Medien als politische Akteure (Allgemeines Forum)

bahn-user, Mittwoch, 06.04.2011, 18:49 (vor 5417 Tagen) @ grounder
bearbeitet von bahn-user, Mittwoch, 06.04.2011, 18:50

Das Problem ist doch, dass jeder, der in einem Zeitungsartikel nicht seine eigene (subjektive) Meinung vertreten sieht, dahinter eine Manipulation vermutet.

Klar. Das geht hin bis zu den Wahlergebnissen: Kommt eine blöde Partei an die Macht, dann wurde halt für Manchen das "dumme Stimmvieh wieder mal geschickt manipuliert". So einfach ist es aber nicht, viele Leute sind halt anderer Meinung als ich.

Ich finde auch ausführliche Wahlempfehlungen im angelsächsischen Stil von Zeitungen völlig harmlos und eher interessant: Ich selber renne ja deshalb nicht los und wähle eine Partei, weil "meine Zeitung" die empfiehlt. Und es wäre schlicht arrogant von mir zu glauben, dass ich zwar "schlau" bin, aber andere so doof handeln (und deshalb Wahlempfehlung als unfair anzusehen). Eine Wahlempfehlung ist halt nur ein Mosaikstein von zig-tausenden.


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