Problematisch: Bahnhof Uelzen (Allgemeines Forum)

Henrik, Samstag, 17.09.2011, 03:11 (vor 5514 Tagen) @ Fabian318

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was dein Punkt ist. Die Betrachtung, ob es sich um Bestand oder nicht, vor oder nach der Gründung des EBA oder sonst was handelt, ist eigentlich völlig egal bei der Betrachtung, ob die Unterführung so wie sie ist für gefährlich zu halten ist. Ob es Bestand ist oder nicht, wird nichts daran ändern, ob man dort stolpern kann.

Wenn Du es nicht mehr weißt, dann lese die Beiträge nach - das ist ein Vorteil von nem Forum. ;)

Thema waren die Breiten der Tunnel & Bahnsteige - Du fragtest Dich dann, wie sowas genehmigt worden sei mit Hinblick auf das EBA.
Dieses war aber eben bereits Bestand vor der letzten Umgestaltung.

Mit letztem Satz hast Du recht
und mit Deinem Eindruck, die Umgestaltung sei gefährlicher als zuvor
bist Du herrlich der typischen Hundertwasser Kunst "reingefallen".

Juristische Erbsenzählerei, ob bei Unebenheiten nur in Baustellenbereichen Hinweise aufzustellen sind, ebenso wenig.

gewiss, behauptet ja auch keiner.
Bei Baustellen ist vor Gefahren zu warnen. Ist die Baustelle hingegen fertiggestellt, die Gefahren weg - sollen die Hinweise auch weg.
Stolpergefahrhinweise sind ganz sicher vielerorts vonnöten - aber ganz sicher nicht in Uelzen Bhf.

Nochmal: Ich halte den Tunnel und die unebenen Bahnsteigbereiche für so zu gefährlich, da es sich gerade dort in dem Tunnel nicht vermeiden lässt, schnell und mit vielen Leuten durchzueilen, wo man nicht einfach mal nur in der Mitte gehen kann.

Diese Haltung kannst Du doch auch gerne haben,
ich halte sie bei Dir nur aus mehrerer Hinsicht für reichlich unlogisch, unbelegt und unbedacht.
Da es sie gibt, kannst Dir denken, dass sie genehmigt wurden und zwar auch aus guten Gründen,
dann kannst Dich fragen, wieso bzw. eben Deine eigene (Fehl)einschätzung überdenken
und eben nochmal genau die Bahnsteige anschauen und den Tunnel in Mitte.

Schnell und durcheilen soll man nicht.
In Hannover Hbf gibts große Hinweise, dass man nicht durchlaufen soll
(abgesehen davon, dass die Stolpergefahr deutlich höher ist auf gesamter Breite).
Wenn an der Seite, direkt an der Wand die bauliche Bodengestaltung derart aussieht, dass sie nicht gerade zum schnell eilen verleitet, dann fällt die Stolpergefahr und steigt nicht.

Meine beiden großen Bänderdehnungen/anrisse an Knöcheln hatte ich übrigens auf grundsätzlich ebenen Gelände und bei höherer Geschwindigkeit. Kanten, Steine lagen schief, versunken. Dieses ist hier weder im Tunnelmitte noch an Bahnsteigseiten möglich.

unebene Bahnsteigbereiche gibt es lediglich in der Mitte - was daran dort genau Deiner Ansicht nach gefährlich(/er) sein sollte, hast Du nicht erläutert.
Stufen an selben Stellen würdest Du als ungefährlicher erachten?
Ohne Stufen haben mehr Leute Platz, es sieht schöner aus und ist ungefährlicher.

Derartige Bemerkungen habe ich übrigens auch schon von Mitumsteigern gehört.

dann sag ihnen doch, dass sie nicht laufen sollen (man soll eh nicht hetzen, wenn mans eilig hat).

Wellig ja, aber eben berechenbar, langfristig wellig, punktuell fällt es nicht auf, keine Stolpergefahr.

Punktuell fällt es nicht auf? Einer Ameise fällt es vielleicht punktuell nicht auf, wie sich rechts und links etwa alle 100 cm der Boden um einige Zentimeter anhebt...

Ich weiß nicht, wo du rechts und links "langfristige Welligkeit" siehst, die ist auch nicht berechenbar ist, weil 20 cm vor einem bereits der nächste Umsteiger lang geht/läuft.

"solche Wellen wie in Uelzen in der Mitte", in der Mitte, war mein Kontext.
Laufen sollste nicht.
Am Rande schon gar nicht, gar mit steter Gefahr an der Wand entlang zu ratschen?
Berechenbar ist die Welligkeit am Rand dahingehend, dass sie vorhanden ist.
Wer da versucht zu gehen, der weiß, dass es auf & ab geht und achtet dann drauf.


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