Grundvertrauen im Wirtschaftsleben (Allgemeines Forum)

Claus_NN, Nürnberg, Sonntag, 27.03.2011, 17:31 (vor 5492 Tagen) @ Holger_HAM

Hallo,

ist es, weil ich mit 20 Jahren noch relativ wenig Erfahrung im Geschäftsleben habe oder stimmt meine Annahme, dass das Verhalten aller beteiligten Subjekte im Wirtschaftsleben, die ja alle nach Gewinnmaximierung streben, ruppiger geworden ist?

Wie schon gesagt: Das Streben nach Gewinnmaximierung ist uns ureigen und da wird keine Gelegenheit ausgelassen. Wirklich keine? Gibt es nicht gewisse Grenzen, die vielleicht nicht nur durch denn allerletzten Hemmschuh in Form des Strafgesetzbuches gesetzt werden? Bedingt ein funktionierendes Wirtschaftsleben nicht ein gewisses Grundvertrauen zwischen den beteiligten Parteien, dass durch solche wie die im Ausgangsbeitrag dargestellten Spielchen immer mehr ausgenutzt wird und daher zu Misstrauen führt, wodurch man dann dem Grundsatz "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser", der letzlich für alle aufwändiger ist (Aufblähen des Bürokratieapparats, intransparenter werdende Strukturen für den Partner), führt?
Genau das ist hier der Fall: A versucht mit allen Mitteln, Geld zu scheffeln und nutzt vereinfachende Bedingungen des B aus, B kann dies nicht dulden, da hier unredliches Scheffeln im Raume steht -> "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser"

Man sollte im Übrigen auch die Relationen sehen: Wer in jungen Jahren Inhaber einer BC 100 First ist, dem scheint das Geld ja lockerer zu sitzen als vielen anderen. Dazu kann man dem Betroffenen nur gratulieren. Es gibt jedoch viele, denen das Geld nicht so locker sitzt, die aber dennoch nicht auf die Idee kommen würden, durch ein Verhalten, das sich mindestens am Rande der Legalität bewegt, an Geld zu kommen. Wenn man das dann macht, ohne es eigentlich nötig zu haben, kann man dazu nur eines sagen: Erbärmlich!

Beste Grüße,
Claus_NN


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