Personensicherheit als Argument (Allgemeines Forum)

Sese, Montag, 29.11.2010, 21:24 (vor 5623 Tagen) @ ICE-T-Fan

Ich denke ein Zug hält sowas gerade noch so aus, aber ein Passant am Streckenrand kann dadurch schwer verletzt oder sogar getötet werden.

Kommt immer drauf an, der Beschusstest für die Windschutzscheibe wurde ja EBA-Konform in Anlehnung an die UIC651 mit Fahrzeughöchstgeschwingkeit + 200 km/h Begegnungsverkehr mit einem 1 kg schweren Projektil durchgeführt. Einziges Kriterium ist, dass die Scheibe im Rahmen bleiben muss und nicht durchschlagen darf. Wenn da auf KRM mit 600 km/h ein 3 kg schwerer Eisbrocken ankommt, dann kanns schon eng werden.

Insbesondere Bahnhofsdurchfahrten mit hoher Geschwindigkeit sind im Winter ein Sicherheitsrisiko, da Eisbrocken nicht bei der weißen Linie halt machen.

Da muss ich dir Recht geben und deshalb finde ich die Geschwindigkeitsherabsetzung auf 200 km/h auch sinnvoll. Im ICE1555 heute von Leipzig nach Dresden hatte ich heute den Blick aus der rückwärtigen Lounge und konnte zwei mal beobachten, wie bei etwa 200 km/h Eisbrocken herum flogen, die wohl vom Zug abgefallen sind. Einmal befanden wir uns dabei in der Durchfahrt von Oschatz. Wenn da die Bahnsteigkante direkt am Durchfahrtsgleis gewesen wäre, hätte das schon für wartende Fahrgäste gefährlich sein können.

Generell war das auffallend wie oft man Eiseinschläge im Wagen hörte, ich würde sagen im Mittel alle halbe Minute. Wer will, ich hab n Video gemacht, müsste man nur fix bei Youtube hochjagen...

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Grüße,
Sese


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