Fahrt am 5. 3.24 (Allgemeines Forum)

gnampf, Donnerstag, 15.02.2024, 16:16 (vor 940 Tagen) @ JanZ

Jein. Es handelt sich um eine Flickmaßnahme der Flickmaßnahme der Flickmaßnahme, die man irgendwann in ferner Zukunft mal haltbarer flicken möchte.
Und wenn sich bei der Flickmaßnahme herausstellt das sie plötzlich min. 2 Monate länger dauert, dann fragt man sich auch wieso man das nicht schon bei der Planung der Flickmaßnahme (oder der davor) hat erkennen können. Eigentlich sollte ja schon die aktuelle Baustelle gar nicht nötig sein, nach der Flickerei davor. Jetzt ist sie nicht nur nötig, sondern muss spontan auch noch ausgeweitet werden. Und das ließ sich nicht vorher erkennen und planen? Oder womöglich doch Folge davon das die Maßnahme davor schon wieder nicht korrekt ausgeführt wurde?

Und ja, es ist sicherlich sinnvoll eine Baustelle zu lang zu planen, mit der Option sie vorzeitig zu beenden, als sie zu kurz zu planen und dann auf einmal blöd da zu stehen und sich Notfallmaßnahmen einfallen lassen zu müssen. Die Strecke Augsburg-Treuchtlingen ist wohl auch so ein Paradebeispiel, wo die letzten Monate ständig Baustellen kurzfristig rein geworfen werden, dann ständig kurzfristig verlängert werden, etc. Weder EVUs noch Fahrgäste können sich drauf einstellen, teils erfolgt die Info das man es nicht hin bekommt anscheinend keine Woche vorher. Und die Informationslage ist dazu passend dann natürlich erstrecht chaotisch, denn da fordert man dann umgekehrt ja wohl wiederum min. 1 Woche Vorlauf um den Fahrplan ordentlich in die Auskunftssysteme zu bekommen.

Und ja, auch klar, zu lang angesetzte Bauarbeiten kosten mehr Geld, da natürlich für den ganzen Zeitraum z.B. Verträge mit Busunternehmen gemacht und bezahlt werden müssen, auch wenn vorzeitig die Züge schon wieder übernehmen können.

Vielleicht sollte man einfach InfraGo mal in die Pflicht nehmen sich um den Ersatz zu kümmern? Das heisst zukünfitg müssen die Ersatzverkehr per Bus & LKW organisieren und aus den Trassengebühren bezahlen. Dann würde vielleicht auch so manche Maßnahme anders laufen. Strafzahlungen wegen verletzter Pünktlichkeitsfristen hat natürlich auch InfroGo zu tragen. Im eigenen Interesse würden sie dann wohl schauen das sie keine Trassen vergeben die dann plötzlich nicht zur Verfügung stehen. Aktuell kanns ihnen ja eigentlich alles ziemlich Wurscht sein, solange sie das Gemecker einfach an sich abprellen lassen.


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