Chancen ICE-Sprinter Ruhrgebiet-München ab 2022 (Allgemeines Forum)

PhilippK, Donnerstag, 26.08.2021, 18:24 (vor 1693 Tagen) @ DC945

Vieles ist hier ja schon gesagt...

Ein Sprinter an der Relation dürfte an zahlreichen Trassenkonflikten scheitern. Da sind neben der Riedbahn und dem Abschnitt zwischen Stuttgart und Wendlingen vor allem die Schnellfahrstrecke selbst zu nennen:
Wir haben zwischen Wendlingen und Üst Nabern rund 10 Kilometer eingleisige Streckenführung. Die Güterzuganbindung in Wendlingen ist für 80 km/h ausgelegt, die Überleitstelle Nabern wohl für 160 km/h. Ich würde da mal ganz grob mit 7 Minuten Fahrzeit rechnen. Um etwas Puffer zu haben, dürfte bei rund 3 Zugpaaren pro Stunde die Belastungsgrenze erreicht sein.

Die Linie 11/42 wird man sicher auf die SFS umleiten - das passt dann zwischen Ulm und München ideal in die EC-Trasse. Spannend ist nur, wie man mit der IRE-Linie 6 umgeht, die zwischen Plochingen und Wendlingen auf den ICE auflaufen dürfte.
xx:14 Stuttgart
xx:31 Wendlingen
xx:55 Ulm

xx:03 Ulm
xx:30 Wendlingen
xx:47 Stuttgart

Der (I)RE Wendlingen - Ulm soll sich wohl auf :39 in Merklingen kreuzen. Genaue Fahrzeiten hab ich nicht, aber ganz grob wird das auf
xx:21 Wendlingen (vermutlich etwas früher, damit der ICE nach Stuttgart durchkommt)
xx:39 Merklingen
xx:49 Ulm

xx:28 Ulm
xx:39 Merklingen
xx:56 Wendlingen
rauslaufen.

Vermutlich wird man die EC-Trasse auf auf die SFS legen, zumal die Trasse ab Ulm ja durch den ICE belegt ist. Das wäre dann
xx:58 Stuttgart
xx:13 Wendlingen
xx:39 Ulm

xx:18 Ulm
xx:41 Wendlingen
xx:59 Stuttgart
Das würde allerdings zu einem Konflikt mit dem RE 9 von Ulm nach Augsburg führen.

Da bleibt nicht mehr viel Luft für zusätzliche Züge.

Gruß, Philipp


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