Fahrgastrechte: Dortmund, 20.8.2022 – Frage dazu (Allgemeines Forum)

EDO, Dienstag, 22.11.2022, 23:30 (vor 16 Tagen)

Guten Abend und Hallo an die Experten in diesem Forum!

Am 20.8.22 hatte ich einen Termin in Dortmund und wollte vormittags von Frankfurt mit dem ICE dorthin fahren (und abends zurück). Ich besitze eine Bahncard 100.

Die Lage war vormittags unübersichtlich. Der Stellwerkausfall war kommuniziert, ein Ersatzverkehr aber nicht. Ich fuhr mit dem Auto.

Ebenso trat ich die Rückfahrt mit dem Auto an. a) weil es ja zurückmusste, b) weil die Störung bis nach 22 Uhr andauerte. Erst dann fuhren erste Züge.

In den Fällen, in denen ich seit 2013 Fahrgastrechte in Anspruch nahm, erhielt ich bisher nie ablehnende Bescheide des Servicecenters Fahrgastrechte. Auch wurde das eine oder andere Mal die Nutzung eines alternativen Verkehrsmittels (PKW) bejaht.

Nun erhielt ich heute einen ablehnenden Bescheid für die Hinfahrt am 20.8. von Frankfurt nach Dortmund. 65 Minuten Verspätung wurden genannt, 15 Euro (für BC 1. Klasse), aber kein Ersatz für die Fahrtkosten mit dem PKW. Ich hätte das Ziel „zumutbar“ erreichen können. Mit der Bahn.

Wie seht Ihr das? Einen SEV gab es noch nicht, als ich mich auf die Fahrt begeben wollte, alle Angaben im DB Navigator suggerierten eine angeblich planmäßige Ankunft in Dortmund, die aber nie hätte erreicht werden können.

Soll ich dem Bescheid widersprechen oder ihn einfach abheften? Lohnt der Streit?


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