Preisbildung ist seit jeher Psychologie und nicht Logik (Allgemeines Forum)

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Mittwoch, 16.09.2026, 18:42 (vor 2 Stunden, 26 Minuten) @ Tob

Huhu.

An dem Naturgesetz scheitern ja diese Bahnfanfuzzyfreaks, die immer meinen, das Preissystem müsse wie zu Beginn der Eisenbahn sein: A nach B kostet x, A nach C kostet y. Und dazu dann Edmondsonsche Fahrkarten ...

Dabei hat sogar schon die gute alte Behörden-Bundesbahn kapiert, dass das nicht erfolgreich ist. Man denke an die Rosaroten Wochen z.B.

Am meisten mosern die Leute nämlich über starre Preise. Wie z.B. bei Verbundtickets im Nahverkehr. Oder beim Deutschlandticket. Wird einem zum Spottpreis hinterhergeworfen - aber reichlich Leute empfinden das noch als zu teuer; total gaga. Man könnte das z.B. im Sommer deutlich teurer machen - ähnlich wie der tagesschwankende Flexpreis -, wer aber schon im Winter kauft (und zahlt), bekommt es günstiger.

Auch im Nahverkehr braucht es mehr Wettbewerb bei den Preisen. Und mehr Vielfalt. Zugbindungen bzw Zugausschlüsse z.B. Was ist mit Tickets, die z.B. im Berufsverstärker nicht gelten - die sind günstiger, damit diese teuer produzierten Züge leer werden und gestrichen werden können.


Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum