da liest doch keiner was…. (Allgemeines Forum)

rainman51, Paderborn, Sonntag, 25.02.2024, 09:39 (vor 930 Tagen) @ paisadar

Aktuell probiere ich verschiedene Antragsformen aus. Bei komplexen Angelegenheiten kann es vorteilhaft sein einen Antrag in Form eines Briefs zu stellen, da sich das ein Mensch durchliest und bearbeitet. Sobald es nicht um den "Standardfall" geht - Entschädigung wegen Verspätung einer einfachen Fahrt - verlasse ich mich nicht allein auf das Formular. In schätzungsweise 80-90% aller komplexeren Fälle (Im NV wegen Verspätung von 20 Min. FV genutzt, alternative Verkehrsmittel bei verpassten Anschlüssen in letzten Tagesverbindungen,...) habe ich seit Herbst 2023 Ablehnungen oder (unnötige/falsche) Rückfragen erhalten. Oft wurde auch das Fernverkehrsticket als ursprüngliche Fahrkarte gespeichert und mein SemesterTicket gar nicht berücksichtigt.

Das wird vermutlich niemand lesen. Wird alles nur schnell schnell gemacht. Im Oktober hatte ich eine Antrag gestellt, wo
ich beim Bescheid 2x in Widerspruch gehen musste. Der Fall war eindeutig. Am Telefon wurde das praktisch sofort selber erkannt, dass die Verspätung nicht 2 Minuten, sondern 62 Minuten sind. Sprich der Text der beim telefonischen Widerspruch aufgenommen wurde, wurde praktisch nicht gelesen.

Problem war: Zug sollte bei Fahrkartenkauf 13:30 Uhr ankommen, kam aber nach der Einarbeitung der Baustelle praktisch pünktlich 14:32 Uhr an.

Anderes Beispiel: Bahn.Bonus Sparpreis gebucht (war die Aktion wo man zb eine Bahncard haben muss). Da wurde dann als Rückfrage nach der Bonus.Nr gefragt, um die Punkte überweisen zu können. Die Mitarbeiter kannten dieses Ticket nicht. Obwohl ein normaler Geldwert auf dem Ticket stand.


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