Bahn: Im Winter reicht T-Shirt, im Sommer braucht man Pulli (Aktueller Betrieb)

bahn-user, Dienstag, 06.07.2010, 10:47 (vor 5842 Tagen) @ fabs
bearbeitet von bahn-user, Dienstag, 06.07.2010, 10:48

- Viele bekommen eine verstopfte Nase bei anhaltender Klimatisierter Luft (hat mir erst gestern wieder ein Taxifahrer bestätigt)

Bei modernen und gut eingestellten Klimaanlagen (eben nicht zu kalt) passiert das eigentlich kaum noch.

- Klimaanlagen sind in der überwältigen Mehrheit im Sommer zu kalt eingestellt, sodaß man beim Verlassen des klimatisierten Raums "einen Schlag vor den Kopf" bekommt. Es reicht, wenn bei 35 Grad Außentemperatur die Klimaanlage auf 29 Grad eingestellt wird - und nicht auf 17!

Am Wochenende hab ich eine Erkältung gehabt wg. der ICE-Klimaanlagen (Ja, war selber schuld. Ich "vergass" beim Losfahren, dass ICEs desto kälter sind, desto wärmer es draussen ist und trug eine kurze Hose. Dumm von mir bei über 30 Grad.).

Die letzten Tage hatte ich wieder zwischendurch einige extrem kalten Züge. Und nein, als Vielfahrer hat man keine Lust mehr, ständig was zu sagen. Zubs sollten es selber beim Durchlaufen merken, dass etwas schief läuft, wenn schon zwischen Großraum und Abteilgang ein riesiger Temperaturunterschied ist (im Abteilgang, z.B. Wagen 34 ICE2, ist es recht angenehm - eben eine Mischung aus Wärme und dem Eisschrank des Großraums).

Wenn bei 33° Aussentemperatur viele Reisende Pullis oder leichte Jacken aus ihren Koffern holen, dann hat das nichts mehr mit Komfort zu tun. In jedem Hotel, Restaurant oder Kino würde das Personal selbstständig was an der Temperatur drehen, wenn die Kunden im Hochsommer ihre Jacken anziehen. In der Bahn wartet man offenbar auf Ansprache.

*so, mein leicht genervter jährlicher Rant zu dem Thema. Ändert sich eh nix, ich weiss*


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