ICE als IC-Ersatz: Fahrradmitnahme? Ermessensfrage Zugchef (Allgemeines Forum)

Bloedi, Dienstag, 05.10.2010, 18:39 (vor 5782 Tagen) @ liebe70

Solch "Gelaber" wie Deines liest man ständig, aber was haben denn die Leute, die ähnliche Aussagen treffen, wie Du, in der Realität zustande gebracht?

Man liest und hört ständig den selben Rotz.. während sich einige wenige bedienen und die anderen die Arbeit machen und am Boden kriechen..

Bemerkenswert und auffällig ist zudem, daß gerade Leute, die reden oder schreiben, wie Du, dies nur tun, weil es ihnen in irgendeiner Form einen persönlichen Vorteil verschafft und die Interessen der breiten Masse dabei ziemlich wenig interessieren, solange man die eigenen Eier im Körbchen schaukeln kann.

Außerdem ist mir nicht verständlich, warum Du auf einmal in Nordkorea landest?

Erstmal geht es hier um den Transport von Fahrrädern und die Trägheit der Bevölkerung, ihren Willen durchzusetzen und nicht um irgendwelche Gesellschaftssysteme..
.. zum anderen ist der Versuch, Länder wie Nordkorea als repräsentatives Beispiel für den Sozialismus anzuführen, völlger Unsinn und läßt von wenig Sachverstand auf Deiner Seite schließen, weil diese dort geführten Regimes sowas von garnichts mit den Ur-Ideologien des sozialistischen Systems gemein haben.

Solche Aussagen sind lediglich Propaganda unseres Regimes, um über den bevorstehenden Zusammenbruch des gegenwärtigen Wirtschaftssystems hinwegzutäuschen.

Ein User im Internet schrieb es mal treffend..

.. ".. im Kapitalismus lügt man nur geschickter und versteht es besser, die Leute zu verarschen.." ..

.. und letztendlich leben wir im Kapitlismus in einem unterschwellig diktatorisch gestaltetem System.. oder hast Du ernsthaft das Gefühl, hier etwas zu sagen zu haben oder Dein Leben frei gestalten zu können.. solange es nicht auf Kosten anderer ist? Denn das muß man ja immer noch klar differenzieren.
In diesem System geht alles, was einem selbst nützt, zu Lasten eines anderen.

Du und ich und andere können doch nichtmal ihren Bundespräsidenten selbst bestimmen..
.. wir wurden auch nicht gefragt, ob sich unsere Arbeitnehmer (Regierung) an unseren Staatskonten bedienen dürfen, um die Banken zu unterstützen..
.. und die Leute werden auch nicht gefragt, ob sich die Regierung erneut an unseren Konten bedienen darf, um einen Bahnhof in Stuttgart zu bauen, den viele von uns garnicht haben wollen und der nur dazu dient, ein paar machtgeilen Spinnern in Berlin und Baden-Würtemberg, die ein Prestgeobjekt für sich selbst benötigen, ein Denkmal für ihre "schöpferische Leistung" auf Kosten unseres Kapitals zu errichten.

Man kann unser System natürlich nicht mit Nordkorea oder der DDR vergleichen, aber Du solltest mal von Deiner Fantasiewelle runter kommen und das System so betrachten, wie es ist.. und mir nicht das herunter nudeln, was man Dir und anderen in endlosen Gehirnwäschen seiten Jahren einzuimpfen versucht, damit alle schön ruhig bleiben.

Der reale Zustand unseres Gesellschafts- und Wirtschaftssystem ist katastrophal.

.. und ich empfinde es als absoluten Zustand, daß alles immer teurer wird, man aber NICHTS für das investierte Geld geboten bekommt.. und sich viele Unternehmen obendrein erdreisten, dem Kunden bzw. Endverbraucher die Verhaltensgrundsätze zum Konsum der gebotenen Dienstleistungen und Produkte in lobbyistischer Tradition vorzuschreiben, obgleich man selbst das Geld bereit stellt, welchem sich dann einige wenige Affenärsche im Management des betreffenden Konzerns/Unternehmens in unverhältnismäßigem Maße bedienen und man sich als Geldgeber auch noch den Ideologien dieser Leute zu unterwerfen habe.

Das heißt.. ich und alle anderen zahlen Geld für die in Anspruch genommene Dienstleistung.. aber wenn uns etwas nicht passt, können wir das kostenpflichtig auf einer 0180-5 Hotline kundtun, auf das es dem Managment dann am Arsch vorbei geht und die sogar Einnahmen mit einer Hotline erzielen, die effektiv nichts zur Produktgestaltung im Sinne des Kunden beiträgt, sondern diesen nur Geld kostet.

Aber sonst gehts noch.. oder was?

Im Übrigen hab ich kein Problem, die Initiative zu ergreifen, sondern nutze diese Plattform, um andere stärker bezüglich ihrer Rechte und Position zu sensibilisieren.


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