Nein, nur Alltag. (Allgemeines Forum)

musicus, Montag, 23.08.2021, 10:35 (vor 1801 Tagen) @ heinz11
bearbeitet von musicus, Montag, 23.08.2021, 10:36

Da machst Du Dir es zu einfach. Es sind nicht die Tarifforderungen, an denen es hängt

Glaub' ich nicht. Hätte die DB ein Angebot in der Größenordnung des ÖD vorgelegt, würde der GDL ob ihrer Haltung eine steife Brise Gegenwind ins Gesicht wehen (mild ausgedrückt).

sondern es geht darum "...die EVG aus den Unternehmen zu jagen..." (sinngemäßes Zitat).

Das ist weder sinngemäß noch ein Zitat, sondern eine polemische Zuspitzung. Aber das Tarifeinheitsgesetz hat derartige Konflikte ja erwarten lassen. Politischer Murks wird eben in aller Regel sozialisiert.

Also ein politischer Streik um Einfluß bei den DB-Unternehmen - und das ist weder legal noch legitim.

Legitim ist das allemal, denn das ist das Kerngeschäft einer Gewerkschaft. Ohne beteiligt zu sein - aber würde sich die GDL nicht so verhalten, wie sie sich verhält, müsste man umgehend austreten. Und angesichts der kolportierten Tarifangebote von AG-Seite, gibt es wenig, das im Moment ein Urteil in Richtung Illegalität nahelegt.

Sicher, momentan sind wir noch nicht soweit.

Na also!

Aber es geht straff in diese Richtung, und weitere Eskalationen wurden ja schon angekündigt.

Mal sehen, wann der öffentliche Druck die eine oder andere Seite unter Zugzwang setzt...

Schade nur, daß das Unternehmen dem Bund gehört.

Das vereinfacht eine vergleichende Einschätzung der Verhandlungspositionen ungemein.

Normalerweise hat eine Tarifforderung ihre Grenze bei der Bezahlbarkeit

....ääääh - wie war das noch gleich? Hindukusch lässt grüßen!

So kann man getrost darauf vertrauen, der Bund als Eigentümer wird es richten und die Mehrkosten dem Steuerzahler aufbürden.

Wie wärs mit einer Beamtenbahn? Würde die Debatte abkürzen...^^


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