Es ist so gewollt. (Aktueller Betrieb)

Der Blaschke, Samstag, 14.05.2022, 13:54 (vor 43 Tagen) @ ktmb

Hallo.

Generell sollte in solchen Fällen aber ein Ausladen der Personengruppe möglich sein.


Das ist aber, abgesehen von unwichtigen Bahnfahrgästen, in niemandes Interesse. 'Fußballfans', die ihren Frust an Gesellschaft, Chef, Ehefrau und dem Vereinspräsidenten an Zug und Passagieren auslassen, zünden dann das Haus des Politikers nicht an, lassen den Unternehmensboss unverletzt und mischen sich nicht in Autorennen rein, die von jungen Leuten mit anderem kulturellen Hintergrund öffentlich veranstaltet werden. Sie gehen dafür artig zur Wahl oder glänzen durch Abstinenz.

Die Aufbegehrung gegen all das Spießige erschöpft sich dann an dumpfen hirnlosen Gesängen und Gegröle und dem Konsum von Bier. Und dem Beschauen eines Fußballspiels. Und wenn sie nicht Teil der Wett'mafia' sind, kennen sie das Ergebnis auch nicht vorher; das sorgt für einen Spannungsbogen. Am Ende des Tages sind sie dann groggy. Und zu nichts Revolurionärem mehr fähig - was die Macht der Mächtigen dann eben nicht bedroht.

Kurzum: die Zustände sind exakt so gewollt! Dass da ein paar Bahnfahrende drunter leiden: wen stört das denn (außer den Bahnfahrenden)? Richtig: niemanden.

Es gibt daneben auch friedliche Fußballfans. Mit denen man ganz friedlich Spaß haben kann und die einfach nur Fußball sehen wollen..

Und die Gröhlenden können auch ganz nett und z.B. in Zimmerlautstärke den älteren niederländischen Reisenden im internationalen IC aus den Niederlanden erklären, wie sie in Osnabrück den IC nach Hamburg erreichen, bevor danach dann die kommende Niederlage der Nürnberger lauthals besungen wird.


Schöne Grüße von jörg


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