Reisebericht: Bebra und Eschwege (bebildert), Teil 2 (Reiseberichte)

AX-330, Freitag, 16.03.2012, 23:22 (vor 5118 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von AX-330, Freitag, 16.03.2012, 23:25

Moin,

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also auf den ersten, flüchtigen Blick sieht das aus wie eine Lehrtafel aus dem Horrorkabinett des EBA.

Was müssen die armen Kollegen auf dem Cantus da nur ertragen! Mit schöner Regelmäßigkeit scheinen sie in Nord-Nordhessen ein äußerst unangenehmes betriebliches Ereignis durchleiden zu müssen, was aufgrund seiner Häufigkeit (vielleicht aus Resignation gegenüber den unerbittlichen Gegebenheiten?) offenbar schon Eingang in die Verkehrsplanung ihres Unternehmens gefunden hat - man rechnet schon planmäßig mit einer

Zugtrennung in Eichenberg.

Klasse Titel für eine Geschichte aus dem Referat "Eisenbahners schlimmster Albtraum". Gerade in diesem Bahnhof wünsche ich das meinem ärgsten Feind nicht, am abgerissenen Zugteil die Handbremsen festdrehen zu müssen. Und der arme Fahrdienstleiter erst - mit schöner Regelmäßigkeit wird ihm mit Nothaltaufträgen über Funk der ganze Bahnhof lahmgelegt, nur weil es dem Cantus beim Flügelungsversuch wieder mal die Garnitur zerlegt. Schrecklich!

Spinnermodus aus, Klugscheißmodus an: Eine Zugtrennung bezeichnet die ungewollte Selbstzerlegung eines Zuges in mehrere, hoffentlich nur zwei, Einzelteile - aus welchem Grund auch immer. Bei einer Zugteilung macht man aus einem Zug zwei oder mehr, indem man die Kupplungen gewollt löst.

Genaugenommen sollte die Firma Cantus also eine Zugteilung in Eichenberg anstreben, und bitte keine (grusel!) Zugtrennung.

Klugscheißmodus aus

Schönen Gruß,
Andreas (der immer in Notlandungs-Brace-Haltung geht, wenn der Zugchef im ICE ankündigt, daß in Hamm eine Zugtrennung ansteht)


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