Jedes Angebot ist für "cross-selling" und upselling gedacht (Fahrkarten und Angebote)

GUM, Freitag, 19.08.2011, 09:51 (vor 5527 Tagen) @ eco
bearbeitet von GUM, Freitag, 19.08.2011, 09:52

Ob es an den 3100 Statuspunkten liegt?

Niemand weiss dies so genau. Aber aus Unternehmenssicht ist ein solches Sonderangebot sinnvoll, wenn es:

+ Mehrverkehre/Zusatzumsatz anzieht, die sonst keine Bahnfahrkarten gekauft hätten. Also wird es beispielsweise während der Hannover-Messe CeBit kein Angebot nach Hannover geben. Auch dürfen die Kunden nicht von vollpreisigen Normalfahrkarten auf Sonderangebote herunterverkauft werden.
+ Kapazität vorhanden ist. Der Newsletter der Bahn von vor 2-3 Jahren ist unvergessen: Dort wurden Städtereisen und Sonderangebote angepriesen für eine ICE-Verbindung, die kurz vorher eingestellt wurde (wegen Achsen/Fahrzeugmangel)
+ einen "Upselling"-Vorgang auslöst. Kunden werden während des Verkaufsprozesses oder an anderer Stelle zusätzliche Leistungen angeboten. Gegen Entgelt und zum Kennenlernen neuer Leistungen (sh. auch die Schnupper BahnCard First).

Da immer hochkomplexe CRM-Software oder SPSS im Hintergrund läuft weiss eigentlich niemand so genau, wer welches Angebot bekommt. Insbesondere die "upselling"-Vorgänge sind höchst diskret zu behandeln da auch hier ein großes Potential der Kundenverärgerung schlummert.
So hat die erfolgreiche Fluggesellschaft BA Upselling in den gesamten Verkaufsprozess
integriert. Geht man in MMB-Meine Buchungen verwalten hinein, so werden Sonderangebote für höhere Klassen angezeigt.

Hoffe das hilft weiter um das Hintergrundszenario zu beleuchten.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum