Jedes Angebot ist für "cross-selling" und upselling gedacht (Fahrkarten und Angebote)

Markus, NNST, Freitag, 19.08.2011, 10:02 (vor 5526 Tagen) @ GUM

+ Mehrverkehre/Zusatzumsatz anzieht, die sonst keine Bahnfahrkarten gekauft hätten. Also wird es beispielsweise während der Hannover-Messe CeBit kein Angebot nach Hannover geben. Auch dürfen die Kunden nicht von vollpreisigen Normalfahrkarten auf Sonderangebote herunterverkauft werden.

verständlich.

+ Kapazität vorhanden ist. Der Newsletter der Bahn von vor 2-3 Jahren ist unvergessen: Dort wurden Städtereisen und Sonderangebote angepriesen für eine ICE-Verbindung, die kurz vorher eingestellt wurde (wegen Achsen/Fahrzeugmangel)

Auch klar.

+ einen "Upselling"-Vorgang auslöst. Kunden werden während des Verkaufsprozesses oder an anderer Stelle zusätzliche Leistungen angeboten. Gegen Entgelt und zum Kennenlernen neuer Leistungen (sh. auch die Schnupper BahnCard First).

Auch verständlich.
Oder man versucht die Kunden zum "Klassenumstieg" zu "helfen". Beispiel: Wer eine BahnCard50 zweite Klasse hat und oft Bahn fährt bekommt oft die "Schnupper BC First".

Hoffe das hilft weiter um das Hintergrundszenario zu beleuchten.

Mir (als viel Bahnfahrer und "Hintergrundkenner" ist das durchaus klar. Aber versuche mal dem "Otto-Normal-Bahnfahrer" zu erklären, warum er einen Mitfahrergutschein bekommt und ihm wird von anderen Leute über andere Angebote berichtet, die er nicht bekommt.

Dass das "Zufallsprinzip" (so muss man es ja letzendlich nennen) streng vertraulich ist und viele Kriterien eine Rolle spielen ist eben so.


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