Die guten und weniger guten Seiten der ÖBB (Aktueller Betrieb)

J-C, In meiner Welt, Montag, 04.12.2023, 09:35 (vor 1015 Tagen) @ Altmann

Diese Quadrocopter setzen die ÖBB auch gerne zur Brückenkontrolle ein (Aufspüren von Haarrissen, etc.).

Das letzte Weekend war aber kein Ruhmesblatt für die ÖBB. Wenn ´s ne klitzekleine Baustelle in Ungarn gibt, dann bricht man die RJX in Wien. Wenn aber ganz Bayern steht, passiert nichts.

Dann werden die Züge nach Innsbruck über Zell am See umgeleitet, und kommen dort mit +120 an. Dann fahren sie zurück nach Wien (+240), dann zurück nach Innsbruck, dann ...

Fazit: Totaler Kollaps des gesamten FV-Fahrplans in Österreich gestern.

klitzeklein? Das war schon eine größere Geschichte, wo eben übermäßig viele Verspätungen auftraten, da dort kein adäquater Baustellenfahrplan bestand. Genauso wie man damals bei den Zügen aus Tschechien den Lauf in Wien brach, weil damals auch kein Baustellenfahrplan auf tschechischer Seite erstellt wurde.

Heute zum Beispiel entfallen doch ohnehin Züge zwischen München und Salzburg komplett, sie werden also gar nicht erst gebrochen, sie fahren auf dem Abschnitt gar nicht und können damit auch keine Verspätung aus Deutschland reinbringen.

Da ist halt zufälligerweise nicht irgendeine Schneeflocke hochkant gefallen, da war eben massives Wetter, die Strecke über Zell am See ist naheliegenderweise nicht die beste Umleitungsroute, wenn man Verspätungen vermeiden will. Wenn jetzt das wie bei der Baustelle in Ungarn für längere Zeit so wäre, dann würde man sicherlich einen entsprechenden Notfahrplan erstellen müssen, eher würde man darauf setzen wollen, dass auf deutscher Seite die Unwetterschäden beseitigt werden. Von den Umläufen her kann man eben nicht von jetzt auf gleich alles abändern, das braucht eben seine Zeit.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky


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