Hip-Hip-Hooray (Bayern-OT, aber angeschubst) (Allgemeines Forum)

Jogi, Donnerstag, 14.04.2011, 11:09 (vor 5523 Tagen) @ fjk

Hallo fjk,

Wer weiß, wo die Bahn ihre Wackeldackel hinversetzt... Ich kann ir einen Einsatz auf der Rollbahn gut vorstellen um die wenig prestigeträchtigen ICs dort endlich mal abzulösen ;)


Na, wuffwuff, hoffentlich ist das ein gaaanz großes Grinsen:

Da freuen wir uns aber drauf. Zum Beispiel kann man sich mit der BR 415 endlich auf eine feste Zuglänge einstellen.

Moment, nicht so schnell mit den jungen Hunden... - äh Pferden. Ich schrieb allgemein von Wackelpferd - DACKELN, nicht speziell von Zwergdackeln bzw. Shetland Ponys ;) Mir schwebte da eher ein Doppeldackel vor - oder eher ein Doopel Beagle, die zwischen Fischmarkt und dem Pott hin und her hecheln :)

Dass sie mit 41 A-Plätzen ungefähr so viel bietet, wie der beliebte Kollege ARkimbz, der ja gerne die zwei planmäßigen A-Wagen (mit je ~60 Plätzen) ersetzt, die oft schon nicht ausreichen würden, wenn sie denn da wären, passt ja ins Auslastungskonzept.

350 % Prozent Auslastung in der 1. Klasse. Was ist wirtschaftlich wenn nicht das? ;)

Vom frechen ICE-Preis im Ruhrgebiet wollen wir nicht wieder anfangen, denn das schönste ist die langfristige Gerechtigkeit der Geschichte:

direkter IC Hamburg hbf - Köln 80 EUR, ICE-3 gibt's für 81 EUR. Selbst die 1. Klasse ist nur um diesen einen Euro teurer im IC-ICE-Vergleich.
Und ruhrpottintern... ja gut, legt ihr auf diese zweistündliche Alternative so viel Wert?

Waren die ICE-T nicht ursprünglich IC-T?

Ja. Die bessere Pointe in der Hinsicht ist aber, dass sie zunächst als InterRegio-Fahrzeugnachfolger geplant wurden.

Dann macht deren Einsatz, um die einzig verbliebene wahre IC-Linie auf (Pseudo-)ICE-Niveau, A-Preis und Fahrradfreiheit zu "pimpen" natürlich überaus hintersinnig Sinn.

Du hast meinen Gedanken erfasst: Hamburg-Köln ist mit die klassische Prestigestrecke in Westdeutschland mit durchweg hoher Nachfrage. Seit 1979 hat sich da in der angeboten Fahrzeugqualität nichts Wesentliches geändert, sieht man mal von einigen ICE-Einsprengseln ab sowie dem Sprinter und dem MET ab. Hat sich so gesehen alles überlebt bis auf den morgentlichen "Clipper"-Nachfolger. Da gehört was Neues, was Hochwertiges hin. Beides trifft auf Bpmz, Bimz & Co. allenfalls teilweise zu. OB das nun ein ICE-T, ein IC (x) oder ein ICE (x) ist mir persönlich schnuppe. Da die Marke ICE noch immer hohes Ansehen genießt, ist es für mich folgerichtig, dieses Produkt auch auf dieser Relation anzubieten.

Die fehlende Fahrradfreiheit ist dann wirklich ein Manko. Eine Umrüstung dürfte dann aber nicht unlösbar sein. Die ersten CH-tauglichen ICE-T hatten ja auch ein Fahrradabteil. Schwieriger dürfte eher sein, die mentale Blockade der Bahn zu lösen, dass ich Fahrrad und ICE nicht zwnagsläufig ausschließen müssen.

Um nochmal auf den Hund - äh auf Bayern zu kommen: abgesehen vom "Königsee" und den ICs über Stuttgart nach München ist das Radlland Bayern sowie eher suboptimal mittels Fernverzehr mit dem eigen Rad zu erreichen.

Mal abgesehen davon: wenn die ICx irgendwann kommen, so der große Bahngott Siemens und den verkehrtroten Riesen zur einer (h)eiligen Einigung geleitet hat, wird, wird zwischen Elbe und Rhein was Neues kommen. Ob das eine ehemalig projektierte IR-Schüssel sein wird, die durch den Heil verheißenden ICx freigesetzt wurde oder selbiger sich die Ehre zu einem regelmäßigen Stelldichein gibt, das ist mir persönlich so wichtig, wie ob heute 101 002 oder 101 099 nach Hamburg zieht. Wenn ich mitfahre, sitze ich eh 95 Prozent der Zeit im Restaurant. Ist nicht unbequemer als die IC-Sitze mit in meinen Augen kindergeeigneter Sitzhöhe. ;)

Ähnlich wie die Wackelfähigkeit: zwischen Bremen und Hamburg ist diese hochnotwendig, denn selbstschwanken ist im Momentan einzigen Konkurrenzzug Metronom ja verboten...

Das wäre nicht die erste Strecke, bei der ein ICE-T seine GNT nicht unbedingt braucht.

Grüße
Jogi


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