereinbarung zwischen der DFL, dem DFB, der UEFA, den Vereinen und der Polizei. Da hat der kleine Mann also nix mit zu tun. Aber ich für meinen Teil würde es absolut befürworten, dass die Vereine die Polizeikosten zu ihren Spielen in gewissem Rahmen selber tragen müssten, eben weil sie ja auch Veranstalter sind.

Wenn 3 Rechte in der Oeffentlichkeit demostrieren, nehmen die Zeitungen (zu Recht!) die grossen Buchstaben hervor! Wenn bei einem Fussballspiel der Schaden in die Hunderttausende geht, sollen wir mit den Achseln zucken?

Vandalen gehören klipp und klar betraft und da muss alles nach bestem Wissen und Gewissen geahndet werden - keine Frage. Nur ist es wie gesagt ein diskriminierender Ansatz, generell alle Fußballgruppen die normale Reise mit dem Zug zu verbieten. Denn die friedlichen Fans können ja schließlich nix dafür, dass ein paar andere Ärger machen. Hier in der Weise zu generalisieren ist ohne wenn und aber eine Diskriminierung.


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