Maximaler Aufdruck von Punkten in der Wegeangabe (Fahrkarten und Angebote)

michael_seelze, Freitag, 06.01.2012, 22:33 (vor 5204 Tagen) @ ICE 1612

Ich kann dir hier nur von meinem Einzelfall berichten:

Vor einigen Wochen hatte ich eine NP-Fahrkarte Ebermergen-Donauwörth-Augsburg-Nürnberg-Darmstadt-Hemsbach, mit VIA: Donauw*(AN/N)*WUE*Darmstadt.
Ich habe mich dann an zwei verschiedenen DB-Schaltern erkundigt, ob die Fahrt mit Umweg über Augsburg OK wäre, da ich ja die Fahrkarte genau auf eine solche Verbindung hin herausgelassen habe. An beiden Schaltern (in Augsburg und München) erhielt ich die Antwort "ja"[...].
Bin dann auch so gefahren. Im fraglichen RE zwischen Donauwörth und Augsburg schaute der Zub zwar etwas merkwürdig, sagte aber "das passt dann schon so", als ich ihm die zugehörige Verbindung zeigte und von der Schalterauskunft erzählte. Im ICE von Augsburg nach Nürnberg beachtete der Zub den "komischen" Umweg überhaupt nicht.

Anscheinend gibt es bei einer FV-Fahrkarte bei jedem Fernverkehrshalt eine bestimmte Menge an Kilometern, die noch "inklusive" sind, ohne einen höheren Preis bezahlen zu müssen, allerdings auf Kosten der "VIA"-Angabe.

Die Brechpunkte müssten eigentlich auf der Fahrkarte, wenn sie zur Ermittlung der Tarifentfernung herangezogen wurden, ausgeschrieben aufgedruckt sein. Wenn Augsburg dort nicht angegeben war, müsste die Fahrkarte nicht zur Fahrt zwischen Donauwörth und Augsburg gültig sein. Andererseits ist zu berücksichtigen, dass auf einer FK maximal vier Leitpunkte aufgedruckt werden können. Vielleicht scheiterte der Aufdruck des Brechpunktes Augsburg in diesem Fall daran, dass er ebenfalls als LP angesehen und dann aufgrund der Begrenzung weggelassen wurde.

Kundenfreundlich wäre entweder die Erweiterung des Fahrkartenaufdruckes auf die möglichen 10 Punkte der Raumbegrenzung oder die Anerkennung der zugehörigen Reiseverbindung auf OT für Züge, die nach DB-Tarif verkehren.


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