Garmisch-Partenk - Innsbruck (Allgemeines Forum)

Sören Heise, Region Hannover, Mittwoch, 07.07.2010, 11:40 (vor 5843 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von Sören Heise, Mittwoch, 07.07.2010, 11:41

Also haben wir etwa jede Stunde:

A: RB M-STA-Tutzing, 1 Zugteil nach WM, 1 Zugteil nach Kochel
B: RB M-Tutzing-WM-Murnau, 1 Zugteil nach Oberammergau, 1 Zugteil nach GAP

Genau, dann würdest Du aber gegenüber heute die Kocheler RB um eine halbe Stunde verschieben (Anschluß Kochel - Garmisch fiele weg). Anderenfalls wäre ab München ein Vierteiler gefragt (in Tutzing geht der Zug nach Kochel weg, in Murnau der nach Oberammergau, in Garmisch-Partenk der nach Reutte und der nach Seefeld - Innsbruck fährt alleine weiter). Das scheint technisch machbar zu sein, ich weiß allerdings nicht, was der Reisende dazu sagt.

Rundum GAP Richtung Reutte, Lermoos, Mittenwald, Seefeld und Innsbruck wird es dann für NL-Begriffe chaotisch. Wann habe ich Direktverbindung und wann muss ich unmsteigen, in welche Stunde kann ich die Grenze rüber und in welche Stunde nicht, und wenn ja: wie weit komme ich über die Grenze, das sind alles Fragen die ich dann als Otto Normalbahnfahrer habe.

Nochmal das Zitat von oben: Auf der Strecke von München über Mittenwald hinaus nach Innsbruck bleibt es beim Zwei-Stundentakt, wobei in Einzelfällen, wie heute schon, in Garmisch-Partenkirchen umgestiegen werden muss. Zusätzlich soll es werktags sechs umsteigefreie Verbindungen zwischen München und Seefeld geben, die Anschluss Richtung Innsbruck haben, am Wochenende sogar alle zwei Stunden.

Die Einzelfälle Umstieg in Garmisch-Partenk sind aktuell zwei abendliche Verbindungen gen Tirol (M ab 16.32 und 18.32), die dem Münchner Berufsverkehr dienen.

Du hast aktuell einen grenzüberschreitenden Zweistundentakt, dazu einen innerösterreichischen Stundentakt ab Seefeld (tlw. ab Scharnitz). Der DB-Zug läßt in Österreich in der Regel vier Halte aus, kommt aber auf die selbe Fahrzeit wie die ÖBB (längere Kreuzungsaufenthalte). Das dürfte so bleiben, nur daß einige Züge München - Mittenwald nach einer Viertelstunde nach Seefeld weiterfahren, wo dann nach 20 Minuten Anschluß nach Innsbruck besteht. Für deutsche Verhältnisse ist das nicht sehr chaotisch.

Mit den aktuellen Fahrplanlagen bekommst Du keinen echten Stundentakt über die Grenze, da sich die Züge auf freier Strecke kreuzen müßten. Alternativ müßte man von Garmisch bis Scharnitz ohne Kreuzung kommen (ich weiß nicht, ob das zu schaffen ist). Bei einer Kreuzung in Mittenwald würde man Probleme mit den weiteren Kreuzungen in Tirol bekommen.

Viele Grüße, Sören

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