Interessante NBÜ ! (Allgemeines Forum)

EK-Wagendienst, EGST, Freitag, 22.01.2021, 15:21 (vor 1900 Tagen) @ 611 040

Ich kenne die NBÜ auch nur so dass durch ziehen der Notbremse ein Warnton ertönt und ein Leuchttaster aufleuchtet. Wenn der Tf die Meldung durch Tastendruck bestätigt kann weiterfahren und an der nächsten geeigneten Stelle halten. Falls nicht erfolgt innerhalb von x Sekunden eine Zwangsbremsung.

Aus welchem Grund hat die BR 425 eine andere NBÜ die gar nicht bremst? Welche Vorteile bringt die bei Stadtschnellbahnen (S Bahn?)
Nur geringere Sicherheit und keine Vorteile oder? Eventuell kostengünstiger in der Herstellung da nicht auf das Bremssystem eingewirkt wird. Aber darf das Einsparen auf Kosten der Sicherheit gehen... ?
Eine klassische NBÜ wäre sinnvoller gewesen.

Das Entwicklungsjahr ist entscheidend:

Die normale NBü wurde für schnellfahrende Züge entwickelt, weil es erst mal zu einer Bremsung kommt, und der Zug deutlich langsamer wird, aber dann weiter fahren kann, das wollte man bei den S-Bahn ähnlichen Zügen vermeiden, weil der dann gleich gestanden hätten, und dann nicht mehr hätten anfahren können, wenn ggf. schon ein Reisender per Notgriff eine Tür geöffnet hätte.

Darauf wurde das hier entwickelt, kommt wohl aus dem Straßenbahnbereich.

Erst die nachfolgenden Züge erhielten dann die modernisierte, wobei beim Nahverkehr diese über ein separates Kabel gemacht wird, oder eine fahrzeugbezogene Funktion.

Die Technik entwickelt sich auch weiter.

Auf der Strecke ist die NBü auch nicht zwingend vorgeschrieben, darf aber angewandt werden (Königstuhltunnel).

Was deine so geliebten 611 hatten weiß ich nicht, aber könnte auch so was sein, oder aber auch keine NBü.

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Ein Fahrplan ist ein VORSCHLAG an den Lokführer, wie man fahren könnte.


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