Ansatz über CO2 Aussagen (Allgemeines Forum)

ringbahn, Mittwoch, 30.03.2011, 22:16 (vor 5536 Tagen) @ bskf
bearbeitet von ringbahn, Mittwoch, 30.03.2011, 22:19

Hi bskf,

Du bist auch sehr nah dran. Die 123 kWh sind als Primärenergie gebunden in Form von Benzin für die 570 km getankt. (Es werden aber die Verluste durch Raffinieren unterschlagen, sei es drum)Wenn ich damit meine 47,14 kWh auf einen Wirkungsgrad zurückrechne, komme ich auf µ38%. Das entspricht einem guten Mix aus Benziner- (µ~33%) und Dieselflotte (µ~43%). Die Aussage zu dem Litervergleich sollte dann heißen: "Ihr Auto müsste ebenfalls 13,9l Benzin auf dieser Strecke und für diese Leistung (Reisezeit) benötigen."

Da die 47,14 kWh elektrischer Energie am Stromabnehmer auch bereits Sekundär ist haben wir unsere Betrachtungen plausibel erklärt.

Auf meinem Weg bin ich von den gesamt CO2 Emissionen für DB Fernverkehr ausgegangen. Und habe dann über die Stromkennzeichnung nach §42 EnWirtG von DB Energie (Gramm CO2 je kWh). Dies funktioniert aber nur für den Fernverkehr, da hier ein Dieselanteil verschwindend gering ist. Vorteil meines Weges ist, dass er den Stromverbrauch über die Gesamtsumme alles einschließt. Auslastung, Abstellen unter Stromabnehmer, Heizung, Klima. Ich vermute auch, dass sich IC und ICE nicht nennenswert unterscheiden. Der eine hält öfter, der andere fährt schneller.

CO2 wir für Fernverkehr mit 1.551.000 Tonnen angegeben
Pkm werden 35,457*10^9 genannt
Dann schnell noch 540 g/kWh laut DB Energie §42 "verwurschtet" (wobei es ein Witz ist, dass man diese Info nur durch Google auf der DB Energie Seite findet. Aber DB Energie ist noch ein ganz anderes Thema ...)

Und voilà die gute alte 100 Watt Birne nicht über ein Jahr brennen lassen macht 876 kWh und man hätte 10.586 Pkm im Fernverkehr abfahren können.

Und dann wirklich Ökosteuer für dieses Verkehrsmittel ?!

Beste Grüße,
und Vielen Dank für Deinen Rechenweg


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