RE30 - Ein Blick in die Vergangenheit (Reiserätsel)

bahnfahrerofr., Donnerstag, 22.02.2024, 22:02 (vor 719 Tagen) @ Ludo
bearbeitet von bahnfahrerofr., Donnerstag, 22.02.2024, 22:03

Der Zug kam aus der Abstellung und dann wurden erstmal die rollbaren Bahnsteigmarkierungen zwischen den einzelnen Traktionen aufgestellt: Ein Pfeil nach oben markierte das Ziel des davor liegenden Zugteils, ein Pfeil nach unten das des dahinter liegenden Zugteils. Dann wurden relativ hektisch die Schilder gedreht

Ich erinnere mich auch noch gut an diese Zuglaufschilder sowohl am Bahnsteig, als auch am Zug.

Je nach Motivation des Schaffners waren diese manchmal auch falsch. Ich wette, dass damals deutlich mehr Fahrgäste falsch fuhren. Das kommt dort aber auch heute noch vor (Klassiker: will nach Marktredwitz, steigt in Zugteil "Hof", der aber über die schiefe Ebene fährt).

Es gab auch ein Bahnsteig-Schild "Zugende / End of train", was wohl heißen sollte, Zugteil dahinter ist abgesperrt, das haben die meisten Leute jedoch auch nie kapiert.

Mit der Einführung des FTX war Saalfeld dann Geschichte (ab ca. 2012), ab Ende 2013 wurde dann auch Würzburg nicht mehr von Bamberg aus angefahren.

In deiner Chronik fehlt der bis Dresden durchlaufende 612 als IC-Surrogat, anfangs in weiß und mit "Ihr Zugbegleiter"-Heftchen. Wenn ich mich nicht täusche, betrieben durch DB Regio für FV. Später dann eigenwirtschaftlich "FSX" durch Regio (?).


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