Hamburg Hbf - Zugabfertigung und Ansagen generell hilfreich (Aktueller Betrieb)

Henrik, Mittwoch, 18.01.2023, 22:43 (vor 17 Tagen) @ Ludo

Letzte Woche, in Kalenderwoche 2, hat Hamburg Hbf die Blechelse bekommen.

Die Meinungen hier im Forum waren diesbezüglich immer verschieden -- viele konnten sich die aufgrund des komplexen Betriebs dort nicht vorstellen. Naja, nun ist es soweit.

bin dort regelmäßig, mir ist nichts aufgefallen.. was auch immer Blechelse sein sollte..

Letzteres könnte daran scheitern, dass es bei der Zp9-Anlage in Hamburg Hbf keine Taste gibt, mit der man eine automatische „Türen schließen“-Ansage auslösen kann, wie diesesVideo beweist.

nen 10 Jahre altes Video? ;)

Generell finde ich, dass die Bedeutung von Anschlussansagen im letzten Jahrzehnt signifikant abgenommen hat. Während man im Vor-Smartphone-Zeitalter noch gelauscht hat, ob der Zug tatsächlich von Gleis 4 fährt und ob er einigermaßen pünktlich ist, ist meine (!) Vermutung heutzutage folgende (ohne wissenschaftliche Belege): Etwa 90% der Reisenden checkt vorher mit dem Smartphone, ob der Anschluss auch pünktlich ist, vom richtigen Gleis fährt, oder ob im Verspätungsfall evtl. noch ein anderer Zug in die gleiche Richtung fährt. Darüber hinaus ist es bei dem heutigen Fahrgastaufkommen oft so, dass die Ansage schon vorbei ist, wenn man den Zug gerade verlassen hat.

Von Gleis 4 fährt kein Zug.. zumindest noch nicht, das dauert noch nen paar Monate.
Das ist ein S-Bahn-Gleis.

Über 90% der ICE-Reisenden wollen nicht umsteigen. Deren Ziel ist Hamburg.

Ansonsten ist es ja nun nicht gerade so, dass es ab Hamburg in 50 verschiedene Himmelsrichtungen gehen würde.
Achse nach Elmshorn (-Kiel), Lübeck.. Rostock und das wars dann auch schon fast.
Die Ansagen im ICE halten sich also in Grenzen, in dem kurzen Bereich von Elbbrücken bis Deichtorhallen ist alles in drei verschiedenen Sprachen durch.
Jo, viele schauen auf ihr Smartphone, hören aber auch zu und schauen auf die Monitore im ICE (das System wurde jüngst geändert), sie lauschen aber eben auch den Durchsagen auf dem Bahnsteig nach dem Ausstieg und erst recht nochmal den Durchsagen auf dem nächsten Bahnsteig, von wo es weitergehen soll. Obs dann das Nachbargleis ist, spielt nicht so die Rolle, ansonsten kann es sich nur um einen Bahnsteig weiter handeln. In Hamburg Hbf gibt es nur jeweils zwei Bahnsteige. Alles recht überschaubar.

Grundsätzlich sollte man also das Konzept „Anschlussdurchsagen“ generell überdenken. Die Franzosen machen es clever, dort hängt an vielen Bahnhöfen an den Treppenabgängen ein Monitor mit den „Correspondances“, der die Anschlüsse digital aufführt. Ziemlich praktisch das Ganze.

nö.
An Anzeigen bezüglich Anschlusszügen mangelt es in Hamburg Hbf nun wahrlich nicht. ;)

Meinetwegen könnte man die Ansagen im Bahnhof auf Verspätungsansagen, Gleisänderungen und Ähnliches reduzieren - und natürlich „Türen schließen“.

ok..
wird die DB aber nicht machen.

Das Hin- und herschicken der Fahrgäste wäre sonst ja auch gar nicht mehr möglich. ;))


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