dezentrale Fahrradabstellung bei großen Gruppen (Aktueller Betrieb)

fjk, Montag, 10.10.2011, 11:11 (vor 5404 Tagen) @ Fabian318
bearbeitet von fjk, Montag, 10.10.2011, 11:14

aber dennoch: für die ist das Fehlen eines größeren Fahrradabteils zumindest unschön. Umfangsmäßig genügt da zwar die Größenordnung Bimdz, bei der konkreten Umsetzung sind da wieder die Türen problematisch.


Ich sag ja: In diesem Fall wird das direkt zum Vorteil. Vielleicht nicht primär für die Gruppe, aber für die anderen Reisenden: 20 Fahrräder durch drei Türen geht schneller als 20 Fahrräder durch eine Tür.

... das Problem ist nur, die Gruppe vor Ankunft des Zuges entsprechend zu verteilen. Das ist grenzwertig bis unmöglich, denn Radlergruppen haben normalerweise einen Altersschnitt von unter 20 (dann tritt die Unmöglichkeit wegen der Aufsichtspersonen und des mangelnden Willens der Beaufsichtigten, sich irgendwelchen Anweisungen zu fügen, und seien sie noch so vernünftig) oder über 60 (dann wegen ... nun ja: Altersstarrsinns). Der gleiche Effekt tritt ja schon bei logistisch deutlich leichter behandelbaren "normalen" Gruppen auf, die zugegebenermaßen meist größer sind.

Wenn man das beiseite lässt, hast Du natürlich Recht: aus rein technischer Sicht ist die dezentrale Fahrradbeförderung überlegen. Allein, ich glaube nicht, dass da rein technisch argumentiert werden darf...

folgt dem Herdentrieb(konzept)
fjk

PS: Außerdem sitzt eine geballt sitzende Gruppe bei dezentral transportierten Rädern wieder Radfern - aber es geht ja um Vorteile für die anderen Reisenden.


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