Begrenzung liegt an Strecken und an Fahrzeugen (Allgemeines Forum)

Sese, Mittwoch, 25.04.2012, 09:13 (vor 5095 Tagen) @ Henrik

..und kommen in schöner Regelmäßigkeit vor. Gebrochene Schleifleisten gibt's immer wieder und so mancher Motor hat sich auch schonmal in Wohlgefallen aufgelöst, etwa auf der Rollbahn bei einer 101 oder beim ICE3MF auf dem Weg nach Frankreich.


..unabhängig von der Geschwindigkeit und sollte nicht sein, insofern war es ja klar falsch.

Wieso unabhängig von der Geschwindigkeit?
Beispiel Schleifleiste: Jeder Stromabnehmer ist so gestaltet, dass die Kontaktkraft mit zunehmender Geschwindigkeit steigt. Ebenso steigt mit zunehmender Geschwindigkeit die Standardabweichung von der mittleren Anpresskraft. Die Wahrscheinlichkeit, bei 400 km/h Kontaktkraftspitzen zu erreichen, die einen Bruch der Schleifleiste bewirken ist damit höher.
Beispiel Fahrmotor: Die rotierenden Elemente sind für eine gewisse Zentripetalbeschleunigung ausgelegt zzgl. Reserven. Die Bauteile eines bei 250 km/h betriebenen Motors werden also nicht so hoch ausgenutzt wie die Bauteile eines bei 400 km/h drehenden Motors.

Und natürlich sollten Radbrüche (^^) prinzipiell schon nicht möglich sein und in derartige Natürlichkeit und Häufung natürlich schon gar nicht.

Drum habe ich die bei meinem Zitat ja bewusst durch das Einfügen des Zeichens [...] auch ausgenommen.

Die Frage ist nur, welchen Einfluss hat das auf die Sicherheit und wie oft kommt es vor. Schleifleistenbrüche sind bestenfalls ärgerlich bis betriebsstörend und kommen dementsprechend oft vor. Bei auseinander fliegenden Motoren siehts schon etwas anderes aus, wie man am ICE3MF gesehen hat (Brandentwicklung), die kommen aber auch deutlich seltener vor.


^^

insofern eben falsch, ja.

Was ist falsch?

Die Aussage, dass man Messtechnik mitschleppt und Fehler erkennen und reagieren zu können, stimmt schon.


genau, stimmt.
mit "und" .....und nicht "um".^^

Was willst du damit aussagen?

Nicht umsonst ist etwa bei Abnahmefahrten die messtechnische Überwachung des Fahrzeugs gefordert, da keine Nachweise über die Sicherheit vorliegen - denn die sollen ja erst erbracht werden.


Genau, es werden Nachweise erbracht, für Berechnungen, die man eh bereits schon erstellt hat.
Würde es die nicht geben, würde es gar nicht erst auf die Schiene gelassen werden.

Das Gegenteil hat ICE-T-Fan ja auch nicht behauptet, oder?

Und wo ist nun mein Beitrag hin? ^^

Der steht immer noch hier. Oder was meinst du?

--
Grüße,
Sese


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