Alles tutti. Und ein Plädoyer für Einzelzüge. (Aktueller Betrieb)

Der Blaschke, Sonntag, 11.10.2020, 17:11 (vor 10 Tagen) @ gbstngrtz

Moin zusammen,

wie wäre für einen "Touri-ICE" München Hbf - Norddeich Mole der perfekte Kurs um viele Touristen in den ICE ri. Norddeich zubekommen?

1.) - via Augsburg - Nürnberg - Würzburg - Fulda - Kassel - Göttingen - Hannover - Bremen
2.) - via Augsburg - Ulm - Stuttgart - Mannheim - Mainz - Koblenz - Köln - Ruhrgebiet
3.) - etwas ganz anderes ...

Augsburg. Nürnberg. Würzburg. 'Etwas breitmachen', um viel einzusammeln. Stuttgart/Rhein/Ruhr nicht nötig, da gibt es schon Züge. Kassel Paderborn Hamm ist auch sinnvoll, denn München Bremen gibt's genug und bis Norddeich nur einmal umsteigen ist noch verschmerzbar. Während es die 'Querspange' Würzburg Hamm sonst fast gar nicht gibt.

Insofern alles richtig. Mein ewiges Reden: es muss neben dem Takt ähnlich viele Einzellagen geben, um möglichst viele Direktverbindungen zu generieren!

Umsteigezwang ist ein ERHEBLICHER Komfortmangel der Eisenbahn und wird heutzutage von vielen Fahrgästen mit Unbillen und Streß verbunden und als negativ empfunden - eben wegen der Fixierung auf ITF-Systeme. Denn da sind zum einen die Umstiegszeiten knapp und zum anderen sind dann die Knotenbahnhöfe zur Knotenzeit voll mit Leuten und Zügen. Da verliert mancher schnell Überblick und Gelassenheit und die Fassung. Darum ist die ALLEINIGE Deutschlandtakt-Fixierung ein historischer Irrweg - das System muss gleichberechtigt viele Einzellagen, Linientauscher etc beinhalten. Grundsätzlich fordere ich, dass es so häufige Takte geben muss, dass eine evtl. Wartezeit gar kein Problem ist. Hauptstrecken 10 bis 15 Min, Nebenstrecken 15 bis 20 Min. Da kann ich in den Knoten entzerren, laste die dortige Infrastruktur viel gleichmäßiger aus.


Schöne Grüße von jörg


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