Vorschau Fernverkehr 2023 (Allgemeines Forum)
Karolinger, Mittwoch, 23.02.2022, 23:40 (vor 1460 Tagen)
Linie 11
Zwischen Stuttgart und Ulm neu über NBS.
Linie 30
Entfällt bis auf EC 6-8 sowie IC 2318/2319 (wieder als ICE-T).
Linie 39
IC 2407/2408 Köln - Lübeck verkehrt ab Juni 2023 mit ICE1.
Linie 43
Wird ab Köln/Dortmund nach Hamburg verlängert und auf ICE4 umgestellt.
Lediglich ICE 104/105 weiterhin mit ICE3-MS von/nach Amsterdam
Linie 47
Verlängerung ab Stuttgart über NBS nach München und nach und nach Einsatz der neuen BR 408.
Linie 55
Wird ab Köln nach Stuttgart verlängert. Mit Ausnahme 1 Zugpaars Dresden - Offenburg, welches zunächst mit IC1 und ab September 2023 mit ICE1 verkehrt, kommen ausschließlich IC2 zum Einsatz.
Linie 60
Zwischen Stuttgart und Ulm über NBS und Umstellung auf ICE3, die von der Linie 43 freigesetzt werden.
Linie 87
Nach und nach Ablösung der IC2 mit BR 147 durch Kiss.
Vorschau Fernverkehr 2023
Kölner96, Donnerstag, 24.02.2022, 08:31 (vor 1460 Tagen) @ Karolinger
Linie 30
Entfällt bis auf EC 6-8 sowie IC 2318/2319 (wieder als ICE-T).
EC6 bis 9 ;)
Vorschau Fernverkehr 2023 / EC - 9
Holger2, Donnerstag, 24.02.2022, 15:32 (vor 1459 Tagen) @ Kölner96
Hallo zusammen,
die bisherigen Informationen habe ich bisher so gedeutet, dass aufgrund der Trassenbelegungen der unteren Rheintalbahn die EC 6 - 9 nach dem nächsten Fahrplanwechsel nicht mehr fahren sollen. Hat sich das wieder geändert?
Holger
Vorschau Fernverkehr 2023 / EC - 9
Twindexx, St. Gallen (CH), Samstag, 26.02.2022, 11:16 (vor 1457 Tagen) @ Holger2
Hoi,
die bisherigen Informationen habe ich bisher so gedeutet, dass aufgrund der Trassenbelegungen der unteren Rheintalbahn die EC 6 - 9 nach dem nächsten Fahrplanwechsel nicht mehr fahren sollen. Hat sich das wieder geändert?
Nein, da hat sich nichts geändert. Es galt nur schon immer ab Fahrplan 2026, also bis Dezember 2025 fahren diese EC noch. Genau ab dann soll zur Kompensation ICE 104/105 mit ICE 4 von/bis Chur durchgebunden werden (ausser man geht nun auf BR408-Doppeltraktionen auf einige ICE-Leistungen in die Schweiz, um ein Zugspaar Amsterdam-Chur anzubieten).
Grüsse aus dem IC 5.
--
![[image]](https://abload.de/img/fvd139kqh.jpg)
Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Vorschau Fernverkehr 2023
JanZ, HB, Donnerstag, 24.02.2022, 09:49 (vor 1459 Tagen) @ Karolinger
Danke! Eine Frage: Fahren dann zwischen Hamburg und Köln noch IC oder nur noch ICE? Bin gerade etwas verwirrt, da ja die L42 bereits bis Hamburg verlängert wurde und es andererseits ja noch die L31 gibt.
Vorschau Fernverkehr 2023
AlbertP, Ulm, Donnerstag, 24.02.2022, 10:42 (vor 1459 Tagen) @ JanZ
bearbeitet von AlbertP, Donnerstag, 24.02.2022, 10:45
L39 und EC 6-9 vielleicht?
Letztes Jahr wurde gesagt dass das nördliche Teil der L31 vom L42 übernommen würde. Dies ist nicht vollständig passiert, es gibt immer noch L31-Einzelzüge. Ebenso kann ich mich vorstellen dass es einige L30 fahren bleiben.
43 statt 31?!?!
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Donnerstag, 24.02.2022, 10:56 (vor 1459 Tagen) @ JanZ
bearbeitet von Der Blaschke, Donnerstag, 24.02.2022, 10:57
Hey.
Danke! Eine Frage: Fahren dann zwischen Hamburg und Köln noch IC oder nur noch ICE? Bin gerade etwas verwirrt, da ja die L42 bereits bis Hamburg verlängert wurde und es andererseits ja noch die L31 gibt.
Das Original gibt's hier:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?002,10006156
Mit Link https://mobile.twitter.com/BahnRoyal/status/1496464986599743490
Wenn ich es richtig kapiere, entfällt die Linie 31 auch. Dafür wird die Linie 43 nach Hamburg rück-/verlängert.
Hm. Bekommen wir in Osnabrück nochmehr durchgehende Züge in die Schweiz. Hätte man dann besser doch geheimgehalten, wie drüben von wem gewünscht. Andererseits: wirklich neu ist es nicht; davon las ich schon vor längerem.
Und irgendwann früher mal gab es schon mal regelmäßige Züge Hamburg Köln Schweiz. Hab ich alles auch überlebt.
Schöne Grüße von jörg
43 statt 30!
ICE-TD, Donnerstag, 24.02.2022, 11:00 (vor 1459 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von ICE-TD, Donnerstag, 24.02.2022, 11:00
Die Linie 31 ist schon ersetzt durch die Linie 42. Durch die Linie 43 wird die Linie 30 von nach Stuttgart/Frankfurt ersetzt,
43 statt 30!
JanZ, HB, Donnerstag, 24.02.2022, 11:51 (vor 1459 Tagen) @ ICE-TD
Die Linie 31 ist schon ersetzt durch die Linie 42.
Stimmt, ich sehe es auch gerade, bzw. südlich von Köln durch die 91. Von der 31 scheint es nur noch Einzelzüge zu geben. Also nächstes Jahr fast nur noch ICE auf der Rollbahn.
Nostalgie gibt's ja noch unten ... ;-)
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Donnerstag, 24.02.2022, 17:04 (vor 1459 Tagen) @ JanZ
Hey.
Also nächstes Jahr fast nur noch ICE auf der Rollbahn.
Da ist Osnabrück dann doch wieder was besonderes. Oben gibt's die Moderne - unten bleibt die Tradition noch etwas länger erhalten ... Frin säuberlich getrennt ... ;-)
Und ja, ich mag moderne Züge sehr. Aber mit diesen alten Großraumwagen fahre ich derzeit wirklich am liebsten. Lehne nach hinten und Sitzfläche nach vorn - viel gemütlicher geht nicht im deutschen Eisenbahnwesen. Und dann den Arm auf die Fensterlehne - wo die Klimaanlage sanft ihre Luft nach oben pustet.
Ja, mittlerweile habe ich tatsächlich etwas Sorge, dass ich die Ausmusterung noch erlebe. Wo ich jetzt seit 1985 mit den Gefährten herumreise ...
Schöne Grüße von jörg
Nostalgie gibt's ja noch unten ... ;-)
JanZ, HB, Freitag, 25.02.2022, 09:13 (vor 1458 Tagen) @ Der Blaschke
Ich hatte tatsächlich für meine Freundin gefragt. Die bevorzugt ICEs, weil die Wahrscheinlichkeit für einen spontan fehlenden Wagen geringer ist ;-). Selber ist mir das relativ egal. Nostalgie würde ich nur empfinden, wenn es noch die alten grün-gelben Sitze von meinen ersten Fernverkehrsfahrten, übrigens zwischen Münster und Hamburg, gäbe. Aber alles hat seine Zeit.
Vorschau Fernverkehr 2023
ICE-TD, Donnerstag, 24.02.2022, 10:56 (vor 1459 Tagen) @ JanZ
Zumindest alles was weiter Richtung Norden mit Diesel fährt muß ja ein lokbespannter IC sein, aber vielleicht fahren die im Takt der Sprinter dann.
Vorschau Fernverkehr 2023
Zauberpilz, Donnerstag, 24.02.2022, 11:34 (vor 1459 Tagen) @ ICE-TD
Zumindest alles was weiter Richtung Norden mit Diesel fährt muß ja ein lokbespannter IC sein, aber vielleicht fahren die im Takt der Sprinter dann.
Die werden einfach gebrochen. Wie die Züge Richtung Rügen scheinbar in Hamburg beginnen sollen. So viel zur neuen Ausrichtung auf Tourismus.
Vorschau Fernverkehr 2023
Reservierungszettel, KDU, Donnerstag, 24.02.2022, 12:25 (vor 1459 Tagen) @ Zauberpilz
Zumindest alles was weiter Richtung Norden mit Diesel fährt muß ja ein lokbespannter IC sein, aber vielleicht fahren die im Takt der Sprinter dann.
Die werden einfach gebrochen. Wie die Züge Richtung Rügen scheinbar in Hamburg beginnen sollen. So viel zur neuen Ausrichtung auf Tourismus.
Wobei sie es nicht zwangsläufig müssen, nach Rügen dürfen nunmal auch ICE aller Art fahren.
Vorschau Fernverkehr 2023
Zauberpilz, Donnerstag, 24.02.2022, 12:56 (vor 1459 Tagen) @ Reservierungszettel
Zumindest alles was weiter Richtung Norden mit Diesel fährt muß ja ein lokbespannter IC sein, aber vielleicht fahren die im Takt der Sprinter dann.
Die werden einfach gebrochen. Wie die Züge Richtung Rügen scheinbar in Hamburg beginnen sollen. So viel zur neuen Ausrichtung auf Tourismus.
Wobei sie es nicht zwangsläufig müssen, nach Rügen dürfen nunmal auch ICE aller Art fahren.
Wenn man dieser Twittermeldung glauben darf wirds aber dann halt solche ICE geben:
Hamburg-Greifswald ICE 1179 (2217) / ICE 1074 (2216)
D.h. die bisher durchgehenden Züge werden einfach in Hamburg geteilt. Ob das wirklich touristische Fahrten attraktiver macht?
Alle? Einer? Mehrere?
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Donnerstag, 24.02.2022, 17:10 (vor 1459 Tagen) @ Zauberpilz
Hallo.
Die werden einfach gebrochen. Wie die Züge Richtung Rügen scheinbar in Hamburg beginnen sollen. So viel zur neuen Ausrichtung auf Tourismus.
Wenn man dieser Twittermeldung glauben darf wirds aber dann halt solche ICE geben:
Hamburg-Greifswald ICE 1179 (2217) / ICE 1074 (2216)
D.h. die bisher durchgehenden Züge werden einfach in Hamburg geteilt. Ob das wirklich touristische Fahrten attraktiver macht?
Nun ist der Ursprungstweet gelöscht. Wenn ich mich recht entsinne, ging es dabei um einzelne Zugpaare zur Werksanbindung. Irgendwas will man da ummodeln.
Schöne Grüße von jörg
Alle? Einer? Mehrere?
Siggis Malz, Donnerstag, 24.02.2022, 21:38 (vor 1459 Tagen) @ Der Blaschke
Nun ist der Ursprungstweet gelöscht. Wenn ich mich recht entsinne, ging es dabei um einzelne Zugpaare zur Werksanbindung. Irgendwas will man da ummodeln.
Schöne Grüße von jörg
Jau, Hamburgs Werkskapazitäten sind ausgelastet.
Jetzt hat man ja da ganz im Nordwesten so ne Minianlage hingesetzt, die alltägliche Maßnahmen übernehmen kann.
Eigentlich nen gutes Zeichen.
Cottbus hofft ja auf den gleichen Effekt.
Die Berliner Werke sind jetzt auch nicht gelangweilt.
Neben schwerer Instandhaltung kriegen die Cottbusser bestimmt auch den Teppich sauber und das Klo ausgesaugt. Das isses doch, Ein ICE Berlin - Cottbus jeden Tag, der 4 Minuten länger braucht als der RE, so toll wie IC Magdeburg - Berlin.
Alle? Einer? Mehrere?
Reservierungszettel, KDU, Donnerstag, 24.02.2022, 23:44 (vor 1459 Tagen) @ Siggis Malz
Nun ist der Ursprungstweet gelöscht. Wenn ich mich recht entsinne, ging es dabei um einzelne Zugpaare zur Werksanbindung. Irgendwas will man da ummodeln.
Schöne Grüße von jörg
Jau, Hamburgs Werkskapazitäten sind ausgelastet.
Jetzt hat man ja da ganz im Nordwesten so ne Minianlage hingesetzt, die alltägliche Maßnahmen übernehmen kann.Eigentlich nen gutes Zeichen.
Cottbus hofft ja auf den gleichen Effekt.
Die Berliner Werke sind jetzt auch nicht gelangweilt.
Neben schwerer Instandhaltung kriegen die Cottbusser bestimmt auch den Teppich sauber und das Klo ausgesaugt. Das isses doch, Ein ICE Berlin - Cottbus jeden Tag, der 4 Minuten länger braucht als der RE, so toll wie IC Magdeburg - Berlin.
Die Frage bleibt trotzdem was gegen eine Durchbindung spricht.
ICE4-Verfügbarkeit und Werkanbindung
Karolinger, Freitag, 25.02.2022, 08:45 (vor 1458 Tagen) @ Reservierungszettel
Zwischen Hamburg und Greifswald sollen teilweise ICE1 verkehren.
Diese dürfen nicht auf die KRM.
ICE können weder in Meck-Pomm noch in Basel gewartet werden, so dass die Umläufe an das ICE-Werk in Hamburg gekoppelt sind.
ICE4-Verfügbarkeit und Werkanbindung
Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Freitag, 25.02.2022, 10:18 (vor 1458 Tagen) @ Karolinger
Wobei TGV in F doch auch bis in letzte Ecken und hinterste Winkel des Landes fahren. In D sind zu viele Neuerungen einfach Rückschritte.
--
Gruß, Olaf
"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."
Goethe an Schiller 1797
ICE4-Verfügbarkeit und Werkanbindung
Reservierungszettel, KDU, Freitag, 25.02.2022, 10:47 (vor 1458 Tagen) @ Karolinger
bearbeitet von Reservierungszettel, Freitag, 25.02.2022, 10:48
Zwischen Hamburg und Greifswald sollen teilweise ICE1 verkehren.
Diese dürfen nicht auf die KRM.
ICE können weder in Meck-Pomm noch in Basel gewartet werden, so dass die Umläufe an das ICE-Werk in Hamburg gekoppelt sind.
Dann muss das Konzept nochmal überarbeitet werden - das brechen einer Jahrzehntelang bestehenden Verbindung ist nunmal ein Rückschritt.
Und über die Zuverlässigkeit der Linie brauchen wir erst gar nicht reden…
ICE4-Verfügbarkeit und Werkanbindung
ICE-TD, Freitag, 25.02.2022, 11:14 (vor 1458 Tagen) @ Reservierungszettel
Zwischen Hamburg und Greifswald sollen teilweise ICE1 verkehren.
Diese dürfen nicht auf die KRM.
ICE können weder in Meck-Pomm noch in Basel gewartet werden, so dass die Umläufe an das ICE-Werk in Hamburg gekoppelt sind.
Dann muss das Konzept nochmal überarbeitet werden - das brechen einer Jahrzehntelang bestehenden Verbindung ist nunmal ein Rückschritt.Und über die Zuverlässigkeit der Linie brauchen wir erst gar nicht reden…
Auf der Linie 43 sollen 412.13 eingesetzt werden, macht es Sinn einen Zug mit diesen Kapazitäten ins dünn besiedelte Mecklenburg-Vorpommern zu schicken? Reichen dort überhaupt die Bahnsteiglängen aus oder muß man dann einzelne Halte entfallen lassen?
ICE4-Verfügbarkeit und Werkanbindung
Reservierungszettel, KDU, Freitag, 25.02.2022, 11:42 (vor 1458 Tagen) @ ICE-TD
Zwischen Hamburg und Greifswald sollen teilweise ICE1 verkehren.
Diese dürfen nicht auf die KRM.
ICE können weder in Meck-Pomm noch in Basel gewartet werden, so dass die Umläufe an das ICE-Werk in Hamburg gekoppelt sind.
Dann muss das Konzept nochmal überarbeitet werden - das brechen einer Jahrzehntelang bestehenden Verbindung ist nunmal ein Rückschritt.Und über die Zuverlässigkeit der Linie brauchen wir erst gar nicht reden…
Auf der Linie 43 sollen 412.13 eingesetzt werden, macht es Sinn einen Zug mit diesen Kapazitäten ins dünn besiedelte Mecklenburg-Vorpommern zu schicken? Reichen dort überhaupt die Bahnsteiglängen aus oder muß man dann einzelne Halte entfallen lassen?
Die Frage hat bei einem 11 Wagen IC auch nie jemand gestellt - im Zweifel wird an bestimmten Bahnhöfen Reisendensicherung gemacht, das ist heute schon an einigen Bahnhöfen Standard - da kommt es auf die paar Bahnhöfe an der Ostseestrecke auch nicht mehr an.
ICE4-Verfügbarkeit und Werkanbindung
EK-Wagendienst, EGST, Freitag, 25.02.2022, 12:18 (vor 1458 Tagen) @ Reservierungszettel
Die Frage hat bei einem 11 Wagen IC auch nie jemand gestellt - im Zweifel wird an bestimmten Bahnhöfen Reisendensicherung gemacht, das ist heute schon an einigen Bahnhöfen Standard - da kommt es auf die paar Bahnhöfe an der Ostseestrecke auch nicht mehr an.
Sowas will man auch seitens des EBA nicht mehr.
--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
ICE4-Verfügbarkeit und Werkanbindung
Reservierungszettel, KDU, Freitag, 25.02.2022, 13:49 (vor 1458 Tagen) @ EK-Wagendienst
Die Frage hat bei einem 11 Wagen IC auch nie jemand gestellt - im Zweifel wird an bestimmten Bahnhöfen Reisendensicherung gemacht, das ist heute schon an einigen Bahnhöfen Standard - da kommt es auf die paar Bahnhöfe an der Ostseestrecke auch nicht mehr an.
Sowas will man auch seitens des EBA nicht mehr.
Zeigt wieder einmal die Wiedersprüche der Modernen Bahn, auf der einen Seite können die Züge gar nicht lang genug sein - anderseits ist die Infrastruktur dafür gar nicht ausgelegt.
ICE4-Verfügbarkeit und Werkanbindung
JanZ, HB, Freitag, 25.02.2022, 14:11 (vor 1458 Tagen) @ Reservierungszettel
Modern ist daran nur, dass die Züge nicht flexibel gekürzt werden können wie zu Zeiten von Wagenzügen. So lang, dass sie nicht an alle Bahnsteige passten, konnten die auch schon sein.
OT: ? zu Reisendensicherung, wenn Zug länger Bahnsteig->EBA?
michael_seelze, Samstag, 26.02.2022, 13:47 (vor 1457 Tagen) @ EK-Wagendienst
Die Frage hat bei einem 11 Wagen IC auch nie jemand gestellt - im Zweifel wird an bestimmten Bahnhöfen Reisendensicherung gemacht, das ist heute schon an einigen Bahnhöfen Standard - da kommt es auf die paar Bahnhöfe an der Ostseestrecke auch nicht mehr an.
Sowas will man auch seitens des EBA nicht mehr.
Was bedeutet das konkret? Ist es untersagt oder wurden die Auflagen dafür durch das EBA erhöht?
OT: ? zu Reisendensicherung, wenn Zug länger Bahnsteig->EBA?
EK-Wagendienst, EGST, Samstag, 26.02.2022, 13:53 (vor 1457 Tagen) @ michael_seelze
Die Frage hat bei einem 11 Wagen IC auch nie jemand gestellt - im Zweifel wird an bestimmten Bahnhöfen Reisendensicherung gemacht, das ist heute schon an einigen Bahnhöfen Standard - da kommt es auf die paar Bahnhöfe an der Ostseestrecke auch nicht mehr an.
Sowas will man auch seitens des EBA nicht mehr.
Was bedeutet das konkret? Ist es untersagt oder wurden die Auflagen dafür durch das EBA erhöht?
Es sollte nicht zum Regelfall werden, im Störungsfall ist es weiterhin möglich.
Die Infrastruktur muss zum Verkehr passend sein, und bei zu kurze Bahnsteige ist das nicht der Fall.
--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
OT: ? zu Reisendensicherung, wenn Zug länger Bahnsteig->EBA?
michael_seelze, Samstag, 26.02.2022, 14:06 (vor 1457 Tagen) @ EK-Wagendienst
Die Frage hat bei einem 11 Wagen IC auch nie jemand gestellt - im Zweifel wird an bestimmten Bahnhöfen Reisendensicherung gemacht, das ist heute schon an einigen Bahnhöfen Standard - da kommt es auf die paar Bahnhöfe an der Ostseestrecke auch nicht mehr an.
Sowas will man auch seitens des EBA nicht mehr.
Was bedeutet das konkret? Ist es untersagt oder wurden die Auflagen dafür durch das EBA erhöht?
Es sollte nicht zum Regelfall werden, im Störungsfall ist es weiterhin möglich.Die Infrastruktur muss zum Verkehr passend sein, und bei zu kurze Bahnsteige ist das nicht der Fall.
Und das heißt? Ist ein Antrag eines EVU für einen Planhalt, wo die Bahnteignutzlänge kleiner als die (Wagen-)zuglänge ist, nun stets abzulehen?
OT: ? zu Reisendensicherung, wenn Zug länger Bahnsteig->EBA?
EK-Wagendienst, EGST, Samstag, 26.02.2022, 14:12 (vor 1457 Tagen) @ michael_seelze
Die Frage hat bei einem 11 Wagen IC auch nie jemand gestellt - im Zweifel wird an bestimmten Bahnhöfen Reisendensicherung gemacht, das ist heute schon an einigen Bahnhöfen Standard - da kommt es auf die paar Bahnhöfe an der Ostseestrecke auch nicht mehr an.
Sowas will man auch seitens des EBA nicht mehr.
Was bedeutet das konkret? Ist es untersagt oder wurden die Auflagen dafür durch das EBA erhöht?
Es sollte nicht zum Regelfall werden, im Störungsfall ist es weiterhin möglich.Die Infrastruktur muss zum Verkehr passend sein, und bei zu kurze Bahnsteige ist das nicht der Fall.
Und das heißt? Ist ein Antrag eines EVU für einen Planhalt, wo die Bahnteignutzlänge kleiner als die (Wagen-)zuglänge ist, nun stets abzulehen?
Nein, aber das EVU muss geeignete Maßnahmen ergreifen mit Reisendensicherung oder abschließen von Wagen, und das wird DB Fernverkehr zu viel sein, weil es könnte ja was passieren.
Eben 1000% Sicherheit, dazu will man mit weniger Personal auskommen.
Diese Maßnahmen kontrolliert dann das EBA, und wenn die kleinste Unregelmäßigkeit erkannt wird, kostet es.
--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
OT: ? zu Reisendensicherung, wenn Zug länger Bahnsteig->EBA?
Alexander, Samstag, 26.02.2022, 14:07 (vor 1457 Tagen) @ michael_seelze
Hi,
es wurde ja schon kurz was dazu geschrieben. Konkret geht es um die EBA-Fachmitteilung 20/2020. Daher es ist nicht grundsätzlich untersagt, aber das EBA schaut jetzt vermehrt drauf.
Daher wird es von den EVU aktuell deutlich zurückgefahren, bevor es zu einem tatsächlichen Verbot oder deutlicheren Einschränkungen kommt.
Viele Grüße
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
OT: ? zu Reisendensicherung, wenn Zug länger Bahnsteig->EBA?
EK-Wagendienst, EGST, Samstag, 26.02.2022, 14:13 (vor 1457 Tagen) @ Alexander
Hi,
es wurde ja schon kurz was dazu geschrieben. Konkret geht es um die EBA-Fachmitteilung 20/2020. Daher es ist nicht grundsätzlich untersagt, aber das EBA schaut jetzt vermehrt drauf.
Daher wird es von den EVU aktuell deutlich zurückgefahren, bevor es zu einem tatsächlichen Verbot oder deutlicheren Einschränkungen kommt.
Ja das habe ich gemeint.
Danke.
--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Autsch.
Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 26.02.2022, 15:38 (vor 1457 Tagen) @ Alexander
Hey.
Konkret geht es um die EBA-Fachmitteilung 20/2020.
Zitat:
Das Eisenbahn-Bundesamt (...) betrachtet an bestehenden Bahnsteigen ausnahmsweise eine erforderliche Bahnsteiglänge von erster bis letzter Tür des Reisezuges zzgl. 5 m Sicherheitszuschlag für das ungenaue Halten und ggf. weiterer erforderlicher sicherheitsrelevanter Zuschläge als Mindestmaßstab für die Gewährleistung der Sicherheit.
Au backe. Um 5 Meter verbremsen? Da traut man dem Lokführer aber nicht viel zu ...
Also fast alle Lokführer, die ich regelmäßig erlebe, bekommen das aber deutlich genauer hin!
Schöne Grüße von jörg
ICE4-Verfügbarkeit und Werkanbindung
ICE-TD, Freitag, 25.02.2022, 12:50 (vor 1458 Tagen) @ Reservierungszettel
Zwischen Hamburg und Greifswald sollen teilweise ICE1 verkehren.
Diese dürfen nicht auf die KRM.
ICE können weder in Meck-Pomm noch in Basel gewartet werden, so dass die Umläufe an das ICE-Werk in Hamburg gekoppelt sind.
Dann muss das Konzept nochmal überarbeitet werden - das brechen einer Jahrzehntelang bestehenden Verbindung ist nunmal ein Rückschritt.Und über die Zuverlässigkeit der Linie brauchen wir erst gar nicht reden…
Auf der Linie 43 sollen 412.13 eingesetzt werden, macht es Sinn einen Zug mit diesen Kapazitäten ins dünn besiedelte Mecklenburg-Vorpommern zu schicken? Reichen dort überhaupt die Bahnsteiglängen aus oder muß man dann einzelne Halte entfallen lassen?
Die Frage hat bei einem 11 Wagen IC auch nie jemand gestellt - im Zweifel wird an bestimmten Bahnhöfen Reisendensicherung gemacht, das ist heute schon an einigen Bahnhöfen Standard - da kommt es auf die paar Bahnhöfe an der Ostseestrecke auch nicht mehr an.
Nur ist ein 412.13 etwa 60m länger als ein 11 Wagen-IC, also mehr Wagen wären zu sichern und es stellt sich die Frage ob die Fahrstrassen in den Bahnhöfen dafür ausgelegt sind.
Linienbrechung kein Thema, dafür aber was man daraus macht.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 24.02.2022, 16:23 (vor 1459 Tagen) @ Zauberpilz
Zumindest alles was weiter Richtung Norden mit Diesel fährt muß ja ein lokbespannter IC sein, aber vielleicht fahren die im Takt der Sprinter dann.
Die werden einfach gebrochen. Wie die Züge Richtung Rügen scheinbar in Hamburg beginnen sollen. So viel zur neuen Ausrichtung auf Tourismus.
Mal sehen ob die Touristen das so akzeptieren.
Klar, bei uns fährt ICE International ja auch nicht ab Amsterdam weiter nach Zandvoort. Und Harlingen Hafen (Watteninseln Vlieland und Terschelling) hat auch keine Fernverkehrsverbindungen. Zum Efteling (Freizeitpark) muss man sogar ab Den Bosch oder Tilburg Bus fahren.
Dafür ist Amsterdam-Zandvoort eine Entfernung die man in Deutschland auch mit einer S-Bahn fährt und die man in NL dementsprechend in S-Bahntakt betreibt.
Nach Leeuwarden kommt man halbstündlich mit dem "IC" und dieser ist gut verknotet mit der ebenfalls halbstündlichen RB nach Harlingen.
Die Schnellbusse zum Efteling verkehren ab Den Bosch (800) und Tilburg (801) nonstop. Hinzu kommt noch Schnellbus 300 für die Earlybirds sowie die Anbindung Den Bosch-Waalwijk (nonstop via Autobahn).
Entscheidend ist also nicht die gegebene Situation der fehlenden Direktverbindung, sondern was man aus der Situation macht.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Vorschau Fernverkehr 2023
Twindexx, St. Gallen (CH), Samstag, 26.02.2022, 11:40 (vor 1457 Tagen) @ Karolinger
Hoi,
Linie 30
Entfällt bis auf EC 6-8 sowie IC 2318/2319 (wieder als ICE-T).
Da EC 6-9 neu zur Linie 43 gehören werden (einfach Basel-Köln anderer Laufweg via Rheintal), entfällt die Linie 30 komplett.
Linie 87
Nach und nach Ablösung der IC2 mit BR 147 durch Kiss.
Die IC2-BT bleiben, da die Kiss nicht für alle Umläufe reichen.
Startphase bis 2. Juni 2023:
• Zwei Umläufe SBB EC-Komp lokbespannt Stuttgart-Zürich-Singen-Zürich-Stuttgart
• Vier Umläufe DB-Kiss Stuttgart-Zürich-Singen-Zürich-Stuttgart
• Zwei Umläufe IC2-BT Stuttgart-Singen
Baustellenphase 3. Juni bis 27. Oktober 2023:
• Drei Umläufe IC2-BT Stuttgart-Horb
• Nahezug alle Umläufe Zürich-Singen mit DB-Kiss (Werksanbindung Wien leer via Memmingen), Konzept Sulz-Singen bei DB noch in Planung), nur zwei Zugspaare mit SBB EWIV-Pendel Zürich-Singen
Vorläufiges Zielkonzept ab 28. Oktober 2023:
• Sechs Umläufe DB-Kiss Stuttgart-Zürich
• Ein Umlauf SBB EWIV-Pendel Singen-Zürich [drei Zugspaare]
• Ein Umlauf IC2-BT Stuttgart-Singen [drei Zugspaare] (-Konstanz [zwei Zugspaare])
Ab Mitte 2025 müssen die Kiss dann wieder verschwinden, da die IC dann in Vaihingen enden werden und dort 96 cm hohe Bahnsteige existieren. Die Einstiege der Kiss sind dafür zu niedrig, weshalb die Kiss dann dort nicht mehr verkehren dürfen. Ab Mitte 2025 muss der Gäubahnverkehr dann also vollständig auf IC2-BT umgestellt werden, die bis dann hoffentlich in die Schweiz fahren dürfen.
Grüsse aus der dem IC 5.
--
![[image]](https://abload.de/img/fvd139kqh.jpg)
Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Vorschau Fernverkehr 2023
PhilippK, Samstag, 26.02.2022, 22:52 (vor 1457 Tagen) @ Twindexx
Hallo Twindexx,
Ab Mitte 2025 müssen die Kiss dann wieder verschwinden, da die IC dann in Vaihingen enden werden und dort 96 cm hohe Bahnsteige existieren.
Das stimmt so nicht ganz, lediglich Bahnsteig 2 und 3 sind ausschließlich für 96 cm ausgelegt. Bahnsteig 4 und 6 sind für 76 cm ausgelegt, Bahnsteig 1 für Mischnutzung.
Gruß, Philipp
Vorschau Fernverkehr 2023
agw, NRW, Sonntag, 27.02.2022, 06:43 (vor 1457 Tagen) @ PhilippK
Hallo Twindexx,
Ab Mitte 2025 müssen die Kiss dann wieder verschwinden, da die IC dann in Vaihingen enden werden und dort 96 cm hohe Bahnsteige existieren.
Das stimmt so nicht ganz, lediglich Bahnsteig 2 und 3 sind ausschließlich für 96 cm ausgelegt. Bahnsteig 4 und 6 sind für 76 cm ausgelegt, Bahnsteig 1 für Mischnutzung.
Und die S-Bahn hält dann an Gleis 4 für leichteren Umstieg zum FV.
Murks bleibt Murks. :-)
--
"Mit Vollgas in den Sommer: Sparen Sie 20% bei Europcar."
- bahn.de
Vorschau Fernverkehr 2023
Twindexx, St. Gallen (CH), Sonntag, 27.02.2022, 07:20 (vor 1457 Tagen) @ PhilippK
Hoi,
Das stimmt so nicht ganz, lediglich Bahnsteig 2 und 3 sind ausschließlich für 96 cm ausgelegt. Bahnsteig 4 und 6 sind für 76 cm ausgelegt, Bahnsteig 1 für Mischnutzung.
Das ist eine offizielle Info der DB, dass 96 cm hohe Bahnsteige in Vaihingen den Einsatz der Kiss ab Mitte 2025 auf der Gäubahn verunmöglichen und daher ab dann seitens DB mit einem ausschliesslichen Einsatz von IC2 mit BR 147 nach Zürich geplant wird. Mehr kann ich dazu auch nicht sagen, da ich den Bahnhof Vaihingen selbst nicht genau kenne.
Grüsse aus der Ostschweiz.
--
![[image]](https://abload.de/img/fvd139kqh.jpg)
Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
Vorschau Fernverkehr 2023
Holger2, Montag, 28.02.2022, 00:27 (vor 1456 Tagen) @ PhilippK
Das stimmt so nicht ganz, lediglich Bahnsteig 2 und 3 sind ausschließlich für 96 cm ausgelegt. Bahnsteig 4 und 6 sind für 76 cm ausgelegt, Bahnsteig 1 für Mischnutzung.
Hallo,
das ist nicht ganz korrekt. Vaihingen sieht so aus:
Gleis 1 hat eine Bahnsteighöhe von 96cm. Lediglich an der südlichen Spitze des Bahnsteigs befindet sich seit letztem Jahr ein kurzes 76cm hohes Stück, sodass die erste Tür eines Fernzugs ohne Stufe betreten werden kann. Hier fahren die Züge Richtung Herrenberg und Singen.
Die Gleise 2-3 haben eine Bahnsteighöhe von 96cm. An Gleis 2 wenden die S-Bahnen oder sie fahren weiter Richtung Flughafen. An Gleis 3 halten die S-Bahnen Richtung Innenstadt.
Gleis 4 war und ist das Durchfahrtgleis der Fernzüge Richtung Innenstadt. Der neue Bahnsteig wurde mit 76cm Bahnsteighöhe gebaut. Lediglich am nördlichen Ende wurde ein kurzes Stück mit 96cm gebaut, damit die vorderste Tür von S-Bahnen ohne Stufe betreten werden kann. Dieses Gleis kann neu auch von und zur S-Bahnstrecke genutzt werden.
Gleis 5 existiert nicht mehr, bis auf einen kleinen Stummel, hier ist der neue Bahnsteig.
Gleis 6 wurde komplett in 76 cm Bahnsteighöhe gebaut.
Hier das Problem: Die Stadler KISS haben Einstiegshöhe 600mm und können somit nicht an 96cm Bahnsteigen halten. Somit können sie ausschließlich an den neuen Bahnsteigen 4/6 halten.
Da sich zwischen den beiden Ferngleisen die Abstellanlage der S-Bahn und die beiden Richtungsgleise der S-Bahn befinden, ist ein Wechseln auf das südliche Richtungsgleis erst zwei Kilometer südlich möglich. Der IC müsste also eine zeitlang im Gegengleis fahren.
Ob und wie die Ferngleise Richtung Stuttgart nach 2025 weitergenutzt werden, steht noch nicht fest. Aber auch von dort müsste der Fernzug gen Süden etwa 2,5 km im Gegengleis fahren.
Theoretisch ist das möglich: Die S-Bahn-Ersatzzüge haben während der Stammstreckensperrung im letzten Jahr genau das gemacht.
Holger
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Aphex Twin, Montag, 28.02.2022, 09:29 (vor 1455 Tagen) @ Holger2
Hier das Problem: Die Stadler KISS haben Einstiegshöhe 600mm und können somit nicht an 96cm Bahnsteigen halten. Somit können sie ausschließlich an den neuen Bahnsteigen 4/6 halten.
Da sich zwischen den beiden Ferngleisen die Abstellanlage der S-Bahn und die beiden Richtungsgleise der S-Bahn befinden, ist ein Wechseln auf das südliche Richtungsgleis erst zwei Kilometer südlich möglich. Der IC müsste also eine zeitlang im Gegengleis fahren.
Ob und wie die Ferngleise Richtung Stuttgart nach 2025 weitergenutzt werden, steht noch nicht fest. Aber auch von dort müsste der Fernzug gen Süden etwa 2,5 km im Gegengleis fahren.
Seit Dezember halten in Vaihingen ja Regionalzüge. Sind dies alles Talent oder sind da auch noch Twindexx Doppelstockwagen mit dabei? Und was für Einstiegshöhen haben die in BW eingesetzten Talent? Wenn dies alles um die 600 mm an Einstiegshöhe sind, könnten diese ja auch jetzt schon nur Gleis 4 und 6 benutzen und müssten also auch jetzt schon in beide Richtungen ein Stück im Gegengleis fahren.
Wenn ab 2025 alle Züge in Vaihingen enden würden, könnte dann theoretisch ein Bahnsteig zum Wenden reichen? Oder sind das zu viele Züge bzw. die Fahrpläne überlappen sich so dass dies nicht geht? Andererseits fahren die Gäubahnzüge ja möglicherweise doch weiter bis zum Nordbahnhof ab 2025.
Vor kurzem wurde auch beschlossen in Vaihingen zusätzliche Weichenverbindungen zu bauen um den neuen Regionalbahnsteig auch für S-Bahn-Züge nutzen zu können, hat dies auf die Fahren-im-Gegengleis-Situation einen Einfluss? Die Motivation dahinter war ja gerade auch für den Zeitraum der Kappung des Anschlusses der Gäubahnstrecke and den Hauptbahnhof einen bahnsteiggleichen Umstieg von Fern/Regional auf S-Bahn zu ermöglichen.
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JeDi, überall und nirgendwo, Montag, 28.02.2022, 09:59 (vor 1455 Tagen) @ Aphex Twin
In BW gibt es 442 mit 600 und 800 mm Einstiegshöhe; die im Netz Gäu-Murr eingesetzten Fahrzeuge haben selbstverständlich 800 mm.
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Weg mit dem 4744!
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Aphex Twin, Montag, 28.02.2022, 12:14 (vor 1455 Tagen) @ JeDi
In BW gibt es 442 mit 600 und 800 mm Einstiegshöhe; die im Netz Gäu-Murr eingesetzten Fahrzeuge haben selbstverständlich 800 mm.
Diese Fahrzeuge können dann auch an den 96 cm Bahnsteigen in Vaihingen eingesetzt werden? Auch wenn man wo es möglich ist natürlich 76 cm Bahnsteige bevorzugt?
Vorschau Fernverkehr 2023
Holger2, Montag, 28.02.2022, 12:49 (vor 1455 Tagen) @ Aphex Twin
In BW gibt es 442 mit 600 und 800 mm Einstiegshöhe; die im Netz Gäu-Murr eingesetzten Fahrzeuge haben selbstverständlich 800 mm.
Diese Fahrzeuge können dann auch an den 96 cm Bahnsteigen in Vaihingen eingesetzt werden? Auch wenn man wo es möglich ist natürlich 76 cm Bahnsteige bevorzugt?
Ja natürlich, es darf zwischen Fahrzeug und Bahnsteig keine Stufe größer 20cm entstehen.
S-Bahnsteige haben traditionell in Deutschland eine Höhe von 96cm. Darum kann im S - Bahnbereich kein Bahnsteig mit Höhe 55cm gebaut werden, wenn man nicht absolut ausschließen kann, dass dieser Bahnsteig einmal als Ersatzhalt benutzt werden soll.
Aus diesem Grund ist ein Bahnsteig mit 55cm Höhe in S - Vaihingen schlicht nicht möglich.
Holger
Bahnsteighöhenkonzept
Holger2, Montag, 28.02.2022, 13:05 (vor 1455 Tagen) @ Holger2
bearbeitet von Holger2, Montag, 28.02.2022, 13:05
siehe hier:
Stufen von +23cm oder -16cm sind zulässig. Es dürfen mehrere Stufen verbaut werden (TSI PRM)
Holger
Bahnsteighöhenkonzept
Twindexx, St. Gallen (CH), Montag, 28.02.2022, 14:22 (vor 1455 Tagen) @ Holger2
Hoi,
Stufen von +23cm oder -16cm sind zulässig. Es dürfen mehrere Stufen verbaut werden (TSI PRM)
Und deswegen auch die Talent mit Einstiegshöhe 800 mm. Das ergibt genau die maximal zulässigen 160 mm Differenz zum 960 mm-Bahnsteig.
Die IC2-BT sind ja dann so formiert, dass der Steuerwagen in Richtung Singen steht. Also genau auf der Seite, wo auch an den Gleisen 1 und 4 ein Abschnitt mit 760 mm Bahnsteighöhe existiert. Sonst müsste man den Steuerwagen mit seinen 600 mm-Einstiegen immer für Fahrgäste absperren von/nach Vaihingen.
Grüsse aus dem IC 5.
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Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.
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Holger2, Dienstag, 01.03.2022, 02:52 (vor 1455 Tagen) @ Aphex Twin
Seit Dezember halten in Vaihingen ja Regionalzüge. Sind dies alles Talent oder sind da auch noch Twindexx Doppelstockwagen mit dabei?
Sowohl als auch. Aber es sind nur insgesamt 5 Züge, die derzeit dort halten.
Wenn ab 2025 alle Züge in Vaihingen enden würden, könnte dann theoretisch ein Bahnsteig zum Wenden reichen? Oder sind das zu viele Züge bzw. die Fahrpläne überlappen sich so dass dies nicht geht? Andererseits fahren die Gäubahnzüge ja möglicherweise doch weiter bis zum Nordbahnhof ab 2025.
Ja eben, das Konzept steht noch nicht fest. Wahrscheinlich fährt die RB bis zum Nordbahnhof und wendet an einem provisorischen Bahnsteig im Abstellbahnhof. Der IC/RE wendet entweder auf Gleis 6 am Bahnsteig oder er wendet leer am Westbahnhof. Im zweiten Fall wären die KISS ungeschickt, da Gleis 1 nicht verwendet werden könnte. Dann müssten sie sowohl vor, als auch hinter Vaihingen im Gegengleis fahren.
Vor kurzem wurde auch beschlossen in Vaihingen zusätzliche Weichenverbindungen zu bauen um den neuen Regionalbahnsteig auch für S-Bahn-Züge nutzen zu können, hat dies auf die Fahren-im-Gegengleis-Situation einen Einfluss? Die Motivation dahinter war ja gerade auch für den Zeitraum der Kappung des Anschlusses der Gäubahnstrecke and den Hauptbahnhof einen bahnsteiggleichen Umstieg von Fern/Regional auf S-Bahn zu ermöglichen.
Nein hat keinen Einfluss. Durch diese Gleisverbindung können S-Bahnen Richtung Innenstadt den Bahnsteig 4 mitbenutzen und Anschluss am gleichen Bahnsteig bieten. Theoretisch wäre es möglich, diese Verbindung in Gegenrichtung zu nutzen, aber die Fernzüge müssten dann zwei S-Bahngleise kreuzen.
Holger
? z. Potenzial einer Direktverbindung K - B (/DD) via F + EF
Tobs, Region Köln/Bonn, Mittwoch, 02.03.2022, 14:05 (vor 1453 Tagen) @ Karolinger
Hallo zusammen,
als Laie (!) würde mich interessieren, ob – aufgrund der vorhandenen HGV-Abschnitte – Potenzial für eine Direktverbindung Köln >< Berlin (bzw. Dresden) via Frankfurt (Main) und Erfurt bestünde, mitunter auch um NRW und Thüringen besser miteinander zu verbinden. Konkret unterstelle ich mit dieser Frage, bereits vorhandene Verbindungen Köln >< Frankfurt (Main) und Frankfurt (Main) >< Berlin (bzw. Dresden) miteinander zu verknüpfen, was, mit Blick auf die Unterwegshalte, für die Sprinter tendenziell eher möglich sein dürfte. Wohlgemerkt bin ich mir bewusst, dass für die verschiedenen Strecken verschiedene ICE-Baureihen sinnvoller als andere einzusetzen wären und die Reisezeiten ein etwaiges Potenzial ausbremsen könnten. Aus- und Neubauten wird es aber wohl auch weiterhin geben, so dass die Frage ihre (theoretische) Berechtigung haben dürfte.
Würden bspw. die (Flügel-)Züge der Relation Berlin >< Köln via Frankfurt (Main) geführt und der Ruhr-Flügel nach Düsseldorf – ggf. mit ausgeweiteter Kapazität - beibehalten, hätten „lediglich“ Hagen und Wuppertal das Nachsehen. Denkbar wäre eine Führung ab/bis Wuppertal nach Düsseldorf, um auch diesen Abschnitt, dann ggf. zulasten des Ruhrflügels, zu bedienen. Wenn man den hier im Forum getätigten Ausführungen des Users Oscar (NL) folgt, Amsterdam >< Berlin via Essen zu führen, wäre zu überlegen, dass der Ruhrflügel ab/bis Essen dieser Route folgt. Duisburger Reisende müssten dann in Düsseldorf und/oder Essen umsteigen, sofern von einer alternativen Flügelung in Essen, zugunsten Düsseldorfs, abgesehen werden sollte. Welche Auswirkungen das auf die Anbindung Hannovers an Köln, insbesondere auch auf die bestehende IC-Verbindung Dresden >< Köln hätte (= letztere z. B. von Hagen direkt nach Hamm oder Durchbindung des ICE-Ruhrflügels bis Köln) lasse ich einmal dahin gestellt sein, da es sich hierbei um ein reines Gedankenspiel handelt, welches den Kern meiner Frage weniger tendiert.
< z. Potenzial Direktverbindung K - B (/DD) via F + EF.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 02.03.2022, 17:24 (vor 1453 Tagen) @ Tobs
Hallo Tobs,
Potenzial für eine Direktverbindung Köln >< Berlin (bzw. Dresden) via Frankfurt (Main) und Erfurt...
Meine erste Gedanke: Potenzial -> Potential? Get doch.
Ich finde aktuell in der Reiseauskunft:
K-B-DD (ICE, IC) 6:47
K-H-L-DD (ICE, IC2, ICE) 7:00
K-F-L-DD (ICE, ICE, RE) 7:18
Bevor ich irgendwelche Gedanken einer Direktverbindung mache, würde ich zuerst versuchen, die Übergänge in Berlin und Leipzig (50-70 Minuten) zu reduzieren. Oder gibt es irgendwelche Baustelle, wodurch geplante Anschlüsse nicht mehr da sind?
...mitunter auch um NRW und Thüringen besser miteinander zu verbinden.
Ich wäre hier für einen durchgehenden Halbstundentakt K-F-B. Vielleicht muss man mal extra umsteigen (z.B. in Erfurt wegen M-EF-B vs. F-EF-DD), aber dann ist der Übergang durchschnittlich nur 15 Minuten.
Bei uns hat Venlo auch keine Direktverbindung mit Rotterdam und Den Haag. Dafür aber Halbstundentakt "IC" nach Eindhoven und dort Korrespondenzanschluss nach Rotterdam und Den Haag.
Würden bspw. die (Flügel-)Züge der Relation Berlin >< Köln via Frankfurt (Main) geführt und der Ruhr-Flügel nach Düsseldorf – ggf. mit ausgeweiteter Kapazität - beibehalten, hätten „lediglich“ Hagen und Wuppertal das Nachsehen.
Ich finde in Deutschlandtakt:
Köln-Berlin (via Hannover) 3:35
Köln-Frankfurt (via Rennbahn) 1:04
Frankfurt-Berlin (via Erfurt) 3:24
Die Reise via Frankfurt ist also fast eine Stunde länger und somit keine Alternative zum Kuppelzug. Die Berlin-NRW-Verbindungen via Hannover und Bielefeld bleiben nötig, sowohl via Ruhrbahn als via Wupperbahn.
Denkbar wäre eine Führung ab/bis Wuppertal nach Düsseldorf, um auch diesen Abschnitt, dann ggf. zulasten des Ruhrflügels, zu bedienen. Wenn man den hier im Forum getätigten Ausführungen des Users Oscar (NL) folgt, Amsterdam >< Berlin via Essen zu führen, wäre zu überlegen, dass der Ruhrflügel ab/bis Essen dieser Route folgt. Duisburger Reisende müssten dann in Düsseldorf und/oder Essen umsteigen, sofern von einer alternativen Flügelung in Essen, zugunsten Düsseldorfs, abgesehen werden sollte.
Ansatz wäre:
1. ICE International Berlin-Hamm-Essen-Amsterdam, eine Stunde versetzt zu
2. ICE International München-Nürnberg-Frankfurt-Köln-Amsterdam
(1 und 2 = Stundentakt DE-NL)
3. ICE International Berlin-Hamm-Wuppertal-Düsseldorf-Eindhoven-Den Haag
(1 und 3 = Stundentakt Berlin-Hamm)
4. ICE International Berlin-Frankfurt-Köln-Brüssel (Anschluss eurostar nach London)
5. Thalys Dortmund-Köln-Brüssel-Paris
(4 und 5 = Stundentakt DE-BE)
6. ICE International Berlin-Frankfurt-Saarbrücken-Paris
(4 und 6 = Stundentakt Berlin-Frankfurt)
7. TGV Euroduplex München-Strasburg-Paris (in Strasburg Anschluss an TGV Euroduplex Frankfurt-Marseille/Barcelona sowie TGV Duplex Strasburg-Massy-Bordeaux)
(5 und 7 = Stundentakt DE-FR)
Leider wird vor allem bei 3 ordentlich abgebummelt (Abschnitt ab Wuppertal). Da ICE-Fahrkarten teuer sind und die Mehrwert in Vergleich zum NS-"IC" relativ niedrig, ist der Nutzen fraghaft. Und vermutlich ist Berlin-Den Haag/Rotterdam via Utrecht (1) schneller. Der Umstieg ist verkraftbar, denn die "IC"s Utrecht-Den Haag und Utrecht-Rotterdam verkehren jeweils in 15-Minutentakt.
Ich habe mir schon Gedanken gemacht über Düsseldorf-Eindhoven 45 (oder sogar 30?) Minuten. Luftlinie ist 94 km. Die 30er-Marke wäre zu hoch gegriffen, weil bis Neuss keine hohen Geschwindigkeiten möglich sind. Die Luftlinie wäre südlich von Venlo (Anschluss für NS-IC200, bedient Venlo und Helmond), aber auch quer durch die Deurnese Peel (Moorlandschaft = Boden instabil, zudem Naturschutzgebiet).
Die Trassierung wäre entweder "lite", mit Anschluss an die Altstrecke, oder wie Reissbrett = ab Knoten Maasbree (A73/N273) mit einer langgezogenen Kurve zur Autobahn A67. Autobahn folgen bis Oeijenbraak und ab dort Autobahn und NBS zusammen in Tieflage verlegen und abdecken, damit das Wald von Geldrop und die Strabrechtse Heide (Ruhegebiet) wiedervereinigt und nicht mehr von Verkehr beunruhigt werden. Die Autobahn sieht bei Rulsedijk wieder Tageslicht, die Bahntrasse am Stadtrand von Eindhoven (Urkhovenseweg, Untertunnellung von Geldrop).
Spricht aber für sich, dass das Ganze enorm viel kostet und der Nutzen fraghaft ist. Schlussendlich hat Eindhoven ja auch nur 210.000 Einwohner.
Ich habe mir schon Gedanken gemacht über Eindhoven-Rotterdam 30 Minuten (aktuell 60 Minuten). Leider geht die 87 km Luftlinie quer durch die Biesbosch; zudem ist es wünschenswert, die vorhandene Rennbahn zu benutzen.
Also Eindhoven-Moerdijk, das ist 66 km Luftlinie. Dann steht aber Tilburg im Wege, und aufgrund der Einwohnerzahl wäre ein Halt hier gerechtfertigt.
Dann wird's zwei Abschnitte: Eindhoven-Airport-Tilburg (etwa 32 km) sowie Tilburg-Moerdijk-Rotterdam (75 km). 15 + 30 = 45 Minuten. Das ist aber nur 15 Minuten schneller. Für das Geld der Rennbahn kann ich auch nur Eindhoven-Tilburg bauen (wegen Airport) und Tilburg-Breda viergleisig machen. Davon profitieren zudem mehr Züge, z.B. IC Eindhoven-Brüssel.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
? z. Potenzial einer Direktverbindung K - B (/DD) via F + EF
Splittergattung, Mittwoch, 02.03.2022, 19:37 (vor 1453 Tagen) @ Tobs
Hallo zusammen,
als Laie (!) würde mich interessieren, ob – aufgrund der vorhandenen HGV-Abschnitte – Potenzial für eine Direktverbindung Köln >< Berlin (bzw. Dresden) via Frankfurt (Main) und Erfurt bestünde, mitunter auch um NRW und Thüringen besser miteinander zu verbinden. Konkret unterstelle ich mit dieser Frage, bereits vorhandene Verbindungen Köln >< Frankfurt (Main) und Frankfurt (Main) >< Berlin (bzw. Dresden) miteinander zu verknüpfen, was, mit Blick auf die Unterwegshalte, für die Sprinter tendenziell eher möglich sein dürfte. Wohlgemerkt bin ich mir bewusst, dass für die verschiedenen Strecken verschiedene ICE-Baureihen sinnvoller als andere einzusetzen wären und die Reisezeiten ein etwaiges Potenzial ausbremsen könnten. Aus- und Neubauten wird es aber wohl auch weiterhin geben, so dass die Frage ihre (theoretische) Berechtigung haben dürfte.
Ich würde das eher als zusätzliches Angebot sehen - Platzkapazitäten von der Strecke über Hannover abzuziehen ist eine schlechte Idee, vor allem wegen vieler Fahrgäste, die nur Teilstrecken wie Berlin-Hannover, Hannover-NRW oder auch NRW-Hannover-Hamburg fahren.
Einen schnellen durchgehenden ICE NRW - Frankfurt - Leipzig/Halle hätte ich aber auch schon mehrmals gebrauchen können. Vielleicht wäre es eine Idee, die Sprinter Frankfurt - Berlin nach Köln zu verlängern, oder neue Sprinter Köln - Frankfurt - Erfurt - Leipzig - Dresden zu schaffen (nur diese Halte, ggf. noch Frankflug), die dann in Erfurt mit den Sprintern München - Berlin korrespondieren. Damit würde man abdecken:
- Köln-Erfurt
- Köln-Leipzig
- Köln-Halle
- München-Dresden
- und eine schnellere Verbindung Frankfurt-Dresden als mit dem Bummel-ICE, der da bisher fährt.
Mit Fahrzeiten
Köln - Frankfurt Süd 1:05
Frankfurt Süd - Erfurt 2:00
Erfurt - Leipzig 0:40 (+ 5 min für Kopfmachen in L, wenn man nicht eh an der Messe hält)
Leipzig - Dresden 1:00
käme man auch ohne Infra-Verbesserungen auf eine Gesamtfahrzeit Köln - Dresden von knapp unter 5:00 Stunden bzw. Köln - Leipzig von 3:45 Stunden. Klingt nicht so schlecht, schon mal gut zwei Stunden schneller als die heutigen direkten IC und immer noch fast eine Stunde schneller als die ICE-Verbindungen mit Umstieg.
Potenzial einer Direktverbindung K >< DD via F und EF
Tobs, Region Köln/Bonn, Donnerstag, 03.03.2022, 15:00 (vor 1452 Tagen) @ Splittergattung
Hallo Splittergattung,
Ich würde das eher als zusätzliches Angebot sehen - Platzkapazitäten von der Strecke über Hannover abzuziehen ist eine schlechte Idee, vor allem wegen vieler Fahrgäste, die nur Teilstrecken wie Berlin-Hannover, Hannover-NRW oder auch NRW-Hannover-Hamburg fahren.
Ich stimme Dir zu, dass ich - wie dargelegt als Laie (!) - die Kapazitäten zwischen Köln und Hannover v. v. mindestens eher beibehalten als reduzieren würde. Dass NRW >< Hamburg über Hannover gefahren wird, überrascht mich allerdings.
Einen schnellen durchgehenden ICE NRW - Frankfurt - Leipzig/Halle hätte ich aber auch schon mehrmals gebrauchen können. Vielleicht wäre es eine Idee, die Sprinter Frankfurt - Berlin nach Köln zu verlängern, oder neue Sprinter Köln - Frankfurt - Erfurt - Leipzig - Dresden zu schaffen (nur diese Halte, ggf. noch Frankflug), die dann in Erfurt mit den Sprintern München - Berlin korrespondieren. Damit würde man abdecken:
- Köln-Erfurt
- Köln-Leipzig
- Köln-Halle
- München-Dresden
- und eine schnellere Verbindung Frankfurt-Dresden als mit dem Bummel-ICE, der da bisher fährt.
Aufgrund der vorangegangenen Ausführungen von Oscar (NL) würde Berlin, selbst als Sprinter, wohl bestenfalls bis zum endgültigen Ausbau der Hannoveraner Strecke Sinn machen. Bis dahin dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen, schätze ich mal
Mit Fahrzeiten
Köln - Frankfurt Süd 1:05
Frankfurt Süd - Erfurt 2:00
Erfurt - Leipzig 0:40 (+ 5 min für Kopfmachen in L, wenn man nicht eh an der Messe hält)
Leipzig - Dresden 1:00
käme man auch ohne Infra-Verbesserungen auf eine Gesamtfahrzeit Köln - Dresden von knapp unter 5:00 Stunden bzw. Köln - Leipzig von 3:45 Stunden. Klingt nicht so schlecht, schon mal gut zwei Stunden schneller als die heutigen direkten IC und immer noch fast eine Stunde schneller als die ICE-Verbindungen mit Umstieg.
Zumindest bis Leipzig wäre es attraktiv und Dresden wäre von Köln aus immerhin schneller zu erreichen als heute. Berlin lasse ich aufgrund Oscar (NL)s außen vor, denn das macht ja zukünftig wirklich keinen Westlich von Köln könnte ich mir auch eine Durchbindung nach Aachen vorstellen; auch zur besseren Anbindung (West-)Belgiens und der Niederlande.
Mit zunehmender Freisetzung der ICE 3 dürfte das doch möglich sein oder bummelt letzterer zwischen Frankfurt und Dresden zu viel Zeit ab?
@Oscar (NL):
4. ICE International Berlin-Frankfurt-Köln-Brüssel (Anschluss eurostar nach London)
6. ICE International Berlin-Frankfurt-Saarbrücken-Paris
Aufgrund der von Dir in Aussicht gestellten Fahrzeit (B >< H >< K à 3 h 35) wäre die Route via Hannover eindeutig vorzuziehen, zumal dann auch eine Durchbindung nach Paris denkbar wäre, insofern die Fahrzeit zwischen der deutschen und französischen Hauptstadt mit 6 h 40 auch nicht allzu viel länger wäre, als Paris >< München heute. Ob nun von Thalys/Eurostar// SNCF und/oder der DB angeboten sei einmal dahingestellt. Wenngleich auch kein innerfranzösischer Verkehr, sprich überhaupt nur Paris, angefahren würde, und der Binnenverkehr der DB ungleich größer wäre. Allein deswegen dürfte es für letztere attraktiver sein. Andererseits fände ich ein "echtes" gemeinsames Angebot/identisches Produkt (statt ICE vs. TGV), à la TGV Lyria, attraktiv, zumal dann via Thalys/Eurostar auch London in den Fokus rücken würde. Übrigens sähe ich auch Hamburg, vielleicht alternierend zu Berlin, ein mögliches Ziel.
7. TGV Euroduplex München-Strasburg-Paris (in Strasburg Anschluss an TGV Euroduplex Frankfurt-Marseille/Barcelona sowie TGV Duplex Strasburg-Massy-Bordeaux)
Frankfurt >< Paris sollte meines Erachtens via Brüssel, als Verlängerung der bestehenden Linie angeboten werden, umso möglichst höchstlukrative Abschnitte (Brüssel >< Paris und Frankfurt >< Köln, zusätzlich zum Reiseverkehr Frankfurt >< Paris zu bündeln).
Strasbourg würde ich ausschließlich hinsichtlich der Relationen nach Barcelona/Bordeaux/Marseille anbieten, vielleicht ab Karlsruhe alternierend Richtung Frankfurt (und evtl. weiter Richtung Berlin/Hamburg/Köln) und Stuttgart/München. Auch die Relation Richtung Frankfurter Flughafen sollte ab Strasbourg im Fokus stehen.
München >< Paris würde ich tendenziell ausschließlich über Saarbrücken, mit ICE (statt TGV) führen, umso die innerdeutsche Nachfrage bestmöglichst abzudecken. In Frankreich würde dann ohnehin lediglich Paris angefahren werden.
NB: Sollte die Wintersdorfer Brücke (hoffentlich) irgendwann reaktiviert werden, entfielen Saarbrücken und Strasbourg ohnehin und es verbliebe ein residualer innerdeutscher Verkehr, der dann "rein" um Paris ergänzt werden würde. Auch hier fände ich dann eine Bedienung durch ICE sinnvoller, während zwischen Strasbourg und Deutschland entsprechend mehr (bis exklusiv) TGV Einsatz finden könnten.
? Auslandszulassung(en) TGV Euroduplex
Tobs, Region Köln/Bonn, Freitag, 04.03.2022, 11:37 (vor 1451 Tagen) @ Tobs
Kommt mir in diesem Kontext gerade so in den Sinn: Für welche Länder fehlt dem TGV Euroduplex eigentlich die Zulassung? Frankfurt >< Zürich könnte m. E. (mit Anbindung von/nach Paris) bedient werden? Wie sähe es aber - theoretisch - bspw. mit Amsterdam >< Frankfurt oder Genève >< Milano aus?
! Auslandszulassung(en) TGV Euroduplex
JanZ, HB, Freitag, 04.03.2022, 14:57 (vor 1451 Tagen) @ Tobs
bearbeitet von JanZ, Freitag, 04.03.2022, 14:59
Laut französischsprachiger Wikipedia geht nur Deutschland/Schweiz/Luxemburg oder Spanien. Die deutschsprachige Wikipedia nennt auch die Niederlande als Zulassungsland, allerdings ohne eine Quelle anzugeben. Das scheint mir nicht sonderlich plausibel, da Belgien in der Liste fehlt und da man in diese Region ja auch den Thalys hat. Italien geht mit den Euroduplex gar nicht, dahin fahren umgebaute Réseau.
Auslandszulassung(en) TGV Euroduplex
EK-Wagendienst, EGST, Freitag, 04.03.2022, 15:22 (vor 1451 Tagen) @ Tobs
Kommt mir in diesem Kontext gerade so in den Sinn: Für welche Länder fehlt dem TGV Euroduplex eigentlich die Zulassung? Frankfurt >< Zürich könnte m. E. (mit Anbindung von/nach Paris) bedient werden? Wie sähe es aber - theoretisch - bspw. mit Amsterdam >< Frankfurt oder Genève >< Milano aus?
Der Euroduplex kann keine 3KV DC, damit geht Belgien und Italien nicht.
Außer dem Thalys gibt es keine 4 Spannungs-TGV, und da ist der 15 KV AC Betrieb auch nicht voll leistungsfähig.
Zusätzlich werden ja auch noch die nationalen Zugsicherungssysteme benötigt, nur mit ETCS geht es nur ganz selten. Da sind noch viel zu viele Lücken vorhanden.
--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Sammelantwort Euroduplex.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 07.03.2022, 09:31 (vor 1448 Tagen) @ Tobs
bearbeitet von Oscar (NL), Montag, 07.03.2022, 09:32
Tobs:
Kommt mir in diesem Kontext gerade so in den Sinn: Für welche Länder fehlt dem TGV Euroduplex eigentlich die Zulassung?
Wo soll ich beginnen? Europa hat s.i.w. 54 Staaten.
Die Auflistung aller Länder mit Zulassung durfte wesentlich kürzer sein.
Frankfurt >< Zürich könnte m. E. (mit Anbindung von/nach Paris) bedient werden? Wie sähe es aber - theoretisch - bspw. mit Amsterdam >< Frankfurt oder Genève >< Milano aus?
Frankfurt-Zürich: das geht schon mit dem Velaro. Amsterdam-Frankfurt idem. Ein Euroduplex bietet da nicht viel Mehrwert.
Genf-Mailand, da kann Stadler mit dem SMILE auch mitreden, sowie die Italiener mit deren "Frecce".
JanZ:
Laut französischsprachiger Wikipedia geht nur Deutschland/Schweiz/Luxemburg oder Spanien. Die deutschsprachige Wikipedia nennt auch die Niederlande als Zulassungsland, allerdings ohne eine Quelle anzugeben. Das scheint mir nicht sonderlich plausibel, da Belgien in der Liste fehlt und da man in diese Region ja auch den Thalys hat. Italien geht mit den Euroduplex gar nicht, dahin fahren umgebaute Réseau.
Die englische Wiki redet von drei Typen Euroduplex:
These 55 trains can be divided into:
30 trains "3UA" (tricurrent Germany), numbered 4701-4730 (4 international) for services from France to Germany and Switzerland. Prototypes were tested from August 2010, the remaining deliveries expected between 2011 and 2014;
10 trains "3RU" (bicurrent Spain), numbered 801 to 810, for services between France and Spain (deliveries from 2013);
15 trains "3UF" (bicurrent France), numbered 811-825, intended for domestic traffic in France (deliveries from 2014);
Also: 1. FR/DE/CH; 2. FR/ES; 3. nur FR.
FR-BE-NL zur Zeit Thalys.
BE-FR an Paris vorbei (z.B. Brüssel-Bordeaux) s.i.w. ältere Duplexe oder Réseau.
EK-Wagendienst:
Der Euroduplex kann keine 3KV DC, damit geht Belgien und Italien nicht. Außer dem Thalys gibt es keine 4 Spannungs-TGV, und da ist der 15 KV AC Betrieb auch nicht voll leistungsfähig. Zusätzlich werden ja auch noch die nationalen Zugsicherungssysteme benötigt, nur mit ETCS geht es nur ganz selten. Da sind noch viel zu viele Lücken vorhanden.
Es werden auf Seite 14 vier Beispiele von Europa-Rennzügen genannt. Klar muss da noch einiges "geschraubt" und "gepimpt" werden. Denkbar wären also:
1. Euroduplex für FR/BE/ES und Nachbarstaaten
2. Velaro EU für DE/CH/AT und Nachbarstaaten
3. Zefiro für IT und Nachbarstaaten
4. Stadler SMILE für Relationen, für die 250 km/h ausreichen
Hinweis: das Dokument braucht ein Upgrade, denn inzwischen sei auch CZ in 300+ km/h Züge interessiert. Ich berichtete schon eher.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
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Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Frankfurt-Paris
mrhuss, FKON, Freitag, 04.03.2022, 17:36 (vor 1451 Tagen) @ Tobs
Frankfurt >< Paris sollte meines Erachtens via Brüssel, als Verlängerung der bestehenden Linie angeboten werden, umso möglichst höchstlukrative Abschnitte (Brüssel >< Paris und Frankfurt >< Köln, zusätzlich zum Reiseverkehr Frankfurt >< Paris zu bündeln).
Hat nur leider den Schönheitsfehler, dass Frankfurt-Brüssel-Paris fast eine Stunde länger dauern würde als Frankfurt-Straßburg-Paris.
München >< Paris würde ich tendenziell ausschließlich über Saarbrücken, mit ICE (statt TGV) führen, umso die innerdeutsche Nachfrage bestmöglichst abzudecken. In Frankreich würde dann ohnehin lediglich Paris angefahren werden.
Würde 30-40 Minuten länger dauern.
Strasbourg würde ich ausschließlich hinsichtlich der Relationen nach Barcelona/Bordeaux/Marseille anbieten, vielleicht ab Karlsruhe alternierend Richtung Frankfurt (und evtl. weiter Richtung Berlin/Hamburg/Köln) und Stuttgart/München.
Frankfurt-Marseille sind schon fast 8 Stunden. Da sind Verbindungen, die darüber hinaus gehen, für den Tagesverkehr fast irrelevant, auch wenn ich persönlich Frankfurt-Barcelona toll fände.
Auch die Relation Richtung Frankfurter Flughafen sollte ab Strasbourg im Fokus stehen.
Wozu? Gibt's da eine nennenswerte Klientel aus dem Elsass, die ab Frankfurt (und nicht z.B. ab Paris oder Mulhouse) fliegen wollen, die rechtfertigt, dass die Fahrt für alle anderen zum Frankfurter Hbf. länger dauert und der ein bahnsteiggleicher Umstieg nicht zuzumuten ist? Sind das wirklich mehr als die, die zum Frankfurter Hbf. wollen und ggf. weiter von dort?
Mir scheinen Deine Ideen nicht so durchdacht.
Korrektur
Tobs, Region Köln/Bonn, Samstag, 05.03.2022, 18:11 (vor 1450 Tagen) @ mrhuss
Frankfurt >< Paris sollte meines Erachtens via Brüssel, als Verlängerung der bestehenden Linie angeboten werden, umso möglichst höchstlukrative Abschnitte (Brüssel >< Paris und Frankfurt >< Köln, zusätzlich zum Reiseverkehr Frankfurt >< Paris zu bündeln).
Hat nur leider den Schönheitsfehler, dass Frankfurt-Brüssel-Paris fast eine Stunde länger dauern würde als Frankfurt-Straßburg-Paris.
Mea culpa - Du hast natürlich vollkommen recht. Da unterlag ich der Freudschen Fehlleistung, dass Frankfurt >< Paris in 3 h 45 gefahren werden könnte. Habe nun die Zeiten herangezogen; es sind natürlich 4 h 29 (= 3 h 21 Thalys und 1 h 08 ICE K >< F) vs. 3 h 48 via Strasbourg.
Dennoch bleibe ich bei meiner Aussage, dass sich diese Verbindung dennoch lohnt, in dem Sinne, dass lukrative Abschnitte (z. B. Köln >< Paris und Frankfurt >< Brüssel) so bündeln lassen. Wie Du korrekt anmerkst, wäre Frankfurt >< Paris dessen ungeachtet auf "direkterem" Wege anzubieten.
München >< Paris würde ich tendenziell ausschließlich über Saarbrücken, mit ICE (statt TGV) führen, umso die innerdeutsche Nachfrage bestmöglichst abzudecken. In Frankreich würde dann ohnehin lediglich Paris angefahren werden.
Würde 30-40 Minuten länger dauern.
Auch hier saß ich dem Irrtum nahezu identischer Reisezeiten auf. Für Paris >< Stuttgart via Strasbourg finde ich 3 h 14 vs. 3 h 37 via Mannheim (= Mannheim >< Stuttgart 0 h 37 und Mannheim >< Stuttgart 3 h 00). Erinnert ein wenig an Paris >< Lausanne, wo ebenfalls via Genève ca. 15 Minuten "verloren" werden. Verkraftbar, auch wenn der Zeitverlust signifikant wäre. Andererseits plane TGV Lyria Lausanne zukünftig rein über Genève anzusteuern. Offensichtlich würde die höhere Auslastung den Zeitverlust überkompensieren - so zumindest meine Lesart. Übertragen auf die DB wäre die Frage daher, ob die innerfranzösische Bedienung Paris >< Strasbourg lukrativer als die innerdeutsche Bedienung Saarbrücken >< Stuttgart/München wäre.
Wie dargelegt, gehe ich perspektivisch davon aus, dass es zu einer Reaktivierung der Wintersdorfer Brücke kommen und in diesem Zuge, weder Saarbrücken noch Strasbourg von den heutigen Linien angefahren werden.
Strasbourg würde ich ausschließlich hinsichtlich der Relationen nach Barcelona/Bordeaux/Marseille anbieten, vielleicht ab Karlsruhe alternierend Richtung Frankfurt (und evtl. weiter Richtung Berlin/Hamburg/Köln) und Stuttgart/München.
Frankfurt-Marseille sind schon fast 8 Stunden. Da sind Verbindungen, die darüber hinaus gehen, für den Tagesverkehr fast irrelevant, auch wenn ich persönlich Frankfurt-Barcelona toll fände.
Mein Ansatz war hier eher, einzelne lukrative Teilabschnitte miteinander zu bündeln, so dass möglichst viele Direktverbindungen entstehen, ohne dass jemand dann wirklich von Barcelona nach Berlin durchfährt. :)
Auch die Relation Richtung Frankfurter Flughafen sollte ab Strasbourg im Fokus stehen.
Wozu? Gibt's da eine nennenswerte Klientel aus dem Elsass, die ab Frankfurt (und nicht z.B. ab Paris oder Mulhouse) fliegen wollen, die rechtfertigt, dass die Fahrt für alle anderen zum Frankfurter Hbf. länger dauert und der ein bahnsteiggleicher Umstieg nicht zuzumuten ist? Sind das wirklich mehr als die, die zum Frankfurter Hbf. wollen und ggf. weiter von dort?
Ich habe hier eher an die Belange des Flugverkehrs (Airrail) gedacht, denn irgendwo habe ich mal gelesen, dass Lufthansa eine eigene Busverbindung zwischen Strasbourg und dem Frankfurter Flughafen unterhält. Natürlich wäre zu prüfen, ob hinreichend Potenzial besteht, aber ich vermute doch schon. Mit einer Reisezeit von 1 h 47 (= 0 h 41 Karlsruhe >< Strasbourg und 1 h 06* Frankflug >< Karlsruhe) vs. 1 h 49 CDG wäre das in meinen Augen schon eine Konkurrenz für Air France hinsichtlich Langstreckenflügen.
* Im System findet sich mit Umstieg in ECE nach Milano sogar eine Reisezeit von 1 h 03. Rechnet man noch noch die Umsteigezeit raus, kommt man auf 0 h 54, also zwölf Minuten weniger. Da dürfte also noch Luft drin sein.
Die Frage des Umstiegs entfällt hier insofern, dass ich Airrail unterstellt habe. So und so ist ein bahnsteiggleicher Umstieg natürlich zumutbar. Auch wenn ich persönlich eine hohe Präferenz für Direktverbindungen hege (= verpasste Anschlüsse) und persönlich bei Flügen ab Frankflug gern Airrail hinzubuche, auch wenn es mit Sparpreis womöglich günstiger wäre.
Mir scheinen Deine Ideen nicht so durchdacht.
Definitiv. Schuldig im Sinne der Anklage. :)
Wobei ich das Ganze auch eher als Brainstorming sehe. Die Machbarkeit wäre natürlich kritisch zu prüfen und dafür fehlen die Möglichkeiten. Mir ging es mehr um den konstruktiven Austausch , wie jetzt z. B. mit Dir.
? zur Fahrkartenstückelung Deutschland >< Strasbourg
Tobs, Region Köln/Bonn, Samstag, 05.03.2022, 18:19 (vor 1450 Tagen) @ Tobs
Eine letzte ergänzende Frage: Ist eine Fahrkartenstückelung ab/bis Grenze im ICE/TGV - trotz Globalpreis - möglich, so dass der bis Strasbourg fahrende Inhaber einer BC 100 lediglich den Abschnitt Kehl (Gr) >< Strasbourg, idealerweise bei der SNCF, entrichtet?
? zur Fahrkartenstückelung Deutschland >< Strasbourg
EK-Wagendienst, EGST, Samstag, 05.03.2022, 18:55 (vor 1450 Tagen) @ Tobs
Die BahnCard 100 gilt bis zum letzten Halt in Deutschland, dann gibt es einen Spezialtarif der 5 bzw. 10 Euro kostet, paradoxerweise gehen da 90% an die DB, kann man an der MwSt sehen.
Ein Fahrkarte ab Kehl (Gr) ist dagegen MwSt frei, gilt aber nicht im TGV / ICE
--
Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.
Bus FFM - Strasbourg
südkreuz, Samstag, 05.03.2022, 21:07 (vor 1450 Tagen) @ Tobs
So was gibt es wirklich, und es wird auch erheblich genutzt. Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass relativ viele Experten/Beamte, die beim Europarat oder beim EU-Parlament Termine wahrnehmen, über Ffm anreisen und dann mit diesem Bus - auf den ich schon vielsprachige Flüche gehört habe - geschlagen sind.
Mein Eindruck ist durchaus, dass für Strasbourg - und zwar nicht nur auf dieser "Dienstschiene", sondern auch touristisch - einiges an Nachfrage da ist. Aus beiden Richtungen.
Bus FFM - Strasbourg
Norddeich, Montag, 07.03.2022, 01:06 (vor 1449 Tagen) @ südkreuz
So was gibt es wirklich, und es wird auch erheblich genutzt.
Der Lufthansa Express Bus Strasbourg-FRA hat den enormen Vorteil, dass die Gesamtverbindung nicht nur wie andere Flüge mit Umsteigen gebucht werden kann, sondern die Fluggesellschaft für die Gesamtstrecke bei Verspätungen in der Verpflichtung stehen muss. Wer dagegen mit TGV oder ICE zum Frankfurter Flughafen fährt, hat im Ernstfall bei Anschlussverlust kein Recht auf Weiterbeförderung.
Bus FFM - Strasbourg
JanZ, HB, Montag, 07.03.2022, 15:04 (vor 1448 Tagen) @ Norddeich
Was man ändern könnte, indem man analog zum Lufthansa-ICE durchtarifiert.
Bus FFM - Strasbourg
Norddeich, Dienstag, 08.03.2022, 09:29 (vor 1447 Tagen) @ JanZ
bearbeitet von Norddeich, Dienstag, 08.03.2022, 09:30
Was man ändern könnte, indem man analog zum Lufthansa-ICE durchtarifiert.
Die Lufthansa könnte den Lufthansa Express Bus Strasbourg-FRA durch Lufthansa Express Rail (früher AIRail genannt) ersetzen. Das tut sie bisher allerdings grundsätzlich nur dann, wenn der Fernzug auch tatsächlich am Flughafen Frankfurt Fernbahnhof hält.
Für Bahnverbindungen mit Umstieg werden nur Rail&Fly-Tickets angeboten.
Frankfurt-Marseille.
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 07.03.2022, 09:57 (vor 1448 Tagen) @ mrhuss
Hallo mrhuss,
Frankfurt-Marseille sind schon fast 8 Stunden. Da sind Verbindungen, die darüber hinaus gehen, für den Tagesverkehr fast irrelevant, auch wenn ich persönlich Frankfurt-Barcelona toll fände.
Frankfurt-Marseille sind etwas mehr als 1000 km. Das in 8 Stunden bedeutet vdurch 125 km/h. Das schafft ein DB-IC1 auf der Rollbahn auch.
Zugleich gibt es SFS Mannheim-Karlsruhe, LGV Rhin-Rhone, LGV Lyon-Marseille. Wo wird erheblich abgebummelt?
Ich weiss dass zwischen Frankfurt-Mannheim irgendwann eine neue Rennbahn kommt. Ist es die Elzass-Strecke? Zwischen den beiden LGVs?
Mit einer vdurch von 200 km/h sollten 5 Stunden möglich sein (Chinesen reisen 1000 km in 4 Stunden).
TEE 2.0 (Seite 35) berechnet 6,5 Stunden, sei es ab Frankfurt Süd und mit Umstieg in Lyon St. Exupéry (Bahnhof an der Rennbahn) = Paris-Lyon-Marseille vs. Frankfurt-Lyon-Barcelona.
gruß,
Oscar (NL), würde sich auch auf einen ICE International Kuppelzug Frankfurt-Barcelona/Marseille freuen.
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Frankfurt-Marseille.
JanZ, HB, Montag, 07.03.2022, 15:02 (vor 1448 Tagen) @ Oscar (NL)
Frankfurt-Marseille sind etwas mehr als 1000 km. Das in 8 Stunden bedeutet vdurch 125 km/h. Das schafft ein DB-IC1 auf der Rollbahn auch.
Zugleich gibt es SFS Mannheim-Karlsruhe, LGV Rhin-Rhone, LGV Lyon-Marseille. Wo wird erheblich abgebummelt?
Ich weiss dass zwischen Frankfurt-Mannheim irgendwann eine neue Rennbahn kommt. Ist es die Elzass-Strecke? Zwischen den beiden LGVs?
Ich glaube, die eine Stelle gibt es nicht. Außer den genannten Stellen nimmt der Zug auch auf den LGVs praktisch alle Zwischenhalte mit, hat einige längere Aufenthalte (Straßburg, Lyon) und drei langsame Stadtumfahrungen zur Vermeidung von Richtungswechseln (Mannheim, Mulhouse, Dijon).
Mit einer vdurch von 200 km/h sollten 5 Stunden möglich sein (Chinesen reisen 1000 km in 4 Stunden).
Was bringt dieser Vergleich? Eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 200 km/h schaffst du nur mit durchgehender SFS und (fast) ohne Zwischenhalte. Ersteres ist höchstens langfristig geplant, bei Letzterem fährst du am Fahrgastpotenzial vorbei.
Vorschau Fernverkehr 2023
ICE 785, Dienstag, 06.09.2022, 15:52 (vor 1265 Tagen) @ Karolinger
Hallo zusammen.
Die Drehscheibe hat in ihrer aktuellen Ausgabe eine Vorschau geliefert.
Große Änderungen außer die Auflösung der IC-Linie 30 kommen leider nicht.
Gruß ICE 785
Vorschau Fernverkehr 2023
RobbieRegio, Dienstag, 06.09.2022, 17:33 (vor 1265 Tagen) @ ICE 785
Ich habe leider keine Möglichkeit mir die Drehscheibe in der Nähe zu kaufen. Gibt es denn im Rheintal irgendeinen Ersatz? Es war ja Mal die Rede davon die IC Linie nach Dresden oder Emden von Köln/Koblenz zurück zu verlängern bis Mannheim oder Stuttgart.
Vorschau Fernverkehr 2023
AlbertP, Ulm, Dienstag, 06.09.2022, 18:13 (vor 1265 Tagen) @ RobbieRegio
Vorschau Fernverkehr 2023
ICE-TD, Dienstag, 06.09.2022, 18:28 (vor 1265 Tagen) @ ICE 785
Hallo zusammen.
Die Drehscheibe hat in ihrer aktuellen Ausgabe eine Vorschau geliefert.
Große Änderungen außer die Auflösung der IC-Linie 30 kommen leider nicht.
Gruß ICE 785
Die Linie 47 wird bis München verlängert, somit jetzt 2 Linien NRW-Stuttgart-München, das ist schon eine erhebliche Ausweitung des FV.
Vorschau Fernverkehr 2023
Holger2, Dienstag, 06.09.2022, 22:07 (vor 1265 Tagen) @ ICE-TD
Der nightjet Zagreb/Rijeka - München soll doch dann bis Stuttgart fahren?
Fernverkehr 2023 - Situation Flensburg?
ICE 785, Samstag, 10.09.2022, 10:55 (vor 1261 Tagen) @ Karolinger
Hallo zusammen.
Flensburg hat leider immer noch keinen guten Anschluss an den Fernverkehr. Aber es geht auch schlechter… deshalb meine Fragen ????????♂️
- Bleibt EC 174/175? Meiner Meinung nach ist der zu überdimensioniert. Idealfall wäre ein 415er, mit Kupplung in Hamburg. Aber weder 411er noch 415er werden noch groß in Hamburg anzutreffen sein (außer Linie 26 und die geht nach Stralsund.)
- Was machen die Aarhus-ICs von Hamburg kommend? Es soll DB-Material gefahren werden. Aber die sollen angeblich ja komplett für Hamburg-Kopenhagen bestimmt sein.
- Wann kommt der ICE-Anschluss. Schon dieses Jahr war einer am Wochenende geplant, ist aber wegen einem Trassenkonflikt gescheitert?
Vielen Dank für Antworten
ICE 785
Fernverkehr 2023 - Situation Flensburg?
ktmb, Samstag, 10.09.2022, 10:59 (vor 1261 Tagen) @ ICE 785
Wichtig wären zumindest einmal ein Stundentakt nach Aarhus und Kopenhagen und längere Züge. Und natürlich ausreichend Fahrradstellplätze. ;) Aber das betrifft mich bald ja eh nicht mehr ;)
Fernverkehr 2023 - Situation Flensburg?
ICE 785, Samstag, 10.09.2022, 11:01 (vor 1261 Tagen) @ ktmb
Potenzial ist ja da. Wenn du siehst, wie voll die Züge ab Hamburg sind.
Fernverkehr 2023 - Situation Flensburg?
ktmb, Samstag, 10.09.2022, 11:11 (vor 1261 Tagen) @ ICE 785
Potenzial ist ja da. Wenn du siehst, wie voll die Züge ab Hamburg sind.
Und auch auch ab Flensburg sind/waren die Züge sehr gut gefüllt. So gut gefüllt, dass wir im August in Padborg trotz Sitz- und Stellplatzreservierung nicht mehr zusteigen konnten. Zusätzlich zum RE sollte es stündlich verkehrenden FV geben.
Fernverkehr 2023 - Situation Flensburg?
ICE 785, Samstag, 10.09.2022, 11:15 (vor 1261 Tagen) @ ktmb
Die richtige Kapazität zu finden ist schwer. Für Stundentakt ist es dann wirklich zu wenig.
Auch, wenn alle lachen. Alle zwei Stunden eine IC2-Linie wäre optimal, wie früher der IR. Dazu noch am Wochenende ein/zwei ICE nach Flensburg sind optimal.
Fernverkehr 2023 - Oldenburg ?
ICE 785, Samstag, 10.09.2022, 10:58 (vor 1261 Tagen) @ Karolinger
Hallo zusammen.
Da habe ich auch Fragen ????????♂️
- Bleibt ICE 776?
- Und bleiben auch die anderen ICE-Verlängerungen von und nach Bremen?
Gruß ICE 785
Fernverkehr 2023 - Frage zu Bremen?
ICE 785, Samstag, 10.09.2022, 11:00 (vor 1261 Tagen) @ Karolinger
Hallo zusammen.
Eine Frage hier: Hält die Verstärkerlinie zwischen Hamburg und Köln weiter nur südwärts in Bremen, aber nicht nordwärts?
Vielen Dank
ICE 785