Anderer möglicher Anwendungsfall (Allgemeines Forum)

Re 8/12, Winterthur, Samstag, 20.11.2021, 17:06 (vor 12 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von Re 8/12, Samstag, 20.11.2021, 17:07

Bei Fernverkehrszügen mit Grössenordnung 200 bis gegen 1000 Reisenden fällt die Einparung eines Lokführers wirtschaftlich nicht gross ins Gewicht. Zu überlegen wäre, ob dieser, zwar noch im Zug anwesend, zeitweise andere Aufgaben übernehmen könnte.

Eine interessante Anwendung dieser Technologie sähe ich z.B. für folgenden Fall: In Basel könnten S-Bahn-Züge von Frick, Olten oder Delémont via Basel SBB und Basel Bad.Bf. Richtung Wiesental und Hochrhein durchgebunden werden. Beim aktuellen Ausbauzustand der Infrastruktur müsste dabei in beiden Basler Bahnhöfen die Richtung gewechselt werden. Die Trasse der dazwischen liegende 'Verbindungsbahn' ist praktisch auf ganzer Länge nur schwer von aussen zugänglich und könnte sehr gut mit technischen Mitteln überwacht werden. Ergo könnte der Lokführer hier ohne weiteres im hinteren Führerstand sitzenbleiben und z.B. per Video die vorausliegende Strecke überwachen. Dies würde kurze Wendezeiten und einen effizienten S-Bahn-Betrieb ohne milliardenteure Infrastrukturausbauten ermöglichen.

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