Whale Watching im Massif Central (1/8) (Reiseberichte)
Neues Jahr, Zeit die Reiseberichtsaison 2025 abzuschließen:
Nachdem ich im März auf dem Heimweg von der Ligne des Causses der inzwischen stillgelegten Nebenbahn nach Felletin den Vorzug gegenüber der zu dieser Jahreszeit noch schwer erreichbaren Zahnradbahn auf den Puy de Dôme „Panoramique des Dômes“ gegeben habe, wurde ich bei der Interrail-Rabattaktion im Frühjahr schwach und habe mir einen Frankreich-Pass geholt. Um die Vulkane der Auvergne habe ich mir eine nette Rundtour durch die Mitte Frankreichs gebaut. Nur auf mein Hauptziel, den Puy de Dôme, werde ich es nicht schaffen. Fahrzeugseitig erwartet euch nur französischer Alltag, dafür gibt es viel Kultur, Natur und Kulinarik. Ungeplanterweise war der dominante Fahrzeugtyp der Reise ganz klar die Baleines Bleues, daher auch der Titel.
Tag 1: Karlsruhe – Strasbourg – Amboise – Tours
Los geht es bei dieser Reise mal ganz entspannt am Mittwochvormittag. Mein TGV nach Tours startet erst um 14 Uhr in Straßburg, dorthin fahre ich mit dem Deutschlandticket. Nachdem ich noch unser Gruppenfrühstück mit der Arbeitsgruppe mitgenommen habe, starte ich um kurz nach 11 Uhr mit dem RE nach Offenburg und komme um kurz vor 13 Uhr in Straßburg an. Da ich pünktlich bin, bleibt mir noch etwas über eine Stunde bis zur Abfahrt meines TGV, aber zum Mittagessen würde das etwas knapp.
Nach einem kleinen Spaziergang und einer Biopause im Salon aux Grands Voyageurs kann es los gehen. Mein Zug ist ein Region-Region-TGV nach Bordeaux und hat sich angeboten, weil mein Frankreichpass erst ab der Grenze gilt. Mit einem TGV ab Karlsruhe hätte ich also noch ein Ticket gebraucht.
1
![[image]](https://i.postimg.cc/sx5PvYZM/IMG-20251001-135814.jpg)
Als weiterer Vorteil der Verbindung fährt hier ein schöner einstöckiger TGV Réseau mit brauchbaren Gepäckablagen über den Sitzen statt eines engen TGV Duplex. So leer war es aber erst ab dem Flughafen Charles de Gaulle.
2
![[image]](https://i.postimg.cc/SQ9fThtY/IMG-20251001-170651.jpg)
Kurz nach Abfahrt erfolgt der erste Halt in Lorraine TGV. Im Gegensatz zu den TGV nach Deutschland halten die Region-Region-TGV nämlich auch an den Unterwegsbahnhöfen an der LGV.
3
![[image]](https://i.postimg.cc/sx5PvYZZ/IMG-20251001-143529.jpg)
Auch am sehr spartanischen Bahnhof Meuse TGV wird gehalten. Ja gut, ein bescheidenes Empfangsgebäude gibt es auf der anderen Seite schon.
4
![[image]](https://i.postimg.cc/j2y6LHJQ/IMG-20251001-145903.jpg)
Während ich diesen Kühen mit herausragender Bahnanbindung beim Weiden zuschauen kann, werden wir von einem schnelleren TGV überholt. Im Vergleich zu einer Verbindung mit Umstieg in Paris ist die Direktverbindung sogar langsamer, mit dem Nahverkehr ab Karlsruhe sogar deutlich, aber dafür ziemlich entspannt.
5
![[image]](https://i.postimg.cc/7hS1f3TC/IMG-20251001-145819.jpg)
Vor Paris wird mein Hals auf einmal sehr trocken, sodass ich mich auf den Weg zum Bistro mache. Die Wagenübergänge im klassischen TGV versprühen einen speziellen Charme, erinnert mich irgendwie an ein Flugzeug.
6
![[image]](https://i.postimg.cc/G3Dx7Cg6/IMG-20251001-154756.jpg)
Mein Feierabendbier wird diesmal das Blonde von Gallia, das meiner Meinung aber nach nicht mit dem Gallia IPA mithalten kann.
7
![[image]](https://i.postimg.cc/RCtLsBpj/IMG-20251001-155311.jpg)
Vor Paris zweigen wir von der LGV ab auf die Interconnection Est, erstmal aber in die falsche Richtung nach Norden.
8
![[image]](https://i.postimg.cc/T2bJ76Hv/IMG-20251001-155535.jpg)
Wir bedienen nämlich den Flughafen Charles de Gaulle, wo eine Wende und ein großer Fahrgastwechsel erfolgt. Im Bahnhof wird für die Bahnprojekte um den Flughafen geworben. Das sind erstens die Spange von der LGV Nord zur Altstrecke Richtung Amiens zur besseren Anbindung der Picardie und zweitens der neue CDG-Express nach Paris Est zur Entlastung der der RER-Linie B.
9
Dessen neue Gleise sind bei der Weiterfahrt Richtung Süden auf der Westseite zu sehen und verschwenken hier zur Altstrecke von Laon nach Paris. Fünf Wochen vorher habe ich die Situation von der Altstrecke aus gesehen ( https://www.ice-treff.de/index.php?mode=index&page=4&category=9).
10
Pünktlich um 18 Uhr ist Saint-Pierre-des-Corps, der Fernverkehrsbahnhof meines Tagesziels Tours, erreicht. Da seit Straßburg gutes Wetter ist und der Passtag genutzt werden will, hänge ich noch einen spontanen Abstecher nach Amboise dran. Die Taktung auf der Hauptlinie der Region Centre durchs Loiretal ist zumindest jetzt im Berufsverkehr hoch und so schaffe ich einen kurzen Umstieg, der mir keine Zeit für Bilder vom Bahnhof lässt. Hier überquere ich schon im TER die Loire.
11
![[image]](https://i.postimg.cc/h4m1yB37/IMG-20251001-181522.jpg)
In nur 13 Minuten bringt mich TER Rémi nach Amboise.
12
![[image]](https://i.postimg.cc/WpZwWvfk/IMG-20251001-182230.jpg)
Amboise ist ein Kleinstädtchen unter einem der prominenteren der zahlreichen Loireschlösser. Für eine Schlossbesichtigung ist es jetzt zu spät, aber vor 20 Jahren war ich mal drin. Durch den dicken Turm konnten die royalen Schlossherren zu Pferde zum Schloss hochreiten. Das Schloss war Geburtsort, Lieblingsresidenz und auch Sterbeort von König Karl VIII. und bekam von ihm nach seinem wenig erfolgreichen Neapelfeldzug den ersten Renaissancegarten Frankreichs. Mit nur 27 Jahren stieß der Arme sich auf dem Weg zum Jeu de Paume, so eine Art Tennisvorgänger, übel den Kopf an einem Türsturz und starb an den Folgen – ein unschöner Tod, vor dem ich mich seit der Schlossbesichtigung ein wenig fürchte. So zumindest die offizielle Version. Nach einer anderen Theorie starb er an der Syphilis, die sein Italienfeldzug neben der Renaissance mit nach Frankreich gebracht hatte und auch die vielen Totgeburten seiner Ehefrau erklären könnte.
Damals war der Palast ein deutlich größerer Komplex, von dem aber um 1800 die meisten Gebäude, darunter die Kirche mit dem Grab Leonardo da Vincis, in schlechtem Zustand waren und vom Eigentümer abgerissen wurden.
13
![[image]](https://i.postimg.cc/X70ctzTJ/IMG-20251001-183525.jpg)
Die Altstadt ist klein, aber fein, voller Touristen, hat ein Stadttor und liegt unter der Schlosskapelle. Etwas weiter hinten wäre noch das Schlösschen Clos-Luce, der Altersruhesitz Leonardo da Vincis, in dessen Park viele Nachbauten seiner Erfindungen stehen, aber dafür wird mir die Zeit vor Sonnenuntergang zu knapp.
14
![[image]](https://i.postimg.cc/yYzX2bw9/IMG-20251001-185714.jpg)
Um 19.20 Uhr möchte ich nämlich wieder am Bahnhof zurück sein, um nicht eine Stunde warten zu müssen. Hier sind wir schon wieder kurz vor Tours am großen Technicentre von Saint-Pierre-des-Corps.
15
![[image]](https://i.postimg.cc/02qdhBLd/IMG-20251001-193229.jpg)
Im Sonnenuntergang erreiche ich den schönen Kopfbahnhof Tours, der sich als Refugium für die alten TGV Atlantique entpuppt. Die Verbindung Paris-Tours scheint aktuell noch komplett in ihrer Hand zu sein.
16
![[image]](https://i.postimg.cc/Nfw7ZzWp/IMG-20251001-194459.jpg)
Unter den Wandbildern von Zielen der früheren Bahngesellschaft PO ist auch Amboise dabei.
19
![[image]](https://i.postimg.cc/QMPcm4Qc/IMG-20251002-183115.jpg)
In einem Bouillon in Bahnhofsnähe nehme ich nach Jahren mal wieder Schnecken, schon lecker aber reicht mir dann auch erstmal wieder.
20
![[image]](https://i.postimg.cc/Yqff7xHX/IMG-20251001-204751.jpg)
Die Käsespezialität der Tourraine sind diverse Ziegenkäse wie dieser Saint-Maure-de-Tourraine. Der passt auch sehr gut zur Reise, da ich übermorgen durch den Bahnhof des namensgebenden Ortes kommen werde. So kräftig, wie er aussieht schmeckt er aber gar nicht, das Schwarze kommt nicht von langer Reifezeit sondern von Pflanzenasche.
21
![[image]](https://i.postimg.cc/02ddvCsL/IMG-20251001-212841.jpg)
Tag 2: Tours, Chinon und Fontevraud
Heute war einer der komplexeren Tage in der Vorbereitung. Ich möchte nämlich zum mit dem ÖPNV schwer erreichbaren Kloster Fontevraud im Drei-Länder-Eck der Regionen Pays de la Loire, Centre und Nouvelle-Aquitaine. Nach meinen guten Erfahrungen mit dem Leihfahrrad in Verdun im Juli ( https://www.ice-treff.de/index.php?id=719938 ) konnte ich einen Anfang Oktober noch geöffneten Radverleih in Chinon ausfindig machen, wohin eine recht gute Bahnverbindung aus Tours besteht.
Am Vortag wurde in der SNCF-App vor einem Streik gewarnt, aber das lässt mich als SNCF-Kenner nicht mehr zu nervös werden, laut Streikfahrplan fahren alle Züge nach Chinon. Trotzdem will ich auf Nummer sicher gehen und nehme ohne Frühstück schon den Zug um halb acht.
Da soll es hingehen.
22
![[image]](https://i.postimg.cc/HLKbzZww/IMG-20251002-183511.jpg)
Die Nebenstrecke nach Chinon führt unspektakulär durch Feld und Wald. Das Wetter verspricht wie gemeldet gut und damit viel besser als das Wetter der letzten Tage daheim zu werden, perfekt für mein heutiges Programm.
23
![[image]](https://i.postimg.cc/28FFYxYY/IMG-20251002-080005.jpg)
In Azay-le-Rideau wird mit dem Gegenzug gekreuzt, der anscheinend einzige Umlauf des Tages mit einem Aspirateur, mit dem ich sehr gerne gefahren wäre. So wurde es mir auch am Vorabend schon in der App angezeigt, aber um halb 7 im Dunkeln wollte ich dann doch nicht los.
Der namensgebende Ort hat ein bekanntes Loire-Schloss, allerdings fehlt mir heute die Zeit für die 2 km Fußmarsch dort hinten, weshalb ein Bild aus der Bahnhofshalle Tours reichen muss.
24
![[image]](https://i.postimg.cc/5tG8g7Bm/IMG-20251002-183622.jpg)
Nach 50 Minuten ist der Endbahnhof Chinon erreicht.
25
![[image]](https://i.postimg.cc/Njs8jrGM/IMG_20251002_083739.jpg)
Ok, das war nicht mein Zug, sondern dieses Baleine-Trio, die ersten Wale von vielen in diesem Urlaub. Der TGV wurde in den 90ern zu seiner Zugtaufe auf den Namen Chinon hierhin geschleppt und ist auf einer Infotafel an der Viennebrücke zu sehen.
26
![[image]](https://i.postimg.cc/GhJJRjR3/IMG-20251002-082943.jpg)
Über diese Brücke führte die Strecke bis 1970 weiter über Thouars nach Les-Sables-d’Olonne am Atlantik. Die wenigen TER von Tours nach Thouars muss seitdem einen Umweg mit Fahrtrichtungswechsel in Saumur fahren. Bis 2004 gab es dann noch einen Museumsverkehr auf der Nebenbahn nach Richelieu, wobei ich mir nicht sicher bin, ob der noch über die Brücke fuhr.
27
![[image]](https://i.postimg.cc/RZS1ZnCB/IMG-20251002-084324.jpg)
Langsam lichtet sich der Neben über dem Tal der Vienne. Vor den Wohnblocks verläuft die Bahnstrecke. Links verschwindet sie dann im Tunnel unter dem Hügel, rechts habe ich leider den Bahnhof abgeschnitten.
29
![[image]](https://i.postimg.cc/qvJcvCBq/IMG-20251002-090047.jpg)
Hier oben am Hang sind Höhlenwohnungen und die Felsenkapelle St. Radegundis, zur Namenspatronin morgen mehr. In ihr befinden sich ein paar interessante Fresken, die womöglich das englische Königspaar Heinrich II. und Eleonore von Aquitanien zeigen, zu den beiden später mehr. Leider ist sie schon in der Winterpause.
30
![[image]](https://i.postimg.cc/YCrNCm21/IMG-20251002-091346.jpg)
Chinon wird überragt von einer imposanten Burgruine. 1189 starb hier König Heinrich II. von England, der als Herzog von Anjou hier Landesherr war. Lange nachdem die englischen Könige Anjou ihren meisten Festlandbesitz verloren hatten, residierte hier im 100-jährigen Krieg der französische Dauphin Karl, da die Engländer den Norden des Landes inklusive Paris besetzt hatten. 1429 trat hier Jeanne d’Arc, die legendäre Jungfrau von Orléans, vor ihn und konnte ihn von ihrer göttlichen Mission überzeugen, die Engländer aus dem Land zu vertreiben und ihn zur Krönung nach Reims zu führen.
In den letzten Jahren hat die Stadt etwas Bekanntheit gewonnen als Schauplatz der Monsieur-Claude-Filmreihe.
32
![[image]](https://i.postimg.cc/qv1shMg6/IMG-20251002-095642.jpg)
Um 10 Uhr macht dann endlich der Radverleih auf und es kann losgehen. Vor mir liegen gut 22 km, bis auf die letzten Kilometer überwiegend flach.
33
![[image]](https://i.postimg.cc/JzpND4tB/IMG-20251002-110233.jpg)
An der Mündung der Vienne in die Loire liegt das sehenswerte Örtchen Candes-Saint-Martin mit seiner Stiftskirche.
34
![[image]](https://i.postimg.cc/vZ0rgHD7/IMG-20251002-112657.jpg)
Direkt westlich davon schließt sich das ähnlich charmante Montsoreau mit seinem Chateau an. Auch wenn die Gitterträgerbrücke im Hintergrund nach einer Bahnbrücke aussieht, war sie das wohl nie.
35
![[image]](https://i.postimg.cc/8zZRJPsw/IMG-20251002-112736.jpg)
Genau hier in der Stiftskirche von Candes und nirgends anders starb Sankt Martin, ja der der seinen Mantel geteilt hat. Als Bischof von Tours war er ein wichtiger und populärer Kirchenführer, was dem ehemaligen Eremiten am Ende seines Lebens zu viel wurde und ihn dazu veranlasste, sich hierhin zurückzuziehen. Begraben liegt er aber in Tours, da die Bürger der Stadt bei der Kunde von seinem Tod sofort nach Candes kamen und seinen Leichnam stahlen.
36
![[image]](https://i.postimg.cc/XYsfG7Xz/IMG-20251002-114711.jpg)
In Montsoreau folgt das Chateau, das schon auf dem vorletzten Bild zu sehen war.
37
![[image]](https://i.postimg.cc/DzD16jrf/IMG-20251002-151118.jpg)
Später als gedacht erreiche ich nach gut zwei Stunden die Abtei Fontevraud. Bis zur französischen Revolution war es eines der wichtigsten Nonnenklöster Frankreichs mit mehreren royalen Äbtisinnen, danach bis in die 1960er-Jahre ein großes Gefängnis.
38
![[image]](https://i.postimg.cc/TPhrrMWH/IMG-20251002-132711.jpg)
Die romanische Klosterkirche ist sehr schön, für sie allein hätte ich den umständlichen Weg aber nicht auf mich genommen, denn sie birgt die vier Grabdenkmäler des 1189 in Chinon verstorbenen Königs Heinrich II. von England, seiner Frau Eleonore von Aquitanien, einer der schillerndsten Frauenfiguren des europäischen Mittelalters, beider Sohn Richard Löwenherz und die Frau seines jüngeren Bruders und Nachfolgers Isabella von Angoulême. Auf den Spuren der letzten Drei werde ich morgen wandeln.
Eleonore war als Erbin des riesigen Herzogtums Aquitanien eine begehrte Partie und in erster Ehe 15 Jahre lang Königin von Frankreich. Da aus der Ehe nur zwei Töchter entstammten, ließ ihr Mann die Ehe annullieren, woraufhin sie den jungen Grafen von Anjou und Anwärter auf den englischen Thron heiratete und sage und schreibe noch 5 Söhne und drei Töchter bekam. Immer harmonisch war die Ehe aber nicht, eher etwas für RTL II. Sie wurde eifersüchtig über seine Affären, unterstütze ihre Söhne bei Aufständen gegen den Ehemann und Vater, er ließ sie bis zu seinem Tod gefangen nehmen. Ständiger Konfliktherd war dabei die Lehenspflicht für die Festlandgebiete gegenüber dem französischen König, dem die Besitzungen ein Dorn im Auge waren und der bereitwillig die Söhne gegen den Vater unterstützte.
39
![[image]](https://i.postimg.cc/mgmYz2hv/IMG-20251002-124450.jpg)
Sieht nach einer komischen Kapelle aus, ist aber nur ganz profan ein Backhaus.
40
![[image]](https://i.postimg.cc/KY4nnSMx/IMG-20251002-135312.jpg)
Zur Mittagspause genieße ich im Klostergarten ein Brot mit Ziegenkäse, Nüssen und Rosinen und kann dazu noch einige frische Walnüsse aufsammeln.
41
![[image]](https://i.postimg.cc/SKjWWFzw/IMG-20251002-132924.jpg)
Zurück an der Loire besichtige ich eine Pilzzucht, die in einem ehemaligen Tuffsteinbruch untergebracht ist.
42
![[image]](https://i.postimg.cc/43nzzk94/IMG-20251002-143109.jpg)
Dann wird es langsam Zeit für den Rückweg. Am Stadrand von Chinon beischtige ich einen weiteren Tuffsteinkeller mit anderer Nutzung.
44
![[image]](https://i.postimg.cc/bvM1gCxd/IMG-20251002-160953.jpg)
Nach einer kleinen Weinprobe gebe ich das Rad zurück. Für das Schloss ist jetzt nicht mehr genug Zeit, weshalb ich nach einem Kaffeeteilchen oben an der Burg zum Bahnhof zurück gehe. Inzwischen hat sich der Nebel um die Brücke längst verzogen und gibt den Blick auf die Burg frei.
46
![[image]](https://i.postimg.cc/q7Y2wbs3/IMG-20251002-173408.jpg)
Zurück in Tours gehe ich zum Glück in die noch geöffnete Kathedrale, wo ich 2023 schon mal drin war, denn dort entdecke ich zu meiner großen Überraschung die Grabfiguren der Eltern von Königin Anne de Bretagne, Ehefrau des in Amboise verunfallten Königs Karl VIII. Eigentlich sind diese in der Kathedrale von Nantes zu finden, die aber seit einem Brand 2020 für Besucher geschlossen ist und es somit auch bei meinem Besuch in Nantes 2023 war. Die Kathedrale von Tours bietet sich an, da eine Kapelle weiter das Grabmal der beiden Söhne von Anne de Bretagne und Karl VIII. vom gleichen Künstler zu finden ist, für die ich vor zwei Jahren hier war ( https://www.ice-treff.de/index.php?id=701132 ).
Eigentlich wollte ich gerne noch im Restlicht die Straßenbahn auf der Loirebrücke fotografieren, aber just nach dieser, die ich auf der Brücke knapp verpasst habe, stoppt der komplette Verkehr und streikt. Naja, lieber jetzt die Tram als vorhin die TER nach Chinon.
48
![[image]](https://i.postimg.cc/PxwYRWyR/IMG-20251002-194316.jpg)
Heute Abend kehre ich im gleichen Bouillon ein und gönne mir zu dem gebackenen Camembert mit Honig als zweite Vorspeise sehr günstige frittierte Fischlein.
49
![[image]](https://i.postimg.cc/TwDg4V0N/IMG-20251002-210017.jpg)
Morgen geht es dann weiter in den Süden Westfrankreichs.
![[image]](https://i.postimg.cc/QN7J43Yw/Aurillac.png)
![[image]](https://i.postimg.cc/HsC4Fhfh/IMG-20251001-194609.jpg)
![[image]](https://i.postimg.cc/J4cc8QLq/IMG-20251001-194913.jpg)
![[image]](https://i.postimg.cc/SxSLxzQy/IMG-20251002-084409.jpg)
![[image]](https://i.postimg.cc/Qd8gdWNW/IMG-20251002-091155.jpg)
![[image]](https://i.postimg.cc/3w621SX7/IMG-20251002-144348.jpg)
![[image]](https://i.postimg.cc/3w621SXd/IMG-20251002-161412.jpg)
![[image]](https://i.postimg.cc/FRL3Bypp/IMG-20251002-185755.jpg)