Im Spare-Ribs-Koma durchs winterliche Flandern (1/5) (Reiseberichte)
Irgendwann im Herbst kam bei meinen Freunden und mir die Idee auf, Silvester mal zur Abwechslung nicht in Karlsruhe zu verbringen, sondern ein wenig zu verreisen. Bestärkt wurde die Idee noch durch die günstige Lage der Feiertage um den Jahreswechsel. Relativ schnell kristallisierte sich Belgien heraus, wo mir noch viele Bahnstrecken fehlen und meine Freunde noch gar nicht waren. Als ich dann vom neuen Rabattangebot Train+ der SNCB gelesen habe, war die Entscheidung gefallen. Es soll nach Flandern gehen!
Tag 1: Höhmühlbach – Saarbrücken – Luxemburg – Dinant – Namur – Brüssel
Erstes Tagesziel ist Brüssel. Ursprünglich wollten wir die ganze Woche in Gent buchen, aber es zeigte sich, dass die Silvesternacht in Brüssel signifikant günstiger war, zudem hofften wir irrigerweise auf ein größeres Feuerwerk in Brüssel.
Mein Reisetag beginnt früh im frostigen Höhmühlbach in der Südwestpfalz, wo hoffentlich gleich meine RB nach Saarbrücken kommt.
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Heute Morgen bin ich noch allein unterwegs, da meine beiden Freunde von Karlsruhe mit dem ICE anreisen, was von Pirmasens aber wenig Sinn ergibt. Die Fahrt über Luxemburg ist selbst ohne Zugbindung unschlagbar günstig, dauert nur wenig länger als über Köln und bietet mir eine interessante neue Strecke.
In der Saarpfalz verspricht es noch ein eisiger, aber schöner Tag zu werden.
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Still und starr ruht der Würzbacher Weiher.
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Pünktlich hat mich der Desiro nach Saarbrücken Hbf gebracht. Wenn Stadler pünktlich liefert, wird dies sein letztes Silvester auf dieser Strecke sein. Ab diesem Frühjahr sollen die Akku FLIRT den Betrieb hier übernehmen.
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Weiter geht es für einen Fünfer mit dem Schnellbus nach Luxemburg. Dieses Bild von der Völklinger Hütte wird für die nächsten 50 Stunden leider das letzte Sonnenbild bleiben.
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Pünktlich erreicht der Bus den Luxemburger Bahnhofsvorplatz.
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Der bequeme Dosto-IC der SNCB nach Brüssel könnte der letzte Zug des Tages bleiben, wird es aber nicht. Für einen RE, womit ich die belgischen und niederländischen IC vergleiche, bietet er guten Komfort. Etwas überrascht stelle ich fest, dass die beiden Fensterreihen zueinander versetzt angeordnet sind, was an den asymmetrischen Treppenaufgängen an den Wagenenden liegt.
Ein blaues Wunder erlebe ich beim Ticket. Das habe ich mit Train+-Rabatt erst ab Arlon gebucht, da ich dachte, der Verkehr in Luxemburg sei kostenlos. Laut Zugbegleiter ist es das aber im IC nicht. Die 2,90 € tun mir zwar nicht weh, aber nun ich ärgere mich ein wenig, nicht eine Viertelstunde früher mit der RB nach Arlon vorgefahren zu sein.
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Die Ardennen wirken bei dem Wetter noch ein weniger öder als im Sommer. Mein Lieblingsgebirge werden sie jedenfalls nicht. Mitten in der Trostlosigkeit steige ich in Libramont vom IC links, auf die RB rechts Richtung Namur über die Maas-Athus-Linie um. Über den Desiro ML auf der Verbindung war ich zwar vorgewarnt, begeistert bin ich trotzdem nicht. Im Vergleich zum gemütlichen Dosto, ist die lieblose Billigbestuhlung im SNCB-Desiro ein großer Abstieg.
Der CFL-Coradia in der Mitte ist die seit dem Fahrplanwechsel vor zwei Wochen neu von Libramont nach Luxemburg durchgebundene RB.
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Auch noch ziemlich neu ist die Verbindungskurve aus Richtung Brüssel nach Bertrix, die Güterzugfahrten aus Richtung Brüssel ohne Kopfmachen Richtung Athus ermöglichen.
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Wir befahren hier die Querspange zwischen den beiden weitgehend parallel verlaufenden Hauptstrecken von Namur durch die Ardennen zur luxemburgischen Grenze. In Bertrix wird die Maas-Athus-Linie erreicht und muss Richtung Namur kopfgemacht werden.
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Bis Beauraing, das mit einer Burg überrascht, sind viele Höhenmeter verloren und das Flusssystem der Maas ist erreicht.
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Kurz vor Dinant beginnt der interessanteste Teil der Strecke durch das Lesse-Tal mit sehenswerten Kalkfelsen. Hat was von der Schwäbischen Alb.
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Anseremme hat ein kleines, aber markantes Stationsgebäude, wie ich es bei der SNCB öfter gesehen habe.
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Hier wird auch die Maas erreicht. Im August war ich nur wenige Kilometer flussaufwärts auf der französischen Seite der Grenze, wohin von hier leider kein Zug mehr fährt ( https://www.ice-treff.de/index.php?id=720097 ).
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Etwas vor Dinant ist am gegenüberliegenden Ufer die markante Felsnadel Rocher Bayard zu sehen.
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Der Bahnhof Dinant ist komplett in Hand der unbequemen Desiros.
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Bei besserem Wetter sähe Dinant sicher umwerfend aus.
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Mal wieder ein Ort, wo man als Deutscher kleinlaut sein sollte. Anfang des 1. Weltkriegs wurden hier 674 Einwohner von der deutschen Armee umgebracht. Nur verletzt wurde der junge Charles de Gaulle, woran ein Denkmal erinnert. Auf seine Geschichte werde ich im Laufe des Urlaubs noch mal stoßen.
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Um nicht in die Hauptverkehrszeit ab 16 Uhr zu geraten, in der mein rabattiertes Ticket nicht mehr gilt, bleibt es bei einem schnellen Besuch von einer halben Stunde und so kommt das nächste Bild schon wieder aus dem IC Richtung Brüssel-Flughafen. Etwas nördlich der Altstadt in einem Seitental liegt das ehemalige Kloster Leffe, aus dem das beliebte gleichnamige Bier stammt. Gebraut wird dieses heute aber an verschiedenen Standorten des Bierriesen Anheuser-Busch InBev.
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Nördlich von Dinant werden die Kalkfelsen niedriger.
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Mein IC ist nicht nur ein unbequemer Desiro, er fährt in Brüssel auch nicht ins Zentrum sondern biegt nach Bruxelles-Luxembourg und -Schuman direkt zum Flughafen ab. Wäre es mir knapp mit der 16 Uhrgrenze geworden und das Wetter besser, wäre ein Spaziergang von Luxembourg oder Schuman ins Zentrum zwar auch akzeptabel gewesen, aber so steige ich lieber schon in Namur in einen bequemen Dosto-IC um.
Wirkte der Bahnhof Namur am Bahnsteig noch ganz fürchterlich düster und abstoßend, macht er vom Vorplatz einen deutlich einladenderen Eindruck.
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Nach Namur fängt es dann an, zu regnen, und im Vergleich zum Maastal wird vor dem Fenster deutlich weniger geboten. Das nächste Bild kommt deshalb schon aus Brüssel. Der Bahnhof Bruxelles-Central ging 1952 mit dem Nord-Süd-Tunnel in Betrieb, der heute die am stärksten befahrene Strecke des belgischen Bahnnetzes ist. An die Bauzeit von über 40 Jahren kommt der Stuttgarter Tunnelbahnhof noch lange nicht ran, aber der hat auch nicht zwei Weltkriege als Ausrede für die Bauverzögerungen und ich hoffe inständig, dass das auch so bleibt. An die beiden Weltkriege erinnert im Bahnhof ein Kriegerdenkmal, dass allerdings Chris und nicht mir aufgefallen ist.
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Auf dem Weg zu unserem Hostel ist die Grand Place kein großer Umweg.
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Obwohl es schon Silvester ist, grüßt immer noch zur vollen Stunde ein Weihnachtsmann aus einem Fenster. Dabei passiert aber erstaunlich wenig. Die Touristen winken ihm und er winkt zurück. Naja.
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In unserem Hostelzimmer treffe ich auf meine Begleiter für die nächsten Tage, Chris und Katharina, mit denen ich schon öfter unterwegs war und die mit dem ICE aus Karlsruhe angereist sind.
Die Innenstadt ist voller Angebote für Moules Frites, worauf ich richtig Lust gehabt hätte. Meine beiden Freunde haben aber etwas außerhalb bei einem Südamerikaner reserviert. Das hat man eben davon, wenn man seinen Begleitern freie Hand bei der Restaurantwahl lässt. Ist vielleicht auch besser, um nicht in einer Touristenfalle zu landen.
Auf dem Weg dorthin stellen wir vor dem königlichen Schloss fest, dass die Polizei für heute Nacht schweres Gefährt aufgefahren hat.
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Das Restaurant, in dem wir reserviert haben, hat dann aber Ruhetag. Immer schön, mit Profis zu arbeiten. Stattdessen kehren wir dann bei einem Marokkaner mit Silvestermenu ein. Ich nehme ausgezeichnetes Couscous mit Hähnchen. Mein FC-Kaiserslautern-Schal, den ich wegen der Kälte dabeihabe, ist ein perfekter Gesprächseinstieg für den Wirt. Einige Fachgespräche über den aktuellen Afrikacup, deutsche Klubs und die Spielkünste seines Sohns später haben wir dann eine Einladung nach Tanger im Gepäck. Wenn ich es irgendwann mal zum marokkanischen al Boraq schaffe, kann ich ja drauf zurückkommen.
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Unser Plan in Brüssel wegen eines erhofften Feuerwerks zu übernachten, hat sich schon vor Stunden als eher schlecht durchdacht erwiesen. Chris und Katharina haben nach ihrer Ankunft nämlich ausfindig gemacht, dass das große Feuerwerk draußen am Atomium ist. Da ich schon mal dort war, erinnere ich mich an die recht lange Fahrt mit der U-Bahn raus und nachdem wir alle heute Morgen ziemlich früh aufstehen mussten, ist unsere Motivation insbesondere auf die Rückfahrt nach Mitternacht nicht so groß.
An den Zugängen zur Grand Place sind vor Mitternacht Sicherheitskontrollen und eine Schlange, die sich bei den Männern sehr schleppend wegbewegt. Ein Polizist sagt regelmäßig durch, dass es auf dem Platz nichts Besonderes gebe, sondern dass alle nur um Mitternacht ein Selfie machen wollten. Da wir es durch die Kontrolle geschafft haben, können wir bestätigen: Da war wirklich nichts. Immerhin ein schöner Platz und dank der ineffizienten Kontrollen nicht überlaufen.
Tag 2: Brüssel – Oostende – Koksijde – De Panne – Gent
An Neujahr schlafen wir erstmal aus. Einen richtigen Plan haben wir noch nicht: Unser Tagesziel Gent ist mit dem IC nur gut eine halbe Stunde entfernt, in unsere Unterkunft kommen wir erst ab 15 Uhr und es ist Regen gemeldet – eigentlich ein klassischer Museumstag. Mit dem SNCB-Museum wüsste ich auch schon eines, aber an Neujahr haben so gut wie alle Museen in Belgien geschlossen. Also setze ich alles auf eine Karte und schlage ein Bahntag Richtung Küste vor. Da würden wir die meiste Zeit warm und trocken sitzen und heute am Feiertag wäre er mit Train+ spottbillig – Argumente die vor Allem Katharina überzeugen.
Erstmal nutzen wir aber noch eine Regenpause für einen kleinen Stadtrundgang bei Tageslicht. Neben dem traditionsreichen Stadtwahrzeichen Manneken Pis, das auf, gibt es inzwischen auch die weibliche Jaenneke Pis und mein Favorit: Zinneke Pis.
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Die beeindruckende Börse hat sogar heute geöffnet und kostet keinen Eintritt.
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Brüssel setzt sogar bei den Kutschen auf E-Mobilität. Nichts für Romantiker.
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Das reicht uns dann auch schon von Brüssel. Chris und Katharina hatten gestern schon den Nachmittag Zeit, sich hier umzuschauen und ich war 2022 mal zwei Tage hier ( https://www.ice-treff.de/index.php?id=698681 ). Pünktlich zur Check-Out-Zeit sind wir deshalb am Hostel zurück und starten vom nahegelegenen Bahnhof Bruxelles-Central die Fahrt nach Oostende.
Bis Gent geht es schnurgerade und ohne höhengleiche Bahnübergänge über eine „Neubaustrecke“ aus der Zwischenkriegszeit. Interessant, wie fortschrittlich die belgische Bahn damals war. Auf ORM fiel mir die Strecke bei der Reiseplanung durch die unübliche Kombination einer Trassierung wie eine NBS, aber dabei nur lahmen 140-160 km/h Höchstgeschwindigkeit, auf.
So leer war es nicht im IC, er hat sich nur nach der pünktlichen Ankunft in Oostende nach etwas mehr als einer Stunde Fahrzeit schon geleert.
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Direkt am Bahnhof beginnen die Hafenanlagen.
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An Neujahr scheint es hier Tradition zu sein, solch eine Meeresfrüchteplatte mit Krabbe, Shrimps und Surimi zu essen. Eine ganze Reihe von Ständen zwischen Bahnhof und Strand bieten alle das gleiche an.
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Nach so einer kalten Platte ist uns heute aber eher nicht. Chris und ich probieren stattdessen lieber eine warme Meeresschneckensuppe, die hier auch so gut wie jeder Stand hat. Aus Frankreich kenne ich sie als Bulots, allerdings nur kalt, am besten lebend.
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Dann haben wir es ans Meer geschafft. So richtiges Strandfeeling kommt bei beißendem Westwind und Sandflug allerdings nicht auf.
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Am Meer befindet sich die ehemalige königliche Sommerresidenz und daneben dieses Reiterstandbild für den zweiten König Leopold II., das mir heute ziemlich daneben wirkt, wenn ich an die durch ihn verursachten Gräuel im Kongo-Freistaat denke. So wirklich großartige Leistungen, für die man ihm ein Denkmal bauen müsste, fallen mir spontan nicht ein.
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Aufwärmen können wir uns danach erstmal in der Kusttram Richtung De Panne. Die angeblich längste Straßenbahnstrecke der Welt stand, was kaum verwundern dürfte, recht weit oben auf meiner Wunschliste für diesen Urlaub. Leider ist diese bei unserem Einstieg proppenvoll, sodass ich vom schönsten Abschnitt direkt am Strand nur diesen Notschuss bieten kann.
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Das nächste königliche Reiterstandbild an der Kusttramstrecke folgt in Niuewpoort. Diesmal ist es eine Gedenksstätte für den 1. Weltkrieg König Albert I. Im Gegensatz zu seinem Onkel Leopold II. ist dieser wegen seines Widerstands gegen die deutsche Invasion 1914 ein belgischer Nationalheld.
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Da ich feststelle, dass wir mit unserer Tram in De Panne den Anschluss nach Gent gerade so verpassen würden, machen wir noch einen Zwischenstopp an der Küste in Koksijde.
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![[image]](https://i.postimg.cc/63NbNhgz/IMG-20260101-143256.jpg)
So richtig überzeigen konnte mich noch kein belgischer Küstenort mit den immer gleichen Hotelburgen an der Küstenlinie. Immerhin finden wir in Koksijde ein gutes Café mit belgischer heißer Schokolade.
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![[image]](https://i.postimg.cc/1tcCRq16/IMG-20260101-151903.jpg)
Hätten wir noch etwas Zeit gehabt, wäre ich hier in De Panne gerne nochmal raus, um mir das Denkmal, das hier im Hintergrund zu sehen ist, aus der Nähe anzuschauen. Diesmal kein Reiterstandbild, erinnert es an die Ankunft des ersten belgischen Königs Leopold I. in seinem neuen Königreich. Bei seiner Anreise per Schiff aus England war De Panne als erste belgische Küstenort nach der französischen Grenze wohl am schnellsten zu erreichen.
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![[image]](https://i.postimg.cc/C1HPMqpb/IMG-20260101-153605.jpg)
Nach De Panne biegt die Kusttram von der Küste Richtung SNCB-Bahnhof ab, der etwas im Hinterland liegt. An diesem Abschnitt sind gerade Bauarbeiten.
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![[image]](https://i.postimg.cc/C1HPMqpG/IMG-20260101-153733.jpg)
Chris und Katharina amüsieren sich mal wieder daran, dass ich nicht ruhig auf meinem Hintern sitzen kann, sondern dauernd aus irgendeinem anderen Fenster schauen.
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![[image]](https://i.postimg.cc/Prfcx2xc/IMG-8314.jpg)
In De Panne erfolgt ein bahnsteiggleicher Übergang auf einen AM80 als IC nach Gent.
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![[image]](https://i.postimg.cc/xCyxjzVy/IMG-20260101-154454.jpg)
Neue Tram und alte Bahn im direkten Nasenvergleich.
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![[image]](https://i.postimg.cc/FRgWFLXW/IMG-20260101-154514.jpg)
In die Richtung ging es früher über die Grenze weiter bis ins französische Dünkirchen, wo ich vor zwei Jahren war ( https://www.ice-treff.de/index.php?id=701788 ). Für mich gehört diese Lücke zu einer der unbegreiflichsten im europäischen Bahnnetz.
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![[image]](https://i.postimg.cc/LXBC41Fb/IMG-20260101-154559.jpg)
Hinter der gewöhnungsbedürftigen gelben Bahnsteighalle versteckt sich das eigentliche Empfangsgebäude.
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![[image]](https://i.postimg.cc/Y9fn2WBP/IMG-20260101-154830.jpg)
Hier wird es Zeit für einen Schnitt. Im nächsten Teil geht es dann an unsere Basis für die nächsten Tage: Gent.
gesamter Thread:
- Im Spare-Ribs-Koma durchs winterliche Flandern (1/5) -
Bahne aus Leidenschaft,
05.03.2026, 21:37
- Schrecklich ... -
Der Blaschke,
05.03.2026, 22:47
- Schrecklich ... - brandenburger, 06.03.2026, 21:12
- Schrecklich ... - Bahne aus Leidenschaft, 06.03.2026, 22:55
- Merci/Bedankt! -
JanZ,
06.03.2026, 16:54
- Merci/Bedankt! -
JeDi,
06.03.2026, 17:11
- Merci/Bedankt! - JanZ, 06.03.2026, 17:50
- Merci/Bedankt! -
bahnfahrerofr.,
06.03.2026, 18:03
- Merci/Bedankt! - JanZ, 06.03.2026, 18:07
- Merci/Bedankt! -
JeDi,
07.03.2026, 10:47
- Ist aber auch verwirrend mit den Ortsnamen in der Gegend :-)
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JanZ,
07.03.2026, 11:37
- Ist aber auch verwirrend mit den Ortsnamen in der Gegend :-)
- Grenzübergangstarif Luxemburg - Bahne aus Leidenschaft, 06.03.2026, 22:56
- Merci/Bedankt! -
JeDi,
06.03.2026, 17:11
- Schrecklich ... -
Der Blaschke,
05.03.2026, 22:47
![[image]](https://i.postimg.cc/vHDXdYm7/Karte-Belgien.png)
![[image]](https://i.postimg.cc/Z5CMPn60/IMG-20251231-085556.jpg)
![[image]](https://i.postimg.cc/mr9pqnXh/IMG-20260101-123005.jpg)
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