(GUM) Aufruf zur Wachsamkeit (Allgemeines Forum)

GUM, Mittwoch, 16.05.2012, 15:34 (vor 5070 Tagen) @ Holger_HAM
bearbeitet von GUM, Mittwoch, 16.05.2012, 15:36

Danke für den interessanten Link! Ergänzungen dazu:

1.) Die zunehmenden Übergriffe sind leider ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, dass allerdings nicht die Bahn alleine sondern nur alle zusammen bekämpfen können. Von Seiten der Bahn gibt es drei Möglichkeiten, diese Situation in Zukunft zu entschärfen:

Die erste Maßnahme ist, keine Namensschilder mehr zu verwenden. Ein anderes Bahnunternehmen beschreibt in seinen aushängenden AGB ganz deutlich, dass der Fahrgast nicht das Recht hat den Namen des Zubs zu erfahren. Dort steht dann in etwa: Der Zangenabdruck auf dem Fahrschein reicht als Identifizierung.
Damit wird dem Krawallmacher die Möglichkeit (insbesondere in mittelgroßenb Städten) genommen zu sagen: Ich weiß ja wo Du wohnst. Wenn jemand einen häufigen Nachnamen hat ist dies eine leere Drohung. Aber ein DB Regio Mitarbeiter in (Mittelstadt) mit einem seltenen nachnamen kann da schon mal nachdenklich werden.

Schliesslich sind wir ja nicht beim Militär und in einem bewaffneten Luftkonflikt, wo es bei der Bodencrew auf jede Sekunde ankommt. Am Flugplatz sehe ich ein, dass alle Soldaten und Mitarbeiter "Namen" tragen und der Lieferant eben "Namen"&Firmenname.

Die Nicht mehr Verwendung von Namensschildern ist eine sehr effektive Schutzmaßnahme. Und außer Schilderherstellern und Umfragefirmen aus dem hohen Norden wird niemand diese Namensschilder vermissen.

Zweite Maßnahme: Begleitung aller Züge durch Personal Ist ja schon erwähnt worden!

2.) Eine Kultur des Hinsehens und der Wachsamkeit unter den Fahrgästen. Wer also den Beginn einer Eskalation sieht, der gibt dem Bundesbahn-Mitarbeiter seine Telefonnummer und sagt, dass er jederzeit als Zeuge zur Verfügung steht. Schreiben Sie also bitte auf Name, Zeuge, 01...... . Beispielsweise auf die Rückseite des FPN Blocks.
Effekt: Der Beschwerdeführer merkt superschnell, dass es keine Angelegenheit 1+1 gegen die Bahn-Mitarbeiter mehr ist. Sondern dass ein UNBETEILIGTER ZEUGE zur Verfügung steht.

So passiert in einem Zug der Produktgruppe C, als eine Schwarzfahrerin behauptete, der Kontrolleur hätte sie angefasst.

Also: Aufruf zur Wachsamkeit an alle und an kleine Korrekturen bei der Bahn.

Dies wäre mein Beitrag dazu!


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